Browser Plugins direkt oder aus dem Paketsystem?

Installierst du Browser Plugins lieber aus dem Browser oder aus dem Paketsystem?

  • Paketsystem

    Votes: 34 42.5%
  • Browser

    Votes: 46 57.5%

  • Total voters
    80

Kamikaze

Warrior of Sunlight
Staff member
Aus aktuellem Anlass würde ich gerne wissen ob ihr Browser Plugins lieber direkt aus dem Programm installiert oder doch lieber das Paketsystem dazu verwendet.

Die neutrale Antwort habe ich übrigens nicht vergessen. Wer keine Meinung dazu hat soll einfach nicht mit abstimmen.
 
Ich machs immer mit dem Browser selbst, weil die AddOns dann im User Verzeichnis landen und noicht irgendwo in /usr/local. Ausserdem nehme ich mal an, dass das Updaten dann wesentlich besser vonstatten geht.
 
Mache es auch mittels Browser.
Wenn es was zu aktualisieren gibt, wird man automatisch benachrichtigt.
Hat natürlich auch den Nachteil, das (in meinem fall der Firefox) immer nach hause telefoniert.
 
Browser.

Find's einfach bequemer beim FF, da es dort die Add-on Website gibt auf der man noch schön durch die Plugins Browsen kann. Freshports find ich bissl doof/unschön für's plugin-browsen.
 
Lieber Paketsystem.. Da wird auf die Eigenheiten des Systems geachtet und alles ist ordentlich wieder entfernbar.
 
dann Browser. Die Dinger basieren ja in den meisten Fällen nur den Browser. Also im Fall von Firefox-Addons XUL und Javascript. Aber vor allem gibt es häufig Updates und da will ich nicht warten, bis die auch im Paketsystem verfügbar sind.
 
Ich oute mich hier mal als klarer alles-über-das-Paketsystem-Fanatiker. Meiner Meinung nach sind proprietäre Update-Lösungen nur die Ausgeburt mangelhafter oder gar ganz fehlender Paketsysteme (MS Windows zum Beispiel). Für mich ist das eine Betriebssystemfunktion in die diese Programme da herumpfuschen.

Meiner Meinung nach sollten Plugins/Add-Ons über das Paketsystem installiert werden und die Browser den Nutzern bloß die Möglichkeit bieten diese für sich selbst zu aktivieren/deaktivieren.

Für eine lange Zeit (~ die ersten 25 Teilnehmer) war die Umfrage sehr ausgeglichen . Ich frage mich wie es kommt, dass sich die letzten Zehn Teilnehmer so deutlich auf eine Seite schlagen.
 
@Kamikaze: Ich verstehe deinen Standpunkt, aber bist du der Meinung, dass das auch für häufig upzudatende Dinge gelten soll. Ich meine jetzt nicht sowas wie Viren- oder portaudit-Datenbanken. Aber es gibt ja auch diverse Software, für welche es sehr häufig neue Releases gibt. Eben auch manche Addons.

Und wo liegt gerade bei Addons denn ein Vorteil darin? Es wird ja ohnehin nicht über viele Verzeichnisse verstreut installiert und man hat auch keine generellen Konfigurationsoptionen (z.B. IPv6-Support).

Das größte Manko ist eben, dass Paketsysteme oft weit hinterherhinken. FreeBSD hat 4753 Ports ohne Maintainer. Selbst, wenn Patches von Usern kommen dauert es nicht selten Wochen oder Monate bis es zu einem Update kommt. Vor allem, wenn es ein Sicherheitsleck ist kann das Probleme verursachen, aber oft gibt es mit neuen Versionen auch Performanceverbesserungen. Ich habe erst vor kurzem was darüber in Verbindung mit Perl und Fedora gelesen.

Ich mag dich ja nicht von deiner Meinung abbringen, aber ich glaube einfach nicht, dass derzeit verwendete Paketsysteme gut genug sind, um solche Aussagen zu tätigen. Wobei es schön wäre ein gut durchdachtes und leistungsfähiges Paktetsystem zu haben.

Vielleicht wäre es ja eine noch bessere Idee, wenn man irgendwie dafür sorgen könnte, dass zum Beispiel als Teil von autoconf/automake (und/oder Alternativen) und diverser IDEs automatisch Pakete/Ports/Specfiles/ein einheitliches Format oder was auch immer erstellen würden um das Maintainen zu vereinfachen. Aber da bräuchte man zuerst mehr Plattformunabhängkeit.

Wie dem auch sei, für 99% der Software will ich ein Paket bzw. Port haben und wenn es keins gibt, dann bau ich mir selbst eines und schmeiß es in pkgsrc-wip ;)

Gruß,
Athaba
 
Meiner Meinung nach sollten Plugins/Add-Ons über das Paketsystem installiert werden und die Browser den Nutzern bloß die Möglichkeit bieten diese für sich selbst zu aktivieren/deaktivieren.
ganz genau. zumal ja flash, java etc ja sw von externen anbietern ist. und wenn in den verschiedensten distros und bs die varibale für das home verzeichnis und "andwendungsdaten" richtig gesetzt ist, dann kann eigentlich auch nicht viel schief gehen. aber ein eiheitlicher standard zwischen betriebssystemen/distros ist ja eh ein traum. nur würde es auch den programmierern das leben einfacher machen und es würde die ein oder andere lib überflüssig werden.
 
