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IPv6 bei Hetzner nutzen?

Dieses Thema im Forum "FreeBSD - Netzwerk" wurde erstellt von SolarCatcher, 10 Mai 2017.

  1. SolarCatcher

    SolarCatcher Active Member

    Registriert seit:
    24 August 2006
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    677
    Ich habe nun einen Dedizierten Server bei Hetzner, IPv4 klappt tadellos, aber ich bekomme IPv6 nicht zum Laufen.

    In /etc/rc.conf habe ich folgendes eingetragen:
    Code:
    ifconfig_igb0_ipv6="inet6 <meine_ipv6_adresse> prefixlen 64"
    ipv6_defaultrouter="fe80::1"
    
    Ifconfig sieht auch soweit gut aus. Aber alle Tests (ping6, traceroute6, fetch -6...) schlagen fehl. Was fehlt mir hier noch?
     
  2. -Nuke-

    -Nuke- Well-Known Member

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    1.032
    Also meine komplette Konfig hab ich aus der Doku mal genommen und sieht so aus:

    Code:
    ifconfig_re0="inet <ip4> netmask <netmask> broadcast <bcast>"
    gateway_if="re0"
    gateway_ip="<gwip>"
    static_routes="gateway default"
    route_gateway="-host $gateway_ip -interface $gateway_if"
    route_default="default $gateway_ip"
    ipv6_default_interface="re0"
    ifconfig_re0_ipv6="<ipv6addr>::/64"
    ipv6_defaultrouter="fe80::1%re0"
    
     
  3. mogbo

    mogbo Does it run under Windows? Who cares?

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    351
  4. KobRheTilla

    KobRheTilla used register

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    1.065
    Da fehlt ein % und das Interface.

    Rob
     
  5. SolarCatcher

    SolarCatcher Active Member

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    677
    Vielen Dank @-Nuke- ! Dass man das Interface an die defaultrouter-Adresse anhängen muss, war es, was den Unterschied ausmachte. So klappt es also auch bei mir:
    Code:
    ipv6_defaultrouter="fe80::1%igb0"
    
    @mogbo Auch Dir vielen Dank, aber das hatte ich schon (mehrfach) probiert - das bietet Hetzner offenbar nicht an. Man muss das schon fix konfigurieren.
     
  6. KobRheTilla

    KobRheTilla used register

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    Nur zur Info: es ist nicht mehr notwendig, bei Nutzung einer Interface-Route auf das GW die defaultroute in static_routes zu setzen. Du kannst stattdessen sowas machen
    Code:
    defaultrouter="ip.adr.es.se"
    static_routes="gw"
    route_gw="$defaultrouter -interface foo"
    
    Früher (vor 10-RELEASE oder so) wurde zuerst die defaultroute gesetzt, dann die statischen. Nun wird es umgekehrt gemacht, daher geht es ein wenig übersichtlicher mit Hilfe der normalen Schlüsselwörter.

    Rob
     
  7. -Nuke-

    -Nuke- Well-Known Member

    Registriert seit:
    25 Juli 2004
    Beiträge:
    1.032
    OK, danke für die Info. Solange es nicht schadet, lasse ich das auch erst mal so. Bei FreeBSD ändern sich die Konfigurationen eh alle Nase lang.
     
  8. ed1949

    ed1949 Member

    Registriert seit:
    16 Mai 2005
    Beiträge:
    176
    Bei mir (11.1) funktioniert es so nicht:
    Code:
    defaultrouter="aa.bb.cc.dd"
    ipv6_defaultrouter="fe80::1%vtnet0"
    
    Aber dafür so:
    Code:
    ipv6_defaultrouter="fe80::1%vtnet0"
    defaultrouter="aa.bb.cc.dd"
    
    Im ersten Fall funktioniert die IPv6 Route einfach nicht oder der Rechner verliert diese nach einigen Minuten.
     
  9. KobRheTilla

    KobRheTilla used register

    Registriert seit:
    20 Januar 2011
    Beiträge:
    1.065
    Die Reihenfolge der Angaben sollte irrelevant sein, beide Variablen werden im Skript /etc/rc.d/routing genutzt. Das eigentlich Problem muss woanders liegen.

    Rob
     
  10. Yamagi

    Yamagi Possessed With Psi Powers Mitarbeiter

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    8.747
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    Schleswig-Holstein
    Werden da vielleicht Router Advertisements beachtet, obwohl eine statische Adresse konfiguriert ist.
     
  11. ed1949

    ed1949 Member

    Registriert seit:
    16 Mai 2005
    Beiträge:
    176
    Fragt sich, wo?! Alleine diese Änderung entscheidet über eine funktionierende IPv6 Route.

    Nein, ich habe net.inet6.ip6.accept_rtadv=0 gesetzt. Interessanterweise lässt sich fe80::1%vtnet0 immer erfolgreich anpingen, auch wenn die Route nicht funktioniert. Ich habe testweise auch mal rtadv=1 gesetzt, was aber keinen Unterschied macht. Über den "Trick" mit der Reihenfolge bin ich in einem US-Forum gestolpert. Nachdem ich es erst nicht glauben wollte, hat mich irgendwann die Verzweiflung gepackt. Immerhin liefer der Server bis Ende Juli auch mit der anderen Reihenfolge (auf 11.0). Nach einem Reboot ohne Konfigurationsänderung ist dann das seltsame Verhalten aufgetreten. Ich hatte dann ein Upgrade auf 11.1 ohne Erfolg gemacht und dachte schon daran, den Server zurückzugeben.