Desktop Umgebung !?

LukeGee

Member
Hallo,

bin frisch dazugekommen und habe eine Frage:

Muss ich z.B. Fluxbox extra nach der Installation von FreeBSD installieren ? Wenn ja, wie geht das ?

MfG
 
Auch von mir ein herzliches Willkommen :)

LukeGee said:
Ist Fluxbox also auf der CD schon mit drauf ?
Auf der 6.1-Installations-CD war Fluxbox nicht dabei. Ich weiß nicht wie es bei 6.2 aussieht. Selbst wenn es nicht auf der CD drauf sein sollte ist es kein Problem. Wenn Du während der Installation gefragt wirst ob der portstree installiert werden soll, dann bejahe diese Frage bitte. Dann kannst Du hinterher die benötigte Software bequem aus den ports installieren :)
Wie das geht steht im Wiki und im Handbuch ;)


Viel Spaß mit FreeBSD! :)


Gruß,
Philipp
 
Hi LukeGee,

und auch von mir noch ein herzliches Willkommen!
Um dir ein wenig starthilfe zu geben wie man über die Ports oder packages zu installieren gebe ich dir folgenden hinweis.
Du hast das 6.2er drauf? dann ist es einfacher denje sich die Ports zu installieren.
Die frage ist nun willst du per Packages also fertig kompilierte Packete installieren oder willst du selbst kompilieren?
prüfe mal mit
Code:
pkg_info | grep xorg
ob du xorg installiert hast.
Und mit
Code:
pkg_info | grep fluxbox
ob fluxbox nicht doch schon drauf ist.
wenn du gar nix oben hast und nur die Basis dann kannst die per Packages sehr schnell alles umgehen.
Code:
pkg_add -r xorg && pkg_add -r fluxbox
Dürfte da Abhilfe schaffen.

Wenn du doch lieber selbst compilierst dann erstelle mit touch /etc/csupports eine Datei und dann schreibe entweder mit vi oder ee /etc/csupports in diese Datei folgendes rein:
Code:
*default host=cvsup8.FreeBSD.org
*default base=/usr
*default prefix=/usr
*default release=cvs tag=.
*default delete use-rel-suffix
*default compress
ports-all
danach ein
Code:
csup -L 2 -z /etc/csupport
ausführen und du hast deine Portstree auf den Rechner und mit einem:
Code:
cd /usr/ports/ports-mgmt/portupgrade/ && make install clean
installierst du dir den portupgrade und da ist auch ein portinstall mit dabei was dir viel arbeit abnimmt.
Code:
 portinstall xorg oder portinstall x11/xorg
und
Code:
 portinstall fluxbox oder portinstall x11-wm/fluxbox
kann dir dann viel arbeit ersparen
Bin jetzt in den Beispielen ausgegangen dass du kein X und keine fluxbox installiert hast. Wenn du X schon drauf hast und es per packages installiert hast, dann würde ich auch bei Packages bleiben und nicht selbstkompiliertes und Packages mischen, das führt offt zu problemen.
Aber das alles kannst du auch noch lesen, wenn du die entsprechenden Links anschaust die vorher schon gepostet wurden. Wichtig ist auch das aktuell halten der Ports oder Packages.
 
auch von mir einen tip.
Bin selbst neu und unerfahren, habe aber nun einige Rechner mit 6.1 und noch mehr mit 6.2 installiert, dabei immer mit KDE.
Grundsätzlich scheint die Installation aus dem Netz besser zu funktionieren, wenn keine DSL Verbindung mit Flatrate möglich ist, solltest du die entsprechenden Pakete von CD installieren. Dazu wirst du vermutlich zwei CDs brauchen und es ist schon ein rechter Graus, weil dauernd gewechselt werden muss und überhaupt, das Installationstool sysinstall recht krude ist.
Wählst du Installation aus dem Netz, also mittels FTP, dann kannst du den rechner alleine lassen, während er installiert.
Schneller und einfacher als mit csup kommst du mit portsnap hin, um den Portstree zu bauen und zu aktualisieren.
Zum installieren zusätzlicher SW kann ich nur portinstall -P empfehlen und erst, wo dies versagt, die Installation aus den Ports (was dann automatisch aufgerufen wird) und nur, bei kleinen Tools, wie iftop oder eject, nähme ich direkt pkg_add -r.
Insgesamt noch eine Sichtung wert: http://bsd.yamagi.org/Hauptseite
Sodann, aus meiner letzten Erfahrung gelernt, solltest du dich auch zunächst mit dem Grundsystem so lange beschäftigen, bis du die lokalen für dein User richtig gesetzt hast.

Eine Anleitung für eine Installation mit KDE, will ich gerade für einen Kollegen zusammenschreiben. Es ist zwar im Grunde genommen alles in irgendwelchen Büchern und im Wiki beschrieben, doch ich glaube nicht sonderlich gut für einen Anfänger, der in großen Schritten auf seinen Desktop lossteuern möchte und Free-BSD vor allem nutzt, weil er ein freies System haben möchte, nicht unbedingt, weil er diese Freiheit voll ausnutzen will. Also kurz, solche Unterschicht User wie ich.
Und dazu sei deshalb noch die wesentlich einfacher zu handhabende Variante Desktop-BSD genannt, die zwar auch mit KDE daherkommt, was sich aber leicht ändern lässt. Desktop-BSD sollte jedem auf Anhieb gelingen und stellt einen Funktionsumfang bereit, der auch Neulingen den Einstieg erleichtern sollte.
 
