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Alt 05.09.2012, 20:19   #31
ath0
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Beiträge: 347
Warum BSD?

nun ich habe seit ich FreeBSD nutze kein Problem mit meinem Rechner gehabt das ich nicht lösen konnte. Natürlich mit eurer Hilfe . Ich habe nur einmal mein System neu installiert, weil ich damals ein Update verhauen habe und alle User, Passwörter usw gelöscht hatte. Heute wüsste ich das System zu retten, hoffentlich muss ich das nicht mehr. Mittlerweile steige ich nach und nach auf ZFS um, was natürlich auch ein Punkt für FreeBSD ist, aber das wäre auch mit Solaris (meinetwegen auch OpenIndiana) möglich. Mit FreeBSD habe ich das erste mal das Erlebnis gehabt alles selbst in der Hand zu haben. Unter Linux, zu der Zeit Ubuntu, war das größte gefrickel das einrichten des damals noch neuen *Chor Gesang* WLAN *Chor Verstummt*. Wie schon oft hier erwähnt habe ich auch Lieber ein System das Stabil und Sicher ist. Meine ArchLinux VM schmeiße ich nur noch ganz selten an, weil das Ding bei jedem Update an irgendeiner stelle bricht. Wegen der ArchLinux VM schätze ich die Snapshots von VirtualBox sehr . Wenn mein System nicht tut was es soll oder wie es, es soll habe ich (bis auf Graphic Geschichten) und nur Ich schuld daran.
Das aller letzte, für mich aber wichtigste, Argument für FreeBSD ist aber, dass ich sobald ich vor einem Rechner sitze, der unter FreeBSD dient, habe ich ein Gefühl von Gelassenheit und bin entspannter bei der Arbeit mit dem Gerät. Hört sich evtl. seltsam an, aber tatsächlich habe ich das so bei noch keinem System bemerkt, eher umgekehrt. Natürlich sind die Vorher genannten Argumente Für dieses Gefühl verantwortlich, deswegen ist es auch mein bevorzugtes OS.

Gruß
ath0
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Alt 05.09.2012, 23:35   #32
peterle
Forenkasper
 
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Aachen
Beiträge: 716
Nun gut, ich brauchte mal einen SambaFTPNFSMailFaxGatewayFirewallServer ... vielleicht konnte de auch noch Kaffee kochen, das weiß ich nicht mehr so ganz ...
Ich hatte eine sündhaft teure Standleitung ins Internet und ein paar OS/2, Windows-Clients, die das nutzen sollten und halt noch ein paar andere Sachen. So kam ich nach einem kurzen Versuch mit dem OS/2-Server auf FreeBSD 2.x, baute aus Restbeständen einen 486DX2-66 mit SCSI-II-Platten auf und stopfte sagenumwobene 8-COM-Ports und da rein. Dann war es ein ziemliches Gefrickel, aber dann lief die Kiste und lief und lief und lief ...
Und wenn nicht irgendwann mal die SCSI-Platten ausgegangen wären, dann würde das Ding vermutlich noch heute hier laufen.

Auf dem Desktop war mir *BSD aber immer zu umständlich.
__________________
grüße
peterle

---
Ich habe einen IQ unterhalb einer Kartoffel. Ich wusste nicht, dass man zum hier schreiben einen IQ oberhalb einer Kartoffel haben muss.
[Jana Heinze am 20.06.2002 in dspm]
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Alt 06.09.2012, 10:57   #33
namor
Imperator
 
Registrierungsdatum: May 2012
Ort: Berlin
Beiträge: 63
Als Schüler hatte ich noch Windows im Betrieb, bin dann von Dualboot zu ausschließlich Linux gewechselt, hatte aber nie die Distribution gefunden die mir wirklich gefiel. Vor allem wollte ich neue dritt-Software haben, ohne dass ich dabei ein bleeding-edge Linux haben muss. Arch ist letzteres, Debian hat (auch mit testing während dem ewigen freeze) immer etwas zu alte Software. Meine experimente mit Gentoo oder Debian mit unterschiedlichen Versionen für kernel/userland & xorg/stuff/+depends hielten i.d.R. keine 9 Monate bevor der Rechner sich nicht mehr booten oder updaten ließ.

