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Das beste Betriebssystem der Welt

i18n

Well-Known Member
Themenstarter #1
Liebe BSDler,

der Weg war lang. Gekommen von irgendwelchen UNIX-Derivaten aus dem wilden Osten, kein Amiga, kein Acorn RISC, kein Atari, all diese feine Sachen lernte ich erst im Nachhinein kennen, als es längst zu spät war.

Der erste eine Rechner war von ALDI, ein Freund warnte mich vorm vorinstallierten Windows, damals 95. Die Vorläufer samt DOS lernte ich auch erst später kennen, als ich bei Behörden Rechner warten durfte,
-- weiß gar nicht, wie es dazu kam.

Mein Guru, Tutor, Lehrer, wie auch immer, schwor mich auf OS/2 ein, feine Sache, damals. Habe mich wacker geschlagen, fast alles drauf gemacht, was mir nützte. Immer wieder auf Windows unterwegs, notgedrungen, man muß ja irgendwie arbeiten, was anders gab es kaum für die Netten mit den mageren Beuteln. Mac hätte mich ja schon mal interessiert.

Kam auch, später, in einer "Umschulung", die ich mir vom Arbeitsamt durch fiese Tricks "erschlichen" hatte.

Immer wieder die Frage, da ich Sinologie studierte: "Wieso sind die doofen Rechner eigentlich nicht multilingual? Ich will doch nur einen deutschen Rechner, der aber Chinesisch ausgeben kann und auch eine Eingabe möglich macht." Tragisches Schicksal, das. Was sich heute "i18n" und UNICODE nennt, war noch fern.

Ja, den Horizont etwas erweitert, QNX, Solaris, schließlich BeOS, die Entdeckung. Alles schien so einfach. Schnell gestorben.

Ein anderer Freund nahm mir den Kopfschmerz, nach vielen Linux-Derivats-Scheiterungen (halte Slackware immer noch für das beste von allen) - da nannte er mr FreeBSD.

Nun aber, immer los, durch Dick und Dünn. Gibt ja nichts Perfektes, mit ein wenig Arbeit geht es immerhin weiter. Zufrieden war ich nicht wirklich.

Neuerdings Umwege über UBUNTU. Ich vielen Fällen gut zu installieren und zu warten, allerdingst störte mich, die unter FreeBSD gewonnene Freiheit aufzugeben. Immer Abhängigkeiten, wo sie niemand brauchte und ich sie schon gar nicht wollte.

Ganz neu die Nachricht: BeOS ist wiederauferstanden! Nennt sich jetzt Haiku OS und ist frei - Open Source, Open--wasauchimmmer. Nett, Für ein Desktop-Betriebssystem genau das Richtige. Jedoch: Treiber-Mangel.

Facit:
FreeBSD und Freunde sind das Richtige für Server, zu schwierig im täglichen Gebrauch für den Desktop, wenngleich sie (fast) alles bieten.
==Stabilität und saubere Pflege und Dokumentation ist das, womit die BSD punkten können. Zudem laufen die meisten Rechner schneller unter BSD als unter LInux oder Windows. ==

==QNX, eine wirklich interessante Idee, Schrift nur als einfache Vektoren zu berechnen und darzustellen, der Druck erfolgt dann über kompliziertere Postscipt-Vektoren. In anderen OS nie gesehen. Wirklich beeindruckend, die Bildschirmdarstellung war ausgezeichnet (seht Euch mal asiatische Seiten z.B. mit Opera an, ein Graus!) und vor allem schnell.==

OS/2, obgleich es noch lebt, ist zu alt, nicht offen, so daß wichtige Dinge wie USB oder UNICODE nicht einfach mal implementiert werden können. Es existiert ein Nachfolger, ecom-Station genannt, ein etwas aufgebohrtes WARP 4.5 einer holländischen Firma namens Serenity Systems, überteuert und eben nicht frei.

==Genial war an OS/2 das objektorientiete Arbeiten, das gibt es in keinem anderen OS in dieser vollendeten Form, da können die anderen was lernen. Zudem war die Dokumentation vorbildlich. ==

BeOS und das brandneue Haiku sind winzig klein im Vergleich zu anderen OS, ich meine den Speicherverbrauch auf der Festplatte, damals (2000) hatte BeOS gerade mal 68 MB eingenommen. Das Treiberproblem ist das entscheidende, möglich, daß es sich mit dem Erscheinen des neuen Haiku zum Besseren wendet. Anwendungen gibt es ohne Zahl, die meisten sind frei.

