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Alt 25.10.2012, 19:39   #16
pit234a
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Zitat:
Zitat von Kamikaze Beitrag anzeigen
WTF? Ich habe noch nie eine Neuinstallation durchgeführt. Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen, wie das einfacher oder weniger Arbeit sein soll.
Um konsistent zu bleiben.
Der Threadstarter ist sich nach all der Zeit selbst nicht mehr sicher, was er eigentlich gemacht hat und welchen Status sein System hat. Vermutlich gibt es inzwischen zahlreiche Neuerungen in den Ports, bei den Paketen und vielleicht auch am System.
Ich finde es sehr wichtig, am Ball zu bleiben und Punkt für Punkt abzuarbeiten und das sollte nicht an einem vielleicht zerschossenen System passieren, bei dem die Reaktion ja durchaus unvorhersehbar sein kann.
Auch ich bin kein Überflieger, als den ich dich durchaus ansehe. Du hast häufig bewiesen, dass du Dinge besser verstehst, als ich das kann. Vielleicht rostet im Alter der Verstand, vielleicht ist deine Beschäftigung mit FreeBSD intensiver, vielleicht bist du einfach besser. Was weiß ich.
Mir wäre es jedenfalls unmöglich gewesen, jemals ein FreeBSD zu installieren und zu einem Desktop auszubauen, wenn ich nicht mit großer Konzentration daran geblieben wäre. Ohne eure Antworten auf meine Fragen, hätte ich es trotzdem nicht hinbekommen. Nun stelle ich mir dies eben bei jemandem vor, der vor einem halbzerschossenen System sitzt und seine ersten Schritte macht. Es dürfte für ihn und für Leute, die helfen wollen, sehr viel einfacher werden, konsequent von Neuem und durchaus mit mehr Elan als bisher die Installation zu betreiben und auf Fragen zu antworten.
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“Two of the most famous products of Berkeley are LSD and Unix.
I don’t think that this is a coincidence.”
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Alt 26.10.2012, 14:05   #17
i18n
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Zitat:
Zitat von pit234a Beitrag anzeigen
Was ist schon Zeit???
Irgendwie glaube ich, ins Leere zu reden.
Lieber pit245a,
irgendwie habe ich das Gefühl, Du willst Sloop unbedingt auf PC-BSD stoßen. Ich denke, ich habe ihn so verstanden, daß es ihm eher um den Lernprozeß geht, er sich gründlich mit FreeBSD beschäftigen will und er daher auch das Fehlermachen und Auf-die Nase-Fallen mit einkalkuliert. Ist doch gut! Er hat das eingangs ja auch klar formuliert.

Ich würde ihm gerade aus diesem Grunde eben von PC-BSD abraten. Es ist soweit vorkonfiguriert, daß man es sofort nutzen kann, aber das ganze Gedöhns mit den Jails, AppCafe, dann PBIs, packages und ports – ich denke, das macht es dem Anfänger noch schwerer.

Warum nicht Sloop den Weg lassen, sich FreeBSD selbst zu erschließen. Ich denke, da sind Hinweise auf andere Spielvarianten oder gar andere BSDs eher kontraproduktiv.

Was ist aus dem guten alten RTFM geworden? Als ich anfing (das war bei 4 Punkt nochwas) und meine ersten Fragen hatte, wurde ich freundlich, aber bestimmt, auf die Handbücher verwiesen. Das Wiki gab es da noch nicht. Nach ein paar Leseübungen hatte ich dann schon mal eine ungefähre Ahnung und habe mich weiter ausprobiert, bis dann neue Fragen kamen. Nur so lernt man, man muß seine Fehler selbst machen.

@Sloop: Erst mal herzlich willkommen bei FreeBSD, laß Dich nicht entmutigen, es braucht ein bißchen Zeit, ehe man sich reingefuchst hat, aber Du wirst mit einem soliden System belohnt, das Du bald nicht mehr missen möchtest.

