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#1 | |||||
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Oh my gosh, it's Unix!
Registrierungsdatum: Jul 2011
Ort: /dev/at/vi
Beiträge: 100
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Wahl des richtigen Dateisystems
Einen wunderschönen (heissen) Tag wünsche ich,
ich plane eine Installation von FreeBSD 8.2 auf meinem Notebook (d.h. für den Desktopbetrieb), und da mein Wissensstatus in Bezug auf BSD - wenn man freundlich aufgelegt ist - als "blutiger Anfänger" klassifiziert werden kann stellt sich mir die Frage, welches Dateisystem für mich respektive meine Zwecke am ehesten geeignet ist. Der Dokumentation habe ich entnommen dass folgende Dateisysteme von (Free-)BSD unterstützt werden:
NTFS fällt aus, FAT (für mich) detto, somit bleiben mir also nur mehr drei Stück über - zu ReiserFS finden sich im Netz unterschiedliche Informationen, manche sagen dass bisher nur Leseoperationen möglich sind, andere Stellen behaupten dass auch Schreibzugriffe möglich sind; so oder so bleibt die Unterstützung experimentell und ich vertraue (wieder einmal) auf die Dokumentation die mir sagt: Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Da ext3 abwärtskompatibel zu ext2 ist würde ich im Falle des Falles eher ext3 nehmen, mir fallen da keine wirklichen Nachteile auf, die bei der Verwendung von ext3 existent sein könnten (Verzeihung, dass es immer nur Wikipedia ist, ist allerdings oftmals die schnellste Quelle.), Wikipedia meint: Zitat:
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#2 |
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used register
Registrierungsdatum: Jan 2011
Beiträge: 253
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Kurze Antwort: UFS.
ZFS ist zu fett für so wenig Ram, die anderen Dateisysteme (XFS/ext2/ext3) sind sicherlich nicht so stabil implementiert. Rob |
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#3 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Apr 2007
Ort: hamburg
Beiträge: 64
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Hi .not!
Mit Dateisystemen habe ich mich noch nicht viel auseinandergesetzt, aber im Desktop-Bereich mit UFS bisher immer problemlos gefahren. Bin wohl leicht zufriedenzustellen. :]
__________________
"Kooperation statt Konkurrenz" - Franz Hoermann |
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#4 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Dec 2009
Beiträge: 15
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Für ein Notebook würde ich Dir auch ganz stark zu UFS raten. Es ist das native Dateisystem von FreeBSD, sehr stabil und ausreichend performant. ZFS bietet zwar sehr nette Features wie z.B. einfaches Snapshot-Management, verbraucht allerdings auch mehr Ressourcen, was bei mobilen Rechnern ein entscheidendes Argument gegen seinen Einsatz sein kann.
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#5 | |
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Oh my gosh, it's Unix!
Registrierungsdatum: Jul 2011
Ort: /dev/at/vi
Beiträge: 100
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Danke für eure Antworten, was ich in Bezug auf:
Zitat:
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#6 |
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rm -rf /*
Registrierungsdatum: Jun 2008
Ort: Bremen
Beiträge: 1.078
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Wenn es eine amd64 kompatible CPU ist und du den Arbeitsspeicher verdoppelst ist das eine brauchbare Platform um mit FreeBSD inkl. ZFS zu experimentiern. Mit 2GB RAM oder einer i386 CPU ist ZFS nicht zu empfehlen.
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#7 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 388
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Korrekt. Sofern die Hardware es erlaubt, ist ZFS das Mittel der Wahl. Für den Rest nimmt man UFS (und zwar nur entweder oder, keinesfalls beide in einem System mischen).
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#8 |
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Programmierer
Registrierungsdatum: Nov 2002
Ort: Bremen
Beiträge: 2.551
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__________________
if you don't remember something, it never happened. if you aren't remembered, you never existed. |
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#9 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 388
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Für den skizzierten Einsatzzweck (1 Festplatte im Notebook) sollte ZFS unter FreeBSD stabil genug sein und bietet auch im Desktop-Betrieb Vorteile.
Vor allem als Anfänger, der mit FreeBSD herumexperimentiert, sind Snapshots doch ein Geschenk der Götter. Das man unter FreeBSD mit ZFS keinen unternehmenskritischen Fileserver mit dutzenden Festplatten betreiben sollte, ist eine andere Geschichte. Das würde ich mit UFS aber auch nicht tun. |
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#10 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 1.613
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Ich bin da anderer Auffassung und würde sogar UFS ohne Softupdates und mit noatime als Mountoption nehmen.
Zwar ist der Akku defekt, doch bei Laptops gibt es eher weniger Probleme mit plötzlichen Spannungsabfällen und dadurch geschredderten Dateisystemen. Die Snapshots im ZFS sind vielleicht eine schöne Sache, doch ob man das dauerhaft beibehalten möchte? Mit einem lahmen Laptop? Es gibt auch andere Möglichkeiten, mal was zu sichern und dabei denke ich eigentlich eher weniger an das System. Die Arbeitsdaten sind doch viel wichtiger. Das macht sich zwar auch mit Snapshots, aber es gibt auch etliche andere Wege. Zu meinen Linux-Zeiten war ich ganz versessen auf die damals neuen Dateisysteme mit Journal. ReiserFS und vor allem XFS hatten es mir angetan. Gerade letzteres funktionierte für mich vollkommen tadellos und performant. Als ich zu FreeBSD wechselte, war ich ziemlich erschrocken, dass es da nur ein wirklich unterstütztes Dateisystem gab, damals nur UFS. Das wirkte auf mich ziemlich nachteilig. Allerdings sehe ich das heute deutlich gelassener: was soll man mit noch einem anderen Dateisystem? UFS(2) kann alles, was ein Dateisystem machen soll. Dabei erlebte ich es bisher unkaputtbar, selbst Stromausfälle überstand es immer mit den hauseigenen Reparaturmitteln, sofern diese überhaupt notwendig wurden. ZFS ist meine Wahl für mehrere Platten und etwa für Raid-Pools. Alle anderen SW-Raids, die ich mit FreeBSD probierte, konnten mich bei weitem nicht so überzeugen.
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“Two of the most famous products of Berkeley are LSD and Unix. I don’t think that this is a coincidence.” From: The UNIX-HATERS Handbook, ISBN 1-56884-203-1 |
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#11 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 1.273
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Das wär für mich überhaupt keine Frage: UFS.
Schnell genug, dass bei nem Notebook die Flaschenhälse woanders liegen und stabil. Notebookplatten sind meist nicht so riesig, dass auch die snapshots von ufs ausreichen müssten. ZFS sehe ich hier als oversized mit Riskofaktor wider der Langeweile an. |
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