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OpenBSD 6.2 - current Standardeditor wechseln

Dieses Thema im Forum "OpenBSD - Allgemein" wurde erstellt von ralli, 12 Februar 2018.

  1. ralli

    ralli Well-Known Member

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    Standardmäßig ist ja unter OpenBSD 6.2 - current der Texteditor vi eingestellt. Wie wechsel ich zum Joe und mache den zum Standardeditor. EE und Vi können nämlich kein UTF-8 und damit auch keine deutschen Umlaute. Habe recherchiert und leider nichts gefunden.
     
  2. midnight

    midnight OpenBSD

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    Trage einfach
    Code:
    export EDITOR=/usr/local/bin/joe
    
    oder
    
    export VISUAL=/usr/local/bin/joe
    
    in Dein ~/.profile ein. Dann einmal ausloggen und wieder einloggen. Nun ist joe der default editor deines users. Falls root auch joe als default editor nutzen soll, solltest Du das auch in ``/root/.profile'' eintragen. Voraussetzung ist, dass Du ksh als shell nutzt. Nutzt Du beispielsweise bash, dann solltest Du das in ~/.bash_profile oder so eintragen. Das muesstest Du je nach verwendeter shell rausfinden.
     
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  3. ralli

    ralli Well-Known Member

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    Danke, das hat gut funktioniert.:)
     
  4. Vril

    Vril Active Member

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    [QUOTE="ralli, post: 299164, member: 22143...und Vi können nämlich kein UTF-8 und damit auch keine deutschen Umlaute[/QUOTE]

    Nur wegen der Volkständigkeit und falls jemand via Google über diesen bullshit stolpert:
    1. vi und vim können utf-8
    2. vi und vim können deutsche Umlaute
    3. da wo der Standardeditor zum Einsatz kommt, haben deutsche Umlaute nichts zu suchen!
     
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  5. ralli

    ralli Well-Known Member

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    Von Vim war hier überhaupt nicht die Rede. Und mein Vi unter Openbsd hat keine Umlaute dargestellt. Und der nachinstallierte ee ebenfalls nicht. Es könnte ein Konfigurationsproblem sein. Könnte, aber sicher bin ich mir da nicht, denn joe und mcedit stellen deutsche Umlaute richtig dar. In GUI Programmen wie leafpad ebenfalls. Das spricht gegen eine falsche Konfiguration. Wie sich das jetzt unter FreeBSD verhält, kann ich mangels Erfahrung nicht wissen. Hier aber geht es, und das ist ja aus meiner Signatur ersichtlich,nur um OpenBSD. Und der dritte Punkt ist nicht wirklich nachvollziehbar. Ich schreibe und editiere auch andere Texte als nur Konfigurationsdateien. Muß ich jetzt für jeden Bereich einen anderen Editor installieren?
     
  6. Vril

    Vril Active Member

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    373
    Du kannst deine Texte sogar mit notepad++ oder edlin editieren, sofern du das mit wine
    oder wie auch immer ans Laufen bekommst.

    Deine Eingangsfrage bezog sich nicht darauf wie oder mit welchem Editor man arbeitet,
    sondern wie dem Betriebssystem der Standardeditor bekannt gemacht wird.

    Und ich bleibe dabei:
    Immer dann, wenn irgendwas den Standardeditor aufruft ... dann,
    genau dann... sollte man die Finger von deutschen Umlauten lassen.

    ( ich kann mir da nur ganz wenige Ausnahmen (z.B. MariaDB oder sowas ) vorstellen )
     
  7. Rakor

    Rakor Administrator Mitarbeiter

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    Mannheim
    Nun kommen wir mal runter. Natürlich kann jeder jeden Editor nutzen den er möchte und natürlich hängt die Funktionsweise eines Editors stark vom Environment und der Konfiguration ab.
    Der Standardeditor wird von vielen Systemprogrammen verwendet um Konfigurationsarbeiten auszuführen (was iA eher ASCII-Lastig sein sollte), aber man kann ihn auch selbst aufrufen oder in Anwendungsprogrammen wie MUA o.ä.darauf verweisen (die dann auch gerne mal Umlaute verwenden wollen).

    Ob das nun gängige Praxis ist oder wer das genau wie macht ist ja erst mal egal und war nicht die Frage.

    Ich denke die Frage wie man den Editor setzt ist geklärt und es ist auch klargestellt, dass sich vi(m) auch nicht vor utf-8 verstecken muss.
     
  8. ralli

    ralli Well-Known Member

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    So ich habe ja auf einer Platte FreeBSD 11.1. Da gibt es das Problem mit den deutschen Umlauten und vi bzw. ee nicht und auch die ENTF Taste funktioniert richtig. Aber für mich ist das hier erledigt. Ich schrieb auch nur, das vi bei mir unter OpenBSD mit Umlauten zickt. Ist das so schwierig aueinander zu halten?
     
  9. midnight

    midnight OpenBSD

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    Dass vi die Umlaute nicht darstellt, hat was mit den eingestellten locale zu tun. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass man Umlaute auch fuer die Systemkonfiguration benoetigt, z.B. in den Kommentaren. However, mir reicht der vi im Prinzip auch aus und sonst nutze ich vim und emacs. Ich sehe keine Grund, warum man auf Rechnern, die man alleine verwaltet, keinen anderen default Editor nutzen sollte.
     
  10. Arjan

    Arjan Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    308
    OpenBSD kennt doch keine locale bzw. nur ‚C‘ - und es hat auch noch nie geklappt mit den Umlauten im vi.

    Also @ralli: Du bist nicht allein... ;)
     
  11. franco98

    franco98 OpenBSDler aus Leidenschaft

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    Leipzig
    Also mit den richtigen Einträgen in deiner ~/.profile klappt es problemlos Umlaute ect. im XTerminal und in der Konsole zu nutzen und in der ~/.vimrc setzt man:

    set langmenu=utf8 " language to be used for the menus
    set enc=utf8 " character encoding used in Vim

    dann klappt es auch mit UTF-8 im Editor.
     
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  12. mogbo

    mogbo Does it run under Windows? Who cares?

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    12 September 2016
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    622
    vim != (n)vi

    Ich sehe zwar keinen Grund den Standardeditor zu wechseln, wüsste jedoch auch keinen der wirklich gegen einen Wechsel spricht.

    Bin kein Dichter, also bitte nichts in den Satz interpretieren, was ich nicht geschrieben habe.
     
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  13. ralli

    ralli Well-Known Member

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    Das klappt auch ohne irgendeine zusätzliche Konfiguration bei mir. Wenn ich vim installiere, kann der sofort deutsche Umlaute unter OpenBSD.
     
  14. Rakor

    Rakor Administrator Mitarbeiter

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    Mannheim
    "Deutsche Umlaute" und "UTF-8" sind zwei paar Schuhe die nur zufällig beide rot sind.
     
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  15. ralli

    ralli Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Natürlich, weil UTF-8 bereits in meiner .xinitrc eingestellt ist.