==Hier ist wirklich mal weniger mehr, die OS sind so gestrickt, das die fetteste Anwendung 21,7 MG beträgt -- eine komplette Office-Suite namens GoBe. Gut durchdachtes, der Zukunft zugewandtes OS, von Anfang an 64bittig, intelligentes Filesystem BeFS (Mischung aus Datenbank und FS) und auch UNICODE (UTF-8) bis in die Eingeweide.

Richtig gut: die Idee der "Translators". Ich muß nicht mehr irgend ein weiteres Programm installieren, weil ein bestimmtes Dateiformat mit meinen Boardprogrammen nicht gelesen werden kann. Nein, es gibt einen gemeinsamen Ordner names "Translators", in den ich ein solches Übersetzungsprogram einfach fallen lasse, und schon können ALLE beispielsweise Graphikprogramme das neue bislang unbekannte SPRITE-Format (P. S. kommt bei RISC-OS, Acorn vor) öffnen, sogar in besagtem Format abspeichern. Die Idee ist revolutionär, nirgendwo wiedergesehen.==

BeOS und FreeBSD haben sich in der Vergangenheit bei mir als ideale Kombonation herausgestellt. Dennoch, es wäre schön, wen man die guten Sachen kombinieren könnte und nur noch mit EINEM wirklich guten OS arbeiten könnte. Die Objektorientietheit von OS/2 (beim Arbeiten!), die Winzigkeit von BeOS und die Translator-Idee anstatt der ermüdenden MIME-Schwierigkeiten, die dann doch nur für eine Oberfläche gelten, die Sauberkeit und Stabilität sowie die gute Dokumentation von FreeBSD, die Schriftidee von QNX, ein paar gute Ideen von UBUNTU, das wäre was.

Man darf ja wohl mal träumen ...
 
Zuletzt bearbeitet:

ellison

Well-Known Member
#2
FreeBSD ist zu schwierig für den Desktop?

Ich hab es in 2 Jahren nicht geschafft, einen meiner 3 Rechner an die Wand zu fahren. Wenn ich da an Fedora und Suse Zeiten denke, kann ich deine Behauptung nicht unterschreiben. Bei beiden hatte ich Schweiß auf den Fingern beim Update, weil meist danach irgendwas nicht mehr lief.

Sicherlich ist die Einrichtung von FreeBSD nicht so trivial, wie bei den gängigen Linux Distris, dafür habe ich aber danach ein rock solid vor mir.
 

i18n

Well-Known Member
Themenstarter #3
Gebe Dir völlig recht, ist sehr stabil. Nur wirklich mit viel Aufwand beim Aufsetzen verbunden, besonderm wenn mann es bei mehreren Rechnern leisten will. Habe so etliche Freunde mit FreeBSD bekanntgemacht, es scheiterte grundsätzlich daran, daß ein satbiles und gut verwendbares BSD erst nach mehreren Tagen Feinarbeit sichtbar wurde. Ich geben zu, ich bin recht langsam...
 

MuffiXXL

Well-Known Member
#4
Da muss ich mal weitgerhend zustimmen.

Zu schwierig für den Desktop sehe ich jedoch auch nicht ABER es gibt natürlich raue Kanten. Flash, 3D, Xorg im allgemeinen um mal ein paar genannt zu haben.

Auf meinem Desktop ist letzt mehr aus Neugierde und weil ich etwas zocken wollte mal ein Windows 7 hinzugekommen. Es hat auch seine Ecken und kanten. Aber jetzt wo ich mal drüber nachdenke - ich habe seit 2 Wochen wohl nichts anderes mehr gebootet. Es ist Endlich ein Windows das (fast) so ist wie es sein sollte.
Aufr den Servern wiederum.. da ist FreeBSD für mich einfach Perfekt. ich glaube da gibt es nichts was mich stört außer als mal ein Port der nicht sauber baut und das ist meist 15 Minuten später gelöst.

