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ASUS eeePC 1000HG

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von Lance, 12 Juli 2017.

  1. Lance

    Lance Member

    Registriert seit:
    26 Oktober 2015
    Beiträge:
    328
    Ich habe ein fast neuwertiges Netbook bekommen und möchte das mit FreeBSD 11 nutzen. Es hat eine 32Bit CPU und 2 GB RAM. Außerdem eine neue SSD. Würde gerne KDE4 oder Gnome3 nehmen.

    Andererseits läuft XP astrein auf dem Ding, jedoch möchte ich es auch fürs Internet nutzen. Meine Frage, hat vielleicht jm so n Teil mit FreeBSD (11) am laufen und kann was dazu sagen, ob es Sinn macht und gut damit läuft? Wollte nur n bisschen surfen, Urlaubsbilder ansehen, Videos gucken und evtl über Wine sehr alte Klassiker zocken. Mir wäre auch lieb wenn SuSpend vernünftig funzen würde.

    Ich frage deshalb weil ich das Netbook ungern umsonst platt mach um dann am Ende doch wieder XP zu installieren.

    LG Lance
     
  2. -Nuke-

    -Nuke- Well-Known Member

    Registriert seit:
    25 Juli 2004
    Beiträge:
    1.012
    KDE und GNOME3 würden wahrscheinlich zu viel RAM fressen. Die brauchen alleine gut und gerne bis zu 1GB RAM. Ich selbst habe noch ein ASUS eeePC 1015P im Einsatz (64bit CPU, 2GB RAM und Win7) und das macht schon kein Spaß mehr.

    Vermutlich wäre ein LXDE oder OpenBox sinnvoller, in Anbetracht dessen, was heutige Webseiten/Browser so an Arbeitsspeicher benötigen. Wenn das System + Oberfläche nur knapp 150-300MB braucht, dann ist mehr Platz dafür, als wenn das System + Oberfläche 1.2GB RAM braucht. Ist nur ehrlich gesagt nicht ganz so komfortabel wie ein XP dann.
     
  3. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    Beiträge:
    3.022
    ASUS eeePC 1000HE heißt meiner und das ist schon mal weniger als G, hört sich aber immer noch ziemlich nahe an. meiner hat Atom 280, 2G RAM und SSD (erste gen, nachträglich verbaut), Intel-graphic und Atheros-Wlan (nachträglich verbaut). Es gibt auch eine eingebaute Kamera und BT. Für beides habe ich keine Verwendung, aber die Kamera war nutzbar, bei recht geringer Auflösung. BT will ich demnächst vielleicht mal ausbauen.
    Ich nutze den PC immer wieder, seit das Netzteil meines Mac-Books defekt ist und Ersatz mir zu teuer, ist es sogar wieder mein Hauptrechner für Unterwegs geworden und es läuft darauf derzeit ein FreeBSD 11.0.
    Es gibt Asus-spezifische "Treiber" für FreeBSD 11 und damit funktionieren die "Sondertasten", Kombinationen mit FN+F..., die Bildschirmhelligkeit, Lautstärke und solche Dinge regeln können. Ich habe nicht probiert, ob es ohne diese Treiber nun auch funktioniert hätte. Aus früheren Installationen erinnerte ich mich daran und damals funktionierten diese tasten nur mit den zusätzlichen Modulen, weshalb ich sie nun ohne weiteres Nachdenken einfach eingebaut habe.
    Die Bootzeit zum XDM-Login-Screen beträgt etwa eine Minute, je nach Verfügbarkeit des Wlan. Ich nutze Openbox mit fbpanel und das steht nach dem Einloggen quasi spontan zur Verfügung. Anwendungen starten mäßig flott. Ich nutze Seamonkey, Claws-Mail, Libre-Office, pcmanfm, rxvt-unicode, mpv und vlc als Hauptanwendungen. Das Video wird nicht optimal unterstützt, es läuft im eingeschränkten XV-Modus, da aber gut und Ruckelfrei. Der Ton ist lästig mies und wird durch den recht lauten Lüfter, der oft unsinnig aufdreht, zusätzlich gestört. Das werde ich mir vielleicht bei Gelegenheit auch mal näher ansehen. Bei Netzwerkstreams ist VLC besser, bei lokalen Dateien spielt mpv flüssiger. Das verstehe ich nicht, ist aber eben so. Als Quelle für die Pakete schwenkte ich auf Latest, weil plötzlich auf Quarterly irgendwie Durcheinander herrschte und etwa LibreOffice in einer Uralten Version angeboten wurde, für die es keine Fremd-Sprachen-unterstützung mehr gab.
    Wie immer nutze ich keinen SWAP und setze tempfs ein.
    Nun kommt so etwas wie ein Witz: Suspend to RAM funktioniert, nur mit dem Aufwachen hapert es gelegentlich. Es ist nicht zu empfehlen, man müsste da ein wenig Aufwand betreiben.
    Was ich am ehesten vermisse ist nicht mangelnde Rechnerpower, sondern die Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung.

