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#46 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 388
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Der von darktrym verlinkte Vortrag wurde von einer Frau gehalten.
![]() KVM ist aber wesentlich überschaubarer (15k Zeilen Quellcode) und hat weniger (vor allem externe) Abhängigkeiten als die ganze Grafik-Mischpoke. Ich gehe mal davon aus, dass sich das Team eher an der exitierenden Solaris-Infrastruktur denn einer Linux-API-Emulation orientieren wird, allein aus Gründen der verfügbaren Entwicklerkapazität. Weiß jemand Details? |
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#47 | |||
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Senior
Registrierungsdatum: Jul 2009
Beiträge: 378
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![]() Bin mal gespannt was nach der x86 Generation kommt. Grüße
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jeegeek.cc |
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#48 | |||
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2012
Ort: /home
Beiträge: 264
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#49 |
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Possessed With Psi Powers
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Naja, die Frage ist halt, was man will. Will man wenige schnelle Kerne oder viele, die dann aber weniger Leistung bringen? Beides mag seinen Sinn haben, je nach Workload. Aber das Eine wird nie das Andere ersetzen können... Und Manycore auf dem Desktop sehe ich noch nicht. Ich sehe es noch nicht einmal auf den meisten Servern. Vielleicht wird es sich ändern, aber im Moment ist es eine kleine Nische. Allerdings eine sehr profitable.
Und da sind wir wieder bei Intel vs. ARM. Hat ARM einen inherenten Vorteil gegenüber x86? Kaum. Zwar wird immer wieder über die "x86-Tax" durch die Decoder diskutiert, aber der Anteil der Decoder an der Chipfläche ist gering, ebenso ihr Stromverbrauch. Man gewinnt durch sie zudem weitere Optimierungsmöglichkeiten. Also unter dem Strich wohl ein Nullsummenspiel. ARM braucht einfach so wenig Strom, da es jahrelang dahin optimiert wurde. x86 wiederum wurde mindestens ebenso lange auf Geschwindigkeit optimiert. Ein schneller ARM-Prozessor wäre sehr wahrscheinlich kaum effizienter als ein moderner x86. Man bräuchte dort ebenfalls große Bussystem, riesige Cache-Hierarchieren, komplexe Uncores, etc. Das säuft Strom ohne Ende, die Kerne selbst verbrauchen da schnell nur noch einen Bruchteil des Powerbudgets. Umgekehrt wäre ein hochgradig verbrauchsoptimierter x86 auch nicht mehr schnell, weil halt vieles was Geschwindigkeit bringt, rausfliegen müsste. Und so dürften sich x86 und ARM nicht viel nehmen, wenn die derzeitige Trennung des Marktes aufgehoben werden sollte. Da spielen dann andere Dinge eine Rolle und Intel hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie diese perfekt beherrschen. Es geht schon damit los, dass sich Intel immer weitgehend aus Bereichen herausgehalten hat, mit denen kein Geld zu verdienen ist. Was Intel im Quartal verdient ist gigantisch und vielleicht mehr, als die ganze ARM-Clique zusammen. Trotz einer viel geringen Stückzahl. x86 war nie die meistverkaufteste CPU-Architektur, aber es ist seit Ewigkeiten die profitabelste. Das bringt wiederum Geld in die Kriegskasse, womit man neue Technologien entwickeln kann, die noch mehr Geld bringen. Während die anderen strampeln, kann sich Intel erst einmal zurücklehnen und zuschauen. Dazu kommen die unschöneren Dinge. AMD zum Beispiel hat sie sehr schmerzhaft lernen müssen. Sobald jemand Intel an die Cash-Cow will, wird die Firma gnadenlos und drängt den Konkurrenten notfalls auch mit klar illegalen Methoden aus dem Markt. Absprachen wie "Du verkaufst nur Intel und bekommst dafür Rabatt" sind nur die Spitze Eisbergs. Intel mögen in den klassischen ARM-Bereichen die Druckmittel fehlen, um diese Tour abziehen zu können, aber sobald ARM in Intels Territorium eindringt, sind sie da. In den ARM-Gefilden bleibt ihnen aber immer noch der Preiskampf, gerade in Märkten bei denen hundertstel Cent eine Rolle spielen, immer ein gutes Argument. Und da kann man mit etlichen Milliarden in der Kriegskasse einen verdammt langen Atem beweisen, sicher länger als fast alle anderen. Ich sage klar, dass ich Intel nicht mag. Im Gegenteil. Ich habe diesen Verein immer verabscheut. Aber wenn ich wetten sollte, würde ich auf Intel setzen. ARM erinnert mich ein wenig an das AMD der 1990er. Es gab ein paar Achtungserfolge und vielleicht schafft man es nun, den Chipzilla kalt zu erwischen. Der Gegenschlag mag erst einmal auf sich warten lassen und es scheint, als würde Intel den Anschluss verlieren. Aber wenn er kommt, ist er mörderisch und es bleibt nur verbrannte Erde zurück. Man erinnere sich an 2006. Noch im Januar war AMD kurz vor dem Earnings-Crossover, dann kam der Conroe und einige Wochen später wurde die Firma an der Börse förmlich geschlachtet. Die ARM-Clique hat hier natürlich den Vorteil, dass es nicht nur eine Firma ist, sondern ein ganzer Schwarm. Und das ARM mehr als nur ein Produkt hat. Aber auch 300 Mücken bringen ein Pferd nicht um. Und so könnte es sehr gut sein, dass das Gleiche wie schon beim Alpha, beim PowerPC, beim SPARC und so weiter passiert. Das Intel zuletzt lacht und ARM wieder in der Nische verschwindet, aus der sie gekommen sind. Das ist aber nun echt extrem Offtopic. ![]()