BeOS jedoch.. dem trauere ich auch nach wie vor nach. Es hatte jedoch auch ein großes Manko ;-) Schließlich ist nichts Perfekt. Es war ein Single User System.
 

Athaba

Libellenliebhaber
#5
Ein gutes Betriebssystem existiert nicht. Man müsste es selbst programmieren, weil jeder etwas Anderes unter gut versteht, aber ganz allein fehlt ein die Manpower.

Das schöne an Open Source Systemen ist, dass man sich Software selbst zusammen stöpseln, konfigurieren und modifizieren kann. Das heißt, dass man sehr nahe an ein gutes Betriebssystem herankommen kann. Vielleicht gibt es auch Menschen, die ein für sie perfektes OS gefunden/gebaut haben.

Ist bei aber bei diverses Software, aber auch bei Programmiersprachen so. Sogar (natürliche) Plansprachen spalten sich ab. In der Politik ist es auch nicht anders. Zu 100% zufrieden ist kaum jemand mit einer Partei.

Deshalb sollte man sich die Zeit nehmen verschiedene Dinge auszuprobieren. Genauso wie beim Essen oder bei der Musik.

Deshalb halte ich nicht besonders viel von Reviews. Egal, ob Software, Hardware, Filme oder Musik. Kann zwar nützlich sein, wenn man sich überlegt, was man als nächstes testet, aber nicht selten haben mich derartige Berichte auf die falsche Fährte gelockt.
 

Azazyel

Well-Known Member
#6
Zu schwierig für den Desktop sehe ich jedoch auch nicht ABER es gibt natürlich raue Kanten. Flash, 3D, Xorg im allgemeinen um mal ein paar genannt zu haben.
Volle Zustimmung - im Jahre 2009 gehört die oben genannten Dinge einfach uneingeschränkt zu einem Desktop dazu, ohne wenn und aber und ohne Bastelei.

Auf meinem Desktop ist letzt mehr aus Neugierde und weil ich etwas zocken wollte mal ein Windows 7 hinzugekommen. Es hat auch seine Ecken und kanten. Aber jetzt wo ich mal drüber nachdenke - ich habe seit 2 Wochen wohl nichts anderes mehr gebootet. Es ist Endlich ein Windows das (fast) so ist wie es sein sollte.
Das läuft bei mir inzwischen auch auf dem Desktop. Stabil, unauffällig und die Oberfläche lässt "out of the box" fast keine Wünsche offen (bis auf virtuelle Desktops).

Aufr den Servern wiederum.. da ist FreeBSD für mich einfach Perfekt. ich glaube da gibt es nichts was mich stört außer als mal ein Port der nicht sauber baut und das ist meist 15 Minuten später gelöst.
Man kann nicht alles haben - mich hat jahrelang der miserable Java-Support von FreeBSD (von den anderen BSDs ganz zu schweigen) furchtbar genervt, aber mit Version 8 (Jails v2, DTrace, hoffentlich vernünftigem ZFS) werde ich mal wieder einen Ausflug machen.

Ich hätte gerne einen Solaris-Kernel mit FreeBSD-Basissystem und dem Entwicklungstempo von Linux, auf dem die Oberfläche von Mac OS X läuft und das Software-Angebot von Windows zur Verfügung steht - aber auf diese eierlegende Wollmilchsau werde ich wohl bis zum jüngsten Tag warten...

BeOS jedoch.. dem trauere ich auch nach wie vor nach. Es hatte jedoch auch ein großes Manko ;-) Schließlich ist nichts Perfekt. Es war ein Single User System.
Ich denke, es ist verdammt viel Verklärung der Vergangenheit im Spiel. So ging es mir bei einem Nostalgie-Trip zu AmigaOS, das ich auch besser in Erinnerung hatte als es war.
 

shakky4711

Well-Known Member
#7
Ein gutes Betriebssystem existiert nicht. Man müsste es selbst programmieren, weil jeder etwas Anderes unter gut versteht
Sehe ich genau so. Kommt halt immer auf den Zweck an. Das Gute ist wenn man überhaupt die Wahl hat, daher ist für mich persönlich das beste Betriebssystem der Welt