    Vor einiger Zeit hatte ich mit Ubuntu gespielt (14er LTS) und das auch auf diesen Asus installiert. Ubuntu ist ein Oberbegriff und gleichzeitig eine bestimmte Version aus dem Angebot. Das macht die Sache missverständlich. Ich nahm also eine "bootonly"-Installation vor, lediglich das Basis-System und dann das hinzu, was ich für notwendig hielt. Dabei schaltete ich einige voreingebaute Systemdienste aus. Diese Installation bootete in etwa 35 Sekunden zum Login-Screen, wenn ich recht erinnere. Dabei trickst Ubuntu ein wenig, weil auch danach noch weiter im Hintergrund gebootet wird. Insgesamt können wohl 45 Sekunden angenommen werden. Dabei ist dann allerdings auch noch die Netzwerkerkennung zum User hin verlagert, findet also nicht während der Bootzeit statt, sondern erst nach dem login. trotzdem war diese Installation insgesamt noch etwas flotter und flüssiger, als FreeBSD.
    Wieweit hier die "Sondertasten" funktionierten und zu Suspend kann ich nichts mehr sagen. Ich nutzte dort ebenfalls mpv und auch die anderen Anwendungen waren identisch, das komplette Setting für openBox war komplett gleich.

    Es gibt da also sehr wohl Unterschiede, aber auf der Oberfläche sieht man das nicht wirklich. Das Handling von FreeBSD mit pkgng und freebsd-update ist durchaus vergleichbar und kein spürbarer Mehraufwand. Auch, wenn FreeBSD ein wenig eingeschränkter in seinen Möglichkeiten ist, fühle ich mich damit besser.
    Und ich finde, als reiner Desktop-PC ist es auch sehr gut einsetzbar. Es ist keine Rakete, aber ohne unsinnige Effekte und mit einem sparsamen WM und ebensolchen Anwendungen (midori ist noch sparsamer als Seamonkey, aber letzterer gefällt mir besser) ist damit sehr gut zu leben.
    Dinge, die großartige Rechenleistung brauchen, sollte man aber lieber nicht damit vorhaben. LibreOffice ist schon grenzwertig, auch wegen des kleinen Bildschirms. Es geht aber für die Not durchaus.

    Die Laufzeit meines Akkus liegt bei etwa vier satten Stunden. Ich habe schon mal sieben Stunden damit gearbeitet, aber darauf kann man sich nicht verlassen. Insbesondere Wlan kann einiges schlucken. Unterwegs benutze ich mein Handy als Hotspot, nicht über BT, über Wlan. Das funktioniert sehr gut. Diese Laufzeit ist immer noch schlechter, als sie es mit einem Ubuntu-Netbook-Remix gewesen ist und angeblich ist WinXP da auch besser (bei mir ist das nie auf dem Gerät gebootet).

    Mir fällt grad nichts mehr weiter ein, aber weil die beiden Rechner vermutlich sehr ähnlich sind, kannst du vielleicht das Ein oder Andere von mir übernehmen und ich habe keine Probleme, das öffentlich zu machen und dabei vielleicht auch noch Verbesserungen zu erfahren. Ich würde mich darauf sogar freuen.
     
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  4. Lance

    Lance Member

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    Wow, so früh eine so ausführliche Antwort hatte ich gar nicht erwartet. :)
    Nun, da die Videos flüssig bzw ohne Ruckler laufen und es sogar Treiber (wo? integriert?) gibt muntert es mich auf, es in Angriff zu nehmen.
    Xububtu war auch eine Überlegung aber ich nehm ja immer lieber FreeBSD sofern die Hardware mitspielt.

