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#16 | |||||||||
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 390
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Der Einfachheit halber beziehe ich mich im Folgenden im Allgemeinen auf Red Hat EL. Vieles davon trifft auch auf die Konkurrenz von SUSE zu.
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Solche Slogans interessieren im geschäftlichen Umfeld keine Sau. Zitat:
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) habe ich auch noch nichts bemerkt. Nachdem reichlich Standardsoftware (Oracle Database, SAP R/3, etc.) darauf über viele Jahre hinweg unterstützt wird, der Rest der Welt anscheinend auch nicht.Jeder Supportvertrag bei Red Hat beinhaltet automatisch eine Patent Indemnification, wie bei Microsoft oder Oracle auch. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() Ferner war ich bislang immer der Meinung, eine aktive Entwicklergemeinde, die auch mal Neues ausprobiert, sei ein Vorteil für ein Softwareprojekt. Nicht umsonst gibt es bei Linux den "staging tree", wo neue Entwicklungen erstmal getestet werden, bevor sie übernommen werden - oder auch nicht. Problematisch wird es doch erst, wenn zuwenig Entwickler an einem Projekt arbeiten (siehe Intel-Treiber unter FreeBSD vor ein paar Wochen). Zitat:
Geändert von Azazyel (28.10.2012 um 21:26 Uhr). Grund: Rechtschreibfehler |
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#17 | |
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Moderators
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 875
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Und bis jetzt sieht die Geschichte von Android ja auch nicht nach einem untergehenden Schiff aus, ich weiß nicht, welche Zahlen oder Analysen ihr da lest. Und natürlich konzentrieren sich *jetzt gerade* die Hersteller auf Windows8, weil das neu ist und jeder mit im Gespräch sein weil, aber ich verspreche dir, dir einen Kasten Bier zu kaufen an dem Tag, an dem die Anzahl der verkauften Windows-Phones, die der auf Linux-Kernel basierten Phones übersteigt. Gerade in dieser Situation riskiert niemand im Linux-Kernel Team irgendwen zu verprellen. Ich meine, das "F*** You" von Linux Torvalds hat ja noch nicht mal zu Empörung bei Nvidia geführt, sondern dazu, dass Nvidia nachgefragt hat, was sie tun können um netter anzukommen. Ich weiß nicht, ob es letztendlich wirklich zu mehr offenen und dokumentieren Chips führt, aber schaden kanns nicht. Vor allem nicht der BSD-Community. |
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#18 | |||||
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Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 383
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![]() Nein mal im ernst ich sehe die Sache nur eben mit einem gesunden Abstand. Wenn ich mir einige Leute immer anhören ist alles mist außer Linux. Aber es gibt so viele Baustellen die nie fertig werden und wenn etwas nicht richtig läuft wird wochenlang geflamt und 10 Dienste geschrieben die den Fehler umgehen anstatt diesen zu beheben nur weil einer der Meinung ist das muss so sein... Mir hat Linux früher Spaß gemacht inzwischen bin ich wieder bei Windows weil ich mit Linux wenig Freude hatte und Windows inzwischen stabiler läuft. Ich hatte die letzten Jahre immer mehr Kernel Panics weil immer irgendwo mal was schief ging. Bei Windows hatte ich das seit Jahren nicht mehr, selbst wenn der Grafiktreiber dort abschmiert geht es weiter nur das Bild wird mal kurz schwarz... Ich weiß nicht wie oft ich meinen Reset Knopf betätigen musste weil das super stabile kms oder irgendwelche neuen Kernel Treiber den Rechner abgeschossen haben. Ich weiß es ist gefährlich hier Microsoft zu loben, aber die Linuxer haben immer über Microsoft geschimpft wie unstabil das System sein soll, aber man hat dort seine Hausaufgaben gemacht und Windows XP/7/8 sind einfach solide Systeme die problemlos laufen. Linux macht jetzt die selben Fehler und will immer schneller immer mehr. Dabei geht die Stabilität immer mehr verloren. Man sieht es auch bei FreeBSD das es auch anders geht. FreeBSD ist auch extrem Robust (mal von der usb Geschichte in älteren Versionen abgesehen) und wenn ich FreeBSD nutze habe ich keine Angst das der Kernel mal wieder abschmiert wenn ich von der grafischen Oberfläche in die Konsole wechsel... Linux wollte mal ein einfaches System sein, inzwischen ist es so einfach das es komplizierter ist als früher... Ich glaube aber wir kommen immer weiter vom Thema ab Grüße
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jeegeek.cc Geändert von christian83 (28.10.2012 um 23:17 Uhr). |
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#19 |
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Registered User
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Naja, Wayland wird im Linux-Lager nicht allzu viel "fixen".
