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#16 |
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Possessed With Psi Powers
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Ich habe gestern ja hauptsächlich technisch argumentiert, aber nun sollte ich vielleicht doch noch mal hinauf zur Benutzbarkeit steigen: Ich mochte Gnome nie. Das Ding war schon zu Urzeiten in meinen Augen der völlig misslungene Versuch einen minimalistischen Desktop (hier hauptsächlich interpretiert als "Wenig Anpassungsmöglichkeiten") mit einem vollfunktionalem Ansatz zu verknüpfen. Als dann Gnome 3 kam und ich mir die erste Version in einem extra dafür aufgesetzten Fedora anschaue (um mitlästern zu können), übertraf es meine schlimmsten Befürchtungen. Gnome 3 ignorierte 30 Benutzbarkeitsforschung, verstieß selbst gegen grundlegende Dinge wie Fitt's Law. Dazu war es grottenlahm, genauso wie all jene vorhergesagt hatten, die einen Javascript-Desktop für eine schlechte Idee hielten. Und damit sind viele ausgestiegen, die Meinung "Gnome 3 ist Murks" fraß sich tief ein. Als ich vor einigen Wochen noch einmal schaute, war ich dann aber positiv überrascht. Das aktuelle Gnome 3 korrigiert viele Fehler und deutlich schneller als die ersten Versionen. Mein Fall ist es dennoch nach wie vor nicht.
Das ist im Prinzip das gleiche wie mit Vista: Windows Vista hatte so manches Startproblem, vor allem war es durch die teilweise dumme Vorkonfiguration recht langsam und nervte den Nutzer. Nachdem man die Fehler raus hatte, hat man es als "Windows 7" neu veröffentlicht und alle waren glücklich. Wahrscheinlich wird es Windows 8 ähnlich gehen, es wird das hässliche Entlein bleiben, was erst durch Windows 9 "cool" wird. Bei Gnome 3 kommt aber noch ein weiterer Punkt hinzu. Was ist denn die Zielgruppe für Linux-Desktops? Realistisch gesehen sind es Nerds. Die kleine Gruppe der Nicht-Nerds mit Eye-Candy-Fetisch deckte zu dem Zeitpunkt vom Gnome 3s erscheinen bereits KDE 4 ab und Unity stand in den Startlöchern. Damit war das Potential ausgeschöpft, Gnome 3 blieben nur die Nerds und die hassen zwei Dinge: - Neuerungen (Oben schon genannt) - Produktivitätsverluste Und gerade im letzten Punkt war Gnome 3 ganz groß. Und sind sie eigentlich bis heute, wobei es wie gesagt schon besser geworden ist. Aber dennoch sehe ich es so, dass Gnome 3 sich besser klarwerden sollte, wofür dieser Desktop nun eigentlich steht und was die Zielgruppe sein soll. Denn was sie derzeit abliefern, wird auch als GnomeOS keinen breiten Zuspruch bei den Desktop-Linuxern finden.
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Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
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#17 |
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Registered User
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 574
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Technisch sehe ich das ähnlich wie Yamagi: Unter FreeBSD ist Gnome (2) so gut wie unbenutzbar; allerdings mehr aus technischen Gründen. Die permanent kaputten Intra-Dependencies hat sich wahrscheinlich ein BPfH ausgedacht; leider schlagen die sich 1:1 in den Ports nieder.
In seiner angestammten Umgebung ist Gnome in Sachen Produktivität IMHO besser als sein Ruf, Unity, und nicht schlechter als KDE. Einige Dinge (Mausschubser in die linke obere Ecke) wurden ja auch von anderen DEs mittlerweile übernommen. Das Anwendungsmenü ist jedoch immer noch lahm; hier finde ich die Abänderungen von Cinnamon mit einem vernünftigen Programmmenü recht gelungen. Abschließend sei mir vielleicht noch die Bemerkung gestattet, dass für mich (gefühlt) die Produktivität nicht so sehr von der DE abhängt, sondern mehr von den eingesetzten Werkzeugen. Vim läuft unter allen DEs und WMs so ziemlich gleich gut (einen unicode-fähigen Terminal Emulator vorausgesetzt); selbiges gilt für ZSH, git, bpython und PyCharm. Chromium und Opera sind da ebenfalls nicht allzu wählerisch, und Claws läuft überall, wo's GTK gibt.
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Never argue with idiots. They’ll pull you down to their level and then beat you with experience. echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc |
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#18 | |
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Registered User
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Zitat:
Alle sind meinen immer, dass 7 ja soviel anders sei...Wie auch immer, ich habe Gnome schon immer als großen Ersatz für die Windows-Oberfläche gesehen und konnte überhaupt nie einen minimalistischen Ansatz entdecken. Windows-Umsteigern wird es im Normalfall aber durchaus gefallen. Was die Produktivität angeht, stimme ich meinem Vorredner zu. Die Tools, die man einsetzt, sind deutlich wichtiger. Und man sollte seine Desktop-Umgebung einfach kennen, um den Workflow nicht zu unterbrechen. |
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#19 | |
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Der blutrote König
Registrierungsdatum: Mar 2012
Beiträge: 235
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Zitat:
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#20 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 1.421
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Hier ist gut geschilder wo die Reise hingeht.
http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20120402#humour
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https://github.com/lockdoc There would be less blood spilt in the battlefields if there were more sweat spent in the training hall. |
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#21 |
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homo informaticus
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 996
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Auf der Linux-Kiste (zur Zeit läuft BSD nur in der VM) setzte ich seit einiger Zeit auf XFCE.
