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#1 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 143
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Ich habe mir vor ein paar Tagen zum ersten mal seit langem ein FreeBSD System aufgesetzt (8.2-RELEASE). Ausgangspunkt waren Probleme mit FreeNAS (http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=26726), vielen Dank nochmal an alle die geholfen haben
![]() Nun habe ich mein System so weit laufen, dass es das bietet, was ich brauche. Time Machine Server für meine Apple Kisten, iTunes-Server per firefly, und AFP Shares per netatalk/afpd. Zwar komm ich mit der Bedienung einigermaßen zurecht, dennoch habe ich ein paar Fragen die ich hier im Thread sammeln wollte (und selbigen daher unter Allgemein statt Netzwerk/Applikationen/.. untergebracht habe). 1) powerd Hier (http://www.chruetertee.ch/blog/archi...eebsd-6-0.html) habe ich ein kleines Howto gefunden, wie ich meine CPU dazu bringe, bei wenig Leistung automatisch runterzutakten. Ich habe den powerd in der rc.conf entsprechend aktiviert, und dann auch manuell gestartet. Die Restlichen Anweisungen hatte ich nicht befolgt, dennoch zeigt mit sysctl: Code:
Code:
powerd läuft mit den Standardeinstellungen. Ist das ausreichend, oder wäre es ratsam die Flags wie auf o.g. Seite angegeben manuell einzustellen? 2) Festplatten Ich nutze 2 2TB Festplatten mit gmirror: Code:
Wie muss ich das bei einem gmirror device einrichten? atacontrol o.ä. für beide Einzelplatten, oder für das Mirror-Device? Hat jemand ein gutes (aktuelles) Howto zum Thema HDD spindown parat, mit dem ein Anfänger wie ich weiterkommt? ![]() Ist es überhaupt ratsam, das System 24/7 laufen/schlafen zu lassen, oder sollte ich es um 7 abends einschalten, und per cronjob o.ä. nachts um 3 abschalten, da ichs dazwischen in der Regel eh nicht brauche ... ? 3) Standby o.ä.? Kann ich weiterhin das gesamte System irgendwie in Standby schicken, und per LAN-Zugriff aufwecken? Wenn ja, geht das auch ohne WOL-Packet, oder brauch ich auf dem Client dann ein entsprechendes Programm um die Box aufzuwecken? (Im System steckt eine Intel PRO/1000PCI) Bringt das überhaupt was? (bei meiner letzten Messung noch unter FreeNAS 0.7 hat die Box 38W im Idle gebraucht, allerdings mit beiden HDDs an) 4) netatalk Version Wie hier beschrieben (http://www.aisecure.net/2011/08/02/f...-time-machine/) habe ich meine Time Machine eingerichtet. Dabei ist im verlinkten Beitrag die Rede von netatalk 2.2, sofern ich das aber beurteilen kann habe ich 2.1 installiert Code:
5) packages ... ? Sollte man generell via packages oder lieber über ports installieren? Ich finde packages bequemer, schlicht weil dann nicht so ewig auf meiner eh schwachen Kiste kompiliert werden musste. Ich wollte von netatalk die zu installierende Version rausfinden, habe aber keinen Befehl gefunden, mit dem ich die Version des remote zur Verfügung stehenden Packages abfragen konnte. Bei mysql bspw. hab ichs dann so gemacht, dass ich im Browser auf (ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/po...elease/Latest/) gegangen bin, und nach 5 Minuten laden nach "mysql" gesucht habe, bis ich den Namen des Pakets hatte. Leider steht hier aber nicht unbedingt immer eine Versionsnummer (bei netatalk bspw.). Gibts eine Möglichkeit, die remote verfügbaren Packages zu durchsuchen (wenn man z. B. den Namen nicht kennt), oder auch die verfügbare Version anzuzeigen? |
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#2 |
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Parasprite
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Mal zu 2)
Das passt schon so. Ich würde aber noch ACPI Throttling abschalten, denn das bringt keinerlei messbaren Gewinn, macht das System aber unnötig träge. Folgende Einträge gehen dazu in die /boot/loader.conf: Code:
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#3 |
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IRC: Qyx
Registrierungsdatum: Aug 2005
Beiträge: 333
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Netatalk liegt in der version 2.2 im Porttree vor:
http://www.freebsd.org/cgi/ports.cgi...talk&stype=all Du musst evtl. deinen Porttree aktualisieren: "portsnap fetch update" (oder wenn vorher noch nie gemacht; erstmal "portsnap fetch extract") |
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#4 | |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 143
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Zitat:
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#5 |
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IRC: Qyx
Registrierungsdatum: Aug 2005
Beiträge: 333
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Vorausgesetzt der Porttree ist aktuell, dann entweder manuell, oder eins der zahlreichen Tools zur Hilfe nehmen.
Manuell: cd /usr/ports/net/netatalk make clean make make deinstall (altes deinstallieren) make reinstall (neues installieren) Oder mit Tools wie "portupgrade" oder "portmaster" (Ich hatte jahrelang "portupgrade" in Verwendung, bin aber jetzt seit kurzem mit "portmaster" glücklicher) Musst du aber auch erst aus dem Porttree nachinstallieren. Das erste mal also zwangsweise manuell, dann später alle weiteren Ports einfach mit "portupgrade -N netatalk" oder alternativ "portmaster net/netatalk" Weiteres hier: http://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO...ook/ports.html |
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#6 |
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Parasprite
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Dann gibt es da noch pkg_upgrade ...