Ich habe mein System anfangs über Packages aufgesetzt, dann kam die Mischphase, jetzt sind es nur noch Ports. Wichtig ist:
  • zu allererst das Handbuch zu lesen, am besten die englische Variante, die ist aktuell.
  • im Wiki zu schmökern. Das ist zwar nicht ganz aktuell, aber Du findest einige Beiträge, die bestimmte Fragen besser klären als das Handbuch.
  • sich anderweitig umzusehen, z.B. im FreeBSD Diary.
  • immer die /usr/ports/UPDATING zu lesen, dort findest Du Warnungen und Lösungen, wenn es bei dem einen oder anderen Port haken sollte.
  • immer nur so viel zu installieren, wie man braucht, je mehr Sachen auf der Festplatte lümmeln, desto komplizierter wird das Ganze, dann gibt es immer mehr Abhängigkeiten, die sich nicht mehr auflösen lassen.
  • das System sauberzuhalten. Das bedeutet, die Ports-Datenbank mit portsnap immer auf dem neuesten Stand zu haben sowie die Paketdatenbank (also die installierten Pakete → pkgdb -Ff).
    Paketsysteme
    Portsnap
    Portupgrade
    pkg_upgrade
    und vielleicht pkg_cutleaves
Wie oben schon gesagt wurde, wenn Du Dich verhauen hast, ist es besser, das System nochmal frisch aufzusetzen. Das wirst Du ein paarmal machen, ehe Du in der Lage bist, Fehler auch anders zu korrigieren. Außerdem übt es ungemein. Viel Spaß mit FreeBSD!

So, meine fünf Cent …
__________________
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Geändert von i18n (27.10.2012 um 00:11 Uhr).
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Alt 26.10.2012, 15:59   #18
peterle
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Zitat:
Zitat von i18n Beitrag anzeigen
...zu allererst das Handbuch zu lesen, am besten die englische Variante, die ist aktuell. ...
Das handbook war DER Grund für mich bei FreeBSD zu bleiben und mich an das Zeug überhaupt erst heran zu trauen.
__________________
grüße
peterle

---
Ich habe einen IQ unterhalb einer Kartoffel. Ich wusste nicht, dass man zum hier schreiben einen IQ oberhalb einer Kartoffel haben muss.
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Alt 26.10.2012, 19:41   #19
Tronar
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Ich habe auch eine alte Kiste, bei der ich mir keine Kompilierorgien leisten kann. Ich habe es immer so gemacht:
Erst eine Release (mit Binärpaketen) installieren; dann einzelne Ports, die entweder nicht binär verfügbar sind oder die man mit speziellen Optionen bauen möchte, kompilieren. Wenn eine neue Release erscheint, erst mal wieder die Binärpakete aktualisieren, dann wieder gewisse Ports. Das hat bisher immer einigermaßen funktioniert, und das Kompilieren artet nicht allzusehr aus.
Also immer zuerst Pakete, dann Ports drüber, nicht andersherum. Das scheint zu klappen.

Ach ja: Für den Port LibreOffice finden sich hier auf der Web-Seite auch kompilierte Versionen, von wohlmeinenden Zeitgenossen bereitgestellt.
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Alt 26.10.2012, 21:07   #20
pit234a
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Zitat:
Zitat von i18n Beitrag anzeigen
Lieber pit245a,
irgendwie habe ich das Gefühl, Du willst Sloop unbedingt auf PC-BSD stoßen. Ich denke, ich habe ihn so verstanden, daß es ihm eher um den Lernprozeß geht, er sich gründlich mit FreeBSD beschäftigen will und er daher auch das Fehlermachen und Auf-die Nase-Fallen mit einkalkuliert. Ist doch gut! Er hat das eingangs ja auch klar formuliert.

Ich würde ihm gerade aus diesem Grunde eben von PC-BSD abraten. Es ist soweit vorkonfiguriert, daß man es sofort nutzen kann, aber das ganze Gedöhns mit den Jails, AppCafe, dann PBIs, packages und ports – ich denke, das macht es dem Anfänger noch schwerer.

Warum nicht Sloop den Weg lassen, sich FreeBSD selbst zu erschließen. Ich denke, da sind Hinweise auf andere Spielvarianten oder gar andere BSDs eher kontraproduktiv.

Was ist aus dem guten alten RTFM geworden? Als ich anfing (das war bei 4 Punkt nochwas) und meine ersten Fragen hatte, wurde ich freundlich, aber bestimmt, auf die Handbücher verwiesen. Das Wiki gab es da noch nicht. Nach ein paar Leseübungen hatte ich dann schon mal eine ungefähre Ahnung und habe mich weiter ausprobiert, bis dann neue Fragen kamen. Nur so lernt man, man muß seine Fehler selbst machen.