Gnome hat sich meiner Meinung nach seit der Version 2.x völlig verrannt, sie sind da gerade eher auf der Suche wohin die Reise überhaupt gehen soll, das Teil ist mittlerweile eine Baustelle geworden, wo ständig irgendwas nur ausprobiert wird und dann wieder gekickt usw. Für stärkere Kisten würde ich glaube heute eher auf KDE setzen, wenn so was sein soll, ansonsten fährt man unter Linux ziemlich gut mit XFCE, finde ich. Das Feeling von Gnome 2.x ist hier am stärksten ausgeprägt und das finde ich schon ziemlich gut.
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Jabber ID: da_andy@jabber.ccc.de |
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#22 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2012
Ort: /home
Beiträge: 267
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#23 |
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Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 378
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Also ich nutze schon lange Mate mit meinem Linux Mint Debian. Nur stellt sich für mich die Frage wie es mit Mate unter FreeBSD ausschaut. Gnome war ja schon kein Traum so wie ich es oft gelesen habe und bei Mate fehlt ja noch etwas mehr Manpower um das ganze für FreeBSD verfügbar zu machen.
Kde war früher mal mein bevorzugte Desktop, Kde ist wahrscheinlich auch der einzige Desktop wo alles aus einem Guss ist und die Programme wirklich zusammenarbeiten. Gnome, Xfce und andere sind eher eine Zusammenstellung von verschiedenen Programmen die alle ihr eigenes Ding machen. Zumindest vermisse ich außerhalb von Kde die Möglichkeit mit mehren Programmen auf eine Ressource zugreifen zu können (Beispiel Kontaktdaten, Kalender usw.), Leider ist Kde inzwischen extrem Fett geworden. Klar kann man das ganze auch abspecken dann fehlen aber oft nützliche Dienste. Bei Mate/Xfce und anderen vermisse ich leider solche schönen Programme wie Konqueror. Konqueror kann ja alles, vom webbrowsen über Dateimanager bis hin zum ftp Client... Diese ganzen neuen Teile wie Gnome 3 und Unity mag ich nicht wirklich. Das Bedienkonzept mag ja eine feine Sache sein auf einem Tablet/Smartphone, aber doch nicht auf einem Desktop. Es gibt ja immer mehr "Experten" die behaupten das der Desktop tot wäre, aber das ist doch Blödsinn. Der Desktop wird nicht aussterben, zumindest nicht so lange wie es Menschen gibt die mehr machen wollen als mal Angry Birds spielen... Kann natürlich auch sein das jetzt die Hersteller und Entwickler den Desktop so umständlich machen das ihn keiner mehr will... Grüße
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NetBSD Paladin
Registrierungsdatum: Aug 2006
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#25 | |
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Registered User
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 1.421
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Zitat:
Sollte die Oculus Brille oder aehnliches auf dem Desktop einschlagen, dann muss auch ganz schnell ein neues Desktop Prinzip her, da man ja damit praktisch eine Kugel von innen als Desktop hat. Damit eroeffnen sich auch ganz neue Moeglichkeiten fuer die es sicherlich bessere Alternativen als die jetzigen Desktops gibt. Also nicht gleich immer die Flinte ins Boxhorn jagen. Es werden sicherlich viele Neuerungen kommen, manche besser manche schlechter.
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#26 |
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Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 378
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Ja das ist auch alles sehr interesant, aber zum Ersthaften Arbeiten werden diese ganzen Ansätze doch nicht viel taugen. So eine Brille mag ja eine schöne Sache sein wenn man sich zum Beispiel mit Multimedia oder Spiele beschäftigt, aber zum Ersthaften Arbeiten wird das eher unbrauchbar sein. Zumindest kann ich mir kein Office oder das Programmieren mit so einer Technik vorstellen.
Ich denke mal in Zukunft wird es zwei große Bereiche geben. Die normalen Systeme die man zum arbeiten nimmt (Office/Surfen/usw.) und dann wird es die Freizeit Geräte geben. Das Smartphone ist ja jetzt schon praktischer als der Computer wenn man mal kurz Mails abrufen will, oder mal das Wetter nachschauen will. Das wird in Zukunft wohl noch stärker werden. Grüße
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#27 |
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Forenkasper
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Aachen
Beiträge: 702
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Ich bin mit meinem Laptop wegen diesem Adobe Flash-Gehampel unter *BSD auf Centos und dann auf Fedora umgestiegen. Da gab es erst gnome2 und dann gnome3.
Die Kiste wird benötigt, um Mails, Latex, HTML- und PHP-Gefrickel und ein wenig rumzugimpen. Ein, zwei VM werden dann und wann benötigt, eine Sync mit einem Blackberry ist auch noch nötig. Wirklich unfähig finde ich gnome3 dafür nicht unter Fedora. Das einzige, was mich wirklich stört ist die Tatsache, daß sich der Screensaver beharrlich weigert, einen Screen-Lock durchzuführen und die Kiste bei einem Hibernate regelmäßig eine Tüte Daten verliert. Beides empfinde ich als unprofessionell und mehr als lästig. Aktuell scheint es mir aber die Lösung mit den wenigsten Problemen zu sein. Alles just my 2 cents! ![]()
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grüße peterle --- Ich habe einen IQ unterhalb einer Kartoffel. Ich wusste nicht, dass man zum hier schreiben einen IQ oberhalb einer Kartoffel haben muss. [Jana Heinze am 20.06.2002 in dspm] |
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#28 |
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FreeBSD User
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Auch wenn's wohl jetzt zu spät ist: Aber seit Längerem läuft Flash unter FreeBSD in Chrome und FF vollkommen problemlos...
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#29 |
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Moderators
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 697
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Also..... vollkommen problemlos möchte ich mindestens als Übertreibung interpretieren... ^^
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Meine Installationsmitschrift |
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#30 |
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FreeBSD User
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Was geht denn nicht?
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