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Alt 17.02.2012, 14:06   #1
rMarkus
Chuck The Plant
 
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Intel em(4) vs. Broadcom bce(4)

Hallo,

eure Meinung möchte ich erfahren, welche Netzwerkkarte die bessere ist?
  1. Intel Pro 1000 PT Server Dual Port Adapter: em(4)
  2. Broadcom NetXtreme II 5709C (HP NC382T) bce(4)
  3. Intel Pro 1000 ET Server Dual Port Adapter: igb(4)

Hintergrund ist folgender, dass ich mit Intel 1000 PT immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe, jedoch aus Sicht der Funktionen die neuere Broadcom spürbar überlegen sein sollte.

Daher möchte ich nach Erfahrungen zu folgenden Punkten fragen:
  1. Geschwindigkeit
  2. CPU-Last (Qualität Interrupt-Moderation bzw. Interrupt-Load)
  3. Features (nutzbar unter FreeBSD 7.3)
  4. Treiberqualität (insbesondere unter FreeBSD 7.3, Pufferüberläufe und weitere bekannte Probleme?)
  5. Verwendung per IPMI

Ist bei der Verwendung der Broadcom-Karte ein Upgrade des FreeBSD 7.3 anzuraten?
Die Intel PT ist bereits seit Jahren verbaut und funktioniert absolut fehlerfrei, während die "Intel ET" neuer ist, mehr kann, aber scheinbar keine Verbreitung findet.
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Chuck The Plant is dying

Geändert von rMarkus (17.02.2012 um 14:09 Uhr). Grund: Intel 1000 ET hinzugefügt
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Alt 02.03.2012, 17:06   #2
rMarkus
Chuck The Plant
 
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in der Changelog von bce(4) habe ich folgendes Gefunden:
  • PRO: TSO ist unterstützt
  • CONTRA: RX-Buffern müssen 8-byte Alignment haben wegen Hardwareeinschränkung (zusätzliches Umkopieren notwendig?)
In den Changelogs der bce(4) habe ich folgendes gefunden:
__________________
Chuck The Plant is dying
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Alt 07.04.2012, 17:31   #3
rMarkus
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Endlich habe ich die beste Netzwerkarte gefunden:

Code:
pciconf -l none2@pci0:9:0:0: class=0x0b2000 card=0x11011a56 chip=0x00b61957 rev=0x11 hdr=0x00 pci9: <processor> at device 0.0 (no driver attached)
Leider gibt es keinen Treiber unter FreeBSD 7.3
__________________
Chuck The Plant is dying
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Alt 07.04.2012, 19:00   #4
Azazyel
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Zitat:
Zitat von rMarkus Beitrag anzeigen
Leider gibt es keinen Treiber unter FreeBSD 7.3
Praktischerweise ist FreeBSD 7.3 seit 31. März 2012 EOL, es wird also sowieso Zeit für ein Upgrade.
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Alt 07.04.2012, 21:41   #5
rMarkus
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FreeBSD 9.0
Code:
pci9: <ACPI PCI bus> on pcib9 pci9: <processor> at device 0.0 (no driver attached)
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Alt 07.04.2012, 22:51   #6
makenoob
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dann wird es wohl nicht die beste sein, denn diese hätte treiber und könnte verwendet werden

btw. manche behaupten sowas auch von realtekkarten *schüttel*
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Alt 08.04.2012, 13:03   #7
MuffiXXL
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Ich hab da letztens mal mit bce rumgemacht. Auf Linux eigentlich nicht verkehrt, aber der FreeBSD Treiber ist irgendwie Crap. Der kam von der Geschwindigkeit verglichen mit em nicht so ganz mit und hat ordentlich CPU Last erzeugt.
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Alt 08.04.2012, 13:29   #8
Azazyel
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Zitat:
Zitat von makenoob Beitrag anzeigen
dann wird es wohl nicht die beste sein, denn diese hätte treiber und könnte verwendet werden
Ich wollte es nicht so direkt formulieren...

