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Root on ZFS und Bootenvironment

Dieses Thema im Forum "FreeBSD - Installation" wurde erstellt von schorsch_76, 29 Mai 2017.

  1. schorsch_76

    schorsch_76 Member

    Registriert seit:
    25 Dezember 2013
    Beiträge:
    30
    Bisher nutze ich UFS als rootfs. Da mir aber die snapshots von Linux/lvm fehlen möchte ich gerne ZFS nutzen. Der Dokumentation nach ist es die Eierlegende Wollmilchsau was Filesysteme angeht ;)

    Als ich die Guide durchgelesen habe, verstand ich das meiste bis auf ein paar Punkte:

    a) Warum ist hier [2] ein mkdir/boot/zfs nötig?
    Code:
    Create ZFS Pool zroot
    Fixit# mkdir /boot/zfs
    Fixit# zpool create zroot /dev/gpt/disk0
    Fixit# zpool set bootfs=zroot zroot
    
    b) Warum wird der Bootloader in den Protective MBR geschrieben? Normalerweise liegt der Loader bei EFI/GPT doch unter EFI/myos/myloader.efi [4]
    Code:
    Install the Protective MBR (pmbr) and gptzfsboot loader
    Fixit# gpart bootcode -b /mnt2/boot/pmbr -p /mnt2/boot/gptzfsboot -i 1 ad0
    This may fail with an "operation not permitted" error message, since the kernel likes to protect critical parts of the disk. If this happens for you, run:
    Fixit# sysctl kern.geom.debugflags=0x10
    
    c) Warum muss der Cache kopiert werden?
    Code:
    Install zpool.cache to the ZFS filesystem
    Fixit# cp /boot/zfs/zpool.cache /zroot/boot/zfs/zpool.cache
    
    Sollten alle Daten nicht automatisch im ZFS liegen? Welche Aufgabe/Funktion hat dieser Cache?

    d) Manchmal liest man zroot/tank. Was ist der Unterschied oder ist das nur ein Name den der Admin wählt?

    e) Ist eine Bootenvironment [5] [6] praktisch nur ein ZFS Snapshot der alles inkl. Kernel enthält? Warum wird hier dann ein extra Script benötigt?

    Vielen Dank fürs Lesen!

    Gruß
    Georg

    [1] https://wiki.freebsd.org/RootOnZFS
    [2] https://wiki.freebsd.org/RootOnZFS/GPTZFSBoot
    [3] https://wiki.freebsd.org/RootOnZFS/GPTZFSBoot/9.0-RELEASE
    [4] https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/OS-Installation_auf_UEFI-Systemen
    [5] https://www.freebsd.org/cgi/man.cgi?beadm
    [6] https://forums.freebsd.org/threads/55755/
     
  2. foxit

    foxit Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    4 Juli 2012
    Beiträge:
    1.351
    Ort:
    /home
    Diese Anleitungen sind alle einfach nur alt und zum vergessen! Ich hatte auch ein Skript geschrieben für die Installation aber der FreeBSD (11.0 RELEASE) Installer macht die Sache viel einfacher und die standard Werte (compression, xattr, atime, setuid, exec ) sind sehr gut gewählt! Diese Tatsache berücksichtigt nämlich keine der Anleitungen/Skripts.

    Wenn dich das nicht überzeugt, kannst du damit ja mal eine VM installieren und testen.

    Gruss
     
  3. pit234a

    pit234a Well-Known Member

    Registriert seit:
    8 Juli 2006
    Beiträge:
    2.923
    Das wollte ich dazu auch sagen.
    Mein PC hat kein UEFI und er kann auch nicht vom eingebauten Controller booten, ich habe da also Pech gehabt und muss von einem externen Stick starten. Aber ZFS kann nun direkt eingesetzt und die Einrichtung dem Installer überlassen werden. Man muss da keine einzige Vorbereitung treffen oder was bedenken.
    Wenn man etwas ändern möchte, kann man das später noch machen.

    Letztlich habe ich erst gelesen, dass UFS auch Snapshots kann, womit ich dich aber nicht von ZFS weglocken möchte. ich selbst habe nur mal mit den ZFS-Snapshots gespielt und mich noch nicht daran gewöhnt, diese super-Sache auch tatsächlich zu nutzen. Wenn deine HW ausreichend ist, ist ZFS schon ne Wucht.
     
  4. medV2

    medV2 Member

    Registriert seit:
    15 März 2017
    Beiträge:
    40
    Von der Performance her, lassen sich die UFS Snapshots eher mit denen von LVM vergleichen, ZFS ist da viel performanter ;)
     
  5. schorsch_76

    schorsch_76 Member

    Registriert seit:
    25 Dezember 2013
    Beiträge:
    30
    Ich hab jetzt ein paar Versuche gemacht mit UFS und ZFS. ich denke ich werde zu ZFS greifen.
    Danke für eure Infos :)