    Ich werde dann gern berichten wie es läuft.

    LG Lance
     
  5. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    Lubuntu, würde ich da noch eher empfehlen. Es ist recht komplett, klein und fein und hat einige Eigenarten, die mir gut gefallen haben.

    Ich habe den kleinen ASUS gerade am Laufen, weil ich eine Datei von ihm kopieren musste. Die Gelegenheit will ich nutzen und auf die Schnelle mal einige Konfigs hier einstellen. Das passiert nun ungeordnet als Text, ohne viel Kommentar und viele Gedanken. Einfach cp_n_paste, weil gerade die Gelegenheit da ist.

    Code:
    pit@eee ~:- > cat /boot/loader.conf
    autoboot_delay="4"
    loader_logo="beastie"
    
    kern.maxfiles="80000"
    #kern.vty=vt
    
    #fuse_load="YES"
    
    hw.pci.do_power_nodriver="3"
    hw.acpi.reset_video="1"
    hw.acpi.sleep_button_state="S5"
    #hw.acpi.lid_switch_state="S4"
    hw.acpi.power_button_state="S5"
    #hw.psm.synaptics_support="1"
    hint.p4tcc.0.disabled="1"
    hint.acpi_throttle.0.disabled="1"
    hint.apic.0.clock="0"
    hint.atrtc.0.clock="0"
    kern.hz="100"
    Code:
    pit@eee ~:- > cat /etc/rc.conf
    hostname="eee"
    syslogd_enable="NO"
    webcamd_enable="NO"
    
    fsck_y_enable="YES"
    
    keymap="de"
    
    wlans_ath0="wlan0"
    ifconfig_wlan0="WPA DHCP"
    background_dhclient="YES"
    
    #ifconfig_wlan0="WPA 192.168.0.179"
    #defaultrouter="192.168.0.250"
    
    virecover_enable="NO"
    
    sshd_enable="YES"
    ntpd_enable="YES"
    
    
    dbus_enable="YES"
    
    devfs_system_ruleset="pitrules"
    
    kld_list="fuse zfs acpi_asus acpi_asus_wmi acpi_video"
    fusefs_enable="YES"
    zfs_enable="YES"
    
    # Set dumpdev to "AUTO" to enable crash dumps, "NO" to disable
    dumpdev="NO"
    
    cupsd_enable="YES"
    
    syslogd_enable="NO"
    newsyslog_enable="NO"
    sendmail_enable="NO"
    virecover_enable="NO"
    cleanvar_enable="YES"
    
    webcamd_enable="NO"
    
    powerd_enable="YES"
    powerd_flags="-a max -b adaptive"
    performance_cx_lowest="C3"
    economy_cx_lowest="C3"
    
    #test für sendmail no
    sendmail_submit_enable="NO"
    sendmail_outbound_enable="NO"
    sendmail_msp_queue_enable="NO"
    kld_list="fuse zfs acpi_asus acpi_asus_wmi acpi_video"
    ersetzt Einträge in der /boot/loader.conf und startet von hier aus auch schneller und unauffälliger. ZFS ist rein experimentell, keinesfalls für den kleinen PC geeignet. Ich wollte mal ZFS auf Sticks als Austauschsystem probieren und dann auch auf dem Asus einsetzen können. Bisher noch unbenutzt.
    acpi_asus acpi_asus_wmi acpi_video sind diese Asus-typischen Module und vielleicht probierst du es sogar zunächst ohne und siehst mal, was dabei dann schon geht. Ich habe das nicht gemacht und sie einfach direkt geladen. Sie scheinen zumindest auch nicht zu schaden.

