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Aktuell maximale Groesze/size eines USB sticks (2020)

win2bsd

Well-Known Member
Themenstarter #1
Moin, sorry vorab, fuer den Fall ich hab's uebersehen. Habe die Forensuche genutzt aber nicht alle 10+ Seiten mit threads durchge-steped und im Handbuch auch nichts dazu gefunden.

Moechte einen 1TB stick verwenden, bin mir aber unsicher ob es aktuell eine Begrenzung bei FBSD gibt. Was sind denn aktuell eure biggest sticks die ihr ohne grosze Fehler verwendet? X]

Verwendung soll an einem Raspberry-PI (3) stattfinden.

Schoenes WE!

(DAS ist nett!
Kann mit meinem laptop keine Batterieanzeige mehr anzeigen, nutze Cairodock und frueher auch den PowerManager. Das geht mit diesem Geraet oder BSD-Version nicht mehr. Ist mir natuerlich gerade weggerissen... X]
Gefaellt mir das mein post zwischengespeichert wurde!)
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#2
Moechte einen 1TB stick verwenden, bin mir aber unsicher ob es aktuell eine Begrenzung bei FBSD gibt.
Die Begrenzung kommt eher durchs Dateisystem, nicht vom OS.

1TB schon bei Sticks? Weia! Meine größten Sticks sind 32G und werden selten mit ISOs zum Booten beschrieben, mehr nicht. Ich sehe die als Wegwerfartikel (maximal Daten von A nach B) an und würde mich gar nicht wohlfühlen, so große Mengen darauf abzulegen.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#4
Fürs OS ist son USB-Stick nicht son riesen unterschied zu ner USB-Festplatte, sollte also problemfrei laufen.

Wenn du noch andere OSSes hast die drauf zugreifen sollen wirds etwas schwieriger.
 

pit234a

Well-Known Member
#5
Fürs OS ist son USB-Stick nicht son riesen unterschied zu ner USB-Festplatte, sollte also problemfrei laufen.
eben, denke ich auch und habe hier schon vollkommen Problemlos 8TB-Platten dran gehabt, sehe auch nicht, wo es da überhaupt Probleme geben könnte. Ist ja nicht wie früher, wo irgendwo im BIOS etwas größere Platten verhindert hatte oder so ähnlich.
 

win2bsd

Well-Known Member
Themenstarter #6
Mein herzlichsten Dank fuers schnelle hilfereiche feedback!

Der Rpi soll Musik per HiFiberry im Auto ausgeben und der stick soll nur fuer die Musikdaten (min. flac bzw pcm/wav) Platz bieten. Es sind also keine unterschiedlichen Systeme bzw FS zu beruecksichtigen. So die Hoffnung. Wenns ganz dick kommt (zB kein FBSD auf PI einsetzbar) wirds NTFS.

(koennte dick kommen X]
https://wiki.freebsd.org/arm/Raspberry Pi#What_works)
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#8
Mein herzlichsten Dank fuers schnelle hilfereiche feedback!

Der Rpi soll Musik per HiFiberry im Auto ausgeben und der stick soll nur fuer die Musikdaten (min. flac bzw pcm/wav) Platz bieten. Es sind also keine unterschiedlichen Systeme bzw FS zu beruecksichtigen. So die Hoffnung. Wenns ganz dick kommt (zB kein FBSD auf PI einsetzbar) wirds NTFS.

(koennte dick kommen X]
https://wiki.freebsd.org/arm/Raspberry Pi#What_works)
Würde im Notfall wenns nicht unter FreeBSD auf dem Berry läuft bestimmt gehen, würde ggf. nochmal bei ext alternativ schauen.
Hatte auch mal son Projekt vor, das war dann durch nen Totalschaden dann letztendlich obsolet.

