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Alt 14.11.2009, 15:03   #1
McStarfighter
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KQEMU wird eingestellt ...

Hi,

ich wußte grad nicht so genau, wo ich dies hier richtig poste, daher mal na dieser Stelle:

im Qemu-Forum wurde vor kurzem bekanntgegeben, daß mit QEMU 0.12 (derzeit in Entwicklung) KQEMU nicht mehr unterstützt wird. Alternativen sind nicht genannt, man will sich wohl rein auf KVM stützen und andere Betriebssysteme wie die BSDs oder auch das Redmonder in der Hinsicht im Regen stehen lassen ...


http://qemu-forum.ipi.fi/viewtopic.php?f=5&t=5297
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Alt 14.11.2009, 16:09   #2
Yamagi
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Jo, wurde vor längerer Zeit auch schon auf freebsd-emulation@ diskutiert. Kein kqemu mehr und eine Alternative gibt es nicht. Für x86-Gäste wird daher der Wechsel zu Virtualbox empfohlen, alle anderen hatten eh nie Beschleunigung. Trotzdem schade.
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Alt 14.11.2009, 19:03   #3
kraekers
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Das ist ärgerlich. KVM kann meine Kiste nicht und Virtualbox hat keine USB-Unterstützung. Mhhhh, was mache ich denn jetzt? Wieder ein Problem mehr, echt ärgerlich.
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Alt 14.11.2009, 20:23   #4
McStarfighter
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Ähm, wie ist das eigentlich mit KVM in FreeBSD? Hatte heute nur einen Artikel gelesen, in dem jemand KVM ins FreeBSD eingebaut hat und auch lauffähig bekam, scheinbar ohne nennenswerte Probleme ...
Gibts da irgendwas auf der FreeBSD-Roadmap? Denn wenn da nicht bald was passiert, gibts wieder einen gewichtigen Negativpunkt in Bezug auf FreeBSD ... jedenfalls als Argument nach außen ...

Ansonsten kann man als nicht KVM-Nutznießer nur ewig bei der 0.11.x bleiben, dann hat man wenigstens noch KQEMU. Auch wenn das Modul selbst auch schon länger auf Weiterentwicklung wartet ...

Geändert von McStarfighter (14.11.2009 um 20:30 Uhr).
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Alt 15.11.2009, 08:06   #5
Ogion
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Ein weiterer Negativpunkt für VirtualBox (und der Grund, warum ich nicht umgestiegen bin): VirtualBox verwendet im Gegensatz zu Qemu das komische VDI statt "dummer" Image-Dateien. Da kann man nicht einfach unter VB ein System aufsetzen und mit dd auf eine echte Platte bügeln...
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Alt 15.11.2009, 08:27   #6
Yamagi
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Es gab vor langer Zeit mal ein Projekt im Rahmen des Google Summer of Code KVM zu portieren, dass kam allerdings nie in einen benutzbaren Zustand. Sprich nur einen Gast und lief instabiler als Windows ME auf defektem RAM. Aktuell weiß ich da nichts. Der letzte mit bekannte Stand ist, dass es schön wäre, wenn jemand KVM portieren würde, dass sie aber niemand gefunden hat.

Wegen VirtualBox muss man mal sehen. Es gibt Anzeichen, dass eine kommerzielle Version für FreeBSD unterwegs sein könnte, zumindest wurde USB-Unterstützung, die nur diese bietet, vor einiger Zeit ins Buildsystem gepatcht. Wird man mal abwarten müssen. Ansonsten, ja.

Alles in allem ist die aktuelle Situation dahingehend bescheiden, dass ein KVM eben nur auf Hardware mit hardwarevirtualisierung funktionieren würde. VirtualBox läuft ohne diese auch niur recht eingeschränkt, kein SMP und zumindest in meinen Augen im direkten Vergleich eher langsam. In sofern wäre es schön, KQEMU beizubehalten, der Zug ist aber schon vor Monaten abgefahren: http://lists.gnu.org/archive/html/qe.../msg00019.html Der Konsens war, wenn niemand das Ding repariert, fliegt es halt raus. Und das ist nun geschehen.
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Alt 15.11.2009, 10:18   #7
McStarfighter
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Ich jedenfalls finde es sehr schade.