@Sloop: Erst mal herzlich willkommen bei FreeBSD, laß Dich nicht entmutigen, es braucht ein bißchen Zeit, ehe man sich reingefuchst hat, aber Du wirst mit einem soliden System belohnt, das Du bald nicht mehr missen möchtest.

Ich habe mein System anfangs über Packages aufgesetzt, dann kam die Mischphase, jetzt sind es nur noch Ports. Wichtig ist:
  • zu allererst das Handbuch zu lesen, am besten die englische Variante, die ist aktuell.
  • im Wiki zu schmökern. Das ist zwar nicht ganz aktuell, aber Du findest einige Beiträge, die bestimmte Fragen besser klären als das Handbuch.
  • sich anderweitig umzusehen, z.B. im FreeBSD Dairy.
  • immer die /usr/ports/UPDATING zu lesen, dort findest Du Warnungen und Lösungen, wenn es bei dem einen oder anderen Port haken sollte.
  • immer nur so viel zu installieren, wie man braucht, je mehr Sachen auf der Festplatte lümmeln, desto komplizierter wird das Ganze, dann gibt es immer mehr Abhängigkeiten, die sich nicht mehr auflösen lassen.
  • das System sauberzuhalten. Das bedeutet, die Ports-Datenbank mit portsnap immer auf dem neuesten Stand zu haben sowie die Paketdatenbank (also die installierten Pakete → pkgdb -Ff).
    Paketsysteme
    Portsnap
    Portupgrade
    pkg_upgrade
    und vielleicht pkg_cutleaves
Wie oben schon gesagt wurde, wenn Du Dich verhauen hast, ist es besser, das System nochmal frisch aufzusetzen. Das wirst Du ein paarmal machen, ehe Du in der Lage bist, Fehler auch anders zu korrigieren. Außerdem übt es ungemein. Viel Spaß mit FreeBSD!

So, meine fünf Cent …
Volle Zustimmung. Zu allem, was du sagst.
Auch mir geht es in PC-BSD nicht gut und ich möchte es nicht haben und kenne es auch kaum.

Glaubst du, dass jemand es mit FreeBSD hin bekommt, wenn er nur mal gelegentlich damit was zu tun haben will? Wenn ich lese, dass alles schon verdammt lang her ist und außerdem im Augenblick nichts geht, weil keine Zeit dafür da ist, dann denke ich, dass es eher nicht klappen wird!
Wie gesagt, vielleicht sehr voreilig und durch meine eigene Unbedarftheit möglicherweise falsch interpretiert. Das gestehe ich ein und es wird mir durch deinen Beitrag auch bewusst.

Vielleicht habe ich mich vertan und mein Gefühl mich getäuscht.
Dann werden wir das sehen.

edit: sehe gerade: http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=28442
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Geändert von pit234a (26.10.2012 um 23:04 Uhr).
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Alt 27.10.2012, 00:18   #21
i18n
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Zitat:
Zitat von pit234a Beitrag anzeigen
Dann werden wir das sehen.

edit: sehe gerade: http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=28442
Hast schon recht, er stellt seine Fragen ziemlich wild umher. Wie gesagt, ich habe damals öfters ein RTFM zu lesen bekommen .
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Alt 27.10.2012, 12:23   #22
Sloop
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Zitat:
Zitat von pit234a Beitrag anzeigen
Glaubst du, dass jemand es mit FreeBSD hin bekommt, wenn er nur mal gelegentlich damit was zu tun haben will? Wenn ich lese, dass alles schon verdammt lang her ist und außerdem im Augenblick nichts geht, weil keine Zeit dafür da ist, dann denke ich, dass es eher nicht klappen wird!
und dein Glaube begründet auch deine Aussagen,die du ständig triffst. Dass du voreilig Urteile fällst ist ja recht interessant, bloss in dem Fall hilft es dir nicht und mir nicht und sonst jemandem auch nicht. Oder denkst du dass dein subjektives Empfinden beiträgt in irgendeiner Weise?