  • FreeDOS auf einem 386er als LPD Printservers mit 15-20 Watt Stromverbrauch
  • FreeBSD auf dem Hauptrechner zum Arbeiten
  • FreeNAS auf NAS Geräten
  • Debian auf meinem Filer der mit BSD nicht kompatibel ist
  • Ubuntu LTS für 08/15 Internet/Office Desktop Installationen die nach 15 Minuten ohne Feintuning laufen sollen
  • Windows für Sachen wo man es unbedingt braucht, seien es ERP Programme, GDI Drucker, Spiele, etc.
 

rudy

aint no stoppin us now
#8
Liebe BSDler,

der Weg war lang. Gekommen von irgendwelchen UNIX-Derivaten aus dem wilden Osten, kein Amiga, kein Acorn RISC, kein Atari, all diese feine Sachen lernte ich erst im Nachhinein kennen, als es längst zu spät war.

Der erste eine Rechner war von ALDI, ein Freund warnte mich vorm vorinstallierten Windows, damals 95. Die Vorläufer samt DOS lernte ich auch erst später kennen, als ich bei Behörden Rechner warten durfte,
-- weiß gar nicht, wie es dazu kam.

Mein Guru, Tutor, Lehrer, wie auch immer, schwor mich auf OS/2 ein .....................

Man darf ja wohl mal träumen ...
Hallo,
als ich Deinen Thread gelesen habe dachte ich mir da spiegelt sich mein Leben wieder das könnte glatt von mir sein. Habe fast zu 100% Amiga Comodore lass ich mal aus jetzt, den gleichen Werdegang was Betriebssysteme angeht, war auch ein Begeisterter und ich hätte mir am liebsten in den Allerwertesten gebissen als Palm sich den Source unter den Nagel riß......
Auch Qnx oder Quick Unix kenne ich sehr gut, rasend schnelle Installation ist zwar kein Killer Kriterium aber das brachte mir schon einiges an Kohle als ich Wetten gegen unsere Dozenten gewann, das es möglich wäre in unter 10 Minuten ein lauffähiges OS aufzusetzen mit Netzwerkkonfiguration das geht......

Ganz ehrlich ich trauere sehr um BeOS und habe noch die 4er Version geb ich auch für kein Geld der Erde weg, sogar das Handbuch besitze ich noch ( Phänomenale Leistung für ......)
1340REGR-006488..

Jo zu OS2 hatte ich immer ein sehr gespaltenes Verhältnis, mein erstes Linux Deriviat *DLD* bis zur Version DLD 6.0 bliebt Delix treu naja dann kam RedHat :(

Das ärgerte mich so sehr das ich eine lange Zeit dann nur noch Windows nutzte, jo aber kann net genau sagen ab wann ich mir nen Sport draus machte verschiedene Distributionen zu testen blieb dann irgendwann bei PCLinuxOS hängen.
Dann war mir das zu öde Abhängigkeiten usw. usf.... Irgendwann kam ich dann zu BSD mit Abstechern zu Solaris im Moment besitze ich 4 Laptops und auf einen fahre ich Multiboot mit PCBSD und Windows Vista, auf den anderen habe Solaris in der Community Version und auf dem letzten Ubuntu Linux allerdings noch Hardy Heron werde ich auch nicht updaten auf Jaunty Jackalope weil da mache ich eh nur Musik mit.....

Ja und ich war sogar bei der Entwicklung eines Betriebssystems beteiligt und zwar beim ReactOS Projekt zwar nur als Tester aber das verschafft einem Einblicke.....

Irgendwann habe ich meine Prioritäten aber anders gesetzt arbeite nur noch sporadisch in Projekten mit, mir reicht es einmal Bill Gates widerlegt zu haben denke da zehre ich mein ganzes Leben davon :)

Das Beste Betriebssystem der Welt schreibst Du? och das gibt es schon lange, es ist das Gehirn ;-)

Gruß der Rudy
 

da_andy

homo informaticus
#10
Nun ja dann will ich auch mal was sagen, also für mich kommt immer mehr zum Vorschein, dass Apple's OS X doch eins der besten Systeme ist.

