BSD Schulungen?

ophos

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Hallo @ all!

Ich würde gerne per Arbeitsamt eine Schulung machen. Da ich ein MCSE aber nicht machen möchte. Find ich nur Zeitverschwendung!!! Suche ich grade im Raum Berlin eine Stelle wo man eine BSD Schulung machen könnte. Gibt es so etwas überhaupt und wenn ja auch mit einem Zertifikat????

Wenn nicht was würdet ihr mir dann als Alternative vorschlagen??
 
Auch wenn ich jetzt virtuell Schläge kassieren werde, ich rate dir zu einer Enterprise-Linux Schulung, mit Zertfikat, wie z. B.: http://www.lpi-german.de/

Die BSD-Zertifizierung http://www.bsdcertification.org/ ist noch sehr im Aufbau und wird allen Arbeitgebern momentan im besten Fall ein Lächeln abringen, wenn sie denn überhaupt wissen, was eine BSD ist.

Eine hochwertige Linux-Zertifizierung kann (!) dich weiterbringen, ein BSD-Schein momentan nur, wenn bereits konkretes Interesse bei einem Arbeitgeber dazu besteht und er gerne dein BSD-Wissen nachgewiesen haben möchte. In's Blaue hinein BSD-Zert. zu machen halte ich momentan für sinnlos. Je kürzer deine AL-Phase ist, desto besser. Das zählt viel mehr.

Nur meine Meinung...
 
Es gab im Linuxhotel mal Schulungen zu PF, imho. Ansonsten sieht es eher mau is mit Schulungen.
Wir haben bis jetzt noch kein vollständiges Konzept einer Schulung zur Vorbereitung auf die BSDA (Ende des Jahres BSDP) Prüfung.
 
Auch wenn ich jetzt virtuell Schläge kassieren werde, ich rate dir zu einer Enterprise-Linux Schulung, mit Zertfikat, wie z. B.: http://www.lpi-german.de/

Ach was, warum denn Schläge?
Gerade in DE wollen Arbeitgeber Zertifikater sehen, einige wenige legen da keinen so grossen Wert drauf. Will man in Richtung UNIX, dann ist es nie falsch ein LPI Zertifikat zu machen, oder, imho noch besser (aus Sicht der meisten Arbeitgeber), Solaris.

Die BSD-Zertifizierung http://www.bsdcertification.org/ ist noch sehr im Aufbau und wird allen Arbeitgebern momentan im besten Fall ein Lächeln abringen, wenn sie denn überhaupt wissen, was eine BSD ist.

Wir bieten seit Anfang des Jahres das BSDA Examen an, also der Aufbau an sich ist abgeschlossen ;-). Aber ja, sicherlich besetzt BSD, gerade in DE, ein noch kleinere Sparte als Linux. Aber was nicht ist kann noch werden. Und das Zertifikat soll dabei helfen die BSDs bekannte zu machen.
Ansonsten gilt für die meisten Arbeitgeber: Hauptsache der Bewerber hat Zertifikate, damit zeigt er seine Eigeninitiative und seinen Willen sich weiter zu entwicklen.

Eine hochwertige Linux-Zertifizierung kann (!) dich weiterbringen, ein BSD-Schein momentan nur, wenn bereits konkretes Interesse bei einem Arbeitgeber dazu besteht und er gerne dein BSD-Wissen nachgewiesen haben möchte. In's Blaue hinein BSD-Zert. zu machen halte ich momentan für sinnlos. Je kürzer deine AL-Phase ist, desto besser. Das zählt viel mehr.

Das ist nicht sinnlos.
Bei Kosten von rund 50 Euro sollte das für jeden kein Problem sein. Und wenn man sich mit dem System schon auskennt, dann ist es ein "leichtes" die Prüfung zu machen.
Man bekommt ein Zertifikat und kann dies bei Bewerbung dazulegen. Das macht was her, egal ob der Arbeitgeber es kennt oder nicht. Wenn er es kennt, umso besser. Wir arbeiten daran ;-).
Das Zertifikat untermauert nur, dass der Bewerber sich wirklich mit dem System, den Systemen auskennt, und das ist schon eine Menge wert.
 
im linuxhotel gibts auch OpenBSD schulungen, das liegt allerdings im ruhrgebiet und nicht in der nähe berlins.
 