Das Hauptproblem ist eher, dass man sich einfach nicht einigen kann. Als Beispiel mal die Hardware-Video API. Mit VAAPI gibt's eigentlich eine API, die alle anderen APIs unterstützt. Trotzdem arbeitet jeder Hersteller noch an seiner eigenen API und je nach Projekt implementiert man lieber alle 3-4 APIs. Natürlich mit mittelmäßigen Erfolg. Und dann ist der Treiber natürlich noch buggy. Genauso mit der Oberfläche. Hier fehlt es auch an einer einheitlichen Treiber-API (nein, Gallium3D ist eher ein inkonsitentes Treiber-Framework), um darauf sinnvoll ein 2D-Framework zu bauen. WDDM von Windows definiert so viel, an das sich die Treiber halten müssen, dass man wunderbar APIs wie Direct2D implementieren konnte. Ich sehe irgendwie nicht, dass sich das in den nächsten Jahren im OpenSource Bereich ändern wird. Und schon jetzt hängt man Jahre hinterher.
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Ich glaube das hier ist 'ne Signatur... MfG -Nuke- |
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#20 | ||||
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 390
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Mit Wayland besteht meiner Ansicht nach die Gefahr, dass wieder mal eine gemeinsame BSD/Linux-Komponente wegfällt, BSD auf dem Desktop noch exotischer wird und NVIDIA mittelfristig - so wie Intel jetzt schon - auf blöde Ideen kommt. ![]() |
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#21 |
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Parasprite
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Ihr steht hier mit der Meinung nicht alleine da. Technisch sind aktuelle Windows Versionen sehr überzeugend.
Ich persönlich bin der Meinung man sollte aufhören Linux hinterherzuhecheln und stattdessen die Microsoft WDDM Treiberschnittstellen zu implementieren. Dann kriegt man super Treiber direkt von den Herstellern, direkt beim Ausrollen der Hardware. Yamagi meint das ist problematisch, weil der Windows-Kernel in Ring 1 läuft und der FreeBSD Kernel in Ring 0. Aber NDISwrapper hat ja auch funktioniert. Ich denke also das Hindernis ist überwindbar. Und ja, ich weiß, damit hat man noch keine Oberfläche. Aber man kann genauso einen X Grafikkartentreiber für WDDM schreiben. Dann muss man zwar wieder einen Grafiktreiber entwickeln, aber eben nur den einen. Edit: Dass ich WDDM so toll finde ist übrigens Yamagis Schuld.
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Disclaimer: My posts represent my perception. Errors and incompleteness are to be expected, I deny any responsibility to know everything. Geändert von Kamikaze (30.10.2012 um 21:37 Uhr). |
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#22 | ||
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Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 383
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![]() Aber wie Yamagi schon sagte, das Problem ist das im Linux Lager ohne Ziel und Dokumentation versucht wird etwas umzusetzen. Grüße
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jeegeek.cc |
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#23 |
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Parasprite
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Hmm, natürlich geht es mir um die Kernbereiche des Treibers. Nicht um die Konfigurationstools etc. die da mitkommen. Nicht, dass die nicht praktisch wären, aber man muss halt Prioritäten setzen.
Um ehrlich zu sein, kann ich den Aufwand auch nicht wirklich abschätzen. Das ginge erst, wenn jemand damit anfängt.