FreeBSD hat sehr aktuelle Ports, für meine Zwecke aktuell genug jedenfalls. Gleichzeitig ist das ganze "Grundsystem", also Kernel + Userland aber davon komplett abgekapselt und läuft sehr stabil. In das Konzept habe ich mich sofort verliebt. Selbst wenn alle ports komplett kaputt gehen kann man /usr/local löschen + die Paketdatenbank (und ein paar Ausnahmen..) und das ganze Teil lässt sich ohne Neuinstallation wieder sauber hinbekommen.

Dazu kommen noch einige Alleinstellungsmerkmale gegenüber Linux wie ZFS und pkgng (mit den genialen query abfragen), die eindrucksvolle Dokumentation, die super nette Community :-), ..

Ich muss aber auch dazusagen, dass ich FreeBSD als Desktop erst so richtig angenehm finde, seit es pkgbeta.freebsd.org gibt. Und auch wenn ich es als Server *nix jedem empfehlen würde, als Desktop nur Hackern. Wenn jemand von Windows weg will (und von Linux gehört hat), empfehle ich ihm/ihr immer Ubuntu. Meist wollen diese Leute kein Shell-Krams machen und haben billig-laptops oder netbooks mit <12 Monaten alter Hardware. Ich bin begeistert wie einfach Ubuntu mittlerweile ist, wenn man damit einfach Dinge machen möchte. (Skype,Firefox,Thunderbird,Libreoffice,DVDs,Photos ,...)
namor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2012, 15:08   #34
daiv
AgainstAllAuthority
 
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Ort: Passau
Beiträge: 803


Zufällig auf lubuntu Seite entdeckt. Aber das ist nicht der Grund

Geändert von daiv (07.09.2012 um 17:49 Uhr).
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Alt 10.09.2012, 21:00   #35
f41thr
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Zitat:
Zitat von Sloop Beitrag anzeigen
Hi all,

mich würden gerne einige Meinungen interessieren, wieso ihr BSD statt Linux nutzt? Was war der Grund, als ihr zu BSD gewechselt seid. Mich interessieren wirklich nur die Relationen zu Linux, und nicht zu Windows<-->BSD.

Wieso habt ihr euch BSD aufgesetzt, statt irgendeine andre stabile Linux-Distro? Erzählt mir alles, jeden kleinsten Gedanken
Ob ich Dir das alles erzählel?

Ich verwende OpenBSD gerne auf Firewalls. Es ist realtiv simpel zu bedienen, vi und ein paar Dateien in /etc und /etc/rc.d.
Hier weiss ich in der Regel genau was ich tue.

Gewechselt bin ich, weil ich Linux, Windows, etc., mittlerweile zu langweilig fand.
Daher auch das OpenWRT auf einer AUSU RT-N16!

Und ich mag bei der Administration von Systemen das Mausgeschubse nicht!
Ja, ich kenn mich auch sehr intim mit der Micrsosoft Registry aus ;-> Die manipuliere ich am liebsten mit einem schönen Script! Je mehr Server, desto lieber!

Und OpenBSD 5.1
Die Basisinstallation der aktuellen Version 5.1 würde immer noch auf ein 256 MB CF passen
Code:
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on /dev/wd0a 962M 234M 680M 26% /
Keep it short and simple. Da kommen keine anderen OSen auch nur ansatzweise dran.

Ich muss bei Gelegenheit mein Profil ändern, aktuell WRAP und OpenBSD 5.1.

Gruss
F41THR
__________________
pf (ipv4 & ipv6) WRAP OpenBSD 5.1
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Alt 10.09.2012, 22:04   #36
Lord_x
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Zitat:
Zitat von f41thr Beitrag anzeigen
Ich verwende OpenBSD gerne auf Firewalls.
Keep it short and simple. Da kommen keine anderen OSen auch nur ansatzweise dran.
Mach mal ein Update von 5.0 auf 5.1 nur mit Remotezugang!
Das ist mit Linux/Debian ein Kinderspiel...
Lord_x ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2012, 22:25   #37
f41thr
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Zitat:
Zitat von Lord_x Beitrag anzeigen
Mach mal ein Update von 5.0 auf 5.1 nur mit Remotezugang!
Das ist mit Linux/Debian ein Kinderspiel...
Serial Console. Wenn es sicher sein soll. Keine eingehenden offenen IP Verbindungen auf die Firewall. Weder von aussen noch von innen. Transparent nur in Richtung DMZ.
Logging geht über dedizierte und ebenfalls abgesicherte Verbindungen von der FW zum Syslogserver.