    Code:
    pit@eee ~:- > grep -v # /etc/X11/xorg.conf
    Section "ServerLayout"
    	Identifier     "X.org Configured"
    	InputDevice    "Mouse0" "CorePointer"
            InputDevice    "Mouse1" "CorePointer"
    	InputDevice    "Keyboard0" "CoreKeyboard"
    EndSection
    
    Section "ServerFlags"
        Option         "AutoAddDevices" "False"
        Option         "AllowEmptyInput" "Off"
    EndSection
    
    Section "InputDevice"
    	Identifier 	"Keyboard0"
    	Driver      	"kbd"
        	Option         	"XkbModel" "pc105"
        	Option         	"XkbLayout" "de"
        	Option         	"XkbOptions" "terminate:ctrl_alt_bksp"
    EndSection
    
    Section "InputDevice"
    	Identifier  "Mouse0"
    	Driver      "mouse"
    	Option	    "Protocol" "auto"
    	Option	    "Device" "/dev/sysmouse"
    	Option      "Emulate3Buttons" "true"
    	Option	    "ZAxisMapping" "4 5 6 7"
    EndSection
    
    Section "InputDevice"
            Identifier  "Mouse1"
            Driver      "mouse"
            Option      "Protocol" "auto"
            Option      "Device" "/dev/psm0"
            Option      "ZAxisMapping" "4 5 6 7"
    EndSection
    
    
    Section "Monitor"
    	Identifier   "Monitor0"
    	VendorName   "Monitor Vendor"
    	ModelName    "Monitor Model"
    	Option       "DPMS"
    EndSection
    
    
    Section "Device"
    	Identifier  "Card0"
    	Driver      "intel"
    	BusID       "PCI:0:2:0"
    	Option "XvMC" "true"
    EndSection
    Ich benutze noch immer eine xorg.conf, ist für mich viel einfacher. Ich brauchte einen zweiten Eintrag für eine Maus zusätzlich zum eingebauten Toucpad. Dazu habe ich gelesen und es probiert, dass es ein Synaptic sein soll. Zumindest bei mir ist es das nicht. Entsprechend schlecht verhält es sich unter FreeBSD, besonders mit Mehrfingerbetrieb. Ich arbeite oft damit, aber wenn ich die Nerven behalten möchte, stecke ich eine kleine Maus an.

    Code:
    pit@eee ~:- > grep pcm /boot/device.hints
    hint.pcm.0.eq="1"
    damit werden (nach Aktivierung) auch Bass und Höhen in der Volume-Kontroll GUI dargestellt. Ich nutze den XFCE4-Mixer. Das ist mir ziemlich wichtig bei dem miesen Sound des Gerätes.

    Code:
    pit@eee ~:- > grep -v # /etc/ttys
    console	none				unknown	off secure
    ttyv0	"/usr/libexec/getty Pc"		cons25l1	on  secure
    ttyv1	"/usr/libexec/getty Pc"		cons25l1	on  secure
    ttyv2	"/usr/libexec/getty Pc"		cons25l1	on  secure
    ttyv3	"/usr/libexec/getty Pc"		cons25l1	on  secure
    ttyv4	"/usr/local/bin/xdm -nodaemon"	cons25l1	on secure
    ttyu0	"/usr/libexec/getty 3wire"	vt100	onifconsole secure
    ttyu1	"/usr/libexec/getty 3wire"	vt100	onifconsole secure
    ttyu2	"/usr/libexec/getty 3wire"	vt100	onifconsole secure
    ttyu3	"/usr/libexec/getty 3wire"	vt100	onifconsole secure
    dcons	"/usr/libexec/getty std.9600"	vt100	off secure
    Ich benutze gelegentlich Konsolen und lasse deshalb auch welche drin, aber ich reduziere ihre Anzahl. XDM ist mein Login-manager und den starte ich hier auf Konsole 4, also bei F5.

    Code:
    pit@eee ~:- > cat /etc/fstab
    # Device		Mountpoint	FStype	Options	Dump		Pass#
    #/dev/ada0s1a		/		ufs	rw,noatime		1 1
    /dev/ufs/FreeBSD	/		ufs	rw,noatime		1 1
    
    tmpfs			/tmp		tmpfs	rw,mode=1777		0 0
    tmpfs           	/var/log        tmpfs   rw,mode=1777            0 0
    tmpfs           	/var/run        tmpfs   rw,mode=1777            0 0
    kein SWAP und viel tmpfs und mittels Label gemountet, was nicht sein muss. Den Gerätenamen habe ich zur Sicherheit drin gelassen, falls ich im Single-user Modus mal drauf zugreifen müsste. Der kann ja nur Englische Tastatur und es ist einfacher, etwas zu verändern, als komplett neu zu tippen. ich mounte immer noatime, besonders mit SSD

