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Alt 17.04.2008, 01:51   #1
ex-user_4198
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Mit dem Rauchen aufhören. Wer hat schon mal?

Hallo

Wir sind ja hier in der Plauderecke. Ich möchte in den nächsten Wochen das Rauchen aufhören. Ich paffe ca. 20 Kippen am Tag seit 3 Jahren und möchte aufhören, da ich gesundheitliche Probleme, vorallem Magenschmerzen bekommen.
Ich weiss, das ist keine Medizinalecke hier, aber es gibt sicher Leute die im Forum, welche schon auf gehört haben. Ich wäre sehr daran interessiert, wie ihr das gemacht habt. Vorralem konkrete Tipps wären hilfreich.
Ich hab mir auch schon ein Buch dazu gekauft, aber dort wird das Aufhören von Rauchen als "Kaltedusche" beschrieben indem man einfach seinen inneren "Schweinehund" überlisten muss. Ich hab zwar nichts gegen Kaltedusche, aber einfach stell ich mir das nicht vor. Ich weiss natürlich das es ne Disziplin und Überwindungsfrage ist, îch möche einfach einen realistischen Weg gehen und nicht nach 3 Wochen wieder anfangen.

Was haltet ihr von Pflastern, Kaugummis etc. ?
Konkrete Geschichten von anderen würden mir helfen. Danke
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Alt 17.04.2008, 03:39   #2
rudy
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Hallo Welkin

erst mal finde ich den Vorsatz mit dem Rauchen aufzuhören sehr gut ! Habe es schon xmal vergeblich versucht, also drehe ich meine Kippen und da ich viel programmiere muss ich ja dann immer wieder aufhören einzutippen wenn ich mir ne Kippe zurechtrolle.

So also rauche ich da schon weniger, weil ich programmiere halt gerne Hab mit Kaugummi und Pflaster probiert aber ohne Erfolg

Jo was dabei rüberkam war nur nen wunder kiefer war in soner Therapie aber auch nix gebracht mein Umfeld sind lauter Qualmer!

Also drehe ich halt mir meine Kippen und hoffe das ich es irgendwann mal gebacken bekomme

greetz und cu rudy
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Alt 17.04.2008, 04:45   #3
Kamikaze
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Mein Vater hat über 30 Jahre geraucht und eines Tages einfach aufgehört. Das ist eine reine Frage der Disziplin. Er war allerdings für einen Monat unausstehlich.
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Alt 17.04.2008, 05:44   #4
d4mi4n
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Ich denke mittlerweile, dass Rauchen einfach nur Zeittotschlagen und ne dumme Angewohnheit ist.
Mit dem Rauchen habe ich vor ca. 8 jahren angefangen, irgendwann warens dann mal 1,5 oder auch mal 2 Schachteln am Tag.
Aus irgendeinem Grund rauch eich nicht, wenn ich daheim bin. Dadurch habe ich die letzten zwei Wochen, dank Urlaub, nicht mal zwei Schachteln geraucht und es macht mir nichts aus.
Wenn ich aber meinen Weg zur Arbeit laufe, rauche ich dann wieder drei Stück in 20 Minuten, weil ich irgendwie denke, dass ich was verpasse, wenn ich dann im Geschäft bin. Und das, obwohl wir hier auch Raucherzimmer haben (hatten... bis letzte Woche).
Ist meiner Meinung nach also alles ne dumme Angewohnheit.
Gut man könnte jetzt sagen, ich bin trotzdem süchtig, da ich mir bei nem ordentlichen Biergelage oder einer nicht ganz so anstrengenden Nachtschicht ne Schachtel reinpfeife. Aber andererseits ist das wirklich abhängig von dem, was ich gerade mache.

