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KDE NTFS Automount

Dieses Thema im Forum "FreeBSD - Allgemein" wurde erstellt von Phlummi, 15 März 2017.

  1. Phlummi

    Phlummi New Member

    Registriert seit:
    1 März 2017
    Beiträge:
    19
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    Schleswig-Holstein
    Huhu Ihr, ich mal wieder.
    Mein Desktop BSD nimmt so langsam fahrt auf. Heute Druckt er. ;-)

    Okay aber zur Frage. FAT32 Automount funktioniert bei mir.
    Lediglich NTFS kann ich nicht via Automount nutzen.
    Ich habe mir daraufhin das Manuelle NTFS Mounten erarbeitet. Hilfreich war dieser Thread
    > http://www.bsdforen.de/threads/automount-hakelt.33254/#post-288468
    Die Manuell eingebundene HD funzt auch.
    Aber ein Automount über KDE ergibt diesen Fehler:
    Beim Zugriff auf „TOSHIBA EXT“ ist ein Fehler aufgetreten, die Meldung lautet: org.freedesktop.Hal.Device.Volume.UnknownFailure: mount: illegal option -- u usage: mount [-t fstype] [-o options] target_fs mount_point

    In der KDE Systemsteuerrung sind die Platten als Automount eingetragen. Meine laienhafte Vermutung nun das NTFS das Problem ist.

    In meiner PolicyKit habe ich folgendes Eigetragen.

    <config version="0.1">
    <match action="org.freedesktop.hal.storage.mount-removable">
    <match user="phlummi">
    <return result="yes"/>
    </match>
    </match>
    <match action="org.freedesktop.hal.storage.mount-fixed">
    <match user="phlummi">
    <return result="yes"/>
    </match>
    </match>
    <match user="root">
    <return result="yes"/>
    </match>
    <define_admin_auth group="wheel"/>
    </config>

    Dieser funktioniert für meine FAT 32 Sticks. FAT 32 HD 'S habe ich noch nicht getestet, ziel soll es ja sein NTFS HD's automatisch zu mounten.
    Wir haben noch diverse Windows Rechner, daher NTFS.

    Mit einem Skript wäre das vermutlich auch zu regeln?
     
  2. pit234a

    pit234a Well-Known Member

    Registriert seit:
    8 Juli 2006
    Beiträge:
    2.700
    Das ist alles schon lange her bei mir, ich nutze solche Automatismen gar nicht mehr.
    Deshalb nur grundsätzliches.
    Es gibt viele verschiedene Arten, etwas automatisch zu mounten und was KDE da heute macht, kenne ich gar nicht mehr.
    Es gibt dabei immer ein System, das Vorgänge meldet und eines, das diese auswertet und dann eines, das den eigentlichen Mount vornimmt. Manchmal ist das alles in einem Script verpackt, manchmal sind das große Stücke an SW, die da mitläuft und mehrere Dämonen startet.
    Du erwähnst HAL und zu HAL gehört dbus und dann noch etwas, das den Mount erledigt. In KDE ist das eine andere Komponente, als in anderen DEs und ich weiß nicht mehr, wie die heißen.
    Innerhalb von HAL gibt es Beschreibungen, wie auf welche dbus-Ereignisse zu reagieren ist. Diese Beschreibungen sind in Policities verfügbar und ich weiß nicht, ob die automatisch installiert werden oder ein extra Paket darstellen. Jedenfalls, wenn es diese Beschreibungen gibt, dann sind die oft für andere Systeme ausgelegt (LINUX) und für FreeBSD muss es dann manchmal eigene Anpassungen geben.
    Bei dir sieht das zunächst mal so aus, als wäre in einer Beschreibung ein Syntax-Fehler drin und deshalb wird eine mount-Option --u versucht, die es gar nicht gibt.
    Das könnte man suchen (mit einigem Aufwand verbunden, aber machbar) und korrigieren.
    Vor Jahren hatte ich mal so etwas mit der damals neuen Mount Option -large für msdosfs durchexerziert und auch im alten Forum hier diskutiert. Vielleicht kan das noch gefunden werden.

    Ob dann der mount von NTFS tatsächlich automatisch gelingt und dabei auch noch schreibbar eingebunden wird, das will ich da aber nicht behaupten.
    Ich glaube, dass NTFS mir nie gelungen ist, bin aber auch nicht sicher.
    Bei NTFS nutze ich seit Jahren die fuse Version.
    Wenn man das macht, kann man sein System auch so auslegen, dass die Automatismen fuse nutzen. Es gibt da mehrere Möglichkeiten.
    Das automatische-mount-System muss dann aber entsprechende Rechte haben, sonst geht das gar nicht und ich glaube, dass ich für NTFS immer nur root mit entsprechenden Rechten versorgen wollte und das niemals als einfacher User oder in einem Automount laufen ließ.
    Wie auch immer, bevor die Automatismen angegangen werden, muss man testen, ob manuell alles gelingt, wie es soll.
    Geht das, braucht man ja im Grunde dann auch keinen Automatismus mehr und kann mit einem kurzen Befehl mounten. Ist jedenfalls heute meine Überzeugung. Vor Jahren war das für mich undenkbar und ich liebte es zu sehen, wenn die Icons für Geräte zunächst auf dem Desktop erschienen und dann das Symbol sich beim Mounten änderte. Heute habe ich gar keinen Desktop mehr und sehe keine Symbole dort und ich habe durchwegs sehr viel weniger Arbeit, als die Wartung der Automatismen für mich bedeutete. Denn, wenn man so etwas cooles für sich gefunden hat, kann es leicht beim nächsten Update wieder überschrieben werden. Besonders mit HAL war ich nie wirklich froh und habe da viele Stunden an Arbeit investiert.
    Allerdings sind die Maintainer für FreeBSD fit und cool gewesen und durchaus ansprechbar. Wenn es da tatsächlich einen Syntax-Fehler gibt, dann sind die sicher froh für einen Hinweis und korrigieren das sicher flott.
     
  3. Phlummi

    Phlummi New Member

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    Schleswig-Holstein
    Ich habe es aufgegeben. :-( Egal es klappt Händisch, das muss reichen. Brauche es vermutlich auch nicht allzu oft. Trotzdem Danke für die erschöpfende Antwort.