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NTFS automount unter Gnome3

Dieses Thema im Forum "FreeBSD - Allgemein" wurde erstellt von Lance, 2 Juni 2017.

  1. Lance

    Lance Member

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    Lässt sich das so bewerkstelligen wie bei den Linuxdistris so dass interne als auch USB-Laufwerke automatisch gemounted werden, wenn sie NTFS formatiert sind?

    fusefs-ntfs ist installiert und fuse_load="YES" ist in der rc.conf eingetragen.
     
  2. Vril

    Vril Active Member

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    Hi Lance,

    falls Du Dich wunderst, weil hier noch keine Antwort ist:

    ich hatte in der Rubrik "Geplauder, Fun .." Deine Fragestellung benutzt um aufzuzeigen,
    welche Fragen und Probleme sich dadurch ergeben koennten.
    Offensichtlich haben das dort einige Experten nicht so ganz verstanden - mit der Folge,
    dass sie nun Deine Frage in dem Thread beantworten
    http://www.bsdforen.de/threads/kde-vs-openbox-u-a.33544/page-4
     
  3. holgerw

    holgerw Well-Known Member

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    Hallo Walter,

    mit Deinem Beispiel
    Code:
    /dev/dev_name /mnt/blah ntfs-3g rw 0 0
    können sich keine "Probleme" rund um Automount ergeben, weil es so gar nicht unter FreeBSD funktioniert, auch nicht unter FreeBSD 11 (dazu gab es erst kürzlich eine Frage im englisch-sprachigen FreeBSD-Forum).

    Hingegen kommen sicher Fragen auf, wie es denn nun richtig funktioniert, aber ich hätte die Lösung tatsächlich hier posten sollen:
    https://www.bsdforen.de/threads/kde-vs-openbox-u-a.33544/page-4#post-291892

    Viele Grüße,
    Holger
     
  4. Vril

    Vril Active Member

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    Lass es einfach gut sein ...
     
  5. Lance

    Lance Member

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    @holgerw Hi mein Gutster,

    meine fstab sieht jetzt so aus:

    Code:
    # Device        Mountpoint    FStype    Options        Dump    Pass#
    /dev/ada0p2        none    swap    sw        0    0
    proc            /proc    procfs    rw        0    0
    /dev/ada1s1        /mnt/ntfs    mountprog=/usr/local/bin/ntfs-3g,late,rw 0 0
    Die ntfs-platte ist ada1s1 lt gpart:
    Code:
    $ gpart status
      Name  Status  Components
    ada0p1      OK  ada0
    ada0p2      OK  ada0
    ada0p3      OK  ada0
    ada1s1      OK  ada1
    
    Will ich die Platte nun unter Gnome mounten per doppelklick im dateimanager bekomme ich folgende meldung:
    Cannot mount volume
    Error org.freedesktop.Hal.Device.UnknownError.
    Details:
    fstab: /etc/fstab:4: Inappropriate file type or format org.freedesktop.Hal.Device:PermissionDeniedByPolicy
     
  6. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    ich habe das selbst noch nicht versucht, meine aber, mich zu erinnern, dass ntfs-3g als user nicht rw in FreeBSD mounten kann. Nicht so ohne Weiteres, bedeutet das ja immer und damit meine ich nicht nur einen Eintrag in der sysctl.conf. Da muss man dann einigen Programmen höhere Rechte geben und das will man meistens dann doch nicht machen.

    Wenn ich solche Wünsche hätte, würde ich tatsächlich mal ins Arch- und/oder Ubuntu-Wiki schauen. Die erklären Dinge dort oft sehr gut und anschaulich.
    holgerw hat schon seinen Beitrag mit einem fstab-Eintrag verlinkt. Dazu empfehle ich jedenfalls zuvor genaues Studium der man-Pages. Es ist sehr wichtig für interne Medien, sie korrekt zu mounten, auch hinsichtlich des verwendeten Zeichensatzes und der Dateirechte. NTFS funktioniert anders, als wir das für Unix-Systeme gewohnt sind und da muss vielleicht das Ein oder Andere passend gemountet werden (nach Unix übersetzt werden), damit nicht auf deinem NTFS Dateien zurückbleiben, die du dann unter einem anderen System nicht lesen kannst oder deren Namen unkenntlich bleiben.
    Das gilt grundsätzlich natürlich für alle Dateisysteme und insbesondere auch für FAT32, aber bei NTFS kann das durchaus zerstörerische Konsequenzen haben, wenn man hier nicht Acht gibt.
     