@pit> Ich kann das schon verstehen, hab auf dem Smartphone inzwischen auch recht viel, einfach der Auswahl wegen.
ich höre je nach laune teilweise sehr unterschiedlich mal rock, mal klaviermusik, mal punk & metal mal elektronisches oder auch pop und auch innerhalb eines genres nicht immer den gleiche künstler.
 

win2bsd

Well-Known Member
Themenstarter #9
mal überschlagen, sehr grob, wenn 1G ca 1h Musik, dann 100G etwa vier Tage rund um die Uhr. Mit 1TB kann dann schon sehr weit fahren...
^^Das ist richtig, entspricht aktuell dem media server. Davon soll auf dem stick ein Spiegel angelegt werden. Will mich dann laenger nicht mehr um Speichergrenzen kuemmern muessen. Hatte zuvor SD-cards und will mir auch das gefummel sparen. Da der Ton sich verbessern wird (Lautsprecher) moechte ich auch von 160er mp3's abstand nehmen. Zum streamen vieleicht ok. Aber fuer autark (meine) Musik in guter Qualitaet zu hoeren ist das aktuell meine Wahl.
 

pit234a

Well-Known Member
#10
Das sollte sich nicht danach anhören, als hätte ich da etwas zu kritisieren gehabt.
Es ist schon so, dass ich selbst immer wieder froh bin, wenn sich andere Leute auch für meine Probleme interessieren und zwar nicht nur in einer Form, wo eine cp_n_paste taugliche Lösung angeboten wird, sondern eben auch in Diskussion und dabei auch mit fremden Ideen und Vorstellungen. Das übertrage ich dann automatisch auf Andere und meine, alle müssten über meine Gedanken auch froh sein, wenngleich die dann oft nicht sachlich erscheinen.

Dass jemand eine Musik-Sammlung unterhält, die ausreichend Alternativen zu langen Offline-Zeiten bereit stellen kann, verstehe ich sehr gut. Ob jemand einen Unterschied zwischen mp3 und flac im Auto hören kann, bezweifele ich, würde aber niemals deshalb jemandem von einem entsprechenden Versuch abraten wollen. Ich bin sehr dafür, dass jeder eigene Erfahrungen sammelt.
Bei mir läuft zB häufiger eine Aufnahme, die analoges Radio auf Tape gewesen und dann als audio-CD (WAV) und daraus schließlich als mp3 fürs Auto gewandelt wurde. Da wird sicher niemand irgendwelche Qualitätsansprüche haben. Aber trotzdem wundern sich Beifahrer nicht selten, wenn zwischendurch die Nachrichten von vor 20 Jahren verlesen werden (die Aufnahme blieb ungeschnitten). Es war niemandem aufgefallen, dass die Musik irgendwie schlechte Qualität gehabt hatte und wenn ich dann erkläre, dass dies terrestrisches und analoges Dampfradio gewesen ist, mag das kaum jemand glauben.
Deshalb würde ich lieber von meinem Archiv nach mp3 wandeln und im Auto von SD direkt im "Autoradio" abspielen, weil das einfach weniger Aufwand bedeutet, weniger Teile, weniger Verkabelung etc. Da könnte ich wohl etwa auf ein Zehntel komprimieren (mp3 gegenüber flac) und hätte damit so etwa 1G für zehn Stunden Musik. Mit einer kleinen 64G SD-Karte kommt da auch schon ganz schön weit...

Also, die Frage ist ja gewesen, ob es da mit FreeBSD Grenzen gibt und das ist nicht so, nicht generell.
Wenn der Stick auch in anderen Systemen verwendet werden soll, stellt sich natürlich immer die Frage nach einem möglichen Austauschdateisystem. Das war aber auch schon gesagt worden.

Mich würde interessieren, wie es weiter geht. Mach doch vielleicht mal ne Rückmeldung. Irgendwann.
 

win2bsd

Well-Known Member
Themenstarter #11
Danke pit fuer dein Interesse, so war auch meine Antwort gedacht. Werungsfrei und reine Information/Meinung.

Ich bin ziemlich Musikinteressiert aktiv wie passiv, und mittlerweile wohl altmodisch.
Grob und von weit oben betrachtet ist alles neue in westlichen Gesellschaftssystemem nicht immer das bessere zu aelterem, zB technischen Dingen. Quantitaet versus Qualitaet. Die Schallplatte hat fuer einen noch sehr sinnvollen Zweck, dafuer braucht man aber entsprechendes Interesse in Richtung Schallerzeugung.