Zitat:
Wie gesagt, vielleicht sehr voreilig und durch meine eigene Unbedarftheit möglicherweise falsch interpretiert.
dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Du selbst schreibst in diesem Thread:
Zitat:
Was du da also mit der Verwendung des Schalters -R deinstalliert hast, machte ganz offenbar nicht, was du dir dabei vorgestellt hattest. Das ist stets ein ziemliches Problem, mit dem ich dauernd zu kämpfen habe. Befehle funktionieren nicht, wie ich das will, sondern so, wie sie programmiert wurden und es hilft nichts, außer zu lernen, wie sie denn tatsächlich wirken.
Was soll man(n) dazu noch sagen?

Ein User hier im Forum hat dir mal das portupgrade -a -c ans Herz gelegt, damit die Konf.-Abfragen vorher auf einen Schlag eingegeben werden können. Dann hast du das dankend hingenommen, mit der Info nie was davon gehört zu haben. Man könnte meinen, daß das bei dir hängengeblieben ist. In diesem Thread dann wieder schreibst du irgendwo mitten in dem Roman:
Zitat:
Was ist schon Zeit???
Auch ein schneller Rechner muss immer noch die Quellen aus dem Netz laden, bei mir ist das eine der Bremsen. Dann kann ich nicht gut einen ganzen Rutsch von benötigten Ports bauen, weil immer wieder nach neuen Optionen gefragt wird. Ich sitze aber nicht ständig vor dem PC und erwarte diese Abfragen, es kann schon mal ein Tag vergehen, ehe ich überhaupt sehe, dass eine Interaktion erforderlich ist.
Ja was jetzt?

Zitat:
Vielleicht habe ich mich vertan und mein Gefühl mich getäuscht.
Dann werden wir das sehen.
und dann?

Jetzt stellst du sogar in deinen Theorien Verknüpfungen auf, indem du auf einen völlig anderen Beitrag von mir verlinkst? Ich lege dir ans Herz, dir die Überschriften und den Inhalt dieser zwei Threads klar zu verdeutlichen. Dieses Thread wurde von mir eröffnet, weil ich ganz klar über die Unterschiede/Gemeinsamkeiten/Probleme etc. zwischen Ports und Paketen diskutieren wollte. Und der andere Link hat wie man lesen kann, ganz andere Intensionen. Was versuchst du mit der Verknüpfung durch das Posten zu erreichen? Mich ins Lächerliche zu ziehen und dir beweisen, daß du Recht hast ich solle mir endlich PCBSD installieren weil ich es eh nicht hinkriege?

Bei allem Respekt pit, ich schätze jeden einzelnen noch so kleinen Beitrag jedes einzelnen Users. NIcht nur hier, sondern allgemein betrachtet. Aber wenn ich mir ein Resumee ziehe, was du für einen Inhalt wiedergibst, dann fasse ich mich an den Kopf und frage mich ernsthaft was du eigentlich damit zu bezwecken versuchst?

Um zum Thema wieder zurückzukommen:

@i18n: ich werde mich durch die Links durcharbeiten, vielen herzlichen Danke dafür. Ich habe mich bisher immer an das deutsche Handbuch gehalten, wußte nicht dass es evtl. hinterherhinken kann. Werde also in Zukunft das englische zu Rate ziehen.

Die Ungereimtheiten in meinem System habe ich nun wieder beseitigt, und musste manuell eingreifen. Google war mein Freund und so konnte ich das Problempaket manuell deinstallieren. Portsnap ist durch, pkgdb -fF auch und soweit sieht alles gut aus.

Zu diesem Punkt habe ich aber immer noch offene Fragen:

Anwendungen installieren/deinstallieren:
Es sind folgende Möglichkeiten gegeben, wenn ich mich nicht irren sollte.

- aus Sources complete from scratch kompilieren. Das lasse ich aber mal aus, denn deswegen gibts ja die Ports die das schneller und effizienter machen, da vorbereitet.

1) ich kann mit dem klassischen "cd /usr/ports/any/thing && make install clean" aus den Ports installieren. Was genau würde ich mit dem "make deinstall" bezwecken? Wird die Applikation komplett vom System entfernt, oder werden damit nur besondere Files gelöscht (Configs, Dists, etc...??) ?

