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Beasty Raid

Themenstarter #1
HI,


Kurze Frage.

Ich würd mein Home Raid erneuern wollen. Aktuell ist das ein SATA mit alten Disks :-).

Es steht zur auswahl:

Das Sata behalten und neue Disks rein. Oder das ganze per Externen Disks zu machen ?

Warum frag ich.
Nun, die SATA Lösung hat den Nachteil das ich einen Alten Server mit PCI-X 133 Anschmeissen muss. Das kostet wieder Strom. Das System mit den Externen Disks wäre ein Mac-Mini. (Leise, klein)

Ich denke der Performance Verlust bei Raid5 (mit ZFS) auf USB2.0 zu SATA(150) ist nicht so gewaltig, oder ?

Wenn einer da schon erfahrung mit Externen USB Disk Raids hat, immer her damit :-)


Danke schonmal im Vorraus.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#2
Tue dir das nicht an. FreeBSD 8 hat zwar in Sachen USB keine Probleme mehr und mit entsprechend Controllern auf beiden Seiten (in der Platte und in dem Rechner) wäre es schon stabil. Aber USB nutzt Polling, das Ding ist nie dafür entwickelt worden, mehr als Mäuse und Tastaturen anzuschließend. Sprich, es ist grottenlahm. Schon auf einer Platte. Wenn das Soft-RAID5, was eh schon langsam wäre, an einen Hostcontroller hängst, gute Nacht. Außerdem belastet es die CPU enorm. Dazu kommt, dass USB nur eine sehr minderwertige Fehlererkennung hat. Ich würde mich auf diese schnoddrigen Checksums nicht verlassen...

Mein Tipp: So ein MacMini hat ja einen Firewire-Port. Also baue dir eine Firewire-Kette. Das ist selbst beim alten 400er Standard noch schneller, es ist sicherer und sauberer. :)
 
Themenstarter #4
Tue dir das nicht an. FreeBSD 8 hat zwar in Sachen USB keine Probleme mehr und mit entsprechend Controllern auf beiden Seiten (in der Platte und in dem Rechner) wäre es schon stabil. Aber USB nutzt Polling, das Ding ist nie dafür entwickelt worden, mehr als Mäuse und Tastaturen anzuschließend. Sprich, es ist grottenlahm. Schon auf einer Platte. Wenn das Soft-RAID5, was eh schon langsam wäre, an einen Hostcontroller hängst, gute Nacht. Außerdem belastet es die CPU enorm. Dazu kommt, dass USB nur eine sehr minderwertige Fehlererkennung hat. Ich würde mich auf diese schnoddrigen Checksums nicht verlassen...

Mein Tipp: So ein MacMini hat ja einen Firewire-Port. Also baue dir eine Firewire-Kette. Das ist selbst beim alten 400er Standard noch schneller, es ist sicherer und sauberer. :)
Hi,

Erstmal Danke dafür.

CPU und USB ist wirklich ein Problem.

Firewire Kette ? Wie geht das denn ? :-)
Brauch ich da ein FIWI Hub oder ?

Wie ist dann der IO ? Also 30 MB/s Schreiben sollte schon drin sein.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#5
USB 3 - oder besser XHCI - ist technisch deutlich besser als seine beiden Vorgänger, da es auf dem PCI-Express Protokoll basiert. Das ist natürlich kein Zufall, lässt es sich doch so sehr gut an das ebenfalls PCI-Express basierte QPI Busprotokoll der aktuellen Intel-CPUs anbinden. Für Intels großes Ziel eine komplett chipsatzlose CPU zu bauen (sozusagen SoC für die Massen) ist das natürlich sehr praktisch.

Für FreeBSD sieht es gut aus, Hans-Petter Selasky wird es wohl implementieren, er hat zumindest Interesse gezeigt. Ein Sponsorship durch die FreeBSD Foundation wäre auch denkbar. Aber bevor man damit beginnen kann, muss erstmal vernünftige Hardware verfügbar sein und keine externen, den Standard nicht komplett unterstützenden Chipsätze auf sündteuren Overclocker-Boards.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#6
Firewire Kette ? Wie geht das denn ? :-)
Brauch ich da ein FIWI Hub oder ?
Man kann es mittels Firewire-Brücken machen, aber eigentlich steckt man Geräte einfach als Kette hintereinander. Bessere Geräte haben daher immer zwei Anschlüsse.

Die Übertragungsrate von IEEE 1394b (Firewire 800) beträgt 100mb/s, real kommt man da auf etwa 70 bis 80 Megabyte die Sekunde. Das ist schon okay, da wird eher die Softraid-Logik bremsen.
 
Themenstarter #7
Hi,



leider hat der mac nur FW 400, naja, 30 Mb/s sollte dennoch drin sein.
Ist die Frage ob sich das rentiert.

Alles etwas blöd.
Der Server ist Uralt und hat kein VT für VirtualBox. Außerdem ist das noch ein Xeon der ersten Serie :-(. Dafür kann ich den SATA Raidcontoller mit 133 Mhz anfahren und hab richtig gut ram.
Der Mac-mini braucht mehr ram -> kein Problem. Aber das FW kann nur 400Mbit.
 

rolle

Beastie Boy
#8
Tue dir das nicht an. FreeBSD 8 hat zwar in Sachen USB keine Probleme mehr und mit entsprechend Controllern auf beiden Seiten (in der Platte und in dem Rechner) wäre es schon stabil.
Ich hab so n JMicron Digitus USB to [IDE/SATA] teil, das ganz praktisch ist, um mal schnell eine "nackte" HDD anzuklemmen.
Mit dem klappt es leider nicht mehr so gut seit 8.0.
Da gibt es wohl probleme mit dem caching.
Ich habe allerdings noch nicht getestet ob das nur im zusammenhang mit ZFS auftritt.
Nach ner zeit bekomme ich immer messages das der cache nicht syncronisert werden konnte.
Genaue meldung habe ich gerade nicht zur hand.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#9
Okay, ich hätte schreiben sollen, es hat mit vielen Geräten keine Probleme mehr. :) Man kann übrigens usbconfig(8) manuell Quirks schalten, um diverse Probleme zu beseitigen. Das soll auch recht gut funktionieren, leider habe ich selbst keine Ahnung davon.
 
Themenstarter #10
HI,


Kurze Frage noch zur Firewire Kette.

Welche Disks lohnen sich da ?

Hab gesehen das LaCie disks 2 x 800 und 1 x 400 haben. Das sollte ja dann mit 6-9 Poligen FiWi Kabel gehen oder ?
 
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