Drucken mit cups aus Anwendungen geht nicht, Testseite schon

Morfio

Well-Known Member
Hi,

ich habe hier zwei Drucker (Samsung ML-1210 (USB) und HP-OfficeJet G55 (Parallel)). Beide habe ich über Cups eingerichtet und beide drucken auch wunderbare Testseiten darüber. Bei dem HP habe ich zusätzlich hpoj und hpijs (oder wie das hieß) installiert, eingerichtet und gestartet.

Im Firefox bietet er mir im Druckerdialog beide Drucker zur Auswahl, jedoch wird nichts gedruckt, es landet nicht einmal in der Warteschlange von cups.

cups log steht auf debug2, allerdings sehe ich darin nicht einen einzigen Fehler. Alles, was mit foomatic zu tun hat, ist installiert, ich habe von /usr/local/bin/lp* nach /usr/bin/lp* gelinkt. Ich habe vorsichtshalber die Rechte von /dev/lpt0 und /dev/ulpt0 für "andere" scheibbar gemacht, was ja eigentlich nicht nötig sein sollte.

Desweiteren habe ich in die rc.conf

lpd_enable="NO"
lpd_program="/usr/local/sbin/cupsd"

eingetragen sowie in die make.conf

CUPS_OVERWRITE_BASE=yes
NO_LPR=yes
WITH_CUPS=yes

Ich habe mich an die Anweisungen im Wiki gehalten.

Da kann (dadurch, dass er Testseiten ja druck) nur noch ein kleiner Fehler sein. Woran könnte es liegen?

Vielen Dank,

Morfio ...
 
Du brauchst den Eintrag
lpd_program="/usr/local/sbin/cupsd"
nicht.

Klappt das Drucken aus der Kommandozeile heraus? Wenn du beispielsweise den gesamten Befehl hinschreibst:
# /usr/local/sbin/lpr test.txt

Falls es dann klappt, ist es wahrscheinlich ein PATH-Problem. Dann befinden sich noch die Binaries des System-Drucker-Spoolers im Pfad vor den cups-lpr-binaries. Die System-Binaries liegen unter /usr/sbin, was (zumindest in meinem) Pfad vor /usr/bin steht. Probier folgendes:
# cd /usr/sbin
# mv lpr lpr.bak
# mv lpq lpq.bak
# mv lp lp.bak

Dann solltest du mit cups drucken können.
 
Der Samsung funktioniert jetzt (:. Der HP weigert sich nun generell zu drucken (also druckt auch keine Testseite mehr). Scheint was mit ptal nicht zu stimmen. Das gucke ich mir nochmal genauer an.

Vielen Dank,

Morfio ...
 
(PS: vllt. für andere wichtig: die Dateien liegen bei mir unter /usr/bin, nicht wie bei Tulkas unter /usr/sbin)
 
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