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#24 |
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Possessed With Psi Powers
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Eine 1:1 Implementierung von WDDM wird auf einem unixoiden System nicht möglich sein. Dafür sind die Konzepte sowohl nach oben, als auch nach unten im Geräte-Stack zu unterschiedlich. Das beginnt halt damit, dass Windows in allen 4 Ringen der x86-CPU läuft, die Unix-Familie aber nur zwei nutzt. Dann ist dort die sehr enge Verzahnung mit DirectX und seinen Brüdern zu nennen, nach oben integriert WDDM eng mit der Desktopumgebung bis hin zum Windows Manager. So gut WDDM auch sein mag, es ist halt eine Lösung, die speziell für die Windows-Familie entwickelt wurde. Und selbst wenn man es implementieren könnte, zumindest eine Teilmenge davon auf unixoide Systeme portieren, ist dort noch immer das Problem mit dem Urheberrecht, Patenten und so weiter. Microsoft wird zu recht kaum ruhig zuschauen, wenn ihnen jemand an die Kronjuwelen möchte.
Was ich in dem Originalthread sagen wollte war, dass das viel gescholtene Microsoft einfach mal seine Hausaufgaben gemacht und ein Problem auf professionelle Weise gelöst hat. WDDM gibt es in ausgelieferten Produkten seit 2006. Seitdem hat es lediglich 2 Erweiterungen der API gegeben, sowohl WDDM 1.1 als auch 1.2 fügen lediglich Dinge ein, die es damals noch nicht gab oder nicht relevant waren. Wie oft wurde seitdem der freie Grafikstack umgefrickelt? Wie viele zueinander inkompatible und dennoch murksige APIs hat das KMS-Projekt seitdem hervorgebracht? Wer den freien Grafikstack ernsthaft auf ein solides Fundament stellen will, muss so ehrlich sein und sich mindestens WDDM unvoreingenommen anschauen. Was man allerdings machen könnte, wäre eine API zu designen, die sich an WDDM orientiert und dem nahe genug ist, um Portierungen einfach zu machen. Ich glaube, es wäre schon eine sehr große Hilfe, wenn nicht ein die kompletten unteren Ebenen eines Grafiktreiber für die freien Systeme neugeschrieben werden muss, stattdessen der vorhandene Windows-Code angepasst werden kann. Aber sind wir ehrlich, sowas wird nicht passieren. Im BSD-Lager hat niemand ein ernsthaftes Interesse, ein solches Projekt zu starten. Und im Linuxlager wird aus ideologischen Gründen alles verhindert, was auch nur in 100 Kilometer Entfernung nach stabiler API riecht. Und daher ist es leider nicht unrealistisch, dass wir irgendwann alle WDDM nutzen werden. Mit einem Metro oben drauf.
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Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
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#25 |
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Moderators
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 875
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Och, Nvidia beweist doch, dass man sehr portablen Treibercode schreiben kann, indem an allem anderen vorbeiprogrammiert und sein eigenes Ding macht... so portabel, dass sie selbst FreeBSD unterstützen können ohne von ihrer internen Finanzregulierungsfoo auf den Deckel zu kriegen.
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#26 | |
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THE BOFH
Registrierungsdatum: Nov 2005
Ort: Serverraum
Beiträge: 131
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Zitat:
Mir reicht es schon das ich ein Desktop System zusammen suchen muss anhand der Grafikkarte damit ich FBSD nutzen kann. Das versetzt einen so ziemlich in die 1980/90er Jahre zurück. Nur das man heute keine Speicheradressen mehr kennen muss. Aber die Hardware muss immer noch passen, sonst kann ich den FBSD Desktop vergessen. Gerade im Ultra/Netbook bereich ist die Luft ziemlich dünn für FBSD. Sollte Nvidia mal den Support für FBSD einstellen, dann frage ich mich was man dann macht ? Den User Linux zu empfehlen halte ich für keine gute Strategie. Ich nutze ja FBSD nicht aus Spass, sondern weil ich damit Arbeite und ein Stabiles und Sicheres System haben will. OK, man könnte auch andere Unixe nehmen, aber warum sollte man sich immer der Konkurrenz beugen ? Ich brauche ja nicht umbedingt vollen 3D Support. Mir reicht ein Desktop mit dem ich noch anständig arbeiten kann. 2D Beschleunigung sollte zwecks Video verarbeitung schon drin sein. Stabil sollte das ganze auch sein. Das sollte doch wenigsten in Zukunft mit allen Mainstream Hersteller Karten möglich sein. Ich versteh auch nicht, warum die Linuxer immer mehr ihr Inselleben wollen. Ich würde es besser finden wenn die Entwickler wieder mehr zusammen arbeiten würden und eine EINHEITLICHE Api bauen die für BSD und Linux Kernel funktionieren. Zumindest was den 2D Support angeht.