Hat schon einer eine LPI Umschulung/Weiterbildung in Berlin gemacht und wenn wo!?

Es gibt einige Anlaufstellen in Berlin aber ich denke mal das nicht alle gut sind. Hab meinen Fachinformatiker (Systemintegration) bei Indisoft-Upgrade gemacht und muss leider sagen das es da einen Dozenten gab der nicht wirklich viel von dem Stoff wuste was er Unterrichten sollte. Also mehr aus dem Buch vorgelesen oder Seiten aus dem Buch Kopiert hat und die dann nur verteilt. (Sollte C+ Unterrichten konnte aber nur JAVA)

Nicht falsch verstehen, so war die Umschulung echt nicht schlecht und hab die IHK ach geschafft....
 
das heinlein-institut ist doch in berlin, oder? iirc bieten die auch vorbereitungskurse dafür an. die prüfung kannst du jederzeit ablegen. wenn du mal ein wenig suchst, wirst du auch "fragengeneratoren" finden. dann kannst du dich im vorfeld schonmal testen, ob so eine schulung für dich sinnvoll ist, oder nicht, da diese nicht gerade preiswert sind. die prüfungen kosten so um die 125€, und für jedes level - es gibt 3 - müssen 2 teile absolviert werden.
 
Nun einmal eine grundsätzliche, provokative Frage: Wieso eine Schulung zum Thema BSD? Wenn es darum geht, Geld aus dem Arbeitsamt rauszunuckeln, ist es klar. Aber wenn es darum geht, wirklich etwas zu lernen, sollte an dieser Stelle das Ausgesprochen werden, was viele Denken: Schulungen vermitteln Wissen, was faktisch wertlos ist.
Warum wertlos? Nun, tolle Befehle und den Syntax zum irgendwelchen Konfigurationsdateien auswendiglernen, ist nicht wirklich sinnvoll. Mal davon abgesehen, dass man den kram eh schnell wieder vergisst, ist dies Herangehen nicht im Ansatz praxistauglich. Denn jetztendlich BSD genauso wie Linux, Windows oder jedes anderes System eine Denkweise. Nur wer diese Denkweise drauf hat, ist wirklich gut, in Kombination mit Erfahrung unschlagbar. Er kann selbst Lösungen entwicklen, selbst Probleme lösen und vor allem abstrieheren. Kurz, man erkennt Probleme schnell, man weiß wie man an sie herangeht. Die Konfigurationsdateien und Befehle muss man gar nicht kennen, dafür gibt's Manpages, apropos(1) und Google.
Das Problem bei Schulungen - ich hab selbst ein paar gemacht - ist meist, das stumpf Wissen vermittelt wird, was man nicht wirklich braucht. Die Denkweise, das System dahinter, bleibt verschlossen. Sobald man irgendwas machen soll, was nicht in dieser Schulung vermittelt wurde, knallt es meist und man rennt gegen eine Wand. Also begreife diese Schulung lieber als etwas, was dir Grundlagen in Form von Wissen vermittelt. Belässt du es dabei, kannst du sie dir sparen. Verstehst du allerdings, hinterfragst du das "Warum?", machst eigene Erfahrungen und lernst wirklich, kann die Schulung der Grundstein des langen Wegs zum BSD-Geek sein.
 
Ich suche nach einer Schulung in richtung Unix/Linux, nicht weil ich eine Auflage vom Amt bekommen habe. Ich habe nur die Möglichkeit vom Amt bekommen. Mein Interesse liegt nicht dem Amt Geld abzuknüpfen. Ich brauch nun mal für die Bewerbungen hier in Deutschland diese Zertifikate. Ich arbeite schon ein paar Jahre mit BSD und habe eine Schulung nicht wirklich nötig. Manpages, Google und vor allem ständiges arbeiten mit BSD reicht voll aus. Leider wollen viele Firmen bei einer Bewerbung Zertifikate sehen..