  7. holgerw

    holgerw Well-Known Member

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    Zuletzt bearbeitet: 2 Juni 2017
  8. holgerw

    holgerw Well-Known Member

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    Argh, da pfuscht Dir nun hal dazwischen. Mit KDE4 habe ich den Mount per Mausklick lösen können, ich werde das später zuhause mal testen, habe auch eine Gnome3 Testinstallation.

    Kannst Du noch folgendes versuchen: Lege den Mountpoint in Dein Homeverzeichnis, wo Du Lese- und Schreibrechte hast.
     
  9. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    Wenn die Datei in der fstab eingetragen ist, wird sie beim Abarbeiten der Datei (also in der Regel beim Boot) gemountet und ist dann schon da. Es gibt dann keinen Automount mehr zusätzlich.
    Manche User bevorzugen auch einen Link von den ntfs-3g Tools zu dem FreeBSD ntfs, ich will nicht beurteilen, welche Schwächen oder Gefahren das hat. Aber dann könnte der Eintrag in der fstab auch anders aussehen.

    Vor jedem Eintrag in der fstab muss (was muss schon wirklich sein im Leben?) zuvor manuell getestet werden, ob der Mount erfolgreich ist.
    # ntfs-3g -o rw /dev/ada1s1 /mnt/ntfs
    sollte also in deinem Fall unbedingt Erfalg haben, bevor man sich an der fstab versucht.
    Funktioniert dies, umountet man und legt seinen EIntrag in der fstab an und testet dann wieder:
    # mount -a
    das bringt jedenfalls Fehlermeldungen, weil ja meist schon Einträge aus der fstab gemountet sind und es zeigt auch, ob der neue Eintrag funktioniert hat.
    Erst dann kann man sich halbwegs darauf verlassen, dass auch beim nächsten Boot die Platte (bzw Partition) eingebunden wird.
    Da es sich um interne Platte handelt (wie du sagst und das dev vermuten lässt), braucht das meiner Ansicht nach keine late-Option. Schaden kann es vielleicht auch nicht.

    Wenn das funktioniert, kann man darüber nachdenken, lieber Label anstatt /dev-Einträgen zu verwenden. Label sind flexibler.
     
  10. Lance

    Lance Member

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    fuse: failed to open fuse device: No such file or directory

    Jetzt bin ich ratlos
     
  11. KobRheTilla

    KobRheTilla used register

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    Code:
    ntfs-3g -o rw /dev/ada1s1 /mnt/ntfs
    
    entweder ada1p1 (Partition) oder ada1s1a (Slice 1, Partition a).

    Rob
     
  12. holgerw

    holgerw Well-Known Member

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    Hallo @Lance

    das fuse_load="YES" gehört in die /boot/loader.conf
     
  13. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    ich hatte das oben dem Eintrag aus der fstab entnommen, wenn das nicht stimmt, muss man das anpassen.
    ansonsten bin ich für Schritt für Schritt.
     
  14. Lance

    Lance Member

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    ntfs-3g -o rw /dev/ada1s1 /mnt

    hat den gewünschten Erfolg gebracht als root in der commandline. Danke @pit234a und auch Danke @holgerw , habe den Eintrag nochmal abgeändert. Aber das mit der fstab geht immer noch nicht.
     
