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Drucker für lpr/lpd

berni51

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hallo,

ich suche einen gängigen Drucker, den ich im Netzwerk von verschiedenen Rechnern, auf denen BSD oder Linux läuft, per lpd ansteuern kann - also einen reinen Textdrucker.

Kann mir jemand einen geeigneten Drucker nennen, am besten einen Tintenstrahler?

Gruss
Berni
 

mapet

Active OpenBSD User
#2
Laser wäre bei reinem Text preiswerter.

Ich bin mit meinem mittlerweile betagten kyocera sehr zufrieden, zumal das einzige Verbrauchsmaterial der Toner ist. Die Bildtrommel bleibt erhalten. Der FS-1041 ist wohl mittlerweile der Nach(nach...)folger. CUPS Unterstützung wird beworben, aber meiner läuft zentral am Router mit alpsfilter (oder so) und steht dem gesamten Netz per lpd zur Verfügung (sogar Windows kann das mit boardmitteln)
 

ralli

BSD Fanboy
#5
Mein nächster Drucker wird definitiv einer mit Postscript Unterstützung. Dann wäre ich wohl auf der sicheren Seite, auch wenn die etwas teurer sind. Tinte wäre nicht mein Fall, und ob das verkleben der Düsen mittlerweile behoben ist, wenn der Drucker nicht täglich gberaucht wird, weiß ich nicht.
 

mr44er

Well-Known Member
#6
ob das verkleben der Düsen mittlerweile behoben ist, wenn der Drucker nicht täglich gberaucht wird, weiß ich nicht.
Nein. Ich kann allerdings gutes von meinem Canon sagen...der 'dampft' mit Hitze die Düsen frei. Im Selbsttest hier mit Nachbaupatronen kann ich sagen, dass das problemlos funktionierte nach 6 Monaten. Er jodelte zwar ca. 5 Minuten rum, bis das erste Papier rauskam, aber das war einwandfrei.
 

ralli

BSD Fanboy
#8
Aber das geht doch nicht mit einem billigen GDI-Drucker, oder? :eek:
Ich war zwar nicht gemeint, antworte aber trotzdem. Gibt es überhaupt noch GDI Drucker? Gebraucht vielleicht, aber neu? Und wenn Du da nicht nachforscht, ob es überhaupt noch den richtigen Druckertreiber gibt, dann holste Dir den nächsten Ärger ins Haus. Ich denke, wenn das Druckaufkommen nicht so hoch ist, läuft jeder HP Tintenstrahldrucker auf jeden Fall, auch die günstigen.
 

berni51

Well-Known Member
Themenstarter #9
Leider gibts noch jede Menge GDI-Drucker am Markt. Ich denke, der Drucker muss zumindest lpd/lpr oder raw verstehen. Aber in dem ganzen Merketing-Gewäsch der Anbieter findest Du darüber sehr wenig.
Vielleicht ist es doch besser, gleich einen PS Drucker zu nehmen .....
 

berni51

Well-Known Member
Themenstarter #11
Guter Vorschlag, Holger, danke dir. Du druckst dann über cups, nicht wahr?
Dann hätte ich auch endlich eine sinnvolle Anwendung für meinen Rasp.
 

berni51

Well-Known Member
Themenstarter #14
@Holger: Mein Raspi läuft derzeit mit Linux, aber ich benutze ihn auch nicht. Erst mal ein FreeBSD draufpacken.
Hast Du dann ausschliesslich die ppd-Datei von Brother für cups benutzt?

Die Beschreibung von @mr44er hängt bei GDI Druckern demnach von der Verfügbarkeit einer Firmware ab. Für meinen Drucker wüsste ich jetzt nicht, woher nehmen.
 

holgerw

Well-Known Member
#15
@Holger: Mein Raspi läuft derzeit mit Linux, aber ich benutze ihn auch nicht. Erst mal ein FreeBSD draufpacken.
Hast Du dann ausschliesslich die ppd-Datei von Brother für cups benutzt?
Hallo @bernie,

GNU/Linux durch ein FreeBSD zu ersetzen, hatte bei mir mit dem Ergeiz zu tun, mal zu schauen, ob ich alle Sachen, die ich mit Linux mache, auch mit FreeBSD hinbekomme. Sollte bei Dir dieser Ehrgeiz keine besondere Rolle spielen, und Du Interesse hast, Dir einen ps fähigen Brother-Drucker ähnlich meimem Modell zu holen, würde ich dazu raten, auf das Raspi ein aktuelles Raspbian samt cups zu packen, den passenden Brother Druckertreiber dann ins Driver Verzeichnis von cups zu packen, cups neu zu laden und dann über das Webinterface localhost:631 den Drucker zu konfigurieren.

