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Boycott Systemd

Dieses Thema im Forum "Geplauder, Fun und Chillzone" wurde erstellt von Athaba, 27 April 2014.

  1. rubricanis

    rubricanis Homo ludens

    Registriert seit:
    22 August 2011
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    Ottendorf, Niederösterreich
    Erstaunlich, derartig unterschiedliche Wahrnehmungen! Ich benutze seit einiger Zeit Ubuntu-GNOME out of the box und bin damit durchaus zufrieden. Allerdings fummele ich nicht am OS herum und benutze es nur zur Entwicklung. Vielleicht sollte ich mir doch demnächst mal FreeBSD + Gnome installieren um mir selbst ein Bild zu machen, scheue aber ein wenig den Aufwand.
     
  2. -Nuke-

    -Nuke- Active Member

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    961
    Ich sage ja, es ist schade, wenn andere Leute eher schlechte Erfahrungen machen. Gut, ich verwende kein NVidia-Krams bzw. allgemein das Switchable Grafik Zeugs, ganz einfach weil es da keinen Standard gibt, wie man das in Hardware zusammenschaltet. Mal hängen die Ausgänge an der Intel Karte, mal hängen sie an der NVidia Karte... in jedem Fall ist man am Arsch. Und NVidia ist das sowieso alles egal.

    Ich kann derweil zu den restlichen Problemen auch keine Aussage treffen... ich habe sie nicht. Ich hab hier 5 unterschiedliche "PC" mit damit am Laufen und keiner davon macht auch nur irgendwo Probleme. Da wäre ein normaler Intel Skylake Computer, ein Intel Haswell Notebook, ein Intel "Sandy-Bridge" iMac mit AMD-Grafik (HD6770M), ein 2007er Core2Duo 13" MacBook und dann noch ein Raspberry Pi 3... allesamt laufen sie mit dem genannten Stack. Die ArchLinux-Installation auf meinem "Arbeitstier", dem Haswell-Notebook, ist sogar noch von 2011 und wurde seitdem nur normal aktualisiert.

    Klar, GNOME ist nicht wie Windows. KDE und XFCE kommen da schon näher. Ist mir aber ziemlich egal. Für mich funktioniert GNOME einfach super. Man guckt sich einfach an wie GNOME so funktioniert und dann geht's auch schon. Ich brauche kein Windows-Start-Menü, um Anwendungen zu starten :D Aber gut, GNOME ist da im Endeffekt nur die GUI, die das gesamte System für mich sauber "zusammenbringt". Gerade die Sachen wie Umschaltung des Audio-Device oder Benutzerwechsel. Bei anderen Desktops mag das weniger gut klappen, aber wenn man allgemein mehr mit ihnen zufrieden ist... warum nicht.
     
  3. rubricanis

    rubricanis Homo ludens

    Registriert seit:
    22 August 2011
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    Ottendorf, Niederösterreich
    Me too! KDE habe ich auch verschiedentlich ausprobiert aber da auch schlechte Erfahrungen gemacht. Ich denke es kommt immer darauf an was man damit machen will und was man erwartet. Für mich kommt ein Desktop-OS das nicht out of the box läuft und leicht wartbar ist nicht mehr in Frage, ich habe anderes zu tun. Glücklicherweise kann man ja wählen. Aber wir werden glaube ich OT...
     
  4. ralli

    ralli Well-Known Member

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    1.108
    Allgemeinerungen oder absolute Aussagen helfen uns nicht weiter und sind deshalb nicht zielführend. In den letzten Jahren machte ich einen Stresstest mit den verschiedenen Linux Distributionen. Da war alles dabei, was Rang und Namen hat. KDE verhielt sich unter den unterschiedlichen Distros wie CentOS, Debian, openSUSE, Fedora und Linux Mint völlig unterschiedlich von saugut bis grottenschlecht. Das gilt auch für den Gnome Desktop. Längst habe ich mich davon verabschiedet, was andere darüber denken oder posten. Jeder Rechner ist von der Architektur anders und auch die verwendeten Treiber können völlig unterschiedlich sein. Am besten schnitt CentOS ab, da lief KDE und Gnome einwandfrei. FreeBSD ist auch in der Freiheit der Codecs anders. Ich habe alles, was das Herz begehrt, muß es nur schnell installieren. Zeitgeist, Nepomuk und Akonadi gehen und gingen mir schon immer auf den Senkel. Aber das ist ein anderes Thema.
     
  5. Athaba

    Athaba Libellenliebhaber Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10 März 2005
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    3.169
    Haha, deshalb meine ich ja. GNOME mögen ist mehr Geschmackssache, als sonst was. D'rum meinte ich das ja. KDE nutze ich auch nicht. Bin ein i3-User, bis ich was besseres finde. War lange KDE-Nutzer und auch eine Weile Gnome 2 (war aber damals schon nicht so meines). Aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass sie mir mehr im Weg sind und nachdem ich dann sowieso nur noch Browser und Terminal hatte war den der Windowmanager oder die Denktopumgebung zweitrangig. Hatte auf meinem Desktop in der Arbeit KDE 4 und 5. Aber wie gesagt, was für einen WM oder was für ein DE man nutzt sagt mehr über Geschmack aus als sonst was. Hätte auch jetzt nichts zum Kritisieren dran.

    Wg. dass es mehr wie Windows ist: Bei den Leuten die ich meinte fühlt es sich überhaupt nicht wie Windows an. Zum Beispiel keinen Start/Anwendungen-Button, aber egal. Wollte wirklich nicht über GNOME reden und es auch nicht kritisieren und hab's nur erwähnt. Wenn wir jetzt damit beginnen wird's echt schlimm. Nur eine Sache:

    Der Aufwand es unter FreeBSD zu installieren hält sich wohl in Grenzen
    ?
     
  6. ralli

    ralli Well-Known Member

    Registriert seit:
    1 Juni 2012
    Beiträge:
    1.108
    Hab Gnome auch schon mal unter FreeBSD 11 installiert. Ist jedenfalls nicht aufwendiger als KDE. Geht sogar schneller, weil es weniger zum Runterladen gibt.
     
  7. CrimsonKing

    CrimsonKing Systemzerstörer

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    1.340
  8. TCM

    TCM Well-Known Member

    Registriert seit:
    14 März 2005
    Beiträge:
    1.182
    Lachen, weitergehen. Jeder kriegt, was er verdient, und wer meint, alles besser zu wissen, lernt halt durch Schmerz. Kein Mitleid mit den Bengeln.
     
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