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Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
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#50 | ||
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Senior
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Beiträge: 378
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Grüße
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jeegeek.cc |
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#51 | |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2012
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Beiträge: 264
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edit WOW gerade das hier gesehen: http://retis.sssup.it/~fabio/freebsd/lkvm/ Da könnte ich kotzen echt! Warum kann man so ein "wichtiges" Projekt nicht fertig machen? Das ist so eine Sache, welche ich bei FreeBSD zum kotzen finde! Zig Projekte werden mit viel Einsatz gestartet und verlaufen sich dann ins Leere... ![]() |
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#52 |
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FreeBSD User
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Schade ist das auf jeden Fall.
Aber das war "nur" ein Summer of Code Projekt. Ein Großteil der Projekte fließen nicht in FreeBSD ein, weil sie nicht fertig sind, weil der Style nicht stimmt, weil die Implementierung nicht dem Standard entspricht, etc. Bei KVM wird es wohl auch so gewesen sein... |
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#53 |
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Possessed With Psi Powers
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Und weil oft kein Interesse besteht, die Sache langfristig zu pflegen.
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#54 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2012
Ort: /home
Beiträge: 264
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Aber das ist doch eine Schlüsseltechnology in der heutigen Zeit!
Man hat so tolle Funktionen mit CARP, ZFS, GEOM, PF, HAST und den Ports. Macht sich aber durch die fehlende Virtualisierung eines anderen OS wieder zunichte. Naja ist Offtopic das Thema. |
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#55 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 1.420
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Offtopic:
Ich hab noch so duester im Hinterkopf, dass an XEN dom0 fuer FreeBSD gearbeitet wird oder gearbeitet werden soll
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https://github.com/lockdoc There would be less blood spilt in the battlefields if there were more sweat spent in the training hall. |
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#56 | |
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Forenkasper
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Aachen
Beiträge: 702
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Zitat:
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grüße peterle --- Ich habe einen IQ unterhalb einer Kartoffel. Ich wusste nicht, dass man zum hier schreiben einen IQ oberhalb einer Kartoffel haben muss. [Jana Heinze am 20.06.2002 in dspm] |
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#57 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.075
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Komisch ich habe kein Bedürfnis meine FreeBSD Systeme in VMs zu stopfen. Jails reichen um Dienste von einander zu trennen. Ein Hypervisor darunter wäre in den meisten Fällen nur Verschwendung. Ich habe zum Glück keine Anwendungen mit HA Anforderungen, die nicht eigens dafür Unterstützung mitbringen.
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#58 | |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 388
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Ich habe das Bedürfnis, fast alles in VMs zu stopfen.
![]() Das eine schließt das andere nicht aus. In meiner Erfahrung überwiegt der Zugewinn an Flexibilität die wenigen Prozent Performance-Verlust bei weitem. Zumal man durch Virtualisierung insgesamt deutlich weniger Hardware benötigt. Zitat:
Die Hardware macht Zicken? Einfach die VM auf eine andere Maschine verschieben und in aller Ruhe die Hardwareprobleme offline lösen. Ein Software-Upgrade steht an? Vorher einen Snapshot erstellen; geht etwas schief, muss man nicht lange ein Backup einspielen, sondern hat in Sekunden den alten Systemstand wiederhergestellt - unabhängig von den beteiligten Betriebssystemen. Ein Testsystem wird benötigt? Ein paar Tasten bzw. Knöpfchen drücken und man kann das Setup mit 3 Rechnern in 2 unterschiedlichen Netzwerken testen - auf dem Laptop. ![]() |
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