Das war für mich auch der Grund, meine Workstation (also nen Heim-Server) mit ihren zwei Xeon-CPUs, den 8x2 TB-Platten, den 64 GB RAM und dem Adaptec-RAID-Controller (für RAID 5), die in den kommanden zwei Wochen bei mir eintrifft, mit Ubuntu Server und nicht mit FreeBSD zu bestücken. Denn ich brauch einfach ne gescheite Möglichkeit der Virtualisierung (in Form von KVM) sowie ZFS-Support und ersteres ist unter FreeBSD einfach nicht in der Form gegeben. Leider ...
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Alt 15.11.2009, 11:01   #8
Yamagi
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Naja, aber siehe es mal so. Wenn du ernsthaft virtualisieren willst, wärst du mit KQEMU eh nie glücklich geworden. Klar, das Ding lief und ich habe es auch jahrelang genutzt. Doch es war immer eine Hassliebe. Instabil, immer wieder seltsame Abstürze der Gastsysteme. Der einzige Gast, der je nutzbar stabil lief, war Windows XP. In so fern... Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, der Weg für FreeBSD in Sachen Vollvirtualisierung ist erst einmal VirtualBox. Abseits dessen ist schlicht nichts in Sicht, zumindest nicht vor 9.0 in einigen Jahren.
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Alt 15.11.2009, 12:35   #9
McStarfighter
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Ja klar, deswegen hatte ich auch anfangs die Hoffnung, daß es einen Hypervisor in FreeBSD gibt. Dann wären meine beiden Kriterien erfüllt gewesen ...

Die VMware-Produkte als solche sind mir im Laufe der Jahre immer ungeliebter geworden. Zum einen wegen der Art und Weise, wie auf die Wünsche der Community eingegangen wird (nämlich garnicht) und zum anderen die in meinen Augen abnehmende Qualität der Desktop-Produkte, speziell Workstation, Fusion und Player. Gut an den aktuellen Releases zu sehen ...

Die größte Hoffnung, die ich für FreeBSD habe, ist die "Closed-Source"-Release von VirtualBox ...
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Alt 17.11.2009, 11:20   #10
bofh_hannibal
THE BOFH
 
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HI,


apropos VirtualBox:

wie ist da der Stand ?
Aktuell ist ja 3.0.10, und die BSD Version bei 3.0.51.r22902
Auf den Seiten von freebsd.org, miwi und bluelife gibts noch nix neues.
__________________
RTFM - the bofh, hilft immer
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Alt 17.11.2009, 11:56   #11
mousaka
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Zitat:
Zitat von bofh_hannibal Beitrag anzeigen
Auf den Seiten von freebsd.org, miwi und bluelife gibts noch nix neues.
Doch

Habs allerdings noch nicht ausprobiert. Ich gehe davon aus, dass der "offizielle" Port ein Update erfahrt, sobald VirtualBox 3.1 nicht mehr Beta ist und die Portsammlung wieder für grössere Änderungen geöffnet ist.

mousaka
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I thought of that while riding my bicycle.
--- Albert Einstein
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Alt 17.11.2009, 19:47   #12
mawei
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Zitat:
Zitat von Yamagi Beitrag anzeigen
Es gab vor langer Zeit mal ein Projekt im Rahmen des Google Summer of Code KVM zu portieren, dass kam allerdings nie in einen benutzbaren Zustand.
Hmm, woran ist es letztendlich gescheitert - nicht portabel genug, zu sehr linux-spezifisch??
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Alt 17.11.2009, 19:49   #13
mawei
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Ort: 46147 Oberhausen
Beiträge: 287
Zitat:
Zitat von Yamagi Beitrag anzeigen
der Weg für FreeBSD in Sachen Vollvirtualisierung ist erst einmal VirtualBox. Abseits dessen ist schlicht nichts in Sicht, zumindest nicht vor 9.0 in einigen Jahren.
Was kommt denn in Sachen Virtualisierung mit FreeBSD 9.0?
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Alt 17.11.2009, 20:54   #14
Yamagi
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Zitat:
Hmm, woran ist es letztendlich gescheitert - nicht portabel genug, zu sehr linux-spezifisch??
Keine Ahnung. Der SoC war halt zu Ende und man hörte nie wieder was.

Zitat:
Was kommt denn in Sachen Virtualisierung mit FreeBSD 9.0?
Die Virtualisierung auf Systemebene durch VImage - experimentell in 8.0 enthalten - soll wohl zumindest in vielen Subsystemen beendet werden. Außerdem vielleicht und ganz eventuell und wirklich völlig spekuliert eine Xen Dom0. Ich meinte damit eher, dass 9.0 erst die nächste Gelegenheit ist, sowas grundlegendes überhaupt einzubauen. Ein Virtualisierungssystem erscheint mir schlicht zu komplex, als könnte man sowas problemlos ins 8-Stable rückportieren.
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Alt 19.11.2009, 12:37   #15
McStarfighter
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Naja, es scheint wohl nicht so problematisch zu sein ...

http://www.sufixo.com/raw/2009/06/08/kvm-on-freebsd-72/

EDIT: Und dann noch evtl. was brauchbares: http://retis.sssup.it/~fabio/freebsd/lkvm/

Geändert von McStarfighter (19.11.2009 um 12:42 Uhr).
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