![]() |
|
|
|||||||
| Portal | Wiki | IRC-Chat | Registrieren | Benutzerliste | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Thema bewerten | Ansicht |
|
|
#151 |
|
Moderators
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 697
|
Es ist halt ein Bastelsystem... Schon immer gewesen.
__________________
Meine Installationsmitschrift |
|
|
|
|
|
#152 |
|
Registered User
|
Problem (für mich zumindest) ist ja auch nicht was systemd sein soll, sondern was es aktuell ist.C-Programme, statt Shell-Skripte, nur um den Systemstart ne Sekunde zu beschleunigen? Binäre Logdateien? Aufnehmen von udev und syslog in einen fetten Dienst? Linux-Only-Philosophie? So gut wie keine Dokumentation?
Haben die schon mal was von Portabilität, Dokumentation und Sicherheit gehört? Ne, so nicht...
__________________
Ich glaube das hier ist 'ne Signatur... MfG -Nuke- |
|
|
|
|
|
#153 |
|
NetBSD Paladin
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Gera
Beiträge: 666
|
Der gute Lennart hat ja einen Weg aufgezeigt, wie man die Bootzeit auf 2s verkürzen kann.
Irgendwie hab' ich doch das Gefühl, dass für die Ich-hasse-Windows-und-MacOS-Nutzer dieses ein wichtiges Argument ist. Wobei das sicher lustig ist, wenn etwas beim Booten schiefgeht den Fehler zu finden. Funktioniert systemd so wie gedacht oder fehlt eine Option oder gar unglückliche Reihenfolge?
__________________
"Don't just believe that because something is trendy that it's good", Knuth 2012 NetBSD_6.99.19@Thinkpad_X220i |
|
|
|
|
|
#154 |
|
Registered User
|
Naja, die Bootzeit ab systemd meint der Gute Herr da aber und nicht "Bootzeit ab Knopfdruck".
![]() Bei meinem ArchLinux vergehen ab dem Init-Prozess auch nur 5-10s bis X11 startet und das auf einem Netbook mit Atom-CPU... Und Bootzeit ist echt sooooooo irrelevant (zumindest für mich)... ich meine, ich boote meine Rechner ein mal am Tag und das meist auf dem Weg zum Klo oder sonst was. Danach ist das Teil den Rest des Tages entweder an oder im Standby.
__________________
Ich glaube das hier ist 'ne Signatur... MfG -Nuke- |
|
|
|
|
|
#155 |
|
Tagline lost
|
Aus irgendeinem - für mich nicht nachvollziehbaren - Grund scheint das aber von zentraler Bedeutung zu sein. Bei neuen Windows-Versionen wird die verkürzte Bootzeit auch immer gerne als zentrale Neuerung angeprießen.
![]() Vielleicht gibt's ja irgendwann eine Teilung zwischen Server-Linux (mit sysv-init) und Desktop-Linux (mit systemd und allen neuen Schweinereien, die sonst noch so kommen...) ![]() |
|
|
|
|
|
#156 |
|
Keyboard Junkie
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 540
|
Bei Windows ist eine kurze Bootzeit ja auch sinnvoll. Das System muss man ja oefters rebooten.
![]() Wobei -wie auch schon geschrieben- ArchLinux recht schnell bootet, ohne dass der systemd verwendet wird. Es geht also anscheinend auch ohne. |
|
|
|
|
|
#157 |
|
Tagline lost
|
Arch verfolgt ja auch eine recht minimalistische Philosophie iirc. Boote mal Ubuntu 12.04, das ist selbst auf fetter Hardware irgendwie deutlich zäher. Ist ja auch kein Wunder, wenn ich sehe, wie viele Dienste da laufen, bevor sich auch nur ein Benutzer angemeldet hat...
|
|
|
|
|
|
#158 |
|
Registered User
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 567
|
moin
boot zeit ist irrelevant weil es augenwischerei ist. was bring es mir das meine gui schneller zu sehen ist aber das ganze system damit beschaefftigt ist die ganzen parallel gestarteten hintergrundproccesse abzuarbeiten und somit fast nicht auf eine eingabe etc reagiert. der boot proccess wird doch nicht schneller oder langsamer durch sytemd simplein sysv init etc. schneller , subjektiv und optisch , wird es ja nur durch das parallel starten der dienste. wenn da jetzt zufaellig eine mysql db dabei ist mit fetter datenbank drin und dort ein table check gemacht wird nutzt keine software der welt was um denn vorgang zu beschlaeunigen nur hardware ![]() wie schon gesagt ,da wird eine baustelle aufgemacht die vollkommen unnoetig und sinnlos ist. fuer ein 5-10 sekunden optischer , subjektiver bootbeschleunigung. holger Geändert von mark05 (16.05.2012 um 10:44 Uhr). |
|
|
|
|
|
#159 |
|
Registered User
Registrierungsdatum: Apr 2011
Beiträge: 184
|
Teilweise dauern Dinge bei Parallelisierung auch länger.