So jetzt mal zu deiner Frage Versuchs mal einfach ganz locker anzugehn. Einfach mal "NEIN" sagen, wenn du mal wieder eine rauchen willst. Schmeiss die Schachtel aber nicht weg, sondern gönn dir halt ab und zu mal eine.
Bei mir hier im Büro gibts viele Leute, die so aufgehört haben. Von daher versuchs einfach mal. Kannst natürlich auch den Holzhammer benutzen und sofort aufhören wenn du das durchstehst.
Vor allem wenn du schon körperliche Probleme hast sollte diese Tatsache doch ein Wenig dazu beitragen es leichter zu machen.

Zu Pflastern und anderen Dingen kann ich nichts sagen, nie ausprobiert.
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Alt 17.04.2008, 07:04   #5
Ice
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Erstmal auch mein Kompliment zu der Entscheidung. Mit dem Rauchen aufzuhören ist das einzig Richitge, was man tun kann...

Ich habe damit vor ca. 4,5 Jahren aufgehört, nachdem ich über 20 Jahre geraucht habe.
Ich habe mir damals das "berühmte" Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr gekauft.
Dieses Buch habe ich dann an einem Sonntag komplett am Stück durchgelesen und währenddessen ca. 2 Schachteln Zigaretten geraucht. (Ist unglaublich, wie es einen animiert, wenn man ständig vom Rauchen liest. Da hat man einfach ständig Lust...)
Als ich das Buch dann zugeklappt habe, habe ich meine verbliebenen Kippen in den Müll geworfen und ab diesem Zeitpunkt war ich Nichtraucher!
Ich kann also dieses Buch wärmstens empfehlen, da ich der Meinung bin, dass es einige Geheimnisse des Rauchens lüftet. Man muss es nur mit offenen Augen lesen.

Das Schönste daran war, dass ich NIE auch nur den Hauch von Entzug verspührt habe oder dass es mir schwer gefallen wäre. Im Gegenteil: Ich hatte SPAß dabei!
Das mag jetzt sehr weit hergeholt klingen, aber ich kann das nur so berichten, wie ich es erlebt habe. Man muss nur mal verstehen, wie SUPER es ist Nichtraucher zu sein. Wenn man das verstanden hat, ist jeder Tag ohne Kippe einfach nur noch ein Grund stolz zu sein und man fühlt sich richtig gut dabei.

Von Kaugummis usw. halte ich gar nichts. Ich hatte das früher auch mal probiert, aber gebracht hat das gar nichts. Der körperliche Entzug ist sowieso nur sehr gering und ist bereits nach 5 Tagen überwunden. Das eigentliche Problem ist die Gewohnheit. Die kleinen Rituale, die man sich aufgebaut hat (Zigarette nach dem Essen, auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause, usw.). Vor allem aber, wenn man in Gesellschaft ist und alle rauchen. Sich da auszuklinken macht auch keinen Sinn, denn dann hat man den Eindruck umso mehr, dass einem das Nichtraucherdasein etwas wegnimmt. Ich habe es in diesem Fall immer so gemacht, dass ich mich wie gewohnt zu meinen Raucherkollegen und Freunden gesellt habe, um ein Schwätzchen zu halten. Nur hatte ich dann statt einer Zigarette ein Glas Wasser in der Hand und habe das während der "Zigarettenpause" getrunken. Ich habe mich dabei nie schlecht gefühlt oder einen Entzug verspührt.

Es ist etwas Schönes und Wunderbares, Nichtraucher zu sein. Das ist eigentlich alles, was man wissen muss.
Es geht nicht darum, dass Rauchen schädlich ist, dass es Geld kostet, oder sonst was. Es geht eigentlich nur um eins:

Es gibt keinen einzigen wirklichen Grund zu rauchen! Rauchen hat NICHTS Positives!

Wer etwas anderes behauptet lügt oder macht sich etwas vor!

So, jetzt hab ich aber genug die Lehren des Allen Carr gepredigt...

Ich drücke die Daumen, dass es mit dem Aufhören klappt.

