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Browser für OpenBSD

Themenstarter #1
Guten Abend,

welche Empfehlungen würdet ihr für einen Browser auf OpenBSD geben?

Bisher habe ich Lynx ausgestestet.

Von Firefox und Chrome/Chromium möchte abstand nehmen, weils einfach viel zu schwer ist.

Habe von Otter-Browser und Qupzilla gelesen, jedoch wird Qupzilla sowohl nicht als package
als auch nicht in den Ports angeboten!

Würd mich sehr auf neue Anregeungen freuen.


Viele Grüße!
 
C

CrimsonKing

Guest
#2
Wenn es leichtgewichtig sein soll, fallen Browser auf Webkit-/Blink-Basis raus. Dann bleiben dir eigentlich nur noch Firefox, SeaMonkey und NetSurf. Und so sehr ich den NetSurf auch schätze: für die tägliche Arbeit ist er (noch) nichts. Obwohl: wenn lynx dir im Grunde genommen reicht, könntest du ihn dir vielleicht doch noch mal etwas genauer ansehen.

Wenn du diesbezüglich zu gewissen Kompromissen bereit bist, spricht eigentlich nicht viel gegen den Otter Browser, den ich wegen seiner MDI-Bedienung selbst gern nutze. Hauptsächlich hänge ich aber beim Firefox (selten: qutebrowser) fest. Die Gewohnheit!
 
R

ralli

Guest
#3
Meine Erfahrungen beziehen sich auf OpenBSD -current, also das vor der Tür stehende OpenBSD 6.3. Seamonkey stürzt nicht nachvollziehbar ab. Der aktuelle Firefox 59 zickt rum , auch wenn das deutsche Paket für die Spracherweiterung installiert wird, wird es im Browser nach einem Neustart nicht angezeigt. Firefox ESR läuft einigermaßen zufriedenstellend. Ich benutze daher Chromium, ist fett, aber akzeptabel. Du könntest noch Midori ausprobieren, der ist auch ziemlich leichtgewichtig und läuft ganz gut, sicher auch weil er mit einer aktuelle Webkit Engine 4 daherkommt. Textbrowser sind und bleiben ein Kompromiss, für mich nicht praktikabel im Surfalltag.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#5
Ich nutze Chromium, Iridium und den FireFox auf meinem "aktuelleren" Core2Duo Notebook.

Chromium und Iridium mögen manchmal nicht anspringen, laufen ansonsten aber relativ Problemlos. Klar sind die nicht gerade leichtgewichte, aber meine Erfahrung beim "normalen" Surfen mit den Alternativen sind bislang immer sehr bescheiden gewesen. Irgendwelche Einschränkungen gabs da immer auf noch relativ "normalen" Webseiten. Bei den ersten 2,3 Gehversuchen fällt das meist nicht auf, aber irgendwann hat man dann doch wieder den "normalen" Browser offen und dann kann mans imho auch sein lassen.

Auf dem ganz alten Notebook (P4) verwende ich manchmal den SeaMonkey als noch etwas performantere Alternative, normalerweise nutze ich das Gerät nicht zum surfen, aber in seltenen Fällen schlag ich dann doch manchmal etwas nach ...
 
#6
Von Firefox und Chrome/Chromium möchte abstand nehmen, weils einfach viel zu schwer ist.
Chromium hätte ich dir empfohlen, Otter-Browser war auch okay, der Rest hätte für mich persönlich zuviele Einschränkungen.

Im Falle Chromium vs. Firefox bin ich der Meinung, dass Chromium mit bestehenden Sicherheitsfeatures besser dasteht (vorallem wenn endlich mal pledgepath() rauskommen würde...).