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Alt 28.05.2007, 12:59   #1
Daemotron
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Beiträge: 575
FreeBSD/Windows Multi-Boot: Bootloader, Dateisystem?

Hallo,

steinigt mich bitte nicht gleich wegen der "Fenster" im Titel - ich brauche aus beruflichen Gründen neben einem vernünftigen System auch noch Windows (XP und Vista).

Zunächst einmal stellt sich die Frage, wie FreeBSD mit Vista zurecht kommt - also erst Vista installieren und dann FreeBSD und Beasty's Bootmanager verwenden, oder lieber umgekehrt (und dann mit EasyBCD oder GAG)? (Mit WinXP hab ich bisher den FreeBSD-BM genutzt, ohne Probleme).

Meine zweite Frage: Ich würde gern eine Datenpartition für alle drei Systeme bereitstellen, auf die von jedem der Systeme aus schreibend zugegriffen werden kann. UFS2 fällt damit (leider) schon mal aus, die ufs2tools lassen Windows nur lesen (und auch nicht unter Vista). Als einziges mir bekanntes FS käme demnach FAT32 in Frage. Ich halte das aber für eher *zensiert* - kennt jemand von Euch ein besseres, auf das unter allen Systemen schreibend zugegriffen werden kann?
__________________
Never argue with idiots. They’ll pull you down to their level and then beat you with experience.
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
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Alt 28.05.2007, 13:34   #2
cheasy
SysAdm*n from Hell
 
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Registrierungsdatum: May 2003
Ort: Steinbach / Taunus
Beiträge: 668
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Zitat:
Zitat von Ogion Beitrag anzeigen
Zunächst einmal stellt sich die Frage, wie FreeBSD mit Vista zurecht kommt (...)
Vista? Will ich nicht sehen, will ich nicht haben, will ich nicht wissen.
Zitat:
Meine zweite Frage: Ich würde gern eine Datenpartition für alle drei Systeme bereitstellen, auf die von jedem der Systeme aus schreibend zugegriffen werden kann. (...) Als einziges mir bekanntes FS käme demnach FAT32 in Frage. (...)
NFS, SMB.

Virtualisierung ist übrigens eine geschickte Alternative: Sowohl FreeBSD (mit Samba) als auch Vista (nativ) unterstützen Filesharing per SMB unter VMware, Parallels oder Qemu.
__________________
$ man woman
No manual entry for woman
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Alt 28.05.2007, 13:38   #3
Kamikaze
Parasprite
 
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Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /Earth/Europe/Germany/Karlsruhe
Beiträge: 9.660
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Für vieles ist Virtualisierung halt doch zu lahm. Damit bleibt eigentlich nur FAT32 oder externes NAS.
__________________
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Disclaimer: My posts represent my perception. Errors and incompleteness are to be expected, I deny any responsibility to know everything.
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Alt 28.05.2007, 13:54   #4
AAA
Registered User
 
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 4
Ich verwende auf meinem Dual-Boot Notebook ext2 (Linux Filesystem). Auf FreeBSD Seite sollte man den port 'e2fsprogs' installieren, notwendig wegen '/sbin/e2fsck'. Alles andere wird vom Basissystem schon unterstützt. Für die Windows-Seite empfehle ich 'Ext2Fsd'.

Mit dieser Lösung kann von beiden Seiten gelesen und geschrieben werden. Im Gegensatz zur fat32 können auch Files größer 2GB verwendet werden. Im täglichen Gebrauch absolut problemlos.
AAA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2007, 14:23   #5
FreeBSDuser
Registered User
 
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 1.006
Grub

Grub funzt gut...

Für FreeBSD

Code:
title FreeBSD root (hd0,1,a) kernel /boot/loader boot
sollte doch auch mit Vista gehn oder nich ?
FreeBSDuser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2007, 18:29   #6
pit234a
Registered User
 
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 1.623
Auf meinem Firmen-Laptop sind zwei XP-Installationen drauf, die Zugriff auf eine gemeinsame Daten-Partition haben, welche in NTFS angelegt war. Ich weiß nicht, ob das der Grund war, jedenfalls gab es bei jedem Boot in das jeweilig andere System einen Scandisk auf diese Partition.
Weil ich nun ein GNU/Linux von einem Stick betreiben und damit nicht NTFS beschreiben wollte, änderte ich diese Datenpartition in vfat (=FAT32). Die XP-Installationen darf ich nicht ändern, somit blieb mir kaum eine Wahl. Seither kein Problem mehr, also kein einziges Scandisk beim Booten in irgendein System.
Ich kenne mich nicht genug damit aus, vermute halt, dass vielleicht tatsächlich Informationen über das Dateisystem nicht nur in den Dateien selbst liegen, sondern irgendwo im System. Bei FAT Dateisystemen nicht, es sind ja eigentlich keine Dateisysteme und gerade deshalb machen sie wenig Ärger, besonders, wenn es nur um Daten geht und die Dateigröße begrenzt bleibt. Auf die Rechte und Eigentümer von Dateien muss natürlich verzichtet weren.
__________________
“Two of the most famous products of Berkeley are LSD and Unix.
I don’t think that this is a coincidence.”
From: The UNIX-HATERS Handbook, ISBN 1-56884-203-1
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