Gruß,

Ice
Ice ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 08:42   #6
d4mi4n
volksoperator on duty
 
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Beiträge: 3.281
Zitat:
Zitat von Ice Beitrag anzeigen
Es gibt keinen einzigen wirklichen Grund zu rauchen! Rauchen hat NICHTS Positives!
Na bei einigen Jugendlichen fördert es die Coolness....
d4mi4n ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 08:47   #7
Ice
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Beiträge: 1.252
Zitat:
Zitat von d4mi4n Beitrag anzeigen
Na bei einigen Jugendlichen fördert es die Coolness....
Und da tritt Paragraph 2 in Kraft:
Zitat:
Wer etwas anderes behauptet lügt oder macht sich etwas vor!


Gruß,

Ice
Ice ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 08:47   #8
nihonto
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Beiträge: 633
Ich hab' vor drei oder vier Jahren aufgehört. Zum einen sind mir die Kippen einfach zu teuer geworden (hab' so ein bis zwei Packungen am Tag verdrückt) und dann wollte ich einfach mal wissen, ob ich es schaffe aufzuhören.

Ich hab' mich dabei insofern ein bisschen ausgetrickst, als dass ich mir keinen "Totalausstieg" verordnet hatte, sondern einfach mal gucken wollte, wie lange ich es ohne schaffe. Das ist gefühlt angenehmer als dieses drastische "Ich hör' jetzt auf!".

Zudem hab' ich in der ersten Woche tagsüber gar nicht geraucht und abends dann - zur Belohnung - eine fette Zigarillo. Die reichte dann voll und ganz.

So etwa nach 'ner Woche hab' ich die Zigarillos dann auch abgesetzt und mal abgewartet was passiert. Was soll ich sagen - es hat geklappt. Hab' die erste Zeit hin und wieder nochmal Schmacht gehabt, aber der lies sich aushalten.

Geholfen hat sicherlich auch, dass immer mehr Leute in meinem Umfeld aufgehört haben. Außerdem durften wir im Büro nach einer Totalrenovierung des Gebäudes nicht mehr rauchen - nur noch in 'ner ollen Raucherecke. Das und der Blick auf's Konto haben's auch erleichtert.
nihonto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 09:10   #9
Daniel_S
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Ort: Bremen
Beiträge: 56
Hi, ich habe es auch schon xmal versucht, das eine mal hatte es sogar schon 10 monate geklappt. Nur dann fing das mit dem "einen Zug kann man ja mal" an, woraus dann wieder gleich mehr wurden (Deshalb wenn dann ganz).
Ich bin jetzt so bei ungefähr 4-5 Zigaretten pro Tag wenn ich Arbeite (früher war es eine Schachtel), zu hause rauche ich garnicht. Das Problem ist ja, wenn du einmal irgendwo angefangen hast zu rauchen dann machst du auch weiter (Das Schlimmste ist vor dem PC). Ich habe niemals zu hause geraucht und brauche es deshalb auch nicht.
Vieleicht solltest du bei dir zu hause mal neu streichen und dir dann sagen das du da nicht mehr rauchen möchtest.
Auf de Arbeit ist immer so eine Sache, da habe ich auch keine Ahnung. Der Vorschlag mit dem Wasser hört sich gut an.

Gruß, Daniel_S
Daniel_S ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 09:52   #10
zuglufttier
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Beiträge: 1.008
zuglufttier eine Nachricht über ICQ schicken
Ich bin zwar Nichtraucher, kenne aber durchaus einige Raucher

Ich denke auch, dass vieles dabei Gewohnheit ist. Ein Freund von mir rauchte schon solange ich ihn kenne, also sicherlich fast zehn Jahre.
Der hat das relativ geschickt gemacht und nicht von einen Tag auf den anderen. Ich denke, er hat das wirklich ein Jahr lang geplant und am Ende hat's geklappt. Ist jetzt auch über ein Jahr Nichtraucher. Auf alle Fälle hat er das erstmal allgemein reduziert und dann hat er angefangen z.B. seine Kippen immer im Auto liegen zu lassen. Er wohnt im dritten Stock und ist also jedes Mal zum Auto runtergelaufen, um eine zu rauchen. Das alleine hat ihn schon ziemlich gestört

