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Alt 09.08.2012, 11:20   #46
Frank
Anfänger
 
Registrierungsdatum: Sep 2003
Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 279
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ich finde gnome 3 langsam richtig geil

...so das musste ich mal loswerden.

Ich benutze jetzt seit 2 Wochen ausschließlich Gnome 3 unter Fedora 17
entweder aufm Laptop T400 oder aufm Desktop in einer VM.
FreeBSD läuft natürlich hier auch noch

Nach 2 langen Nächten hatte ich alles eingerichtet
(aktuellen Vim mit diversen Scripten wie clang_complete, supertab usw.,
aktuellen llvm, Mail, Shell, xfreerdp, mp3, flash in Chrome und Firefox, Dropbox, VMware usw.).

Erst habe ich gedacht was ein Mist. Alles so umständlich.

Aber jetzt. Ich habe das Gefühl das ich sogar schneller meine Anwendungen starten kann als früher und auch das hin und her springen zwischen den Fenstern klappt super.
Früher hatte ich für alles ein Tastenkürzel und musste z.B. erst AltGr plus ne andere Taste drücken.
Jetzt muss ich zwar eine Taste mehr Drücken (z.B um ein Terminal zu starten
Windows, t und Enter oder für Firefox Windows, f und Enter) dafür tippe ich diese hintereinader.
Das Verhalten unter Gnome3 finde ich natürlicher und ich komme besser mit meinen 10 Fingern damit klar.
Was ich auch gerne nutze: Windows+-> Fenster rechts oder Windows+<- Fenster links. Alles mit dabei.

Und ich kann mir Gnome3 auch gut auf nem Tablett vorstellen, wenn ein paar mehr Wischfunktionen dazu kommen.

Über den internen Aufbau kann ich nichts sagen.

Aber ich finde im Augenblick die Bedienung von Gnome3 sehr sehr gut.
Und es ist nicht so überladen wie KDE aus meiner Sicht. Bis jetzt vermisse ich rein gar nichts.
Frank ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 09.08.2012, 17:07   #47
da_andy
homo informaticus
 
Benutzerbild von da_andy
 
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Beiträge: 996
Debian ist ab jetzt ohne Gnome, statt dessen kommt XFCE als default zum Einsatz!
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da_andy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.08.2012, 17:41   #48
CommanderZed
OpenBSD User
 
Benutzerbild von CommanderZed
 
Registrierungsdatum: Jun 2005
Ort: Weyhe
Beiträge: 680
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<etwas offtopic>
Zitat:
Zitat von CrimsonKing Beitrag anzeigen
Nein, ist definitiv ein Chrome-/Chromium-Problem.
Also das kann ich mir nicht vorstellen - ich nutze Chrome/Chromium auf diversen Rechnern (mit OpenBSD, XP, 7, Archlinux und Opensuse) auf der unterschiedlichsten Hardware (CoreDuo, AMD Athlon II X2, AMD Phenom II X4 und Athlon XP 1800+) und in jedem fall war Chromium nicht langsamer als Firefox & co. - wobei man auf den "schnelleren" Plattformen da so-oder-so kaum einen unterschied merkt. Das gilt auch für die Startzeit. Unter OpenBSD / CoreDuo ist der Chromium schneller, auf dem alten alten XP 1800+ unter arch ist er sogar _extrem_ schneller - dort ist firefox fast unbenutzbar (stand ist allerdings für den XP 1800+ glaub ich ende 2011 - da hat sich evtl. beim ff schon etwas getan, aber ich hab das System nicht mehr im Einsatz)
</etwas offtopic>

"Warnung - etwas rant"

Beim Desktop bin ich der Meinung "Es sollte schnell zu bedienen und einzurichten sein, halbwegs ordentlich aussehen und nicht durch "irgendetwas" meine Arbeitsgeschwindigkeit verringern bzw. im zu starken Maße andere Programme ausbremsen.

Zu den grundlegenden Aufgaben gehört:
Programme Starten
Deren Fenster sinnvoll Verwalten (größer/kleiner e.t.c.)
Eine einfach zu Benutzende Dateiverwaltung bieten (Kopieren, finden, löschen e.t.c.)
Einige sinnvolle Dinge darstellen. Dazu gehört meist eine Uhr. Je nach Benutzer gibt es noch ein paar weitere sinnvolle Angaben wie z.B. : WLAN-Empfang sowie Netzwerksteuerung i.A., Energieverbrauch / Akkustand
Das Betriebsystem ggf. einfach Herunterfahren
Möglichkeit den Bildschirm zu sperren.
Für Endanwender evtl: Einfaches Mounten unter Linux/*BSD

Und das ist auch die gleiche einstellung die die meisten "normalen" Benutzer haben - egal unter welchen Betriebsystem. Das ganze ist im Endeffekt ein "Arbeitsgerät" das nicht selbstzweck ist, sondern dabei helfen soll andere Dinge zu erledigen (Browser-Starten, Email-Programm-Starten e.t.c.

Grundsätzlich geht das mit so ziemlich allen was es an Desktops gibt. Bei einigen muss man um "alles" zu erreichen noch zusätzliche Plugins / Programme / Whatever nutzen (*box, fwwm e.t.c.).