    Code:
    pit@eee ~:- > tunefs -p /dev/ufs/FreeBSD
    tunefs: POSIX.1e ACLs: (-a)                                disabled
    tunefs: NFSv4 ACLs: (-N)                                   disabled
    tunefs: MAC multilabel: (-l)                               disabled
    tunefs: soft updates: (-n)                                 enabled
    tunefs: soft update journaling: (-j)                       disabled
    tunefs: gjournal: (-J)                                     disabled
    tunefs: trim: (-t)                                         enabled
    tunefs: maximum blocks per file in a cylinder group: (-e)  2048
    tunefs: average file size: (-f)                            16384
    tunefs: average number of files in a directory: (-s)       64
    tunefs: minimum percentage of free space: (-m)             8%
    tunefs: space to hold for metadata blocks: (-k)            6408
    tunefs: optimization preference: (-o)                      time
    tunefs: volume label: (-L)                                 FreeBSD
    soft update journaling: (-j) disabled halte ich für sehr wichtig, trim: (-t) enabled bei SSD

    Code:
    pit@eee ~:- > grep -v # /etc/sysctl.conf
    vfs.usermount=1
    vfs.ufs.dirhash_maxmem=134217728
    vfs.read_max=64
    
    kern.sched.preempt_thresh=224
    
    kern.maxfiles=200000
    
    vm.swap_enabled=0
    
    kern.ipc.shmmax=67108864
    kern.ipc.shmall=32768
    kern.ipc.shm_allow_removed=1
    Ganz sicher gibt es da noch viel mehr Stellen. Ich nutze OpenBox und fbpanel. Dazu habe ich eine Konfiguration, die mir eben persönlich gut gefällt und auch ein angepasstes Thema im Einsatz. Doch das führt nun zu weit. Ich wollte nur die gute Gelegenheit schnell nutzen.

    Dein 1000HG hat scheinbar UMTS-Moden verbaut. Damit habe ich gar keine Erfahrung gemacht, auf keinem Rechner bisher. Ich würde das vermutlich auch nicht nutzen, weil ich eine weitere SIM dafür brauchen würde. Das Handy "als Verlängerung" scheint mir einfacher.
     
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  6. Lance

    Lance Member

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    Hey pit234a,

    mir ist da sofort was ins Auge gestossen:

    Code:
    autoboot_delay="4"
    loader_logo="beastie"
    Reichen diese zwei Einträge um ein Bootlogo zu haben??? Ich wollte auch mal eins aber habe nach einer Std aufgegeben. Es wollte bei mir einfach nicht klappen und letzteren Eintrag (+noch einige andere) hatte ich auf jeden Fall benutzt.

    Vielen lieben Dank für die Posts von dir, pit. Auf viele Einstellungen wäre ich so nicht gekommen. Man sieht dass da ein Profi am Werk war ;)
    Ich werde es bis spätestens zum Wochenende eingerichtet haben. Werde es wohl sogar mit KDE4 versuchen, da ich mich daran gewöhnt habe. Und ja, da ist n SIM-Karten-Slot, den ich aber mit Sicherheit nicht brauche.

    P.S. superlieb dass du gleich Erklärungen beigefügt hast, spitze!! :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Juli 2017
  7. KobRheTilla

    KobRheTilla used register

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    Des definiert nur, wieviel Sekunden vergehen, bis der Standardeintrag gebootet wird. Sobald man z.B. die Leertaste drückt, wird auf jeden Fall gewartet, bis der Benutzer das Booten bestätigt.

    Rob
     
  8. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    wie schon gesagt, eines ist nur die Delay Zeit, die maximal gewartet wird, wenn nicht durch den Anwender etwas gemacht wird. Die könnte sogar meiner Ansicht noch kürzer sein, denn man weiß ja, wann man nicht normal booten möchte und kann da gut aufpassen.

    "bootlogo" stimmt schon. Es gibt da unterschiedliche und das kann man auch nachlesen (ich weiß aber auf Anhieb nicht mehr wo). Es sind aber alles keine Bilder, sondern ASCII-Kunst, wie ich das mal nennen möchte. Mir gefiel schon immer der beastie viel besser, als die anderen Alternativen.
     