Ich "teste" schon seit Jahren andauernd irgendwelche Systeme und ich war selbst mit *BSD net wirklich zufrieden, einige Dinge sind echt zum verrückt werden (Flash, 3D, dann noch die Lüftersteuerungs- und Akkulaufzeitproblematik bei diversen Notebooks, für mich absolut überlebenswichtig, da ich fast nur Notebooks nutze). Was mich aber an allen anderen Systemen bisher übelst gestört hat, war ständige Frickelerei, wenn man net wirklich viel Zeit hat, weil der Rechner zum Arbeiten benötigt wird, dann ist es einfach ein Unding, wenn mal wieder irgendwas net laufen will, das habe ich schon bei sovielen Sachen erlebt, dass ich schon ein Buch drüber schreiben könnte.

Mein Ausflug in die OS X-Welt war zwar nur ca. 6 Monate (meinen MBP habe ich verkauft, aber das hatte nichts mit OS X zu tun) aber dieser Ausflug war absolut positiv, das Gerät lief so ziemlich Problemlos und auch das OS selber machte bei mir so gut wie nie Ärger (ok ich hatte es 3x zum Absturz gebracht, aber 3x in 6 Monaten ist nicht viel und wahrscheinlich war ich sowieso selber schuld) irgendwelche bekloppte Codecprobleme wie unter anderen Systemen hatte ich dort nicht, auch zig Open-Source-Programme konnte ich ohne irgendwelche Abstürze benutzen (war unter Win/Linux) noch nie der Fall.

Gut der eine oder andere wird jetzt sagen "aber es ist doch ein goldener Käfig" ja das ist mir ach durchaus bewusst, aber wenn ich mir überlege, wieviel Zeit ich alleine für irgendwelchen Mist unter anderen Systemen aufgewendet habe und am Ende lief dann doch mal wieder irgendein Codec/Treiber oder sonstiger Kramm nicht, dann nehme ich es in Kauf.
Dafür bleibt für andere Dinge mehr Zeit übrig, ich werde mit meinem Herzen immer irgendwie an Open-Source bzw. eigentlich eher nur an BSD (von Linux habe ich die Schnauze voll) hängen (was für ein Glück, dass es VM's gibt), das ist einfach so, aber wenn es um (fast)problemlose Benutzung von einem System geht, dann werde ich wohl auch in der Zukunft auf dem Desktop zu Apple's OS X greifen.

Ich hoffe ich bin damit niemanden auf den Schlips getretten, es soll auf keinen Fall irgendein Flamewar gegen anderen Systeme werden, es ist einfach meine eigene Meinung/Erfahrung, die ich bisher gemacht habe.

mfg
andy

PS: der einzige "Rechner" wird dann irgendwann (wenn ich aus Neuseeland zurück bin und mit meinem Studium beginne) der Router mit Open- oder NetBSD sein, das gebe ich mir einfach.
 

rudy

aint no stoppin us now
#11
Also sein Gehirn als Betriebssystem zu bezeichnen ist nicht gerade das Zeichen von einem hohen Selbstwertgefühl :ugly:
Ansonsten bleibt ja nicht viel zu sagen.
Moin Athaba,

sehe ich vollkommen anders, ich schrieb ja auch das Gehirn und nicht mein Gehirn! Betriebssysteme werden von Menschen geschaffen.

Bisschen was zum denken :)

http://www.dasumwelthaus.de/page.cgi?ID=7679
http://www.heise.de/tr/artikel/Das-Betriebssystem-des-Gehirns-276403.html
http://web558.webbox239.server-home.org/cpcii/wordpress/?p=2571

Bis denne
 

Athaba

Libellenliebhaber
#12
Moin Athaba,

sehe ich vollkommen anders, ich schrieb ja auch das Gehirn und nicht mein Gehirn! Betriebssysteme werden von Menschen geschaffen.

Bisschen was zum denken :)

http://www.dasumwelthaus.de/page.cgi?ID=7679
http://www.heise.de/tr/artikel/Das-Betriebssystem-des-Gehirns-276403.html
http://web558.webbox239.server-home.org/cpcii/wordpress/?p=2571

Bis denne
War nicht ernst gemeint... deshalb auch das ":ugly:"
Auf Grund meines laienhaften Interesses für (künstliche) neuronale Netze dachte ich mir schon worauf du hinaus wolltest. Allerdings halte ich diese Vergleiche trotzdem nicht für sehr passend. Hauptsächlich deshalb, weil sich das Hirn sowohl in "Hardware" als auch in "Software" selbst baut.