Zitat:
Zitat von makenoob Beitrag anzeigen
btw. manche behaupten sowas auch von realtekkarten *schüttel*
Selbst die sind inzwischen brauchbar geworden, kein Vergleich zu den Verbrechen früherer Tage. Dank ihrer immensen Verbreitung muss man sich auch um die Treiber keine Sorgen machen.
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Alt 09.04.2012, 08:32   #9
makenoob
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bei meinen eltern werkelte eines dieser onboard wunderwerke auch hinter eine wlan-brücke. alle paar tage musste diese resettet werden, da die karte ihr netz nicht mehr gefunden hat. nach dem 10 mal hab ich eine intelkarte eingesetzt und es war ruhe. eine davon hab ich mit linuxeigenen treibern nicht ans laufen bekommen und mit den herstellertreibern hatte sie dann unter last minutenweise aussetzer.
leider sind sie unter den onboardkarten auf consumerhardware weit verbreitet. meine freundin hat unter win7 auch eine im einsatz und bisher auch keine schwierigkeiten damit. mal sehen, wie die andere auf dem router sich mit der zeit verhält.
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Alt 09.04.2012, 15:07   #10
MuffiXXL
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Zitat:
Zitat von makenoob Beitrag anzeigen
bei meinen eltern werkelte eines dieser onboard wunderwerke auch hinter eine wlan-brücke. alle paar tage musste diese resettet werden, da die karte ihr netz nicht mehr gefunden hat. nach dem 10 mal hab ich eine intelkarte eingesetzt und es war ruhe. eine davon hab ich mit linuxeigenen treibern nicht ans laufen bekommen und mit den herstellertreibern hatte sie dann unter last minutenweise aussetzer.
leider sind sie unter den onboardkarten auf consumerhardware weit verbreitet. meine freundin hat unter win7 auch eine im einsatz und bisher auch keine schwierigkeiten damit. mal sehen, wie die andere auf dem router sich mit der zeit verhält.
es wäre jetzt schön, wenn du darauf eigehen würdest was das für ne Karte ist, weil schrottige Netzwekrtreiber gibt es viele und schrottige Hardware dafür irgendwie auch.
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Alt 09.04.2012, 22:05   #11
makenoob
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frühe ausgaben der realtek gigabit karten vornehmlich auf MSI-Boards.
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Alt 13.04.2012, 16:29   #12
rMarkus
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Ich habe mal ein Foto von der Nétzwerkkarte gemacht.

FreeBSD erkennt das Prachtstück leider nicht.

Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	beste_netzwerkkarte.JPG
Hits:	272
Größe:	403,0 KB
ID:	2651  
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Alt 13.04.2012, 16:43   #13
Yamagi
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Es steht ja "Killer Xeno" drauf. Zu dem Ding findet man unter anderem: http://www.golem.de/0903/66069.html

Zitat:
Insbesondere Datenpakete von Spielen soll die Killer Xeno so behandeln und durch den eigenen Prozessor auch den Hauptprozessor entlasten, der dann mehr Ressourcen für das Spiel bereitstellen soll. Bis zu 256 MByte RAM sollen der mit 400 MHz getakteten NPU (Network Processing Unit) helfen. Damit auch VoIP-Verkehr schnell genug über die Leitung geht, wird auch dieser durch die Hardware beschleunigt. Dazu sind zwei Audiobuchsen direkt an der Netzwerkkarte vorhanden. Der Vorgänger Killer NIC hatte diese noch nicht.
Zitat:
Außerdem können Anwender auf der Netzwerkkarte Programme ausführen lassen. So lädt die Netzwerkkarte etwa BitTorrent-Dateien selbstständig herunter. Auch die Voice-Chat-Anwendung Mumble soll direkt auf der Netzwerkkarte laufen. Bigfoot hat die Software dafür auf die NPU portiert. Die Treiber der Karte unterstützen Windows XP und Windows Vista.
Unabhängig vom verbauten Netzwerk-Cip klingt das für mich sehr nach proprietärem Gebastel, was kaum ohne Weiteres funktionierten wird...
__________________
Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern.

Yamagi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2012, 16:51   #14
rMarkus
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Als Netzwerk-Chip ist ein Marvell 88E111R auf der Rueckseite unten verbaut.
Dieser ist aber nur Gigabit Ethernet Transceiver und hängt hinter der CPU, d.h. man sieht nur die CPU von der PCIe-Seite und kann nicht an der vorbei mit dem Netzwerk-Chip sprechen.
__________________
Chuck The Plant is dying
rMarkus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2012, 08:27   #15
Azazyel
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Zitat:
Zitat von rMarkus Beitrag anzeigen
Als Netzwerk-Chip ist ein Marvell 88E111R auf der Rueckseite unten verbaut.
Dieser ist aber nur Gigabit Ethernet Transceiver und hängt hinter der CPU, d.h. man sieht nur die CPU von der PCIe-Seite und kann nicht an der vorbei mit dem Netzwerk-Chip sprechen.
Die Karte wirst du wohl nie unter etwas anderem als Windows zum Laufen kriegen.
Aufgrund des Preises und der Zielgruppe (Hardcore-Zocker, d.h. 100% Windows) glaube ich auch nicht, dass sich jemand die Mühe machen wird, einen Treiber für ein anderes Betriebssystem zu schreiben.

Auf einem halbwegs aktuellen Server spielt die CPU-Last der Netzwerkkarte sowieso keine Rolle.
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em bce broadcom intel


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