daemonless und fjord

h^2

hat ne Keule +1

Habt ihr damit schon Erfahrungen?

Ich hatte Anfang des Jahres erst angefangen meine Jails mit bastille neu aufzusetzen, muss aber gestehen, dass ich die Container ganz attraktiv finde. Einfach weil ich die nicht sichern muss, und die Trennung zwischen Konfiguration und Daten auf der einen Seite und "Applikation" auf der anderen sehr klar ist. Außerdem fallen Jail-Upgrades dann auch weg, man wechselt einfach zum neuen Container.
Was ich allerdings wenig hilfreich finde, ist dass es dann direkt wieder drei Arten des Deployments gibt (Podman, AppJail, Bastille), die jeweils wiederum 2-3 Konfigurationsarten haben :zitter:

Was ich aber grundsätzlich toll finde, ist dass man nicht einfach versucht Linux-Container mit Emulation/Compat auszuführen, sondern das alles schön mit FreeBSD integriert hat.

Neu scheint jetzt außerdem https://fjord.daemonless.io/ zu sein, was irgendwie sehr komfortabel aussieht. Allerdings bin ich noch sehr weit davon entfernt, einem Web-Server root-Rechte auf dem Host zu geben.
 
Hm, ich interpretiere das Schweigen als die typische Eigenschaft der BSD-User skeptisch gegenüber allem Neuen zu sein…
 
Ja und nein? :D Insgesamt finde ich das auch sehr interessant.
Hatte nur noch nicht wirklich Zeit mich damit zu beschäftigen, gerade wegen dem Punkt, den du auch schon angesprochen hast:
Was ich allerdings wenig hilfreich finde, ist dass es dann direkt wieder drei Arten des Deployments gibt (Podman, AppJail, Bastille), die jeweils wiederum 2-3 Konfigurationsarten haben :zitter:
 
Hm, ich interpretiere das Schweigen als die typische Eigenschaft der BSD-User skeptisch gegenüber allem Neuen zu sein…

Mir geht es zeitlich ähnlich wie gadean; ich würde mich ja gerne damit mal eingehender beschäftigen, aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden.

Was ich allerdings wenig hilfreich finde, ist dass es dann direkt wieder drei Arten des Deployments gibt (Podman, AppJail, Bastille), die jeweils wiederum 2-3 Konfigurationsarten haben :zitter:

Die drei Tools haben zwar Schnittmengen, decken aber auch drei unterschiedliche Einsatzbereiche ab. Deswegen ist eine unterschiedliche Konfiguration mehr als gerechtfertig.

Andernfalls würden wir für Mailserver auch heute noch die beschissene sendmail-Syntax einsetzen, die sogar der Erfinder derselbigen zum Kotzen findet.

Was ich aber grundsätzlich toll finde, ist dass man nicht einfach versucht Linux-Container mit Emulation/Compat auszuführen, sondern das alles schön mit FreeBSD integriert hat.

OCI-Container sind ja auch bewusst offen und flexibel im Bezug auf die Implementierungen von runtime-spec, image-spec und distribution-spec.

Schön zu sehen, dass jemand das Konzept anscheinend so schlüssig mit FreeBSD umsetzt. :D

Neu scheint jetzt außerdem https://fjord.daemonless.io/ zu sein, was irgendwie sehr komfortabel aussieht.

Ein gepimptes docker-compose, angereichert um die FreeBSD-Spezifika.

Allerdings bin ich noch sehr weit davon entfernt, einem Web-Server root-Rechte auf dem Host zu geben.

Die benötigten root-Rechte sind weiter weniger dramatisch, als es auf den ersten Blick aussieht, und fallen perspektisch größtenteils weg.
 
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