  15. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    Sieh dir mal mein Beispiel an und bewerte es dann im vergleich zu dir. du kannst als Root zum Testen auch das Fuse-Modul manuell laden, dann sollte das auch schon mal gehen.
    Ich lade es inzwischen in der /etc/rc.conf
    Da ist das dann ein Eintrag in kld_list:
    mal aus meiner kopiert:
    Code:
    kld_list="ext2fs nvidia fuse vboxdrv sem cd9660_iconv"
    fusefs_enable="YES"
    und bei der Gelegenheit auch einen weiteren Eintrag gezeigt.

    Code:
    pit@senyo /home/pit:-# dmesg | tail -10
    ugen3.2: <TOSHIBA> at usbus3
    umass1: <TOSHIBA External USB 3.0, class 0/0, rev 3.00/0.00, addr 1> on usbus3
    umass1:  SCSI over Bulk-Only; quirks = 0xc101
    umass1:11:1: Attached to scbus11
    da1 at umass-sim1 bus 1 scbus11 target 0 lun 0
    da1: <TOSHIBA External USB 3.0 0> Fixed Direct Access SPC-4 SCSI device
    da1: Serial Number 20141125007885C
    da1: 400.000MB/s transfers
    da1: 953869MB (1953525168 512 byte sectors)
    da1: quirks=0x2<NO_6_BYTE>
    
    pit@senyo /home/pit:-# ls /dev | grep da1
    ada1
    ada1p1
    ada1p2
    da1
    da1s1
    
    pit@senyo /home/pit:-# gpart show da1
    =>        63  1953525105  da1  MBR  (932G)
              63        1985       - free -  (993K)
            2048  1953521664    1  ntfs  (932G)
      1953523712        1456       - free -  (728K)
    
    pit@senyo /home/pit:-# whereis ntfs-3g
    ntfs-3g: /usr/local/bin/ntfs-3g /usr/local/man/man8/ntfs-3g.8.gz
    
    pit@senyo /home/pit:-# kldstat | grep fus
     8    1 0xffffffff83078000 e567     fuse.ko
    
    pit@senyo /home/pit:-# ll /mnt | grep usb
    drwxrwxrwx    2 pit   operator     2  8 Apr.  2016 usb
    drwxrwxrwx    2 pit   operator     2 16 Apr.  2016 usb1
    drwxrwxrwx    2 pit   pit          2  8 Feb. 10:45 usb2
    
    pit@senyo /home/pit:-# ntfs-3g -o rw /dev/da1s1 /mnt/usb1
    
    pit@senyo /home/pit:-# mount | grep usb1
    /dev/fuse on /mnt/usb1 (fusefs, local, synchronous)
    
    pit@senyo /home/pit:-# ls /mnt/usb1
    GSI				System Volume Information
    syo-sicherung			von_KATHY_Stick
    
    pit@senyo /home/pit:-# umount /mnt/usb1
    
    pit@senyo /home/pit:-# mount | grep usb1
     
  16. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    ah, habe es vergessen, aber es gibt da einen Befehl, der gemountete Geräte ausgibt und so anzeigt, dass man die Ausgabe quasi in die fstab übernehmen kann.
    ich denke noch darüber nach, vielleicht kann aber hier schon jemand helfen.

    Das kann hilfreich sein.
     
  17. holgerw

    holgerw Well-Known Member

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    Hallo @Lance

    wie sieht es aus, wenn Du den Mountpoint in Dein home legst, also auf /usr/home/dein-nutzeraccount/mnt und den schreibbar machst?
     
  18. Lance

    Lance Member

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    353
    Meinst du das?
    Code:
    root@CyberBSD:/usr/home/imperator # mount
    zroot/ROOT/default on / (zfs, local, noatime, nfsv4acls)
    devfs on /dev (devfs, local, multilabel)
    procfs on /proc (procfs, local)
    zroot/tmp on /tmp (zfs, local, noatime, nosuid, nfsv4acls)
    zroot/usr/home on /usr/home (zfs, local, noatime, nfsv4acls)
    zroot/usr/ports on /usr/ports (zfs, local, noatime, nosuid, nfsv4acls)
    zroot/usr/src on /usr/src (zfs, local, noatime, nfsv4acls)
    zroot/var/audit on /var/audit (zfs, local, noatime, noexec, nosuid, nfsv4acls)
    zroot/var/crash on /var/crash (zfs, local, noatime, noexec, nosuid, nfsv4acls)
    zroot/var/log on /var/log (zfs, local, noatime, noexec, nosuid, nfsv4acls)
    zroot/var/mail on /var/mail (zfs, local, nfsv4acls)
    zroot/var/tmp on /var/tmp (zfs, local, noatime, nosuid, nfsv4acls)
    zroot on /zroot (zfs, local, noatime, nfsv4acls)
    /dev/fuse on /mnt (fusefs, local, synchronous)
    /dev/fuse on /mnt (fusefs, local, synchronous)
    
