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#1 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2012
Beiträge: 228
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Gesammtes System auf utf8 umstellen
Ich habe bei der Eingabe von
locale auf der Konsole festgestellt Code:
Es ist doch bestimmt sinnvoll, alles auf utf8 umzustellen? Das sollte doch der Standard sein, oder? Ich habe zwar das Forum durchsucht und auch das Wiki gelesen, bin mir aber trotzdem noch unsicher, wie ich richtig und zielführend vorgehen soll. Dabei habe ich eine Verständnisfrage, wird das nicht in der /etc/login.conf global eingestellt? Wenn ich in meinem home Verzeichnis eine .login.conf anlege, werden dann diese Einstellungen übernommen und die globalen Einstellungen der /etc/login.conf ignoriert? Muss ich nach jeder Änderung auch cap_mkdb /etc/login.conf oder cap_mkdb .login.conf absetzen? In meiner /etc/rc.conf steht ja noch Code:
Jetzt hoffe ich, das ich mich richtig ausgedrückt habe, ich will mein gesamtes System auf utf8 umstellen, in diesem Zeichensatz sind ja auch die deutschen Umlaute enthalten. Wenn ich mal mein System neu aufsetzen sollte, kann ich das schon bei der Basisinstallation berücksichtigen? Ja, ja jetzt muss und will ich mich mit allem auseinandersetzen. Allerdings habe ich durch FreeBSD das erste Mal das Gefühl, das nicht mehr das Betriebssystem mich kontrolliert, sondern ich das Betriebssystem. Aber ich muss wohl noch einiges lernen, dazu bin ich aber auch bereit. Oder reicht das Anlegen einer .locale im Homeverzeichnis mit folgendem Inhalt: LANG=de_DE.UTF-8; export LANG MM_CHARSET=UTF-8; export MM_CHARSET Habe ich jetz mal ausprobiert, hat aber wohl nichts gebracht. ![]() Hier mal der Inhalt meiner /etc/login.conf: Code:
Dafür ist ein russischer Zeichensatz konfiguriert, warum und für was ist das gut? Kann ich alles löschen und nur utf8 für den User ralph einstellen? DANKE!
__________________
FreeBSD 9.1 - KDE3 : CPU: P4 3,0 - RAM: 2048 MB - Graka: Nvidia Geforce 9500 GT 1024 MB - HDD: 250 GB und 500 GB |
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#2 |
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Possessed With Psi Powers
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Ob man nun das ganze System auf UTF-8 möchte oder nicht, ist gerade auf Desktops eigentlich keine Frage mehr. Da inzwischen jede Menge X11-Software ausschließlich Unicode unterstützt, hat man gar keine andere Wahl. Allerdings verliert man damit die Umlaute auf der Konsole, da die Syscons-Konsole nach wie vor eine nur unzureichende Unicode-Unterstützung hat. Das ist übrigens auch einer der Gründe für den Charset-Faschismus in unserem IRC-Chan. Da die Konsole auf Desktop-Systemen aber sowieso nur zweitrangig ist und Nicht-ISO-Zeichen in Dateinamen eine schlechte Idee sind, da gerade ältere Software auch bei UTF-8 eine gewisse Neigung hat auf tausend und eine Art zu implodieren, sollte es zu verschmerzen sein...
Daher 3 einfache Schritte zur UTF-Glückseeligkeit: 1. Lasse die Konsole auf ISO eingestellt. Alles andere wird der Erfahrung nach nur noch weniger funktionieren. Außerdem kann man sich dann schön über ungewollte UTF-Zeichen aufregen. ![]() 2. Lasse die Finger von der /etc/login.conf. Die Datei legt die Standardeinstellungen für alle Sessions im System fest, auch die von Root! Wenn man dort was verstellt, sollte man wissen, was man tut... In Sachen Charset stellt man dort den Zeichensatz global um, was einige Ports und Anwendungen auf interessante Weise zerreißen wird. Überhaupt sollte man aus dem Grund den Zeichensatz von Root nicht umstellen! Du überschreibst das Charset für sdeinen Nutzer in der ~/.login_conf: Code:
3. Mit convmv aus den Ports die Dateien umbennen. Das Tool bitte auf keinen Fall auf Systemverzeichnisse anwenden (also nur /home/user/) und vorher in jedem Fall ein Backup machen! Code:
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Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
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#3 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2012
Beiträge: 228
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Danke Yamagi, das habe ich alles verstanden und auch umgesetzt. Zusätzlich habe ich noch die .xinitrc geändert und dort eingetragen:
Code:
Code:
rox-filer hatte ich mal deinstalliert und neu installiert, der kann wohl auch keine utf8 und die Benutzerführung ist auch auf englisch. Die .locale wird wohl nicht gebraucht? Muss noch was an der xorg.conf geändert werden?