  9. Lance

    Lance Member

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    Habe es jetzt mal raufgeschmissen, KDE hat auch seine Desktop-Effekte aber die Auflösung ist bei 800x600 und über die Einstellungen nicht veränderbar. Habe keine Xorg.conf aber pit hat auch keine Auflösungen darin definiert.
     
  10. Lance

    Lance Member

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    Bekomme nach Einfügen in die boot/loader.conf
    Code:
    i915kms_load="YES"
    folgende Fehlermeldung

    Code:
    eeepc kdm[748]: X Server died during startup
    Jul 15 14:18:12 eeepc kdm[748]: X server for display :0 cannot be started, session disabled 
    Booten tut er aber in der nativen Auflösung.
     
  11. Lance

    Lance Member

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    Ok, habe das Problem durch
    Code:
    pkg install x11-drivers/xf86-video-intel 
    gelöst :)

    Um Trimm zu aktivieren muss ich vom Stick booten, LiveCD bzw Livemodus starten und dann
    Code:
    tunefs /dev/ada0 -t enable
    eingeben, ist das so richtig?

    LG Lance
     
  12. Lance

    Lance Member

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    328
    So, hier mal ein kleiner Zwischenstand:

    Ich habe also den ASUS eeePC 1000HG mit FreeBSD11 und KDE4 installiert. Dateissystem ist UFS ohne Änderungen bei der Installation.
    Was funktioniert:
    - KDE4 bedient sich im Vergleich zu Windows 10 recht flüssig
    - 1 GB RAM frei, jetzt beim Schreiben dieses Textes hier mit Firefox noch 0,66 GB laut Systemmonitor
    - Ruhezustand funktioniert (Schlafmodus noch nicht getestet)
    - LAN und WLAN funktionieren ohne besondere Anpassungen
    - Lautstärken- und Helligkeitsregler.
    - Videos unter VLC und Dragonplayer out of the box

    So sehen meine configs bis jetzt aus:

    Code:
    $ cat /boot/loader.conf
    acpi_asus_load="YES"
    
    $ cat /etc/rc.conf
    hostname="eeepc"
    keymap="german.cp850.kbd"
    ifconfig_ale0="DHCP"
    wlans_ath0="wlan0"
    ifconfig_wlan0="WPA DHCP"
    ntpd_enable="YES"
    powerd_enable="NO"
    # Set dumpdev to "AUTO" to enable crash dumps, "NO" to disable
    dumpdev="AUTO"
    cupsd_enable="YES"
    dbus_enable="YES"
    hald_enable="YES"
    kdm4_enable="YES"
    performance_cx_lowest="C3"
    economy_cx_lowest="C3"
    dsbmd_enable="YES"
    
    $ cat /etc/sysctl.conf
    kern.ipc.shm_allow_removed=1
    hw.acpi.reset_video=1
    
    

    Was nicht geht, sind youtube-videos in Firefox, die ruckeln enorm und es kommt kein Sound. Gstreamer sind installiert.

    LG Lance
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Juli 2017
  13. pit234a

    pit234a Well-Known Member

    Registriert seit:
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    ich glaube, die meisten tuneables gehen online direkt und brauchen kein System von außen.
    Hast du i915kms_load="YES" nun mit dem video-intel auch aktiviert? Ich weiß nun gar nicht, wie das bei mir ist. Kann aber den kleinen nachher mal einschalten und selbst probieren.

    KDE3 hatte ich damals auch schon probiert und konnte gut damit leben. Ich denke, mit aktuellem KDE könnte ich das nicht unbedingt, aber es gab hier ja schon einige Tips, wie man da auch an diversen Einstellungen drehen kann. Besonders "Effekte" sind unnötiger Ballast und können weg bleiben.
     
  14. Lance

    Lance Member

    Registriert seit:
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    328
    Hey pit,
    nein, den Eintrag hatte ich wegen dem Fehler rausgenommen und ihn nach Installation des Treibers nicht wieder reingenommen. Brauche ich den Eintrag denn jetzt noch? Was würde er mir bringen? Ich habe ja jetzt die KDE Effekte und native Auflösung. Ich glaube du hattest den Eintrag nicht, denn du hast ja deine Configs gepostet.

