Auf SATA Platte mit gstat 70MB/s schreiben! Kann das stimmen?

carbuncle

Rainbow Six
Moin

hab mir eine neue Festplatte gekauft und sie an meinen SATA Controller gehängt. Der Controller ist ein VIA Standard SATA1. Jetzt hab ich mal

dd if=/dev/zero of=/media/sataplatte bs=4k

gemacht.

In gstat bekomme ich Werte von 60-70MB/s angezeigt. Die Platte ist eine 250GB Maxtor Platte.

Können diese Werte stimmen, oder sind sie utopisch????

mfg

carb
 
Wenn es ein aktueller Controller ist und eine Platte der letzten Generationen, sind das durchaus realistische Werte. Ich komme hier mit Dateisystem dazwischen bei einer Seagate 7200.10 250GB an einem nVidia nForce4 S-ATAII Controller auf zwischen 65ms/s und 70mb/s.
 
Wow, das ist ja sehr erfreulich. Da ich sonst nur U160 SCSI Platten im System habe, hat es mir glatt die Sprache verschlagen.

Ich hab das jetzt mal mit geli getestet. Auf meinem Athlon 64 3000+ schaffe ich dort 30mb schreibend.

Kann man diese Schreibgeschwindigkeit bei verschlüsselten Platten vielleicht noch etwas erhöhen?

mfg

carb
 
Was ist denn der bremsede Faktor? Die Platte oder die Verschlüsselung? Wie hoch ist die CPU Last beim Schreiben?
 
Also wenn deine Platte 60 MB/s schafft ohne Verschlüsselung dann würde ich sagen entweder bessere CPU, oder eine Crypto-Karte. ;)
 
@s-tlk

wieviel soll den meine Platte ohne Verschlüsselung schaffen können??? Ich finde das ist ein ziemlich guter Wert.

Ich hab den Provider mit geli folgendermassen angelegt:

geli init -s 4096 -k meinkey.key /dev/meinsata

also genau so wie es im Handbuch steht. Lasttests poste ich noch. Im moment kompiliert er kde. Da ist es sinnfrei top-statistiken anzugeben.

mfg

carb
 
@s-tlk

wieviel soll den meine Platte ohne Verschlüsselung schaffen können??? Ich finde das ist ein ziemlich guter Wert.
Yapp, ich finde auch, dass das sogar ein verdammt guter Wert ist. Aber du hast ja gefragt, wie man diesen Wert noch weiter verbessern könnte. Das wäre sicherlich eine Möglichkeit. Außerdem wäre vllt noch was drin mit tunefs, also nichts was direkt mit der Verschlüsselungsschicht zu tun hätte, sondern das Fs selbst optimieren auf deine Bedürfnisse. Allerdings glaube ich persönlich, das dies nicht mehr zu einem wirklichen Leistungssprung führt. Im Handbuch steht glaube ich mehr dazu.

Ich hab den Provider mit geli folgendermassen angelegt:

geli init -s 4096 -k meinkey.key /dev/meinsata

also genau so wie es im Handbuch steht. Lasttests poste ich noch. Im moment kompiliert er kde. Da ist es sinnfrei top-statistiken anzugeben.
Leider kann ich dazu auch nichts sagen, was man hier noch optimieren könnte, weil es da auch nichts zu optimieren gibt. Du kannst ja nicht auswählen wie er die einzelnen Blöcke, Sektoren etc verschlüsselt und einen kleinere Verschlüsselung kannst du auch nicht wählen (wäre auch in Anbetracht des Sicherheitsverlustes nicht zu empfehlen). Imho ist das immer 128 Bit AES.
 
So, ich hab die jetzt ohne Verschlüsselung eingehängt. Bei einem stationären PC ist das immer so eine Sache mit Verschlüsselung. Die müssen mir den PC schon aus der Bude klauen :D

mfg

carb
 
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