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#1 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Sep 2003
Beiträge: 5
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Bootdiskette für OpenBSD
Hi zusammen,
habe folgendes Problem: Ich habe in meinen zukünftigen Router eine neue Festplatte eingebaut, die jedoch vom Bios nicht erkannt wird. Ich habe trotzdem versucht die Installation mit der Installationsdiskette zu starten und hier hat OpenBSD meine Festplatte auch gefunden und ich konnte ohne Probleme fortfahren. Da die Festplatte jedoch nicht im Bios steht, kann ich nun davon nicht booten. Gibt es eine Möglichkeit eine Bootdiskette zu erstellen, die das System startet, obwohl die Festplatte nicht im Bios steht? Ich hab gerade eben OpenBSD installiert und seitdem noch nicht neugestartet. Vielleicht ist ja auf der frischen Installation etwas vorhanden, mit dem ich eine Bootdiskette erstellen kann? Mike |
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#2 | |
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Netswimmer
Registrierungsdatum: May 2003
Ort: Düsseldorf im Herzen
Beiträge: 1.573
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Re: Bootdiskette für OpenBSD
Zitat:
Und alle diese Images booten ein Ramdisk-Kernel der per Autodetect alle verfügbaren Devices erkennt. Und dabei interessiert es den Kernel wenig, was BIOS sagt. ![]() Daher mache es so: bastle dir eine Diskette von der Image (zu deinem Rechner passende) und boote von ihr aus. Und du wirst sehen, dass deine Platte erkannt wird, es sie denn, es ist was wirklich schief gelafen (Platte kaputt, Kabel nicht richtig drin usw.) Aber normalerweise erkennt OpenBSD selber die Geräte. Und was das Starten angeht, so müsstest du eine Bootdiskette anfertigen, die den entsprechenden Kernel auf dem (zuvor erkannten) Gerät findet und von ihm aus bootet. Denkbar wäre es, den standardmäßig erkannten bsd.rd mit deinem Kernel (normalerweise /bsd) zu ersetzen. Da müsstest du so eine Diskette basteln und in der /boot.conf die Sachen eintragen. Ich habe es zwar noch nie ausprobieren müssen, jedoch wäre es denkbar, dass eine "normale" Install-Diskette so umgeformt werden kann. Gruß CW Geändert von CW (23.09.2003 um 15:16 Uhr). |
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#3 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2003
Ort: CH-9444 Diepoldsau
Beiträge: 1.417
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Warum denn so kompliziert? Für 15 Euronen (eBAy vielleicht sogar billiger) bekommst Du überall einen IDE-Hostadapter, der das prob an der Quelle löst. Hatte letzte Woche auch das Problem mit einer Seagate ST3120026A mit 120 GB an einem uralt MB von Asus. Ich bezweifle nicht, daß die Lösung von CW funzt, aber wozu der ganze Aufwand?
Grüße, Daniel |
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#4 | |
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Netswimmer
Registrierungsdatum: May 2003
Ort: Düsseldorf im Herzen
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Und was die Sache mit der Diskette angeht, so ist dies vielleicht möglich. Jedoch bin ich mir nicht sicher, da eben zu anfang der Bootlader die Platte schon "sehen" muss und in diesem Moment ja noch keine Hardwareüberprüfung stattfindet. Daher lehnt sich der Bootlader an die BIOS-Erkennung wohl ... leider. ![]() Daher wäre es denkbar, einen gestrippten Kernel auf die Diskette anzubringen. Na ja, vielleicht dann doch lieber bei ebay was ersteigern und in der Zwischenzeit mit dem bsd-Kernel herumexperimentieren ![]() Gruß CW |
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#5 | |
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Banned
Registrierungsdatum: Apr 2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 113
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Zitat:
Daniel, könntest Du bitte erklären, wie ein IDE-Hostadapter das Problem lösen könnte? Die Platte ist an IDE angeschlossen. |
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#6 |
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FreeBSD/sparc64-Tüftler
Registrierungsdatum: Jan 2004
Beiträge: 1.573
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Ich heiße zwar nicht Daniel, melde mich aber trotzdem mal
![]() Ein PCI-IDE-Controller besitzt ein eigenes BIOS, mit welchem es möglich ist, auch moderne Festplatten zu erkennen und von ihnen zu booten. Das System-BIOS braucht sich um nichts zu kümmern, weil sich der PCI-IDE-Controller selbstätig in den Boot-Vorgang einmischt. Weiterer Nebeneffekt: Heutige PCI-Controller bringen UDMA-133 mit, das ist schon eine nette Sache, wenn der onboard-Controller eines uralten Boards nur WDMA oder gar PIO bietet. Du baust dir also so einen Controller ein, hängst deine Platte dran und der Rest sollte von alleine gehen. Ich kann den Promise UltraDMA 100 TX2 PCI-IDE-Controller empfehlen, der funktioniert hier mit einem FreeBSD einwandfrei. Ist neu für 30 Euro zu bekommen. |
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#7 |
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cobalt lover
Registrierungsdatum: Mar 2004
Ort: /home/near~frankfurt
Beiträge: 54
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Ich kann den TX2 auch nur bestens empfehlen, das Ding ist sein Geld mehr als wert!
