Ich finde ja vor allem, dass man eben unterscheiden soll, was für eine Art von Applikation das ist.
Eine typische Standaloneapplikation wird jeder lieber aus dem Paketmanagement haben wollen.
Damit mein ich mal kurz gesagt, alles was nach /usr/local/bin oder /usr/local/lib kommt (schon von Haus aus).
Außerdem alles, was direkt am Betriebssystem hängt, bzw. native Code ist. Das deckt dann wohl so die meisten Applikationen ab. Wenn man dann noch alles nimmt, was man außerdem noch bei der Installation dazu anweisen muss, mit der vorhanden Umgebung kompatibel zu sein, dann hat man ja schon so ziemlich alles, was man im Paketsystem haben will bzw. was so ziemlich jeder drin hat.
Der Rest ist Geschmacksache. Da würde ich dann schon eher fragen, ob die Sinnhaftigkeit wirklich gegeben ist. Bei Firefoxaddons hat man in den meisten Fällen ja nur XUL und Javascript, dem es egal ist, auf welchem Betriebssystem der Browser lebt und dem User ist es für gewöhnlich egal, wo das Addon liegt. Für gewöhnlich funktioniert alles, ohne anpassen. Man könnte auch noch argumentieren, dass auf einem Mehrbenutzersystem, dass ja eigentlich nur Anpassungen der Konfiguration sind. Wenn wir NoScript nehmen, dann will ich, dass ich gefragt werde, ob ein Javascript ausgeführt wird und wenn ich ein Wetter-Addon nehme, dann will ich, dass Firefox automatisch auf ner Wetterseite nach dem Wetter fragt und mir dieses ausgibt.
Ich denke aber nicht, dass man da eine unnötige Grenze aufstellen sollte. Man weiß als User ja für gewöhnlich über Vor- und Nachteile bescheid und sollte sich selber entscheiden. Ich nehme mal von euch an, dass es euch nicht groß stört, wenn ein Firefoxaddon schon bzw. nicht im Paketsystem zu finden ist. Es wäre in den meisten Fällen ja auch nicht so schwer selbst einen Port zu verwalten.
So jetzt, habe ich mich genug geäußert und geb schon ne Ruhe in dem Thread - vorausgesetzt,es harkt keiner nach
