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#121 | |
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Konsolenpenner
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Zitat:
Aber da Oracle jetzt sein YUM Repo für alle geöffnet hat.... würd ich mal sagen, Oracle hat ein großes Interesse daran Redhat das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wenn Larry Redhat mal lästig werden sollte, sind die ganz schnell weg vom Fenster, denn im Vergleich zum Sun Deal oder der Peoplesoft Übernahme ist Redhat ein Flohzirkus und für Larry war noch kein Deal groß genug, wenn Er einen Konkurrenten vom Markt blasen wollte. Das würde Firmen wie SAP, oder IBM, EMC und Co. sehr sehr weh tun. Als Enterprise Alternative bliebe da nur noch SLES, das so mehr oder wenig erfolgreich mit seinen Dumpingpreisen vor sich hin dümpelt... |
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#122 |
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Moderators
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 697
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Ein einheitliches Basissystem ist nichts schlechte. Das Problem ist eher, dass es kein harmonisiertes System ist welches den Vorstellungen der breiten Massen entspricht, sondern ein "diktiertes" welches den Ziele einer kleinen Gruppe folgt.
Debian ist immer massiv veraltet weil sie z.B. keine großen Brüche wollen. Die Software soll stabil und ausgereift sein (soviel zur Theorie). Ich denke nicht, dass die sich über eine komplett umgekrempelte Basis freuen... Dadurch wären die nicht nur veraltet wie immer, sondern auch recht schnell inkompatibel.
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Meine Installationsmitschrift |
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#123 |
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Naiver Mutmaßlicher
Registrierungsdatum: May 2004
Ort: Berlin
Beiträge: 1.764
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http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-1500629.html untermauert Yamagis Beitrag #118.
(Wobei ich es nicht verwerflich finde, daß sich natürlich auch Firmen an der Entwicklung beteiligen.)
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#124 |
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Moderators
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 697
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Sicherlich nicht. Ich denke gerade durch Firmen sind manche große Projekte erst möglich. Etwas gefährlich wird es aber eben immer wenn es zu einseitig wird.
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Meine Installationsmitschrift |
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#125 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 388
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Ich würde den Spieß mal umdrehen - wo wäre Linux ohne all die bezahlte Arbeit am Linux-Kernel heute?
Allein KVM würde mir schon sehr fehlen. |
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#126 | |
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Konsolenpenner
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Zitat:
Aber KVM an sich wär für mich ein verzichtbares Projekt, es ist zwar schön eine Alternative zu VMWARE zu haben, aber leider kann man mit KVM gerade im Firmenumfeld nicht hausieren gehen, ich habs auf meinem eigenen Blech im Verbund mit Corosync Pacemaker getestet und da fliegt die Büchse doch öfters runter und es liegt definitiv nicht am Blech. Für HA Zwecke, als Alternative zu Flying Containers oder VMWARE Clustern ist das Ding noch denkbar ungeeignet. Gerade im HA Umfeld, ist Linux eine ganz ganz fürchterliche Baustelle, es ist keine vier Wochen her, als ein Kunde eine Empfehlung wollte zum Thema Linux und HA, das einzige was ich dem Kunden empfehlen konnte, war kauf Dir Veritas Cluster Server und Veritas Volume Manager für Linux. Oder setz den Kram in Vmware Instanzen auf. Alles andere ist aktuell doch noch sehr frickelig. Da sind die alteingesessenen Unixe, doch sehr viel weiter. Außerdem werden diese krassen Brüche die es oftmals im Linux Lager gibt, auch nicht sehr wohlwollend aufgenommen. Bei meinem derzeitigen Hauptkunden ist man mit SAP auf X86 und SLES schwer auf die Nase geflogen. Die migrieren das ganze wieder zurück. Wer sich auch mal die Preise von Redhat reinzieht, merkt sehr schnell das das ganze sooooo viel billiger auch nicht ist. In dem Redhat Satellite Netzwerk muss man auch für jeden Kram bezahlen umsonst gibts da nix. Man kann jetzt berechtigt sagen, dafür ist der Support von Redhat ziemlich gut und der von den üblichen verdächtigen wie IBM, HP und Oracle hat ziemlich nachgelassen. Wer den Ärger mit dem Hausfrauenfunk kennt weiss was ich mein, da wurde alles auf möglichst günstig getrimmt und die eigentlichen Case Owner sind fast nicht mehr erreichbar. Grade für Firmen ist sowas ein echtes Ärgernis. Aber um mal auf das Kernthema zurück zu kommen, ich halte das Systemd Zeug auch für eine ziemliche Fehlentwicklung, der ultimative Wolpertinger aus dem Launchd von Apple und der Solaris SMF. Wobei man sich letzteres wohl nicht so genau angesehen hat. Dazu noch die total schwachsinnige Idee von Poetterin in Zukunft auf Binary Logging zu setzen, ist echte Gülle, das ist eine Lösung für ein nicht existentes Problem, man kann sich auch einen Sack Schrauben in die Kniescheibe drehen. |
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#127 | |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2010
Ort: Dresden
Beiträge: 93
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Letztens hieß es dann auch, dass udev mit systemd verheiratet wird und es noch eine lange Zeit separat betrieben werden kann...