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#8 |
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Guest
Beiträge: n/a
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Man kann das Problem auch mit GRUB lösen.
ftp://alpha.gnu.org/gnu/grub/grub-0.94-i386-pc.ext2fs Diese Datei mit dd auf eine Diskette schreiben, die Diskette mounten und /boot/grub/menu.lst entfernen. Nach dem Booten von der Diskette sieht es dann so aus: GNU GRUB version 0.94 (640K lower / 3072K upper memory) [ Minimal BASH-like line editing is supported. For the first word, TAB lists possible command completions. Anywhere else TAB lists the possible completions of a device/filename. ] grub> root (hd0, Possible partitions are: Partition num: 0, [BSD sub-partitions immediately follow] BSD Partition num: 'a', Filesystem type is ffs, partition type 0xa6 BSD Partition num: 'b', Filesystem type unknown, partition type 0xa6 BSD Partition num: 'i', Filesystem type is fat, partition type 0xa6 BSD Partition num: 'j', Filesystem type is ext2fs, partition type 0xa6 BSD Partition num: 'k', Filesystem type unknown, partition type 0xa6 BSD Partition num: 'l', Filesystem type is ext2fs, partition type 0xa6 BSD Partition num: 'm', Filesystem type is ext2fs, partition type 0xa6 BSD Partition num: 'n', Filesystem type is ext2fs, partition type 0xa6 Partition num: 1, Filesystem type is fat, partition type 0xc Partition num: 3, Filesystem type is ext2fs, partition type 0x83 Partition num: 4, Filesystem type unknown, partition type 0x82 Partition num: 5, Filesystem type is ext2fs, partition type 0x83 Partition num: 6, Filesystem type is ext2fs, partition type 0x83 Partition num: 7, Filesystem type is ext2fs, partition type 0x83 grub> root (hd0, grub> root (hd0,0,a) Filesystem type is ffs, partition type 0xa6 grub> grub> root (hd0,0,a) Filesystem type is ffs, partition type 0xa6 grub> kernel --type=netbsd-elf / Possible files are: bsd altroot bin dev etc home mnt root sbin stand tmp usr v ar .cshrc .profile sys boot cdrom bsd.GENERIC Soekris emul mnt2 grub> kernel --type=netbsd-elf / grub> kernel --type=netbsd-elf /bsd [NetBSD-elf, <0x4027a120:0x662274:0xcdf7c> grub> Nicht wundern, hieraus geht hervor warum oben NetBSD-elf steht obwohl es ein OpenBSD ist. http://www.gnu.org/software/grub/man...e/OpenBSD.html Weitere Links: http://www.tux.org/pub/people/kent-r...looplinux/rip/ (Da gibt es fertige Disketten- und CD-Images mit GRUB und weiteren nützlichen Programmen.) http://geodsoft.com/howto/dualboot/grub.htm http://www.berger.to/openbsd/pxegrub.html Geändert von OM_A (12.04.2004 um 08:27 Uhr). |
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#9 |
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Banned
Registrierungsdatum: Apr 2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 113
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Der TX2 PCI-IDE-Controller wäre die Lösung. Werde ich einbauen.
@OM_A Ich möchte mit FreeBSD arbeiten. Ist meine Schuld, hab in OpenBSD-Thread reingeschrieben. Sorry. P.S. MIR FÄLLT GERADE WAS EIN: Kann man nicht von CD-ROM booten und das installierte System auf der Platte nutzen? Geändert von Nihil (12.04.2004 um 09:54 Uhr). |
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