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FreeBSD 9.1 - KDE3 : CPU: P4 3,0 - RAM: 2048 MB - Graka: Nvidia Geforce 9500 GT 1024 MB - HDD: 250 GB und 500 GB |
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#4 |
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Possessed With Psi Powers
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Eigentlich sollte es so reichen. Es mag aber sein, dass deine Shell (die CSH-Familie braucht es nicht!) einen Eintrag in der ~/.locale benötigt. Zu den einzelnen Programmen:
- xterm sollte Unicode unterstützen. Zumindest einfache Zeichen wie Umlaute. Vielleicht kann da jemand anders etwas zu sagen. - vi unterstützt kein Unicode. Es gab ein GSoC-Projekt, aber meines Wissens wurde es nicht beendet. Es gibt auch in den Ports eine Version mit Unicode, aber die ist nicht verbuggter als das Original. Nimm am besten Vim, dann hast du das Problem komplett totgeschlagen. - rox-filer weiß ich nicht.
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#5 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 1.421
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Bei mir sind es die folgenden Optionen
Code:
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https://github.com/lockdoc There would be less blood spilt in the battlefields if there were more sweat spent in the training hall. |
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#6 |
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Parasprite
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Hmm, Probleme mit XTerm kann ich nicht nachvollziehen. Starte mal uxterm.
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[ bsdlogo 2.0 - Wiki - Ports - LibreOffice Pakete - PM schreiben - kamikaze@bsdforen.de ]
Disclaimer: My posts represent my perception. Errors and incompleteness are to be expected, I deny any responsibility to know everything. |
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#7 |
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Lion King Fan
Registrierungsdatum: May 2004
Ort: Pride Rock
Beiträge: 1.330
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Du musst natuerlich auch rox von der selben Konsole starten, wo deine locale richtig gesetzt sind. Dann funktioniert das auch.
Und wie Kamikaze schon sagte brauchst du auch ein unicode faehiges Terminal wie uxterm, oder rxvt-unicode (x11/rxvt-unicode).
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HP: Simba - The Lion King |
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#8 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.078
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Seinen wir doch mal ehrlich: die syscons benutzt man nur noch, wenn X gerade mal wieder besonders broken ist oder der SSHd auf einem entfernen System noch eben per IPMI gestartet werden muss. Somit ist imo ~/.login_conf der richtige Ort um Charset, Lang und Umgebungsvariablen zu setzen. Bei mir sieht sie z.B. so aus:
Code:
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#9 | |
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ausÜberzeugung altmodisch
Registrierungsdatum: Jan 2007
Ort: Hechlingen (Bayern)
Beiträge: 220
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Zitat:
Was ist bei Dir der Fall? uxterm ist übrigens nur ein Wrapper-Skript, das "xterm -u8" aufruft. Das kannst Du auch direkt - oder am besten trägst Du statt dessen Code:
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#10 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2012
Beiträge: 228
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Danke Euch allen, jetzt funktioniert alles.
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FreeBSD 9.1 - KDE3 : CPU: P4 3,0 - RAM: 2048 MB - Graka: Nvidia Geforce 9500 GT 1024 MB - HDD: 250 GB und 500 GB |
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#11 |
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Registered User
Registrierungsdatum: May 2003
Ort: --> München
Beiträge: 442
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Hallo alle,
ich hab da jetzt doch mal eine Frage. Beim mir in .login_conf Code:
(keymap="german.iso") was läuft da falsch? (Für X hab ich die Einstellungen von locdoc in .xsession, das funktioniert)
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Grüsse, --> auge |
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#12 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 1.421
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Wo gehen denn die Umlaute nicht mehr? In allen X Programmen oder nur teilweirse?
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https://github.com/lockdoc There would be less blood spilt in the battlefields if there were more sweat spent in the training hall. |
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#13 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2012
Beiträge: 228
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Schreib mal in die .xinitrc
Code:
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FreeBSD 9.1 - KDE3 : CPU: P4 3,0 - RAM: 2048 MB - Graka: Nvidia Geforce 9500 GT 1024 MB - HDD: 250 GB und 500 GB |
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#14 |
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Registered User
Registrierungsdatum: May 2003
Ort: --> München
Beiträge: 442
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Hi lockdoc, ralli,
die Umlaute gehen nicht mehr sobald ich mich mit den utf-8 Einstellungen in .login_conf aus und wieder Einlogge. ( auf der Konsole, unter X funktioniert alles).
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Grüsse, --> auge |
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#15 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.078
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Es gibt (noch) keinen UTF-8 Support für syscons.
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