Und ja, wenn cups installiert ist, reicht die Treiberdatei, Du hast kein Gemurkse mit irgendwelchen Wrappern und ähnlichem proprietärem Gedöns vom Gerätehersteller, was einem selbst unter Linux die Freude am Druckereinrichten manchmal ganz schön madig machen kann.
 

pit234a

Well-Known Member
#16
Aber, wenn einen PS, dann kostet doch einer mit integriertem Wlan vielleicht 20€ mehr und man braucht keinen eigenständigen Printserver zu basteln. LAN ist dabei heute wohl bereits Standard, also ohne Aufpreis. Das ist bei mir schon lange "alternativlos". Drucker gehören ins Netz und haben deshalb ein entsprechendes Interface zu haben. Nach anderen Modellen schaue ich gar nicht erst.
 

mr44er

Well-Known Member
#17
Für meinen Drucker wüsste ich jetzt nicht, woher nehmen.
Die Firmware ist bei den foo2zjs-Paketen dabei/drin. Paps hat seit 2010 einen HP Laserjet 1018, lief unter Windows. Beim Umstieg auf Linux vor ein paar Jahren hab ich das Mistding aus Unwissenheit nicht zum Laufen bekommen, also einen Brotherlaser mit Netzwerkanschluß besorgt. Da er noch einige Ersatztoner für den 1018 hatte und ich ein wenig Bastelzeit übrig hatte, hab ich mich unlängst nochmal drangesetzt. Läuft nun seitdem. Hier nachzulesen: http://www.bsdforen.de/threads/endlich-einfacher-drucken-mit-cups.32550/#post-296358

Die Kurzversion: Einstöpseln, Anschalten (hinten rechts der Schalter), Drucker wird erkannt, foo2zjs-Treiber nehmen und das Gerät NIE wieder ausschalten. Falls das doch mal passiert oder Stromausfall bla, dann muß die komplette Prozedur wiederholt werden. Der Treiber schiebt die FW wohl zum Gerät, aber beim Ausschalten ist das Gerät vergesslich. :ugly:

Ich selber habe noch einen Canon MP-550, den befeure ich mit dem Treiber "CUPS+Gutenprint v5.2.13". Da gibts keine Macken mit der Firmware, das lüppt einfach. Da muss man nur aufpassen, welche Kombination der Farbmischung + Modus randlos man einstellt, sonst blinkt er kurz auf und nichts weiter passiert. Läuft problemlos mit Nachbautinte, man muss beachten, dass man die Patronen nicht leerdruckt, da die Düsen mit der Tinte gekühlt werden.

Minimanko bei beiden Druckern: Die Füllstände werden nicht übertragen, geht nur unter Windows. Beim 1018 ists wumpe, da s/w-laser und beim MP-550 werden die Füllstände während des Druckens auf seinem Display angezeigt.

Beide Geräte + Toner/Patronen gibts günstig gebraucht, weil eben schon älter.

Wie immer: Probieren geht über studieren....auch wenn es die 'asoziale' Methode mit der Rückgabe sein kann. :rolleyes:
 

berni51

Well-Known Member
Themenstarter #18
Interessant, was so alles geht!
Tatsächlich wäre das Leben mit einem wlan-fähigen Printer einfacher, aaaber: Wir leben in einem ziemlich großen Fachwerkhaus, und dessen Wänden schirmen anscheinend die wlan-Signale sehr gut ab. Die 7490 kommt jedenfalls lange nicht überall hin und selbst mit zwei Repeatern ist das Signal schnell schwächlich. Deshalb soll der Drucker ans WAN oder per USB direkt an die 7490.
Jetzt such ich mir erstmal einen schönen PS-Drucker aus. ;)

Danke an alle für die prima Antworten.