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#1 |
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Possessed With Psi Powers
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Tester gesucht: FUSE für FreeBSD, Runde 2
Wie aufmerksame Leser dieses Forums sicher schon wissen, ist eines der Ziele für FreeBSD 10.0 die Unterstützung für nicht-SMP-fähige Dateisysteme aufzugeben. Dies soll hauptsächlich den Code des VFS, jener Komponente an welche die Dateisysteme andocken, vereinfachen und den Weg hin zu weiteren Optimierungen ebnen. Allerdings bedeutet dies auch, dass die Unterstützung für einige Dateisysteme wegfallen wird. Neben einigen älteren, heute weitgehend irrelevanten Dateisystemen wie HPFS, NWFS oder PortalFS zählen dazu auch das wichtige NTFS und SMBFS. In den letzten Wochen wurde daher recht emotional diskutiert, wie diese in Zukunft implementiert werden sollen. Die Ergebnisse waren grob:
- NTFS ist in einer seiner derzeitigen Form einfach grundlegend kaputt und kann kaum gerettet werden. Zudem ist es extrem langsam und read-only. Ein Import von Apples NTFS-Implementierung wäre denkbar, würde aber keine größeren Vorteile bringen. ntfs-3g ist die beste Wahl, verlangt aber nutzbares und stabiles FUSE. - SMBFS ist ebenfalls völlig veraltet. Hier könnte man die vorhandene Unterstützung weiterentwickeln, oder Code von IllumOS oder Apple importieren. Aber beides verlangt deutliche Anpassungen und Zeit. Auch wenn es vielleicht irgendwann noch passieren wird, ist FUSE die bessere Wahl. Zudem eröffnet eine vollständige und saubere FUSE-Unterstützung den Zugriff auf den riesigen Pool von FUSE-Dateisystemen. In den letzten Wochen hat daher eine Gruppe Entwickler den halbfertigen und bereits einige Male verbesserten FUSE-Port aufgegriffen und optimiert. Mit diesem ist es möglich, FUSE-Dateisysteme sicher und stabil zu nutzen. Bevor dieser Port Anfang Oktober in das Basisystem einfließen wird, bitten die Entwickler noch um Tester. Gerade Tests anderer FUSE-Dateisysteme als ntfs-3g sind erbeten. Alles weitere findet sich wie immer in der E-Mail: Code:
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Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
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#2 |
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Parasprite
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Da ich mit Fuse schon länger eine heftiges Problem habe (http://www.freebsd.org/cgi/query-pr.cgi?pr=ports/170695), werde ich das heute Abend auf jeden Fall testen.
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Disclaimer: My posts represent my perception. Errors and incompleteness are to be expected, I deny any responsibility to know everything. |
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#3 |
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Registered User
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: Berlin
Beiträge: 351
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Sehr schön ... damit wird auch mooseFS wieder interessant ...
Mal schaun wann wir Kapazitäten zum Testen haben, Danke für die Infos! Grüße, Kai |
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#4 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2012
Ort: /home
Beiträge: 267
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Mir gefällt der Ansatz über FUSE überhaupt nicht. Ich würde daher lieber auf Ceph setzen welches auch unter FreeBSD funktionieren sollte. (Getestet habe ich das bis jetzt nur mit Debian) Zweitens haben die Jungs gerade 1 Million Dollar erhalten für die Weiterentwicklung. Bis Ende Jahr soll es hier die Version 1.0 geben.