Da keines von beiden bisher künstlich gemacht werden kann hinkt der Vergleich. Deshalb auch das mit dem Selbstwertgefühl.

Rein theoretisch könnten Supercomputer von heute oder aus naher Zukunft die Rechenleistung des menschlichen Hirns durchaus erreichen. Nur ist es so, dass beispielsweise das halbe Gehirn eines Menschen entfernt werden kann (das wurde auch schon gemacht) ohne, dass Erinnerungen und auch viel gelerntes für immer verloren gehen. Jetzt überlegt mal, wie es aussieht, wenn man den Computer einfach mal halbiert.

Dieses selbst-bauen/regenerieren/backupen/programmieren/... und die ganzen Algorithmen für die Suche, etc. sind in weiten Teilen ebenfalls selbst erlernt. Für all das würde die DNA nicht reichen, selbst wenn sie viel länger wäre und nur für das Hirn zuständig. Das ganze macht es zu einem Musterbeispiel für ein komplexes System.

Das ist auch gleich der nächste Punkt. Gute Betriebssysteme sollen vor allem aus der Sicht von Unixfans möglichst simpel und dumm sein.

Ich weiß, du wolltest eigentlich auf etwas anderes hinaus.


Aber um ein wenig zurück zum Thema zu kommen:
Bei Betriebssystemen spielen ja auch Altlasten eine Rolle. Je nachdem kann man gute Betriebssysteme in "gut für den praktischen Einsatz" oder "gut im Design" einteilen. Letzteres sind dann die "Research Operating Systems". Das sind dann die "Betriebssysteme von Morgen", die teilweise schon so richtig alt sind. Das beakknteste OS dürfte wohl Plan9 sein.

Aber gut kann man ja ziemlich frei definieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

nintendo

Please don't sue us!!
#13
Also man muss in der Opensource-Welt Kompromisse eingehen, keine Frage. Aber das beste Betriebssystem der Welt kann es momentan nicht geben. Denn, die Anforderungen sind einfach viel zu gross - seien es Treiber, die Software, die Anwendungsgebiete, die GUI usw.

Ich sehe die BSD's momentan eher im Serverbereich stark, für einen Desktoparbeitsplatz sind sie nur bedingt geeignet - außer man nimmt so etwas wie PC-BSD oder DesktopBSD.

Momentan habe ich FreeBSD 7.2 als Desktop aber so happy bin ich nicht. Klar kann man damit arbeiten, aber langfristig kann es meinen Anforderungen nicht gerecht werden. Da muss ich leider Kompromisse eingehen und mit mehreren Betriebssystemen arbeiten. Außerdem: wer nur auf BSD beharrt ist selber schuld. Jedes OS hat seine Grenzen und die muss man nunmal kennen und akzeptieren :)
 

markus

Well-Known Member
#14
Richtig gut: die Idee der "Translators". Ich muß nicht mehr irgend ein weiteres Programm installieren, weil ein bestimmtes Dateiformat mit meinen Boardprogrammen nicht gelesen werden kann. Nein, es gibt einen gemeinsamen Ordner names "Translators", in den ich ein solches Übersetzungsprogram einfach fallen lasse, und schon können ALLE beispielsweise Graphikprogramme das neue bislang unbekannte SPRITE-Format (P. S. kommt bei RISC-OS, Acorn vor) öffnen, sogar in besagtem Format abspeichern. Die Idee ist revolutionär, nirgendwo wiedergesehen.
Die erste Inkarnation dieses Features, zumindest soweit mir bekannt, war bei Amiga OS 3.0. Dort hießen sie allerdings Datatypes. Für mich unverständlich, weshalb neuere Betriebssysteme das nicht übernommen haben (abgesehen von BeOS).
 

xGhost

OpenBSD Freack
#15
FreeBSD ist zu schwierig für den Desktop?

Ich hab es in 2 Jahren nicht geschafft, einen meiner 3 Rechner an die Wand zu fahren. Wenn ich da an Fedora und Suse Zeiten denke, kann ich deine Behauptung nicht unterschreiben. Bei beiden hatte ich Schweiß auf den Fingern beim Update, weil meist danach irgendwas nicht mehr lief.