Ich persönliche halte xfce4 dabei für den momentan "Besten Ansatz", da es eigentlich alles genannte ohne großen Aufwand in der Defaultinstallation mitbringt, aber auch halt defaultmäßig nicht wesentlich mehr und ist dabei noch relativ ressourcensparend.

Von KDE und GNOME kann man dies leider nicht behaupten. Es ist ohne intensive Konfiguration sehr langsam. KDE braucht unter OpenSuse nach dem Login in der Default-Installation z.B. ohne das weitere Programm gestartet sind fast mehr als 1GB Arbeitsspeicher - GNOME ist da auch nicht viel besser. Tatsächlich läuft ein Windows 7 auf gleicher Hardware wesentlich Ressourcenschonender als ein Linux mit KDE oder GNOME - ein trauerspiel.

Zudem ist gerade das Arbeiten dort nicht wirklich ergonmisch - tatsächlich habe ich das gefühl, das mich der Desktop eher Zeit Kostet als der er mich wirklich vorranbringt.

Tatsächlich würde ich, rein ergonomisch und aus performancegründen, momentan eher zum Windows-7 als zum z.B. zu KDE unter Linux raten - und auch selber eher damit arbeiten. Und das ist nun wirklich irgendwie nicht richtig.
__________________
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Alt 10.08.2012, 09:45   #49
makenoob
Registered User
 
Registrierungsdatum: Jan 2007
Ort: /Germany/Düsseldorf
Beiträge: 1.209
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Nach dem GNOME 3 debakel hab ich aus Faulheit auf meinem Laptop für die Arbeit KDE laufen, und bin damit einigermaßen zufrieden, was ergonomie etc. angeht. Wenn ich mal mehr Zeit hab, würd ich hier auf Fluxbox drauf einrichten, aber im Moment hab ich da während der Arbeit keine Zeit.
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Alt 10.08.2012, 15:29   #50
MuffiXXL
Linux is for Bitches
 
Registrierungsdatum: Jan 2004
Ort: Mittelerde
Beiträge: 919
MuffiXXL eine Nachricht über ICQ schicken MuffiXXL eine Nachricht über Skype™ schicken
Was ich mir bei den großen DEs angewöhnt habe ist, sie nach den mitgelieferten Anwendungen zu beurteilen und an der Stelle enttäuschen mich sowohl Gnome als auch KDE. Ich finde der Vorteil von so einem stark integrierten Desktop geht an der Stelle, wo die Anwendungen nicht brauchbar sind, einfach flöten. Die Anwendungen, welche ich häufiger brauche finde ich auf beiden DEs eher unterirdisch und damit ist bei mir dann auch klar, dass ich die Dinger nicht benutze, weil ich keinen Nutzen mehr davon hätte mir diesen ganzen Bloat anzutun.
Mein e17 ist da eben grade gut genug. Es kann grade so, was es tun soll und keinen Millimeter mehr. Damit fehlt ihm dann natürlich auch jegliches Potenzial mir in meinem Tun ein Bein zu stellen, so wie Gnome oder KDE das äußerst gerne zu tun scheinen.

"Solange es mir nicht auf den Keks geht darf es bleiben" ist sowieso zu meinem Motto lanciert wenn es um Software geht. Das ist zwar kein hoher Anspruch, aber ich bin mittlerweile auch auf dem Stand angelangt, dass ich nur damit Arbeiten will und solange es mich dabei nicht stört ist gut, wenn doch dann gtfo.
__________________
http://500px.com/juwi
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Alt 10.08.2012, 15:39   #51
Frank
Anfänger
 
Registrierungsdatum: Sep 2003
Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 279
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Zitat:
Zitat von da_andy Beitrag anzeigen
Debian ist ab jetzt ohne Gnome, statt dessen kommt XFCE als default zum Einsatz!
In Debian 7 alias Wheezy wird als Standarddesktop XFCE benutzt, da die Abbilder mit dem Gnome-Desktop zu groß für eine CD sind. Ob es dabei bleibt, steht noch nicht fest.
http://www.golem.de/news/debian-xfce...208-93750.html
von sebastian Grüner 9.8.2012
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Alt 10.08.2012, 17:47   #52
CrimsonKing
Der blutrote König
 
Benutzerbild von CrimsonKing
 
Registrierungsdatum: Mar 2012
Beiträge: 235
Es ist auch nicht ohne Gnome, nur der Standard ist vorerst ein anderer. Wobei Debian ja bei der Installation ohnehin eine Auswahl erlaubt.
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Alt 10.08.2012, 18:24   #53
peterle
Forenkasper
 
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Aachen
Beiträge: 702
Zitat:
Zitat von MuffiXXL Beitrag anzeigen
... Die Anwendungen, welche ich häufiger brauche finde ich auf beiden DEs eher unterirdisch ...
Welche sind das denn?
__________________
grüße
peterle

---
Ich habe einen IQ unterhalb einer Kartoffel. Ich wusste nicht, dass man zum hier schreiben einen IQ oberhalb einer Kartoffel haben muss.
[Jana Heinze am 20.06.2002 in dspm]
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