/dev/null verschwindet, fehlt, evtl. wg. KDE Start; wie funzt devfs? (fbsd 7.0-PRE)

eiertanz

New Member
Auf einer Current Buechse stelle ich wiederholt fest, dass /dev/null floeten geht.
BTW: /dev/zero bleibt uebrigens vorhanden, gibt es einen Funktionsunterschied?

Ich vermute bei Start von KDE, bin mir aber nicht sicher.
Ein Log dazu finde ich nicht, erst hinterher die Fehler a la cannot create /dev/null oder cannot open /dev/null: No such file or directory. Es funzen natuerlich 1000 Dinge nicht.

Google sagt mir gar nichts dazu.

Zur ersten Abhilfe wollte ich wenigtstens das Device neu bauen, bekomme das aber auch nicht hin. So kriege ich stets angezeigt:

fbsd0# devfs rule showsets
1
2
3
4
10

Aber welche Inhalte haben die? Mit "devfs rule show 10" gibt es keine Antwort.

Und wie baue ich ein fehlendes Device?

Weiss auch jemand wieso /dev/null verschwindet?


Vielen Dank,
Christian
 
Auf einer Current Buechse stelle ich wiederholt fest, dass /dev/null floeten geht.
BTW: /dev/zero bleibt uebrigens vorhanden, gibt es einen Funktionsunterschied?
/dev/zero liefert Nullen, /dev/null liefert gar nichts.

Zum Rest, ich kann mir nicht vorstellen, dass es an KDE liegt. Das ganze klingt äußerst bizarr. Hast du eine /etc/devfs.rules? Können alle Benutzer /dev/null nicht mehr sehen? Gib doch mal als root

# ls -l /dev/null

ein.
 
Also ersteinmal: /dev/null ist ein schwarzes Loch, welches alle Daten die auf es geschrieben wurden auffrisst. /dev/zero hingegen erzeugt einen Strom Nullen, es ist also nicht das gleiche.

So, das ei Device einfach verschwindet, ist seltsam. Dies deutet daraufhin, das etwas mindestens eine neue Regel auf dein Devfs anwendet, welche dies Gerät versteckt. Ersteinmal daher ein paar Bitten:
- Gebe mal die Ausgabe von `ls -la /dev/` bevor und nachdem /dev/null verschwunden ist.
- Gebe mal die Ausgabe von `devfs rule show`
- Gebe mal /etc/devfs.rules und /etc/defaults/devfs.rules
- Und zum Schluss noch einmal `uname -a`

EDIT: Nun rächt sich mal wieder, das man sich nichts zu trinken holen sollte, bevor man den Beitrag abgeschickt hat. Kamikaze war schneller :)
 
Also ersteinmal: /dev/null ist ein schwarzes Loch, welches alle Daten die auf es geschrieben wurden auffrisst. /dev/zero hingegen erzeugt einen Strom Nullen, es ist also nicht das gleiche.

Danke, ich erinnere mich wieder.

Wie kann ich das logging erhoehen, um die Ablaeufe vom devfs besser zu verfolgen?

- `ls -la /dev/` bevor und nachdem /dev/null verschwunden ist.
Zustand danach siehe Anhang, davor: wenns noch wichtig bleibt, dann nach dem naechsten Reboot.


- Gebe mal die Ausgabe von `devfs rule show`
fbsd0# devfs rule show
100 path lpt* group cups mode 660
200 path null unhide


- Gebe mal /etc/devfs.rules und /etc/defaults/devfs.rules
siehe Anhang

- Und zum Schluss noch einmal `uname -a`
fbsd0# uname -a
FreeBSD fbsd0 7.0-PRERELEASE FreeBSD 7.0-PRERELEASE #2: Sun Jan 6 07:56:59 CET 2008 root@:/usr/obj/usr/src/sys/GENERIC i386


Irgendeine Idee, das Device zur Laufzeit anzulegen?

Ueberigens, danke, Ihr wart beide schnell, und fuer mich ist die Forensoftware noch ungewohnt. Quoten per Mail, ohne HTML Formatierungskram, bin ich eher gewohnt.
 

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OK, das ist interessant. Probiere mal das Device neu anzulegen, ob es klappt:
Code:
devfs rule add unhide null
devfs rule applyset
Taucht das Gerät danach nicht wieder auf, hast du entweder irgendwo eine seltene Fehlkonfiguration oder einen seltenen Bug. Wir sehen dann weiter :)
 
OK, das ist interessant. Probiere mal das Device neu anzulegen, ob es klappt:
Code:
devfs rule add unhide null
devfs rule applyset

Yau, danke, das geht wohl.
BTW: Aus anderer Quelle wurde mir auch die Alternative
Code:
 # mknod /dev/null c 0 0
genannt. Geht wohl auch.

Allerdings bringt es mich doch eher nicht weiter, denn
- manche Prozesse scheinen einfach boese zu haengen
- zB. die Maus, bzw. psm0 scheinen sich durch den /dev/null Verlust ebenfalls verabschiedet zu haben!
Also dann doch reboot.

Und der KDE ist es nicht (alleine) ursaechlich, denn auch per pwm - und einigen Aufrufen irgendwelcher proggs, zB. Browser, gleiches Problem.

Hinweis bzw. Ermahnung wurde mir gegeben, doch NICHT ALS root den Desktop zu starten.
Nun gut, die Sicherheitsbedenken sind mir bekannt, aber warum das /dev/null umbringt?
Ok, klar, als user gestartet, habe ich gar nicht die Rechte /dev/null zu loeschen. Und so scheint mir auch "alles i.O. zu bleiben. dennoch ist es doch nicht richtig, dass ein Prozess das tut.

Jedenfalls wuerde es mich dann interessieren, wie ich das genauer Loggen kann, "wer" es ist.
Jemand dazu ne Befehlszeile ueber? Muss/sollte das in die /etc/syslog.conf?
 
Keine Ahnung warum die Programme das tun. Es hat keinerlei Nachteile nicht als root zu arbeiten. Dafür nerven einen viele Programme mit Warnhinweisen wenn man es tut. So wie ich das Einschätze könnte das Verhalten auch eine Bestrafung durch die Programmierer sein, die das Starten als root als Missbrauch ihrer Software verstehen und deshalb Gegenmaßnahmen ergreifen.
 
So wie ich das Einschätze könnte das Verhalten auch eine Bestrafung durch die Programmierer sein, die das Starten als root als Missbrauch ihrer Software verstehen und deshalb Gegenmaßnahmen ergreifen.
Solche Software, die mutwillige Beschädigungen am System vornimmt, würde ich allerdings schnellstens in die Tonne treten. Ich glaube aber eher an einen "Unfall".
 
Ich denke das ist mehr als Schutzfunktion gedacht. Das Desktop-Environment startet ja allerlei Programme und vor denen versucht es das System zu beschützen, wenn es als root läuft.

Jetzt sind wir aber im Reich den Mythen und Fantasien angekommen.
 
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