2) ich könnte mit "portupgrade -R applikationsname" eine vorhandene Applikation aktualisieren. Dabei werden durch das -R erst die Abhängigkeiten dieser Applikation auch aktualisiert. Kann dieser Befehl nur dann funktionieren, wenn "Applikationsname" bereits auf dem System vorhanden ist? Oder kann er auch zum Installieren einer Applikation verwendet werden, die noch nie auf dem System war? Falls ja, was wiederum wäre dann der Unterschied zu "portmaster kategorie/applikation" denn das installiert ja auch mit Abhänigkeiten?

3) Was wäre der Unterschied wenn ich "portupgrade -PP -R beispielprogramm" und "pkg_add -R beispielprogramm" ? Laut dem manual installiert portupgrade durch den -PP Schalter nur aus Paketen.

4) zu portmaster schreibt das Handbuch:
Zitat:
Root ports (no dependencies, not depended on)
Trunk ports (no dependencies, are depended on)
Branch ports (have dependencies, are depended on)
Leaf ports (have dependencies, not depended on)
Kann mir das jemand erklären, denn ich verstehe nicht was und wie diese 4 Kategorieren funktionieren.


Zu den Paketen eine ganz wichtige Verständnisfrage. Wenn ich etwas aus den Ports installiert habe (unabhängig davon ob ich es jetzt mit 'make install clean' oder portmaster getan hatte), ist dann diese Applikation als PAKET vorhanden? Denn wenn ich "pkg_info |grep Applikation" durchführe, finde ich diese Applikation. Das sorgt noch etwas für Verwirrung bei mir. Ist also das Endprodukt einer Installation immer ein Paket?

4) ich habe gelesen, dass pkg_deinstall ein wrapper für pkg_delete wäre. Manche User aus englischsprachigen BSD foren meinten, sie würden eher pkg_delete verwenden, obwohl der pkg_deinstall das doch komplett mit Abhängigkeiten machen kann (oder so in etwa). Wie genau ist die Beziehung zwischen diesen zwei Programmen? Was sollte man eurer Meinung nach verwenden? Kann man das mit dem "adduser" und "useradd" Befehl aus der GNU/Linux Ecke vergleichen?

PS: Das englischsprachige Handbuch ist echt umfangreicher. Hatte ich echt nicht gewußt. Danke für diesen TIP!!!
Sloop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2012, 12:57   #23
peterle
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Guckst Du z.B. da:
http://www.freebsd.org/doc/en/books/porters-handbook/

Das Handbuch schreibt auch mehr zu portmaster:
"Portmaster groups ports into four categories:"

Du willst nicht portupgrade und portmaster auf einem System zusammen benutzen.

Man-pages helfen auch bei einigen Fragen
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grüße
peterle

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Ich habe einen IQ unterhalb einer Kartoffel. Ich wusste nicht, dass man zum hier schreiben einen IQ oberhalb einer Kartoffel haben muss.
[Jana Heinze am 20.06.2002 in dspm]
peterle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2012, 13:02   #24
Sloop
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In dem von dir genannten Link finde ich keine Einträge, was mit diesen vier Kategorieren zu tun hat und diese näher erklärt werden. Es sind die Ports Kategorieren, also der Applikationen zu sehen, ich schätze aber das es nicht dasselbe ist, oder? Ich hatte ja in dem Handbuch gelesen, dass Portmaster in diesen 4 Kategorieren unterscheidet, da hab ich das ja auch her. Bloss wollte ich wissen, was es genau mit diesen Kategorieren auf sich hat

Ich will ja nicht unbedingt portupgrade und portmaster vermischen, ich würde nur gerne wissen wie die Unterschiede direkt untereinander verglichen sind (siehe meine Fragen)
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Alt 27.10.2012, 13:15   #25
peterle
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Die Katergorien sind nur Bezeichnungen, mit Beschreibungen, was sie darunter verstehen - eine Definition quasi.
Du kannst sie auch Tom, Dick und Harry nennen oder Elmar, Bugs und Roadrunner.