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#7 | ||
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 143
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Zitat:
Was meinst du? HDDs nicht in standby schicken? Ist neben der Stromfrage auch ne Sache der Lautstärke, daher hätte ich das schon gerne. Zitat:
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#8 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Aug 2011
Beiträge: 90
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zu 1. Das beispiel ist für ein Notebook gedacht. Option -a steht für AC Power -b für Battery. Ich lasse auf meiner Desktop Kiste powerd mit folgenden Option laufen und bin damit voll zu frieden.
/etc/rc.conf Code:
powerd -a adp -v Da kann man schön sehen wie er hin und her schaltet. Festplatten auschalten ist so eine sache unter FreeBSD (man möge mich korrigieren). System Platten hab ich nie geschaft länger als ca 5 Minuten ausgeschaltet zu lassen. Ein anfang wäre es /var/log /var/tmp /var/spool/mqueue (ich hab bestimmt ein Verzeichnis vergessen) auf ein tmpfs zu legen. Allerdings sind die Log Dateien dann nach einem Reboot weg, es sei den man baut sich dafür noch ein script. Swap darf auch nicht auf den Platten liegen. Standby, braucht man glück das man eine Saubere ACPI implementierung hat. Du solltest dir auf jeden fall vorher das FreeBSD Handbuch anschauen, bevor du damit Anfängt. http://www.freebsd.org/doc/handbook/acpi-debug.html und man acpiconf |
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#9 | |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 143
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Zitat:
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#10 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 1.613
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als ich das probierte, hatte ich einen Raid mit fünf Platten aufgebaut.
Das System ist noch immer ein FreeBSD7.2 und in der rc.conf hatte ich damals dieses: Code:
Das benutzte Tool war also ataidle und es wirkte auf die fünf SATA Platten. Jedes mal wenn es wirkte, war anschließend mein Raid korrupt. Mit diversen Platten habe ich inzwischen unterschiedliches Verhalten erfahren. Gerne lasse ich die SSD in meinem kleinen Asus EEE schlafen und stelle fest, das eine dies erfolgreich kann und eine andere nicht. Gleiches System, gleicher Aufruf, unterschiedliches Verhalten: ich vermute, dass dies direkt an der verwendeten Platte liegt. Ohne Zweifel hängt der Erfolg auch grundsätzlich damit zusammen, ob Dateisystemoptionen genutzt werden, die ein ständiges, zyklisches Schreiben (oder auch nur Lesen) von der Platte erfordern. Sogenannte Journals oder Softupdates oder Zeitstempel oder gar Filesystemchecks im Hintergrund verbieten sich da natürlich von selbst. Um das zu vermeiden kannst du, wie schon beschrieben, tempfs nutzen. Besonders interessant fand ich aber immer, wie das bei FreeNAS auch gemacht wird, dass md-devices kreiert werden und im RAM gemountet werden. Unter Linux wurde do oft ein cramfs benutzt. Mit FreeBSD hatte ich nie die Muße, mir das mal genauer anzusehen. Der Raid5 mit gmirror verkraftete es womöglich nicht, wenn plötzlich und für ihn unerwartet eine Platte nicht mehr erreichbar war. Weil mir das Konzept eh nicht gefiel, wechselte ich zu ZFS und Zraid, unterließ es aber, die Platten schlafen zu schicken. Weil meine Sat-Receiver auf den Fileserver aufnehmen, landen dort auch mitten in der Nacht Daten, es gibt keinen dezidierten Ruhebereich.
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“Two of the most famous products of Berkeley are LSD and Unix. I don’t think that this is a coincidence.” From: The UNIX-HATERS Handbook, ISBN 1-56884-203-1 |
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#11 |
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Registered User
Registrierungsdatum: Oct 2004
Ort: Görlitz
Beiträge: 1.145
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#12 |
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Parasprite
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Das Stichwort ist camcontrol, damit solltest du weiter kommen.
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#13 | ||
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Registered User
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 143
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Also hier steht was von:
Zitat:
Zitat:
Zum Thema afp hab ich jetzt leider noch eine Frage. Ich hab beobachtet, dass der afpd Prozess öfter auf 100% CPU geht, und davon auch nicht wieder wegzubekommen ist. Nach etwas rumprobieren hat sich rausgestellt, dass es am mDNSResponder liegt. Schalte ich den ab, bekomme ich das 100% Problem nicht. Allerdings habe ich natürlich auch keine Anzeige des Servers im Finder, iTunes etc. Ich hatte gehofft, dass der kürzliche Patch 320.5.1 Abhilfe schafft, das war leider nicht der Fall. Weiß da jemand Rat? Ich wurde den mDNSResponder doch schon gerne wieder aktivieren. |
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#14 | |
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Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 1.613
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Zitat:
Das "Sehen" des Servers, als die Anzeige durch ein entsprechendes Symbol auf dem Mac passiert irgendwie davon unabhängig und auch recht unzuverlässig trotzdem. Auf manchen Macs wirds angezeigt, auf anderen nicht. Das Problem interessierte mich nicht weiter und das Mounten über "mit Server verbinden" halte ich insgesamt eh für besser und direkter. Also wäre mein Tip: im Zweifel ohne mDNSResponder und gar nicht lange rum machen.
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#15 | |
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