So ein Zertifikat zeigt mir in wirklichkeit nicht viel. Ich kenne genug Leute die Zertifikate haben und das wars dann auch. Ich dachte mir nur wenn ich schon eine Schulung mache dann warum nicht gleich mit BSD.
 
Also wenn man eh nichts zu tun hat (Arbeitslos) dann finde ich eine Schulung doch sehr sinnvoll. Besser als zu Hause rumzuhängen. Und wenn die Schulung doch nicht so toll ist, mein Gott... dann hat man halt pech. Aber man hat was unternommen.

Das gleiche mit der BSD-Zertifikat. Vielleicht interessiert es den Arbeitgeber wirklich nicht, aber was solls? Aber ich muß dazu sagen, das ich eine Linux- oder Microsoft-Prüfung für effektiver halte. Die BSD-Prüfung würde ich als nette Dreingabe "mitnehmen". Aber um aus der Arbeitslosigkeit raus zu kommen, ist Linux- oder Microsoft besser.

Aber gut das du überhaupt was machen willst! :) Da gibts ja ganz andere.
 
Ich wollte daoben nicht sagen, dass man die ganze Sache lassen soll. Ich wollte sagen, dass man Schulungen kritisch sehen muss und in ihnen nicht flüssiges Gold sehen sollte :)
 
Hatte gestern auf einem IT Forum gelesen, dass es so einige gibt die mit einem "einfachen" MCSE bis zu 7000€ brutto verdienen (allerdings in der Schweiz) und das direkt nach der Ausbildung, nennt es erfunden oder nicht. Viele haben dort die Meinung, das z.B. das LPI Zertifikat die Firmen nicht die Bohne interessiert.
Bei uns im Unternehmen sind auch einige Leute die den ganzen Tag an Linuxbücsen rumbasteln und keiner hat das Zertifikat. Warum? "Weils Blödsinn ist wegen ein paar Flags die man nicht immer im Kopf hat den Lappen nicht zu bekommen" und da hat er recht (finde ich). Von daher ist es auch vorteilhaft, wenn es Firmen gibt, die nicht nur auf Zertifikate schaut.
Kann natürlich nur Vorteilhaft sein, wenn mans trotzdem hat. Es sei denn man hat kein Plan und nur auswendig gelernt.
 
Hallo,
wenn man schon eine Linux-Schulung ins Auge fasst, dann würde ich den RHCE mit in die engere Wahl nehmen.
Als ich mich vor ein paar Jahren mal erkundigt habe kam heraus, dass diese Zertifikate nicht durch pures auswendiglernen zu erlangen sind, da die Prüfung aus theoretischen und praktischen Teilen besteht. Und die Zeit soll für die praktischen Aufgaben auch nur reichen, wenn man ausreichend fit in der Materie ist.
Allerdings sind die Zertifikate recht teuer. :(
http://www.redhat.de/training/

marmorkuchen
 
Ich habe mir mal den Inhalt des LPI angesehen. Es ist schade, dass es nur um Befehle geht und nicht um größere Arbeitsaufgaben - da sind aber die Unterschiede dann wohl zu groß. Im Grunde sind das aber geläufige Befehle, die man wenn man sich mich Unix/Linux auskennen will schon kennen sollte. Irgendwo muss ja der Unterschied zwischen den professionellen Arbeitnehmer und dem Laien gemacht werden. Ich finde nicht, dass die Latte so allzuhoch ist. Vieles von dem lernt man sowieso nebenbei und dann noch ein paar Details dazu sollte nicht so schlimm sein.

Die Zertifizierungen sind ja nur da dem Arbeitgeber, der (möglicherweise) keine Ahnung Von Unix//Linux hat zu zeigen, dass man mit einem solchen System etwas mehr als spielen kann. Dass diese Zertifizierungen nicht alles können ist klar, aber wie beweißt man so etwas denn sonst? Dass danach nicht alle das selbe können ist auch klar. Das sieht man, wenn man zwei Leute mit abgeschlossenen Informatikstudium vergleicht.
 
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