Ich kann Dir nur sagen, daß ich seit meinem Umstieg von portupgrade auf portmaster deutlich weniger Probleme habe ...
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peterle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2012, 22:27   #26
pit234a
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Zitat:
Zitat von Sloop Beitrag anzeigen
und dein Glaube begründet auch deine Aussagen,die du ständig triffst. Dass du voreilig Urteile fällst ist ja recht interessant, bloss in dem Fall hilft es dir nicht und mir nicht und sonst jemandem auch nicht. Oder denkst du dass dein subjektives Empfinden beiträgt in irgendeiner Weise?


dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Du selbst schreibst in diesem Thread:

Was soll man(n) dazu noch sagen?

Ein User hier im Forum hat dir mal das portupgrade -a -c ans Herz gelegt, damit die Konf.-Abfragen vorher auf einen Schlag eingegeben werden können. Dann hast du das dankend hingenommen, mit der Info nie was davon gehört zu haben. Man könnte meinen, daß das bei dir hängengeblieben ist. In diesem Thread dann wieder schreibst du irgendwo mitten in dem Roman:


Ja was jetzt?


und dann?


Jetzt stellst du sogar in deinen Theorien Verknüpfungen auf, indem du auf einen völlig anderen Beitrag von mir verlinkst? Ich lege dir ans Herz, dir die Überschriften und den Inhalt dieser zwei Threads klar zu verdeutlichen. Dieses Thread wurde von mir eröffnet, weil ich ganz klar über die Unterschiede/Gemeinsamkeiten/Probleme etc. zwischen Ports und Paketen diskutieren wollte. Und der andere Link hat wie man lesen kann, ganz andere Intensionen. Was versuchst du mit der Verknüpfung durch das Posten zu erreichen? Mich ins Lächerliche zu ziehen und dir beweisen, daß du Recht hast ich solle mir endlich PCBSD installieren weil ich es eh nicht hinkriege?

Bei allem Respekt pit, ich schätze jeden einzelnen noch so kleinen Beitrag jedes einzelnen Users. NIcht nur hier, sondern allgemein betrachtet. Aber wenn ich mir ein Resumee ziehe, was du für einen Inhalt wiedergibst, dann fasse ich mich an den Kopf und frage mich ernsthaft was du eigentlich damit zu bezwecken versuchst?

Um zum Thema wieder zurückzukommen:

@i18n: ich werde mich durch die Links durcharbeiten, vielen herzlichen Danke dafür. Ich habe mich bisher immer an das deutsche Handbuch gehalten, wußte nicht dass es evtl. hinterherhinken kann. Werde also in Zukunft das englische zu Rate ziehen.

Die Ungereimtheiten in meinem System habe ich nun wieder beseitigt, und musste manuell eingreifen. Google war mein Freund und so konnte ich das Problempaket manuell deinstallieren. Portsnap ist durch, pkgdb -fF auch und soweit sieht alles gut aus.

Zu diesem Punkt habe ich aber immer noch offene Fragen:

Anwendungen installieren/deinstallieren:
Es sind folgende Möglichkeiten gegeben, wenn ich mich nicht irren sollte.

- aus Sources complete from scratch kompilieren. Das lasse ich aber mal aus, denn deswegen gibts ja die Ports die das schneller und effizienter machen, da vorbereitet.

1) ich kann mit dem klassischen "cd /usr/ports/any/thing && make install clean" aus den Ports installieren. Was genau würde ich mit dem "make deinstall" bezwecken? Wird die Applikation komplett vom System entfernt, oder werden damit nur besondere Files gelöscht (Configs, Dists, etc...??) ?

2) ich könnte mit "portupgrade -R applikationsname" eine vorhandene Applikation aktualisieren. Dabei werden durch das -R erst die Abhängigkeiten dieser Applikation auch aktualisiert. Kann dieser Befehl nur dann funktionieren, wenn "Applikationsname" bereits auf dem System vorhanden ist? Oder kann er auch zum Installieren einer Applikation verwendet werden, die noch nie auf dem System war? Falls ja, was wiederum wäre dann der Unterschied zu "portmaster kategorie/applikation" denn das installiert ja auch mit Abhänigkeiten?

3) Was wäre der Unterschied wenn ich "portupgrade -PP -R beispielprogramm" und "pkg_add -R beispielprogramm" ? Laut dem manual installiert portupgrade durch den -PP Schalter nur aus Paketen.