Und schwups ist unser Portstree doppelt so groß :P

Mal ehrlich... die Ports würden doch eh regelmäßig durch scripts erstellen werden, und darin sehe ich keinen Vorteil. Ausserdem haben die blöden Plugins nichts ausserhalb meines ~/.mozilla zu suchen.
 
Es fühlt sich ein meiner Magengrube einfach falsch an die Dinger direkt zu installieren, da können auch gute Argumente nicht viel dran ändern.

Ich will übrigens gar nicht alle 4000 AddOns in den Ports. Es gibt viele AddOns die das gleiche tun, da kann man oft mit dem Finger auf eins zeigen und sagen, das ist das beste, das deckt die meisten Anwendungsfälle ab und ist gut zu bedienen.

Und dann gibt es ja auch noch die AddOns, die doch auf native Systemfunktionen zugreifen und über das Paketsystem installiert werden müssen, weil es die Dinger normalerweise nur für Linux gibt. Und ein Mischmasch aus zwei verschiedenen Systemen schmeckt mir auch nicht wirklich. Dass ein AddOn erst später aktualisiert wird ist mir egal. Sicherheitslücken werden da eh selten entdeckt und die AddOns waren ja schon in der Version nützlich in der ich sie ursprünglich installiert habe. Da kann ich auch noch ein paar Wochen ohne die neuen Funktionen leben.
 
Moin,

ähnlichen Zwiespalt empfinde ich bei eclipse und den Add-Ons. Ich würde Athaba Argumentation (kurzfristige Verfügbarkeit von neuen Version etc) in diesem Fall auch folgen, wobei man sagen muß, daß die Portmaintainer in Sachen eclipse sehr fix sind.

elwood
 
Ich kann mich Kamikazes Meinung nur anschließen - jedes Byte, das zum Prozess wird oder einen Prozess verändert, sollte aus dem Paketsystem kommen. Für mich ist das eine Art Qualitätssicherung, denn selbst wenn ein Port nicht maintained ist, würde er bei Sicherheitsbedenken den kleinen lustigen Totenschädel in der VuXML bekommen ;) => solange man Portaudit einsetzt und aktuell hält, kommt einem schon mal so keine Seuche auf's System.
 
Ich finde ja vor allem, dass man eben unterscheiden soll, was für eine Art von Applikation das ist.
Eine typische Standaloneapplikation wird jeder lieber aus dem Paketmanagement haben wollen.
Damit mein ich mal kurz gesagt, alles was nach /usr/local/bin oder /usr/local/lib kommt (schon von Haus aus).
Außerdem alles, was direkt am Betriebssystem hängt, bzw. native Code ist. Das deckt dann wohl so die meisten Applikationen ab. Wenn man dann noch alles nimmt, was man außerdem noch bei der Installation dazu anweisen muss, mit der vorhanden Umgebung kompatibel zu sein, dann hat man ja schon so ziemlich alles, was man im Paketsystem haben will bzw. was so ziemlich jeder drin hat.

Der Rest ist Geschmacksache. Da würde ich dann schon eher fragen, ob die Sinnhaftigkeit wirklich gegeben ist. Bei Firefoxaddons hat man in den meisten Fällen ja nur XUL und Javascript, dem es egal ist, auf welchem Betriebssystem der Browser lebt und dem User ist es für gewöhnlich egal, wo das Addon liegt. Für gewöhnlich funktioniert alles, ohne anpassen. Man könnte auch noch argumentieren, dass auf einem Mehrbenutzersystem, dass ja eigentlich nur Anpassungen der Konfiguration sind. Wenn wir NoScript nehmen, dann will ich, dass ich gefragt werde, ob ein Javascript ausgeführt wird und wenn ich ein Wetter-Addon nehme, dann will ich, dass Firefox automatisch auf ner Wetterseite nach dem Wetter fragt und mir dieses ausgibt.

Ich denke aber nicht, dass man da eine unnötige Grenze aufstellen sollte. Man weiß als User ja für gewöhnlich über Vor- und Nachteile bescheid und sollte sich selber entscheiden. Ich nehme mal von euch an, dass es euch nicht groß stört, wenn ein Firefoxaddon schon bzw. nicht im Paketsystem zu finden ist. Es wäre in den meisten Fällen ja auch nicht so schwer selbst einen Port zu verwalten.

So jetzt, habe ich mich genug geäußert und geb schon ne Ruhe in dem Thread - vorausgesetzt,es harkt keiner nach ;)
 
Ich benutze keine plugins. *duck*
Was bei mir aus der Box nicht geht, geht halt nicht und fertig. Mir ist das zu stressig. Wenn ich doch einmal ne Webseite mit allem blingbling anschauen will nehm und Mac oder Windows.
 
Firebug möchte ich z.B. nicht mehr missen, gerade zum Debuggen von CSS DAS Tool. Adblock Plus ist wohl auch ein MUSS-Plugin. Die Updatefunktionen vom Firefox ist meines Erachtens auch nicht stressig.
 
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