Leider hoere ich klare Unterschiede zwischen 160er MP3's und zB unkomprimierte Daten. Das liegt einfach an den Lautstaerken und an den Signalauslenkungen der Tonquelle. Wenn die Singale sehr laut sind, gehen die Quanitierungsartefakt auch unter. Aber alles zwischendurch, und das ist zeitlich gesehen sehr viel Musik :], ist es dann aber zu hoeren. Das ist ok bzw. gewuenscht wenn dadurch Speicherplatz bzw. Bandbreite gespart wird. Man kann sich aber auch dagegen entscheiden, gerade wenn die Lautstaeken am Hoerort zunehmen (Lautsprecher-update 8]) und der Anspruch an Qualitaet steigt.

Richtig Freunde sind FBSD und der PI3 (B+x*gamma?) wohl nicht. Der 3er soll weniger Strom verbrauchen, mal sehen ob ich mit diesem Gedanken auf die Nase falle. Kann ich in einem gesonderten thread mal mitfuehren.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#12
160 kbit/s mp3 ist auch sehr wenig. Mit den "neueren" Encodern, also vor allem Lame mit dem moderneren psychoakkustischen Modell von Anfang des Jahrtausends, ist es nicht mehr ganz so schlimm, aber auch nicht optimal. Für mp3 braucht man schon 256 kbit/s um halbwegs auf der sicheren Seite zu sein... Ein großes Problem bei mp3 ist auch, dass es sich bei verschiedenen Genres sehr unterschiedlich verhält. Gerade, wenn die Musik eine hohe Dynamik hat und sich über einen großen Frequenzbereich erstreckt, säuft mp3 selbst bei 320 kbit/s gnadenlos ab. Darum ist es vor allem für Klassik, Jazz und co. eher ungeeignet.

Schon die zweite Generation Audio Codes wie AAC oder Vorbis war massiv besser. Zu Vorbis gibt es genügend Blindtests, dass (einen guten Encoder vorausgesetzt) kein Unterschied mehr zwischen unkomprimiert und Quality Factor 6 (ca. 192 kbit/s) zu hören ist. Und die dritte Generation, vor allem Opus, ist noch mal ein ganz anderer Schlag. Leider hat Audiokompression das klassische "Ist gut genug"-Problem. Weil mp3 für die meisten Eunsatzzwecke völlig ausreicht und mp3-Hardware extrem weit verbreitet ist, haben sich spätere Codec außer in Inseln wie Apples goldenen Käfig nie in der Breite durchgesetzt. Außerdem wurde Speicherplatz immer billiger, weshalb man oft auch gleich FLAC und Alternativen nehmen kann.

Zum Glück hat sich der Trend zu DSD, DXD und co. außer in wirklich krank-audiophilen Bereichen wieder gegeben. Denn das war, bei aller Liebe, wirklich übertrieben. :)
 

pit234a

Well-Known Member
#15
habe ich sehr interessiert mitgemacht und ehrlich gesagt, konnte ich eigentlich keine Unterschiede hören. Dann gab es aber schon gelegentliche Kratzer, als wenn der Stream abgerissen sei und das führt dann wohl dazu, dass ich konsequent nicht die höchste Qualität getroffen habe, sondern beinahe immer den 320K mp3 und ich glaube sogar zwei mal den 128K mp3 als angenehm angekreuzt hatte.
Schon ein wenig entlarvend.
Das Experiment hatte ich mit dreißig Jahre alten mini Aktiv-Boxen hinter einem brauchbaren Vorverstärker hinter dem Analogen-Ausgang der Soundkarte (Onboard, gefällt mir eigentlich nicht) und bei geöffnetem Fenster (also mit Nebengeräuschen) durchgeführt.

Das ist wohl auch bei Musik im Auto so: da gibt es jede Menge Nebengeräusche und manche davon sind auch wichtig. Die Musik läuft da ja nicht im Vordergrund und wahrscheinlich genügt mir deshalb dort minderwertiges mp3 allemal.

Vielleicht sollte man auch die eigenen Ohren kritisch betrachten: wer über 50 ist, wird sicher auch schon erfahren, dass da nicht mehr alle Höhen gehört werden können und bei mir sind Schäden messbar, die typisch für den Schussknall sind, dem ich mein Gehör über Jahre hinweg immer wieder ausgesetzt habe.
Dass meine Frau sich oft beschwert, dass ich sie nicht verstehe, könnte vielleicht auch damit zusammen hängen...