     
  19. pit234a

    pit234a Well-Known Member

    Registriert seit:
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    3.161
    gefunden: mount -p:
    Code:
    pit@senyo /home/pit:-# mount -p | grep usb1
    /dev/fuse		/mnt/usb1		fusefs	rw,sync		0 0
    und in diesem Fall nicht wirklich hilfreich. Sorry.
    (ich habe natürlich wieder gemounted gehabt, genau wie oben gezeigt.)

    Im Allgemeinen fand ich das durchaus nett, diese Ausgabe erhalten zu können. Vor allem, wenn man so manche Option noch testet. Ich kann wirklich nur empfehlen, nochmal einen Blick ins Ubuntu-Wiki zu werfen.
    Aber, dass nun total auf fuse eingebunden wird, ergibt sicher keinen gültigen fstab-Eintrag. Das /dev/fuse existiert ja nicht schon, bevor nicht auch ein Gerät darauf eingebunden wird. Also, es kann nicht so gemountet werden, weil es ja kein Dateisystem enthält.
     
  20. cabriofahrer

    cabriofahrer Active Member

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    Also früher unter FreeBSD 9.x funktionierte das Automounten von externen NTFS-Platten mit HAL wunderbar, seit 10.0 leider zumindest unter KDE4 nicht mehr. Mit Gnome3 weiß ich es nicht, aber jedenfalls installiert fuse-ntfs m.E. eine Readme-Datei in der beschrieben wird, wie man das machen kann. Da muss irgendein Link erstellt werden und in gconf von Gnome etwas eingetragen werden.
     
  21. Lance

    Lance Member

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    Also wenn das hier mal einer hinbekommt, so dass es wie bei den Linux-Distris funktioniert dann möge er das bitte posten, es würde mich und sicher viele andere sehr freuen! :)

    LG Lance
     
  22. bluescreen

    bluescreen verstört

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    /home
    Hi !

    Ich mounte wie folgt ohne Probleme !

    /dev/ada4s1 /mnt/windows ntfs locale=de_DE.UTF-8,late,rw,mountprog=/usr/local/bin/ntfs-3g 0 0

    Dem Order /mnt/windows habe ich die 755 verpasst !

    In die /boot/loader.conf : fuse_load="YES"

    Wie gesagt , keine Probleme als User !

    Gruss
     
  23. cabriofahrer

    cabriofahrer Active Member

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    Ich nehme an, das ist Dein Eintrag in der /etc/fstab? Das funktioniert aber wohl nur, weil Deine externe Festplatte in Deinem System nun mal "ada4s1" ist, oder?
     
  24. pit234a

    pit234a Well-Known Member

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    ich vermute eher, dass es eine eingebaute Platte ist und diese wird dann durch die fstab gemountet. Das ist kein User-Mount in dem Sinne, dass ein User diese Platte einbindet oder irgendeine Automatik das bei Wechseldatenträgern tut. Der Mount durch fstab ist ein root-mount, kein user-mount, um es mal so zu sagen.
     
  25. cabriofahrer

    cabriofahrer Active Member

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    Deswegen ist diese Antwort von @bluescreen auch nicht die passende für das, was @Lance ursprünglich gefragt hat: Nämlich wie man es hinkriegt, dass eine externe mit NTFS formatierte Festplatte automatisch gemountet werden kann, so wie es offenbar bei den Linux-Distris funktioniert.