    Das mit dem tunefs bekomme ich aber nicht hin! Wenn ich z.B.
    Code:
    tunefs /dev/ada0 -t enable
    eigebe, kommt nur
    Code:
    usage: tunefs [-A] [-a enable | disable] [-e maxbpg] [-f avgfilesize]
                  [-J enable | disable] [-j enable | disable] [-k metaspace]
                  [-L volname] [-l enable | disable] [-m minfree]
                  [-N enable | disable] [-n enable | disable]
                  [-o space | time] [-p] [-s avgfpdir] [-t enable | disable]
                  special | filesystem
    
    Wie soll ich denn jetzt TRIM aktivieren? Auf der Manpage steht aber dass man den zu tunenden Datenträger aushängen muss, dann muss ich es doch über einen USB-LiveStick machen oder nicht?

    LG Lance

    p.S. beim KDE Infozentrum wir mir unter OpenGL i915 als Kernelmodul angezeigt, Hersteller VMWare, Renderer ist Gallium 0.4
     
  15. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    8 Juli 2006
    Beiträge:
    3.022
    Nein. Ich war verwirrt. Früher hieß das Modul mal einfach i915.ko und ich hatte jetzt auf den ersten Blick geglaubt, es gäbe ein zusätzliches Modul mit KMS. Habe aber eben bei mir nachgesehen und da kommt auch i915kms.ko, das ist also heute der Name des i915.

    Den firefox kann ich nicht empfehlen. Es ist nicht so, als wenn andere browser youtube mit weniger Ruckeln spielen. Firefox braucht aber so ungefähr die meisten Ressourcen und auf einem KDE halte ich das für zu viel für den kleinen schwachen Asus. Seamonkey ist deutlich genügsamer. Um nur mal ein Beispiel zu nennen. Insgesamt nutze ich kein Internet um Filme zu sehen, weil meine Leitung dafür zu schmal ist.
    Was KDE angeht: wenn es läuft und dich glücklich macht, ist das natürlich gut. Du hast hier aber gerade eine ausgezeichnete Möglichkeit, dich davon mal abzusetzen und etwas anderes zu testen. Ich empfehle auf dem kleinen Asus etwas Schmales und Leichtes und mir kommen dabei nur openbox, fluxbox oder jwm (meinetwegen twm) in den Sinn. Wenn du mit dem gerät arbeiten willst und nicht den Effekten zusehen möchtest, wie sie deine Zeit und die Kapazitäten des Rechners stehlen, dann ist KDE für meine Begriffe dort fehl am Platz.
    Ich will aber nicht wieder eine Diskussion zu DEs. Vom letzten Mal habe ich gelernt, die Wahl anderer User zu akzeptieren. Jeder hat seine eigenen Gründe für seine Wahl. Ich erlaube mir aber einfach eine Wertung: die HW des Asus ist nicht mehr für das umfängliche Wirken eines KDEs ausgelegt. Der kleine Rechner wird davon schon so weit belastet, dass nur noch wenige Kapazitäten übrig bleiben. Für mich macht das keinen Sinn. Ich will nicht booten, damit ein DE sich austoben kann, sondern weil ich den Rechner für mich einsetzen möchte.
    Ich hatte das damals zum ersten Mal im Leben mit OpenBSD probiert, nachdem ich ausreichend Leidensdruck verspürte und zwar auch genau auf diesem kleinen Asus. Das geht also. Wenn du aber einen richtigen und schnellen PC hast, kannst du dir dort in einer VM die Dinge vielleicht vorab schon ansehen und damit leichter Entscheidungen finden.
     
  16. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    Beiträge:
    3.022
    ich kann mir nicht vorstellen, dass ich dazu einen Stick oder so nutzte. Wenn ich es nachträglich machte, dann sicher im Single-User Modus. Das ist aber egal, wenn du es nicht Online verändern kannst (was gut möglich ist, ich erinnere solche Dinge nie, arbeite sie ab und fertig, ab zum Vergessen), dann musst du das von außen machen, also ohne das Dateisystem eingebunden zu haben. Nimm halt einen Stick, wenn du dir damit sicher bist. Das Ergebnis zählt, auch, wenn du davon nichts bemerken kannst und nur die Ausgabe dir das Ergebnis mitteilt.