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RTFM - the bofh, hilft immer |
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#27 |
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Parasprite
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Ich hätte schon gerne OpenCL und 3-D Unterstützung. Wir sind da vollkommen außen vor und das schmeckt mir nicht.
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#28 | |
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Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 383
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Zitat:
Grüße
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jeegeek.cc |
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#29 |
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NetBSD Paladin
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Gera
Beiträge: 674
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Reichlich OT:
Zahlt denn Oracle immer noch dafür, dass Nvidia einen Treiber anbietet? Solange das der Fall ist, wirds wohl auch ein FreeBSD Treiber geben. Wie ist eigentlich der Streit um DMA-BUF ausgegangen?
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"Don't just believe that because something is trendy that it's good", Knuth 2012 NetBSD_6.99.19@Thinkpad_X220i |
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#30 |
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Possessed With Psi Powers
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nVidia ist ein gutes Beispiel für Portabilität, aber nicht unbedingt ein Ersatz für WDDI. Es ist halt auf der Kernelseite ein mehr oder minder platformagnostischer Kern, der mit einem Wrapper in die umgebende Plattform eingebunden wird. Unter Windows geschieht das sicher mit WDDI, unter Linux und FreeBSD mit den dort verfügbaren Interfaces. Es liegt also eine Ebene über der Schnittstelle.
Auf Linux hat Nvidia natürlich auch eine Art Sonderstellung. Sie gehen ihren eigenen Weg und sind damit sehr erfolgreich, auch wenn die GPL-Krakeler es anders sehen mögen, kann man dagegen nur schlecht an argumentieren. Die Sache ist halt ganz einfach: "Kein Nvidia-Blob bedeutet, dass Linux für jede ernsthafte Grafikanwendung ungeeignet wird. Und dazu gehören teilweise auch aktuelle Spiele." Und anders AMD/ ATI - von deren Hardware ich immer noch sehr viel halte - hat Nvidia es geschafft, einen absoluten Großteil des Codes platformunabhängig zu implementieren und dennoch Qualität und Performance zu halten. D.h. die Arbeit wird einmal für Windows gemacht, kann dann recht problemlos für Linux übernommen werden. Die Unterschiede zwischen Linux, FreeBSD und Solaris dürften gering sein und sich hauptsächlich auf den Opensource-Wrapper um das Kernelmodul beschränken. Und meine ganze bescheidene Meinung ist, dass man endlich akzeptieren sollte, dass Grafiktreiber zu komplex sind, um sie komplett als Opensource-Projekt zu realisieren. Und das sowohl AMD als auch Nvidia in ihrem Treiber sicher größere Mengen Code von Drittanbietern haben, sowie dort so viel Know-How (der Treiber ist die GPU!) drinsteckt, dass sie den niemals opensourcen werden. Also, hört auf die Blobs auszubremsen. Das hilft niemanden, schadet aber allen. Punkt. Man kann ja gleichzeitig einen freien Treiber schreiben, wie z.B. es AMD macht. Und wer partout keinen Blob will oder nur rudimentäres 3D will, kann den nehmen. Und wenn die Hersteller den Support alter Hardware durch den Blob einstellen, dürfte der freie Treiber weit genug sein, um ihn ersetzen zu können. Und selbst wenn nicht. Jemand, der ernsthaft in 3D macht, wird keine 5 Jahre alte Karte einsetzen.
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