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#5 |
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Possessed With Psi Powers
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So, inzwischen gab es ein kleines Update:
- sysutils/fusefs ist zur aktuellen Version aktualisiert worden - sysutils/fusefs-ntfs ist aktualisiert worden - In der Porjekt-Branch und im aktuellen Patch ist fusefs-kmod nun vollständig enthalten. Der Port muss also nicht mehr installiert werden. Man muss also nur noch das Basisystem patchen, kann dann die Ports wie gewohnt installieren und es sollte funktionieren. Der Code soll am 4. Oktober in 10-CURRENT eingehen. Es wird diskutiert, gleich darauf sysutils/fusefs-kmod mit diesem Code zu aktualisieren, damit auch die Nutzer regulärer Release-Versionen sofort in seinen Genuss kommen. Quelle: Code:
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#6 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Oct 2009
Ort: ~
Beiträge: 337
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Verstehe ich das Richtig? FUSE wird Teil des Basis systems? o_O
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#7 |
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Possessed With Psi Powers
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Ja, allerdings nur das Kernelmodul und das "mount_fusefs"-Kommando. FUSE in das Basissystem aufzunehmen, wurde schon öfter diskutiert. Es gib tatsächlich gute Gründe dafür, zum Beispiel das es nicht mehr ständig durch Änderungen der internen API unbeabsichtigt gebrochen wird und den kompletten Testprozess aller Dateisysteme durchläuft. Es wurde bisher nur immer abgelehnt, da FUSE nicht den Qualitätsanforderungen entsprach. Der nun eingehende Code basiert auf der Arbeit des GSoC 2011, in Kombination mit der darauf aufbauenden Arbeit von George Neville-Neil, die nun von Attilio Rao aufgeräumt und fertig gestellt wurde. Unterstützt wurde dieser Schritt durch die Tatsache, dass FreeBSDs Unterstützungen für NTFS und SMB auf der Abschussliste stehen.
Natürlich ist FUSE keine 100% optimale Lösung. So schreibt Attilio Rao selbst, dass FUSE durch einige schlechte Design-Entscheidungen gar nicht komplett funktionieren kann, eine Neigung zu sich glücklicherweise selbstauflösenden Deadlocks und Starvation-Problemen hat. Allerdings ist FUSE dennoch ein sinnvoller Weg, da man damit endlich Unterstützung für diverse bisher fehlende und kaum nativ portierbare Dateisysteme bekommt. Es mag Alternativen geben, z.B. PUFFS mit Refuse oder Ceph, aber FUSE hat halt den unbestrittenen Vorteil, dass es mit wenig Aufwand integrierbar war und gut verstanden ist.
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#8 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Oct 2009
Ort: ~
Beiträge: 337
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Ich finde das gut, zumal ich es gerne für sshfs nutzen würde. Die Entscheidung wird dann wohl dazu beitragen das Fusefs wirklich nutzbar wird, und man hat es in der Basis cool wie ich finde. Wie könnte ich das neue Modul eigentlich unter 8.2 testen? Den Code habe ich, aber das ist ja Nunmal das Komplette system. Muss ich nur das Fuse Modul bauen und es dann Kopieren?
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#9 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.079
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ath0: 8.2 ist EOL.
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#10 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Oct 2009
Ort: ~
Beiträge: 337
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Ich weiß
hätte es trotzdem gerne getestet. |
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#11 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.079
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Willst du mir sagen all deine System sind EOL?
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#12 |
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Possessed With Psi Powers
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Da du mal probiert, den Patch auf 8.2 anzuwenden? Am besten mit "svn patch" direkt gegen die Arbeitskopie des FreeBSD-Quellcodes, denn dann hilft die Subversion beim Mergen. Die Chancen, dass es mit minimalen manuellen Eingriffen geht sind gut, denn fast alle Änderungen sind das Einfügen des FUSE-Source. Es könnte allerdings sein, dass der Compiler über Inkompatiblitäten zwischen 8.x und 10-CURRENT stolpert.
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#13 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Oct 2009
Ort: ~
Beiträge: 337
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@Crest Nein nicht alle Systeme sind alt, mein Server ist auf 9.0 der Rest ist derzeit auf 8.2, da ich gerade keine Zeit habe die Kisten mit einem Update zu versorgen. Das hat diverse gründe, z.b. das ich derzeit selten Zuhause bin, bzw. ich zu faul bin.
![]() @Yamagi Das hört sich ja fast nach einem Plan an Ich probiere das mal. Danke schön! |
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#14 |
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Parasprite
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Juhu, seitdem fusefs-libs aktualisiert wurde funktioniert smbnetfs nicht mehr.
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#15 |
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Possessed With Psi Powers
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Wahrscheinlich müssen die Dateisystem-Module aktualisiert werden, um mit den neuen Libs zusammenspielen zu können. Stabile APIs sind ja für Luschen und so.
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