Es kommt immer auf den Anwendungsfall an.

__________________
pf (ipv4 & ipv6) WRAP OpenBSD 5.1
f41thr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 08:07   #38
jmt
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Zitat:
Zitat von Lord_x Beitrag anzeigen
Mach mal ein Update von 5.0 auf 5.1 nur mit Remotezugang!
Das ist mit Linux/Debian ein Kinderspiel...
Das ist doch gar kein Problem. Glücklicher Weise ist bei OpenBSD alles haarklein im Upgrade Guide dokumentiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Distributionen erwarten einen hier keine bösen Überraschungen, selbst wenn man -current folgt.

Ich habe mit OpenBSD schon viele Upgrades gemacht und bin vollauf zufrieden.
jmt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 08:37   #39
makenoob
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Zitat:
Zitat von Lord_x Beitrag anzeigen
Mach mal ein Update von 5.0 auf 5.1 nur mit Remotezugang!
Das ist mit Linux/Debian ein Kinderspiel...
ja, und jetzt? seit 3.8 (ich hab was später angefangen) schon öfter erledigt und bisher hatte ich entweder die config verz0nkt oder die hardware war defekt, wenn mal was nicht geklappt haben sollte.

Debian oder andere Linuxe sind mir bei Updates öfter fliegen gegangen und ich durfte im nachhinein fixen.
makenoob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 14:45   #40
Lord_x
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Zitat:
Zitat von f41thr Beitrag anzeigen
Serial Console. Wenn es sicher sein soll.
Das ist eine Möglichkeit aber leider nicht mehr in allen Servern vorhanden. (iLO als Alternative) Und du musst die Möglichkeit dazu erst mal haben, wenn du vom "Internet" her kommst. Natürlich ist ein Cluster eine Möglichkeit, damit die Verbindung beim Update durch eine zweite Maschine läuft.

Zitat:
Zitat von jmt Beitrag anzeigen
Ich habe mit OpenBSD schon viele Upgrades gemacht und bin vollauf zufrieden.
Ja ich auch! Nur Remote ist das nicht möglich. Du bootest das neue "bsd.rd" und dann?

Zitat:
Zitat von makenoob Beitrag anzeigen
ja, und jetzt? seit 3.8 (ich hab was später angefangen) schon öfter erledigt und bisher hatte ich entweder die config verz0nkt oder die hardware war defekt...
Wie genau machst du ein Update?
Lord_x ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 14:57   #41
jmt
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Zitat:
Zitat von Lord_x Beitrag anzeigen
Ja ich auch! Nur Remote ist das nicht möglich. Du bootest das neue "bsd.rd" und dann? Wie genau machst du ein Update?
Lies Dir doch bitte mal die Update-Anweisungen durch. Hier noch einmal der Link: Upgrade 5.1. Dort gibt es den Punkt "Upgrading without install kernel". Da steht haarklein, was man tun muss. Und wie gesagt, es funktioniert. Ich habe so diverse Upgrades durchgeführt, also ohne bsd.rd.
jmt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 15:01   #42
makenoob
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Zitat:
Zitat von Lord_x Beitrag anzeigen
Wie genau machst du ein Update?
Wie jmt schon schrieb, ich gehe nach der FAQ vor. Update without install kernel.

Im Grunde alles drüberbügeln neu starten und die Finger kreuzen
makenoob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 15:36   #43
Lord_x
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Ort: /home
Beiträge: 282
@jmt

Dort steht auch:

This is NOT the recommended process. Use the install kernel method if at all possible!

Lord_x ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 17:08   #44
Columbo0815
Kaffeemann
 
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 1.193
Genau.. "if at all possible". Es ist nicht möglich, deswegen nutzt man die andere Möglichkeit. Alles wunderbar, oder nicht?
Columbo0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2012, 17:09   #45
h^2
Moderators
 
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 875
Können wir mal bitte zum Thema zurückkommen?
__________________
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