Sicherlich ist die Einrichtung von FreeBSD nicht so trivial, wie bei den gängigen Linux Distris, dafür habe ich aber danach ein rock solid vor mir.
Kann ich nur bestätigen.
Ich bin von Linux immer wieder zurück zu FreeBSD, da funktioniert wenigstens noch
alles und nicht so halb und automatisch wie bei linux.

Zum Gamen habe ich ne Windows Kiste, aber sonst arbeite ich privat nur mit FreeBSD auf Server und Desktops.

Ich bin halt mit OpenBSD gross geworden, von wegen Luxus ;) Damals hatte man noch alles selbst konfiguriert bei dem desk-wms. Das war mit 12-13 Jahren. Mit 17-18 bin ich dann auf FreeBSD umgestiegen. Arbeite jetzt gut 8 Jahre glücklich mit FreeBSD.

Sign Gg
 

vertex

Registrierter Bürger
#16
bei mir ist es anders rum, auf dem Desktop bin ich von *BSD immer wieder auf, jetzt ein Arch, Linux gewechselt.
Es rennt einfach fast perfekt für meine Ansprüche auf einem Lenovo X300, obwohl ich schon Lust hätte FreeBSD 8.0 zu testen.
 

kraekers

Well-Known Member
#17
Es ist, für mich jedenfalls, unheimlich schwer das perfekte Betriebsystem zu finden. Bei mir hat es ja schon krankhafte Züge angenommen. Nervosität, Schlafmangel, Schwindel etc.. Ist wirklich kein Scherz. Immer dieses "...was nehme ich nun?....". Auf Windows habe ich definitv keine Lust, allein vom Feeling her. Ich nutze es jeden Tag im Büro und kann mich im Großen und Ganzen eigentlich nicht beschweren, aber nö, ich möchte kein Windows.

Seit der ersten SUSE-Version beschäftige ich mich mit Linux und findes dieses System echt klasse. Zufrieden bin ich aber trotzdem nicht. Zuviel durcheinander, keine klare Linien, 50000 Distributionen und die Community geht mir immer mehr gegen den Strich.

Dann entdeckte ich FreeBSD und meine Krankheit begann. Ich bügelte FreeBSD rauf und war begeistert (bin es noch). Aber dann lief das Eine und Andere nicht. Also gefrustet wieder zu Linux umgeschwenkt. Dann hat mich wieder was an Linux gestört. Allein die Auswahl der Distribution war/ist nervig. Für mich kam dann nur Fedora, openSUSE und Debian in die engere Auswahl.

Dann wieder zurück zu FreeBSD, der Server läuft mittlerweile super unter OpenBSD, aber FreeBSD macht mir Sorgen. Alles schön installiert und schwupp, nach irgendeinem blöden Softwareupdate läuft keine Radeon-Karte mehr auf meiner Kiste, alles schon probiert, egal, uups, Radeonhd läuft aber wunderbar. Mhh, doch wieder zu Linux.

Jetzt bin ich endgültig bei FreeBSD geblieben, da ich ansonsten daran kaputt gehe (es ist wirklich kein Witz, ich leide wirklich darunter). Ich mache halt Abstriche wenn mal etwas nicht geht, aber 99,99 % meiner Hardware wird unterstützt. Software habe ich alles was ich brauche. Eine umfangreiche Installationsanleitung habe ich mir für all meine Systeme geschrieben. Updaten funktioniert schneller als unter Linux.


Ich bin jetzt glücklich und wenn mal was nicht läuft, egal.

Es ist außerdem schön mit anzusehen wie ein Betriebsystem Fortschritte macht. Linux und Windows können doch schon (fast) alles. Bei xxBSD ist es immer wieder spannend mit anzusehen was in der Änderungsliste steht.

Und Freunde ich sage Euch was, die 8er wird der Hammer.