Zitat:
Ich bin froh, dass ich mittlerweile fast 1 Jahr zu FreeBSD migriert bin(leider fehlen noch ein paar Desktops..). Manchmal ist es zwar etwas mehr Aufwand einen linuxzentrischen Dienst fehlerfrei zum laufen zu bringen, doch danach muss ich i.d.R. nur beim Upgrade wieder 'Hand anlegen'. Und wenn ich mir so die Geschichten anhöre, wie oft Systemd anscheinend (Hörensagen!) nicht sauber bootet bzw. beim shutdown && poweroff stehen bleibt, dann bin ich doch froh, dass mir das erspaart bleibt. Problematisch ist halt, dass das ganze 'Grafikgedöns' immer schwieriger auf FreeBSD portiert werden kann. Aber dafür kann ich keine Lösung anbieten. Zur Zeit ist zumindest bei mir Abwarten und Zusehen in welche Richtung sich Systemd (und Wayland) entwickeln angesagt. |
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#128 |
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FreeBSD User
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@q000te: Eine Lösung kannst du zwar nicht direkt anbieten, aber die FreeBSD Foundation freut sich über jede Spende, die sie dann in Form von gesponsorten Projekten, wie z.B. KMS Support [1] an die Community zurück geben kann.
Und das, was die FreeBSD Foundation mit ca. 300k $ [2] pro Jahr anstellt ist wesentlich produktiver als das, was z.B. Mozilla mit ihren 120 Millionen [3] per anno veranstaltet. [1] http://www.freebsdfoundation.org/pro...s.shtml#Kostik [2] http://freebsdfoundation.org/donate/sponsors.shtml [3] http://www.mozilla.org/de/foundation...port/2010/faq/ |
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#129 |
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Registered User
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Das sicher nicht, aber das Problem ist, dass recht viele Projekte "darüber" dann halt einfach meinen "ach, die anderen Systeme wie FreeBSD sind einfach zu rückständig, wir supporten das einfach nicht mehr".
Das fängt dann an, dass auch Projekte wie X11, KDE und GNOME einfach mal "Linux Only" werden, da sie auf "Linux Only" Dienste aufsetzen. Und dann setzen die auf Projekte wie systemd und pulseaudio auf, die unter FreeBSD teilweise einfach unnötig sind, weil sie "Linux Only Probleme" lösen und zudem auch weder spezifiziert, noch dokumentiert sind. Weiterhin auch noch total schlecht programmiert. Sie sind halt einfach fix "hingehackt"... Und das ist nicht mal so direkt so weit hergeholt. Wenn du mal nach kreuz und quer nach "KDE", "GNOME" in Verbindung mit "Linux Only", "systemd" oder "Wayland" suchst, wirst du schnell feststellen, dass die Ideen da sind. Und aktuell gibt's den Fall ja schon, dass das aktuelle Xorg nicht unter FreeBSD läuft weil KMS und Co. im Kernel nicht vorhanden ist. Ja müsste man portieren, wenn es denn überhaupt mal eine Dokumentation dafür geben würde... gibt es aber nicht... (ist mittlerweile ja in Teilen portiert, aber noch nicht alles) Mit anderen Worten werden die Probleme für FreeBSD und Co. einfach immer größer, wenn man sie als Desktop einsetzen will. Und die angestrebte Single-Platform Entwicklung erhöht weder die Code-Qualität, noch die Modularität.
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Ich glaube das hier ist 'ne Signatur... MfG -Nuke- |
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#130 |
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Naiver Mutmaßlicher
Registrierungsdatum: May 2004
Ort: Berlin
Beiträge: 1.764
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@Nuke: Dem ist kaum noch etwas hinzu zu fügen.... nur vielleicht noch: Das dieses Linux-Only-Ding die "Opensource-Gemeinde" spaltet und somit unnötig Resourcen verbraucht.
@laemodost: Leider ist's mit dem Spenden, wenn man Paypal und Konsorten nicht benutzen möchte aus D etwas schwierig ![]()
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#131 |
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volksoperator on duty
Registrierungsdatum: May 2003
Beiträge: 3.281
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Kleiner Einwurf zum Rotkaeppchen:
bei meinem Arbeitgeber laufen mittlerweile alle Systeme die von diversen Herstellern geliefert werden auf diesem Linux. Neben Solaris also der Platzhirsch hier. Bisher finde ich das noch von Vorteil, dass hier nicht 1000000 verschiedene Distributionen angefasst werden. Lediglich auf einem System findet man FreeBSD, das wurde aber so geschickt versteckt, dass man das nichtmal mitbekommt, was auf den Kisten rennt. Vendor Customized CLI oder wie die das nennen. |
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#132 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 1.421
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Wuerde mich auch ueber einen bitcoin button freuen
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https://github.com/lockdoc There would be less blood spilt in the battlefields if there were more sweat spent in the training hall. |
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#133 |
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Registered User
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"If you do not want to make your donation online, you can still mail us a check or wire-transfer funds to our bank." <--- geht also auch per Überweisung.
@lockdoc: Hast du es der FreeBSDfoundation geschrieben? |
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#134 |
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FreeBSD User
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Hier hat mal nen interessanten Rant geschrieben:
http://www.heise.de/open/news/foren/...21818171/read/ |
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#135 |
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Possessed With Psi Powers
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In der Diskussion sieht man auch wieder gut das der ganzen Entwicklung zugrundeliegende "Problem": Viele Linuxer sind einfach keine Unixer (mehr). Klassische unixoide Designphilosophien wie "Keep it simple" oder "Do one thing and do it right" zählen nicht mehr, im Gegenteil. Alles, was nicht gleiche eine eierlegende Wollmilchsau ist, wird zerredete und wenn es jemandem nicht gefällt, ist er ein ewig gestriger Nörgler.
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Eure Tastatur verfügt nicht umsonst über zwei Shift-Tasten! Benutzt sie bitte, denn sonst ist es mir fast unmöglich euere Posts zu entziffern. Homepage: http://www.yamagi.org | Yamagi Quake II: http://www.yamagi.org/quake2
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| hal , sessions , systemd , udev |
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