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#1 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Apr 2012
Beiträge: 4
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freenas ufs Datenverlust
Hallo und guten Abend zusammen,
ich hoffe auf Tips bez. meines Datenverlustes auf einem UFS Datenträger. Situation: freenas 0.69, Softwareraid 1, UFS, 2x 2TB SATA an PCI Controller, Spannungsausfall, Neustart, RAID degraded d.h. booten von freenas wird unterbrochen. Beim booten mit nur einer Platte meckert die Maschine die fehlende Platte an aber bootet durch ... . Leider sind aber von ursprünglich 440GB nur zwei leere Ordner zu sehen?! Mit PhotoRec kann ich die Dateien sicher wieder herstellen. Aber die ursprüngliche Ordnerstruktur eben nicht. Frage: Gibt es Hoffnung? und was ist zu tun? Danke im voraus. Gruß aus dem Rheinland. non |
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#2 |
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the unseen one
Registrierungsdatum: Dec 2006
Ort: Biberach an der Riß
Beiträge: 454
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Dein Account wurde freigeschaltet.
Deinen Beitrag habe ich ins passende Forum verschoben.
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Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen. (E. Kästner) |
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#3 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.075
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Hast du noch Images der Platten?
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#4 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Apr 2012
Beiträge: 4
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von vorher leider nicht - das währe zu schön.
Ich suche entweder eine Systemlösung aus BSD bzw freenas oder ein Tool welches die Dateien in der Ordnerstruktur erkennt und wieder herstellt. Hat jem evtl. Kenntnisse von R-Studio? Gruß non |
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#5 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.075
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Ich meinte von dem Crash.
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#6 |
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Possessed With Psi Powers
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Natürlich wäre erst einmal die Frage zu klären, wieso die beiden Verzeichnisse eigentlich derefernziert wurden. Sowas passiert eigentlich nur, wenn die Hardware lügt, also ein vollständiges Schreiben signalisiert, obwohl die Daten noch in flüchtigen Caches hängen. Ein Abschalten des Writecaches verhindert sowas, lässt leider die Performance aber auch deutlich (oft um 80% bis 90%) einbrechen. Muss jeder selbst wissen, ob er es möchte.
Zum eigentlichen Problem: UFS2 hat intern keine Verzeichnisse im eigentlichen Sinne. Verzeichnisse sind einfach normale Dateien, deren Inhalt eine Liste aus Inodes ist. Diese Inodes repräsentieren die im Verzeichnis enthaltenen Dateien. Um die Struktur wieder herzustellen, müsstest du also erst einmal die Inode finden, die die Verzeichnisse repräsentiert hat und die Daumen drücken, dass sie nicht geleert oder überschrieben werden. Anschließend suchst du die mit den Inodes verbundenen Blöcke und liest sie aus. Nun kannst du die Verzeichnisstruktur extrahieren. Hättest du ein Image des Dateisystems vor dem Crash, wäre es vergleichsweise einfach, so wird es aber sehr schwer... Wenn du es versuchen willst, solltest du als aller erstes ein Image des Dateisystems ziehen, denn jeder Zugriff auf es mindert die Chancen, an die Daten noch heranzukommen. Anschließend arbeitest du ausschließlich auf einer Kopie dieses Images. Mit sysutils/ffs2recov aus den FreeBSD-Ports [1] kannst du schauen, ob er die beiden Verzeichnisse noch findet. Tut er das, hast du schon fast gewonnen. Zudem solltest du dir fsdb(8) [2] anschauen. Damit kannst du das Dateisystem notfalls manuell editieren. Wirklich einfach ist das ganze Vorgehen allerdings nicht! 1: http://www.freshports.org/sysutils/ffs2recov/ 2: http://www.freebsd.org/cgi/man.cgi?q...lt&format=html
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Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
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#7 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Apr 2012
Beiträge: 4
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Aha ... es scheint tiefer zu gehen als ich es für möglich gehalten hatte.
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich hatte auch mal noch Tests gemacht. Zzt. ist der Status: Testdisk findet Dateien -> R-Studio läuft ebenfalls ohne Mount und stellt auch die Ordnerstruktur wieder her. Mal sehen ob die Sachen dann auch brauchbar sind. Sieht jedenfalls auf den ersten Blick gut aus. Das währe dann auf jeden Fall empfehlenswert, da wenig Aufwand, Werde die Ergebnisse mal posten. Gruß aus dem Rheinland. |
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#8 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Oct 2008
Beiträge: 81
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Yamagi,
mal eine Frage aus Interesse heraus, warum nicht einfach mal einen fsck über beide Platen laufen lassen? War bisher bei einem Großteil von durch Stromausfall in Mitleidenschaft gezogenen FreeNAS Maschinen im FreeNAS Forum, ungeachtet ob Single Platten oder Raid Arrays, erfolgreich ohne dass man da tiefere Recovery Maßnahmen starten musste. Gruß Shakky |
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#9 |
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Possessed With Psi Powers
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Ehrlich gesagt ging ich davon aus, dass bereits ein fsck gemacht wurde. Wenn das nicht der Fall ist, ist es natürlich der erste Schritt, den man machen sollte...
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#10 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Apr 2012
Beiträge: 4
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Hallo noch mal fsck ist ohne Ergebnisse durch gelaufen ... hatte das aber von einem live System aus laufen. Zusätzlich hatte ich die eine der zwei Platten im NAS etwa zwei Tage laufen lassen. Ohne Zugriffe mit der Hoffnung fsck würde im Hintergrund die Sache schon wieder richten. Hat aber nicht geklappt.
War ich zu ungeduldig? fsck hatte von Hand angeschoben 2 1/2 Tage gebraucht und eben kein Resultat geliefert. Zzt. läuft die zweite Wiederherstellung der zweiten Platte unter R-Studio - mal sehen ob die Klamotte andere Ergebnisse als beim ersten mal bringt. feines Ding dieses R-Studio. |
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