Beste Grüße
kraekers
 
Zuletzt bearbeitet:

Athaba

Libellenliebhaber
#18
Sieh's locker.
Wenn es ein perfektes OS geben würde[1], wären ziemlich viele Informatiker arbeitslos ;)

Wenn dich das wirklich fertig macht, dann würde ich dir empfehlen den Computer mal zwei oder drei Jahre abgeschaltet zu lassen, Sport oder sonst was zu machen. Wenn du dann noch Lust drauf hast schaust du dir mal wieder ein Linux und ein BSD (eventuell auch Windows) und nimmst das System, wo die Probleme, die du jetzt hast gefixt sind.

[1]oder DragonFly Berühmtheit erlangen würde *duck*

Gruß, Athaba
 

ellison

Well-Known Member
#19
DAS perfekte System wirst du nie finden. Gibt es das überhaupt?

Ich hab mich dran gewöhnt, mit 1-2 Einschränkungen unter FBSD zu leben, und mache mir deswegen keinen Stress. Es kommt schon vor, dass ich alle 4 Wochen mal mein klitzekleines XP boote, so wie vor einigen Tagen, da eine bestimmte Webseite nur mit dem IE tatsächlich richtig lief. Ist halt so *schulterzuck*

Allerdings mache ich mir um kraekers Sorgen :D
 

zuglufttier

Well-Known Member
#20
Für mich sieht die Sache so aus: Alles hat so seine Kompromisse und mittlerweile läuft bei mir alles wieder unter Windows. Ist nicht schön aber bei einem HTPC bleibt kaum eine Wahl und RDP zur Wartung/Steuerung ist einfach sehr nett.

Ansonsten läuft Windows XP Home auf meinem Netbook sehr gut. Es bootet schnell, antwortet recht zügig auf meine Anfragen und es funktioniert einfach so alles! Mag natürlich auch daran liegen, dass ich seit mehreren Jahren bei der Arbeit ausschließlich mit Windows zu tun habe. Letztendlich ist ein FreeBSD oder Archlinux ebenso einfach und wahrscheinlich sogar noch einfacher zu erlernen aber durch die weite Verbreitung sind einem mit Windows nur wenige Schranken gesetzt.

Dass mir FreeBSD und Co deutlich lieber sind, ist eine andere Sache. Aber auf dem Netbook habe ich wohl keine Chance das zum Laufen zu bekommen und ich habe auch schon etliche Tage und Wochen damit verbracht, bestimmte Programme oder Funktionen zum Laufen zu bringen. Die Frickelei kann auch sehr viel Spaß machen, so nicht ;) Aber dazu braucht es auch ein wenig Zeit... Da ArchLinux und auch Ubuntu-Derivate dort gut liefen, wird sowas garantiert nochmal die Tage wieder ausprobiert. Aber meist nur als zeitlich begrenzte Spielerei und nichts anderes.

Ich such mir einfach das aus, was mir passt und dabei müssen auch mal die Ideologien leiden :)

Als Fazit für mich: Alle Betriebssysteme taugen insgesamt gesehen nichts. Ich such mir das aus, was den wenigsten Ärger macht und das war's für mich.
 

kraekers

Well-Known Member
#21
@Athaba

Ich treibe mittlerweile wieder mehr Sport, bringt in der Tat eine Menge. Mein Schwerpunkt liegt jetzt privat mehr in meiner Familie. Habe jetzt aber wirklich FreeBSD endgültig auf den Kisten und bin glücklich.

@Ellison

Mach Dir keine Sorgen. Habe mich jetzt wieder im Griff.



Beste Grüße
kraekers
 

Athaba

Libellenliebhaber
#22
kraekers: Hört sich ja gut an. Um ehrlich zu sein bin ich zu faul zum Sport ;)

Ich bin mit meinem DragonFly auch zufrieden. Das letzte Feature, das ich mir wünsche ist Verschlüsselung für HAMMER, aber für Verschlüsselung kann man auch selbst sorgen und Notebook, wo es wirklich wichtig habe ich keins. Ich nehme auch an, dass Leute, die die Festplatte mitnehmen ohnehin eine Weile an HAMMER zu kauen haben *g* (nicht ernst nehmen!)
 

Athaba

Libellenliebhaber
#25
Es geht hier um das beste Betriebssystem und nicht um Windows, also bitte wieder zurück zum Topic. Für MS/Windows-Bashing gibt es das Fun-Forum, den Mülleimer und das Heiseforum. ;)