Allgemeine Frage zu Berechtigung bei adb

cabriofahrer

Well-Known Member
Ich habe ein Smartphone über ein USB-Kabel angeschlossen, doch bei einem "adb devices" bekomme ich folgendes (FreeBSD amd64 13.1):

Code:
$ adb devices
* daemon not running; starting now at tcp:5037
* daemon started successfully
List of devices attached
BL5110D22530    unauthorized

Soweit ich weiß, muss man im Smartphone "USB Debugging" aktiviert haben, was bei mir der Fall ist. Was brauche ich also noch? Das gleiche Problem habe ich auf dem Notebook mit Fedora.
 

mr44er

moderater Moderator
Teammitglied
Jep, bei neueren Androidversionen (ab 10?) muss es sogar jedesmal beim Anstöpseln erneut autorisiert werden.
 

medV2

Well-Known Member
Gleich nach dem einstöpseln sollte am Handy ein Dialog auftauchen (Android 11). Da sollte da auch ein Haken "dauerhaft Merken" sein, dann wird nicht erneut gefragt. Wie schon gesagt muss das USB Debugging in den Entwicklereinstellungen aktiviert sein.

Zu Android 4.4 kann ich nun wirklich nichts sagen außer "wo zur Hölle hast du immer diese Uralt Dinger her" :D
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Ich meine irgendwo gelesen zu haben das man eine neuere Version als 4.4 haben muss für die Webcam geschichte als ich vor nen paar Tagen gegoogelt habe (Auf reddit evtl?)

Ich weiß auch gerade nicht mehr wie viel neuer, ich glaube ich hätte 5.0 gelesen (Da haben die ja generell relativ viel bei Android umgebaut was USB/Speicher etc angeht gegen 4.4)
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Gleich nach dem einstöpseln sollte am Handy ein Dialog auftauchen (Android 11). Da sollte da auch ein Haken "dauerhaft Merken" sein, dann wird nicht erneut gefragt.
Der Dialog tauchte erst auf, nachdem ich "adb devices" am PC eingegeben hatte. Das war mir jedoch entgangen, weil ich nicht mehr auf das Handy geguckt hatte. Trotzdem vielen Dank, ich habe aufgrund dieses Hinweises nochmal hingeschaut und es dann bemerkt. Die Option ist jetzt auch permanent.

Zu Android 4.4 kann ich nun wirklich nichts sagen außer "wo zur Hölle hast du immer diese Uralt Dinger her" :D
Hatte ich vor Jahren geschenkt bekommen. Und wenn man nicht für gewisse Apps gezwungenermaßen eine neuere Android-Version benötigen würde, würde ich das Teil auch noch weiterhin verwenden. Leider lässt sich ja Android auch nicht upgraden, bzw. eine neuere Version flashen. Darüber hatten wir ja schon in einem anderen Thread gesprochen.
 

Harry

Member
Zu Android 4.4 kann ich nun wirklich nichts sagen außer "wo zur Hölle hast du immer diese Uralt Dinger her" :D
Wenn ich mich nicht täusche muss man bei den alten Androiden bei den Einstellungen unter den Entwickleroption explizit adb aktivieren damit es überhaupt möglich ist. Aber dass ist bei jedem Hersteller immer anders...

Leider lässt sich ja Android auch nicht upgraden, bzw. eine neuere Version flashen.
Je nach Gerät gibt es aber oft freie Firmware. Ich nutze auch noch immer mein Samsung Galaxy S4 mini. Das war damals das erste Gerät mit LTE und die 1,5 GB Ram reichen auch heute noch. Ich glaube sogar es hat schon einen Zweikern ARM. Klar Multimedia oder Gaming geht damit nicht, aber Telefonieren und alles andere wie Mail, Navigation, Musik und so weiter geht genau so gut wie mit einem neuen 1.000 Euro Gerät. Manchmal vielleicht etwas zäher :) Übrigens läuft auf diesem in 2013 erschienen Gerät bei mir ein Android 11. Freie Firmware zeigt wie unsinnig die Aussage der Hersteller ist, dass es nicht möglich sei. Natürlich sind da wohl viele Hacks notwendig damit uralt Treiber und so noch irgendwie funktionieren, aber es geht. Würden die Hersteller es wollen, dann könnte man bestimmt 5-10 Jahre ohne Einschränkungen Updates anbieten. Aber dann verdient man ja nichts mehr.
 

Andy_m4

Well-Known Member
Würden die Hersteller es wollen, dann könnte man bestimmt 5-10 Jahre ohne Einschränkungen Updates anbieten. Aber dann verdient man ja nichts mehr.
Nicht nur das. Der Hersteller hat auch effektiv Kosten. Da ja i.d.R. nicht irgendein vanilla Android aufs Gerät kommt, sondern dies angepasst ist. Da muss man also entwickeln, testen und ggf. Support leisten. Wenn ein Hersteller das machen wollen würde, müsste er diese Kosten irgendwie einpreisen. Entweder indem der Produktpreis höher ausfällt oder halt, wenn man für Support Geld nimmt. Beides kommt beim Endkunden nicht so gut an und dementsprechend gilt: You get what your pay for
Ein kleines bisschen wurde das ja entschärft, in dem seit Anfang des Jahres ein Hersteller dazu verpflichtet wird 5(?) Jahre (bei genauerer Überlegung ist das nicht sonderlich viel, aber besser als nix) lang Updates zu liefern, so dass es sozusagen kein gravierender Kostenvorteil für den Hersteller mehr ist, wenn man an dem Ende spart.
 

Harry

Member
Da ja i.d.R. nicht irgendein vanilla Android aufs Gerät kommt, sondern dies angepasst ist. Da muss man also entwickeln, testen und ggf. Support leisten
Ja, gerade die großen wie Samsung und co sind da ja ganz schlimm.

Sinnvoll wäre es wenn Google sich dieser Problematik annehmen würde und Android für das Kernsystem Updates direkt von dort bekommt. Die Hersteller müssten sich eben dann danach richten und sich mit Eigenentwicklungen dort fernhalten, oder es müsste über eine Art Plugin Mechanismus eingebunden werden. Technisch wäre das ja alles möglich. Aber weder die Hersteller haben Interesse daran noch Google hat Interesse daran sein System unattraktiver für diese zu machen...
Ein kleines bisschen wurde das ja entschärft, in dem seit Anfang des Jahres ein Hersteller dazu verpflichtet wird 5(?)
Ich befürchte das ist eher eine theoretische Pflicht für die Hersteller :) Im Zweifel wäre die Pflicht wohl schon erfüllt wenn ein Update kommt welches einfach nur die Versionsnummer ändert und den Behörden traue ich da ehrlich gesagt nicht genügend Sachkenntnis zu.
 
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