ACHTUNG: Pamphlet.
Hm, hast du eine Ahnung wie weit das geht? Ist schon das generieren von stateflags innerhalb der Firewall ein Speichern von Daten?
Wenn da eine IP drin steht, dann gehört das dazu. Spätestens, wenn ein windiger Abmahnanwalt seinem Lieblingsrichter klar macht, daß das furchtbar fahrlässig war, das zu verschweigen und die Verbindung im Vorhinein ein Double-Opt-In gebraucht hätte ... ich bin mir sicher, daß irgendein Spinner das versuchen wird.
Muss man von jeglicher Software Kenntnisse haben, die mit dem Netzwerk interagiert? Ist Closed-Source verpflichtet künftig eine allgemeine Beschreibung zu liefern für was genau welche Daten geloggt werden? Wiedermal ein Fass ohne Boden
Meiner Meinung nach ist das eine reine Beschäftigungstherapie bzw. ein Goldesel für Anwälte und wenig "durchdacht".
Ich bin ein großer Freund der Eigenverantwortung von Menschen und ich habe wneig Verständnis dafür, daß ich jeden Kunden/Besucher wie den letzten Trottel behandeln soll oder mich erst einmal nachweislich versichern muß, daß er nicht der letzte Trottel ist. Mir gelingt das übrigens bei Politikern immer weniger, merke ich gerade ...
Ohne Spaß, es wird erwartet, daß Du darlegen kannst, was Du für Daten warum hast und wie Du damit umgehst - im besonderen wie Du sie schützt, wie deine Arbeistabläufe aussehen, usw. usw. Dann brauchst Du eine passende Datenschutzerklärung und ggf. AGBs.
Es sagt im Prinzip auch nicht jeder was anderes, sondern der Grundtenor ist schon identisch und die Vorgehensweisen sind eigentlich überall gleich.
Wenn die Software auf oder über deinen Rechner läuft, solltest Du davon ausgehen, daß Du wissen mußt, was die macht.
Das ist für uns ja alles noch relativ einfach. Für Tante Trude mit Blogdio sieht die Welt da schon anders aus und da herrscht an vielen Stellen die pure Panik.
Gibt es eigentlich irgendwas wo man überforderte Politiker und Verwaltungsfuzzis gefahrlos endlagern kann?