Naja, und wenn das weniger wird bzw. man zu Hause nicht mehr raucht, fällt es dann auch leichter in geselliger Runde und auch mit Alkohol z.B. nicht mehr zu rauchen.
zuglufttier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 10:15   #11
d4mi4n
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Beiträge: 3.281
Zitat:
Zitat von zuglufttier Beitrag anzeigen
Naja, und wenn das weniger wird bzw. man zu Hause nicht mehr raucht, fällt es dann auch leichter in geselliger Runde und auch mit Alkohol z.B. nicht mehr zu rauchen.
nicht unbedingt, wie ich geschribene hatte, rauch eich daheim nicht, dafür am Woe beim weggehn und im Geschäft
Hatte gerade meinem Kollegen gesagt "Nein ich war grad", hatte sogar zwei am Stück, dann kommt immer das "habich nicht gesehn, jetzt komm endlich mit". Mannnnnnn da kann ich nciht wiederstehn
d4mi4n ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 10:33   #12
soul_rebel
ist immer auf der flucht
 
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Beiträge: 2.835
Also ich habe selber nie wirklich geraucht, kenne aber sehr viele Leute die geraucht haben und versuct aufzuhören, manche erfolgreich, manche nicht.

Meint Tipp:
Wenn du es schaffen willst, hör sofort komplett auf.
Egal wieiviel du jetzt rauchst oder wie lange, weniger rauchen bringt garnichts! Und funktioniert nur eine Weile. Gleich ganz aufhören!!!
Wenn nötig versuch die erste Zeit Alkohol zu vermeiden, das macht es vielleicht einfacher...

edit: mein Tipp beruht auf der Erfahrung mit Verwandten, Freunden und Bekannten...
soul_rebel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 10:38   #13
d4mi4n
volksoperator on duty
 
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Beiträge: 3.281
Oh Alkohol, da können wir auch gleich anfangen
Edit: Ok ich geb zu, man macht darüber keine Witze.
Alkohol bringt shcliesslich mehr Leute um als Lungenkrebs.
d4mi4n ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 10:50   #14
makenoob
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Beiträge: 1.209
makenoob eine Nachricht über ICQ schicken
da es, wie viele schon gesagt haben, gewohnheit ist, oder zumindest ein großteil davon, solltest du, so hab ich das gemacht, einfach mal im urlaub aufhören. ich war zwei wochen lang im urlaub und habe da nicht geraucht und danach auch nicht wieder angefangen, weils dann eh vergeblich war. und nach ner zeit bildet sich auch wieder geruchs- und geschmackssinn heraus, was einem es dann eh verleidet.

viel erfolg
makenoob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2008, 12:24   #15
lars
vom mars
 
Benutzerbild von lars
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: ICBM (47°33' N / 7°35' E)
Beiträge: 889
Ich habe vor sieben Jahren genauso aufgehört, wie Ice.

Das Buch von Allen Carr gelesen und anschliessend in den Ferien in Finnland aufgehört.
Kein Kaugummi, Kau- oder Schnupftabak. Auch seither keine einzige Zigarette, Zigarre
oder sonstiges Tabakprodukt geraucht.

Der Entzug war überhaupt kein Problem, da in den Ferien kein geregelter Tagesablauf
mich an die passende Zigarette erinnert hat (1. am Morgen, 2. nach dem Morgenessen,
3. auf dem Weg zur Arbeit, ... , letzte vor dem Schlafengehen).
Die Entzugserscheinungen beschränkten sich auf leichte Schwindligkeit an zwei Tagen.

Im Nachhinein betrachtet, ist es für mich nicht mehr nachvollziehbar,
wieso ich mich so lange gegen den Entzug gesträubt habe.
Vorallem in Anbetracht des Gewinns an Lebensqualität - kein Gestank, mehr Geld,
mehr Atem, mehr Genuss und kein Junkie-mässiges Verhalten mehr beim Suchen
einer Rauchecke, Kippe oder Feuer.
Das Rumstehen vor einer Rauchertüre im Winter hat für mich was armseliges,
das ich nicht vermisse.
__________________
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