4) zu portmaster schreibt das Handbuch:

Kann mir das jemand erklären, denn ich verstehe nicht was und wie diese 4 Kategorieren funktionieren.


Zu den Paketen eine ganz wichtige Verständnisfrage. Wenn ich etwas aus den Ports installiert habe (unabhängig davon ob ich es jetzt mit 'make install clean' oder portmaster getan hatte), ist dann diese Applikation als PAKET vorhanden? Denn wenn ich "pkg_info |grep Applikation" durchführe, finde ich diese Applikation. Das sorgt noch etwas für Verwirrung bei mir. Ist also das Endprodukt einer Installation immer ein Paket?

4) ich habe gelesen, dass pkg_deinstall ein wrapper für pkg_delete wäre. Manche User aus englischsprachigen BSD foren meinten, sie würden eher pkg_delete verwenden, obwohl der pkg_deinstall das doch komplett mit Abhängigkeiten machen kann (oder so in etwa). Wie genau ist die Beziehung zwischen diesen zwei Programmen? Was sollte man eurer Meinung nach verwenden? Kann man das mit dem "adduser" und "useradd" Befehl aus der GNU/Linux Ecke vergleichen?

PS: Das englischsprachige Handbuch ist echt umfangreicher. Hatte ich echt nicht gewußt. Danke für diesen TIP!!!
Also, dass dies zu einem Internet-perönlichen Konflikt zwischen uns wird, das will ich keinesfalls. Dass ich nur mit meinen eigenen Möglichkeiten antworte und nicht irgendein Guru bin, der Fehlerfrei ist, das ist klar, wenigstens mir.
Was will ich?
Du hattest ein Problem. Nein, du hattest mehrere Probleme und Fragen dazu. Ich versuchte zu antworten, wie andere auch.
Vieles von dem, was du fragst, sind aber Grundlagen, die gut beschrieben sind. Die müssen nicht jedes Mal neu erklärt werden und die wurden auch nicht für dich neu erfunden. Zu vielem habe ich eigene Ansichten, die nicht von der Mehrheit der User geteilt werden. Dabei geht es aber eher um Details, deine Lücken scheinen mir eher grundlegend zu sein, doch du fragst nicht danach. Du fragst nach Details, aber ich bekomme den Eindruck, dass die dir nicht helfen können.
Was ich will? Vielleicht einmal im Leben recht bekommen? Vielleicht. Ich weiß nicht.
Beabsichtigt hatte ich aber bestimmt, dir auf die Pelle zu rücken und auf den Zahn zu fühlen.
Es verwirrt mich komplett, wenn jemand gnome2 schon installiert hatte, dann wieder runtergeschmissen hat und im nächsten Atemzug XFCE4 aufspielte und nun erst merkt, dass er nicht weiß, wie er das überhaupt starten soll. Wusste er das mit gnome2? Wenn nicht, was wollte er denn dann damit? Wieso hat er es wieder verworfen?
Das soll nun nur exemplarisch sein, für den Eindruck, den ich da bekomme. Vielleicht lese ich in der falschen Reihenfolge, kann sein. Vielleicht checke ich es nicht und tue dir Unrecht. Gut möglich. Aber Konfrontation mit dir und einen Waffengang will ich auf gar keinen Fall!!!

portupgrade -c: hast du es schon mal benutzt? Ich nicht. Denn, seit ich das weiß, habe ich keinen Update mehr gemacht. Vielleicht muss ich dann nicht mehr warten und verpasse keine Seiten mit Abfragen mehr. Vielleicht aber doch. Die Aussage sollte verdeutlichen, dass der Bau aus den Ports eben sehr sehr lange dauern kann, obwohl jemand einen super schnellen Rechner hat. Vielleicht habe ich das nicht vermitteln können. Gut, dass du nachgefragt hast.

Ansonsten will ich das aber nun hier sein lassen, ok?
Wir sind doch keine Zankweiber (ist das politisch korrekt?). Und irgendwie habe ich das Gefühl, wieder nicht exakt ausgedrückt zu haben, was ich eigentlich wollte. Sei einfach ein wenig nachsichtig mit mir, ich meine es zwar gut, bin aber ziemlich Ahnungslos.
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