![]() |
|
|
|
|
|
#160 | |
|
Konsolenpenner
|
Zitat:
Das ist vielleicht für Desktops interessant, aber nicht große für Laster. |
|
|
|
|
|
|
#161 |
|
Possessed With Psi Powers
|
Auch für Desktops stellt sich allerdings die Frage, weshalb man das RC-System gleich in C schreiben muss. Das ist sozusagen die Kanone, mit der man auf einen armen, kleinen Spatzen schießt. Nichts gegen C, aber es ist in meinen Augen einfach nicht das richtige Tool für den Job. Viel zu schwer zu schreiben, zu schwer zu debuggen (und wenn es dank endloser Makro-Orgien einfacher zu schreiben wird, wird es noch schwerer zu debuggen), prinzipbedingt vergleichweise fehleranfällig (beim Systemstart natürlich besonders lustig), etc. Das RC-Scripte meist saulahm sind, hat zwei simple Gründe:
- Zum Interpretieren der Scripte wird meist eine fette, interaktive Shell (Bash, zsh) genutzt, die einfach kein guter Interpreter ist und nicht sein soll. Diese Shells brauchen relativ lange zum Starten, forken sich etliche Male in Subshells und Kommandos, interpretieren die Scripte anstatt sie durch einen JIT-Compiler zu jagen, etc. - Die meisten Leute zu blöd brauchbare Shellscripte zu schreiben, fallen auf höchst ineffiziente Konstrukte zurück. Man kann ihnen aber keinen Vorwurf machen, da der Bourne-Syntax nun einmal sehr krude ist. Wenn man die ganze Sache beschleunigen will, ergeben sich da direkt gleich mehrere Möglichkeiten. Erst einmal eine schlankere Shell, zum Beispiel die ash, die in unterschiedlichen Varianten in FreeBSD und Debian als /bin/sh dient. Wobei auch die noch jede Menge nicht genutztes Optimierungspotential [1] hat. Die nächste Option wäre es, einen brauchbaren und vor allem zeitgemäßen Interpreter zu schreiben. Oder man spart sich das ganze und nimmt gleich eine moderne Scriptsprache. Es gab ja durchaus für Linux RC-Systeme in Python und ähnlichem. Zuerst sollte man sich allerdings die Frage stellen, ob die RC-Scripte am Ganzen, unter Linux bereits 10x optimierten Prozess überhaupt noch einen nennenswerten Anteil haben, oder ob inzwischen der Punkt erreicht ist, an dem die Kosten für jede weitere Nanosekunde den Nutzen bei Weitem übersteigen. Wie dem auch sei, ich hoffe wirklich, dass Herr Poettering mit seinem systemd inkl. Binärlogging den Bogen überspannt hat. Realistisch gesehen werde ich damit allerdings falsch liegen. 1: http://lists.freebsd.org/pipermail/f...ry/037581.html
__________________
Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
|
|
|
|
|
|
#162 |
|
Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 378
|
Ich bin ja der Meinung das der Systemstart so lange dauern sollte wie es notwendig ist um ein System sauber zum laufen zu bekommen.
Wenn beim booten etwas schief geht hat man meist die Brille auf, vor allem wenn man als normaler User keine Möglichkeit mehr hat das ganze nachzuvollziehen. Es ist jetzt ja schon je nach Distribution kaum noch sinnvoll möglich Netzwerkfreigaben richtig einzuhängen. Meine wichtigen Daten sind mit EncFs verschlüsselt und sollen direkt nach dem starten in meinem home eingebunden werden... Das dumme ist nur das man nicht weiß ob und wann das eingebunden Netzlaufwerk überhaupt verfügbar ist... Das System startet jetzt zwar 3 Sekunden schneller, aber ich brauchst 30 Minuten länger um mir einen sicheren Autostartscript zu schreiben... Aber das ist es ja was man will... Grüße
__________________
jeegeek.cc |
|
|
|
|
|
#163 | |
|
Registered User
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Berlin
Beiträge: 365
|
Zitat:
dafür sind ja die Targets gedacht, ähnlich der Milestones unter Solaris. Systemd ist eh nur ein müder SMF-Abklatsch... Gruß marmorkuchen |
|
|
|
|
|
|
#164 | |
|
Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 378
|
Zitat:
Der Startvorgang ist ja eine der wichtigsten Sachen und der sollte so sicher wie möglich sein. Mann muss sein System sauber, sicher und planbar starten können. So ganz nebenbei gibt es noch genügend andere Baustellen da will ich mich als Anwender nicht noch am Systemstart abmühen müssen. Der Unix Grundgedanke ist ja auch mache ein Programm das eine Sache richtig macht. Oder ein einfache Code der das macht was er soll ist das Ziel. Nur leider versucht man hier sich gegenseitig mit immer komplexeren Systemen zu übertrumpfen... Wer zum Teufel braucht ein Binärlogging? Da will man wohl den normalen Anwender daran hindern zu verstehen was passiert oder was? Ich verstehe es zumindest nicht... Grüße
__________________
jeegeek.cc |
|
|
|
|
|
|
#165 |
|
Registered User
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Berlin
Beiträge: 365
|
Hallo,
wie gesagt nur ein müder SMF-Abklatsch. SMF dagegen ist wirklich nett und vor allem durchdacht. Gruß marmorkuchen p.s. Bootzeiten verkürzen, unheimlich wichtig ![]() |
|
|
|
![]() |
| Stichworte |
| hal , sessions , systemd , udev |
| Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | Thema bewerten |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Erstellt von | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| UPDATE 15.6.04: BSD Bücher - Eine kleine Rezension | asg | FreeBSD - Allgemein | 82 | 30.05.2007 02:42 |
| Die Geschichte von BSD (bzw. UNIX) | asg | News | 31 | 11.05.2006 20:20 |
| A Roundtable on BSD, Security, and Quality | CW | OpenBSD - Allgemein | 0 | 17.06.2005 19:09 |
| FreeBSD 5.3 und USB Stick | luX162 | FreeBSD - Allgemein | 14 | 09.11.2004 18:49 |
| Let It Bsd | thor | Fun | 6 | 19.07.2004 18:38 |