Eine Anleitung für eine Installation mit KDE, will ich gerade für einen Kollegen zusammenschreiben. Es ist zwar im Grunde genommen alles in irgendwelchen Büchern und im Wiki beschrieben, doch ich glaube nicht sonderlich gut für einen Anfänger, der in großen Schritten auf seinen Desktop lossteuern möchte und Free-BSD vor allem nutzt, weil er ein freies System haben möchte, nicht unbedingt, weil er diese Freiheit voll ausnutzen will. Also kurz, solche Unterschicht User wie ich.

Wenn du schon Anleitungen schreibst - was ich persönlich absolut toll finde - dann solltest du diese vielleicht auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. außerdem gibt es vieles schon, zum Beispiel diesen Artikel im Wiki:

http://wiki.bsdforen.de/Umsteiger-Hilfe

Dieser Artikel ist eigentlich für alle, die zum ersten mal FreeBSD nutzen möchten. "Umsteiger" ist ja im Grunde so ziemlich jeder, denn wer kann von sich behaupten schon immer BSd benutzt zu haben und vorher noch nie Linux oder Windows?

Soweit ich weiß, wird an diesem Umsteiger-Hilfe-Projekt auch imemr wieder gefeilt und es werden Leute gesucht, die dort mithelfen möchten. wäre das nicht etwas für dich?
 
.-> Styx:
dieses Wiki und auch andere Anleitungen finde ich ausgezeichnet.
Mir haben diese Dinge sehr geholfen, ich habe in meinem ganzen Leben nie was anderes als Unix benutzt, allerdings, stets als Unterschicht-User, wie ich das immer nenne und hauptsächlich, weil es sich bei GNU/Linux und Free-BSD um OpenSource und Freie Systeme handelt und ich es einfach richtig finde, das zu nutzen, nicht, wie viele andere hier, weil sie tatsächlich mit den Möglichkeiten dieser Systeme auch umgehen.
Gerade, als das BSD-Install Projekt unter Führung von Yamagi anlaufen sollte, fand es sich aber, dass Kollegen, die von Unix keinen Schimmer haben und erst mal mitmachen wollten, total überfordert abwinkten und es lieber bleiben ließen. Diese Leute sagen: ok, ich akzeptiere die Überlegung, OpenSource sei richtig und möchte auch derartige Systeme n u t z e n, aber ich will damit keine Arbeit haben, solche Systeme kennen zu lernen. Ich verstehe diesen Zug gut, denn mir geht es ja ähnlich.
Nur, dass ich bereit war den Weg der Qualen zu beschreiten und mir aus dem Nichts heraus und ohne weitere Kenntnisse ein Free-BSD zusammen zu schustern, mit dem ich sehr gut leben und arbeiten kann.
Natürlich könnte jeder auch ein Desktop-BSD einsetzen, der so denkt und es geht ja auch mit einem GNU/Linux und dafür gibt es Distributionen zu Hauf. Gerade die vielen fertigen Lösungen, verstellen mir aber den Blick auf das Wesentliche zu sehr. Stell dir vor, da gibt es tatsächlich Leute, die wechseln ihre Distribution, weil ihnen die Multimedia-Unterstützung bei der momentanen nicht genügt! Oder ein bestimmtes Programm nicht dabei ist. Das ist Tatsache! Und in meinen Augen absolut an dem vorbei, was sich die Leute mit Freien Systemen doch gerade ins Haus holten.
Deshalb hielt ich es für angesagt, Free-BSD weiter zu verbreiten und auch meinen Kollegen und einigen Bekannten schmackhafter zu machen. Allerdings, die wollten es gar nicht wissen. Bis auf einen, der es nun doch demnächst mal probieren möchte.

Was ich da als Anleitung begreife, ist tatsächlich nur eine Schritt für Schritt Beschreibung dessen, was ich machte und was bei mir zum Erfolg geführt hat. Wie schon oft betont, bin ich absolut nicht betucht in diesen Angelegenheiten. Was ich da zusammenschreibe ist eigentlich auch zu einem großen Teil bereits fertig, es ist nämlich mein Protokoll der Schritte, die ich so während des Installations-Projektes unter Yamagis Leitung selbst machte. Dabei bin ich ja stets nicht Mitglied in diesem Team gewesen, weil es für mich von Anfang an klar war, dass ich zu wenig Zeit haben würde. Außerhalb jedoch, machte ich die Aufgaben mit, so gut ich konnte und weil es sich anbot, rüstete ich einen Rechner bis nahezu fertig auf und dokumentierte dies auch. Alles dies hat Yamagi, ich halte damit nicht hinterm Berg. Mein Web-Space ist von meinem Provider plötzlich gelöscht worden und ich bekomme seit Wochen schon keine Antwort von denen, weiß also nicht, ob ich dort nochmal was hosten kann.
Was ich nun machen möchte, ist eigentlich nur, diese Dinge für das aktuelle 6.2 zu überarbeiten und vielleicht ein wenig zu ergänzen, denn KDE kann inzwischen auch bei Free-BSD HAL und das ist natürlich eine Klasse Sache, die erklärt werden sollte.

An solchen Projekten, wie in einem Wiki mitzuarbeiten, damit habe ich grundsätzlich nicht viele Probleme, doch, wenn ich es mit Leuten zu tun habe, die mir deutlich vorraus sind (und das ist in diesen Angelegenheiten immer so) komme ich sehr schnell nicht mehr mit. Das sind Erfahrenswerte. In einem Austausch, wirke ich da nur wie ein Bremsklotz. Wahrscheinlich bin ich bereits zu alt und steif geworden. Nun ja.

Aber, keine Frage, was ich kann, mache ich gerne, um das Wenige, was ich beisteuern kann zu leisten und möglichst viele Menschen vom Sinn der Freiheit zu überzeugen.
 
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