R
ralli
Guest
Aus gegebenen Anlaß und weil es hier schon des öfteren diskutiert wurde, ob UFS oder ZFS zum Einsatz kommen solle, möchte ich folgende Beobachtung posten. Das relatviert auch Vieles, was meine Einstellung zu Desktops versus Wm oder Die Benutzung der unterschiedlichen Filesysteme UFS und ZFS anging. Möglicherweise ist das für den einen oder anderen hilfreich, sich ebenfalls neu zu entscheiden.
Meiner eigenen Aussage, das der Einsatz von ZFS mit 2 GB RAM nicht praktikabel sind, muß ich hier ausdrücklich widersprechen, weil aktuelle Erfahrungen und Beobachtungen beweisen, das ich diese in dieser Form nicht aufrecht erhalten kann.
Das mehr RAM immer komfortabel ist, ist ja eine Binsenweisheit, die zu jeder Zeit gilt.
Nachdem sich bei mir verschiedene WM und Desktop im praktischen Einsatz bewähren mußten, dürfte jetzt wohl eine endgültige Entscheidung gefallen sein.
Alles hat ein Für- und Wider, alles Vor- oder eben auch Nachteile. Was das Richtige ist, muß jeder für sich selbst herausfinden.
Den Einsatz von eines WM wie bei mir jwm oder openbox bin ich leid, weil dann doch das Allermeiste nachinstalliert werden muß und nicht die gesammte Palette an Funktionen bereit gestellt wird, die ich für meine tägliche Arbeit benötige. Als Beispiel nenne ich mal Webdav, was nicht jeder Dateimanager beherrscht oder unterstützt.
Bleiben verschiedene Desktop zur Auswahl wie Gnome, KDE und XFCE. Die besten Erfahrungen habe ich mit KDE gemacht, weshalb ich mich auch dauerhaft dafür entschieden habe. Es ist nicht nur ein kompletter Desktop, sondern es sind einige Blockbuster an Software, die ich nicht mehr missen möchte, wie k3b oder digikam für die Photoverwaltung. Und nun kommt der ausschlaggebende Punkt, der meine Entscheidung für KDE und ZFS wesentlich beeinflußte.
Beim Testen der verschiedenen Desktops fiel mir die unterschiedliche Speicherbelegung nach dem Starten auf. Das das nicht unbedingt vergleichbar ist, ist mir schon klar, weil ja auch unterschiedliche Dienste gestartet werden.
Dennoch gibt es gravierende Unterschiede, die ich dem unterschiedlichen Speichermanagement von WM's und den verschiedenen Desktops zuordne, die für mich aber weder praktikabel noch akzeptierbar sind.
Beim Gnome Desktop mit ZFS ist der Resourcenhunger unstillbar. Bereits nach wenigen Minuten wird der RAM Bereich fast zugemüllt und belegt dann nicht selten bis zu 80% des Arbeitsspeichers. Und da dachte ich bisher, das ZFS der Übeltäter wäre, was nach meinen aktuellen Beobachtungen jedoch völlig falsch sein dürfte.
Kommt der KDE Desktop mit ZFS zum Einsatz, sieht das schon gänzlich anders aus. Selbst nach mehreren Stunden Arbeit komme ich selten bis überhaupt nicht auf eine RAM Auslastung von 500 bis 600 MB, was ja 25 bis 30 % meines gesammten Arbeitsspeichers bedeutet. Bei dieser Kombination gibt es kaum Ausreißer oder Schwankungen. Warum das so ist, kann ich mir mit meinem begrenzten technischen Wissen nicht erklären.
Das einzige was ich nach einer KDE Vollinstallation immer als erstes mache, den Akonadi Server zu deaktivieren und Nepomuk als semantischen Desktop auszuschalten, weil ich beides nicht benötige. Und Animationen brauch ich auch nicht, das entlastet natürlich die CPU schon erheblich.
Vielleicht kann mir oder uns das einer unserer Experten erklären, das wäre toll.
Bei neueren Rechnern mit ausreichendem RAM ist das natürlich alles kein Thema.
Deshalb zieh ich jetzt eindeutig ZFS in Verbindung mit KDE dem UFS Dateisystem vor, weil mir der Sicherheitsaspekt doch höchte Priorität genießt.
Und wenn ich dann in Zukunft einen neuen Rechner habe, dann habe ich mich bereits mit ZFS vertraut gemacht und fange nicht von vorne an.
Möglicherweise ist das geschriebene hier für einige völlig belanglos, mir war es aber wichtig, diese Beobachtung und Erfahrung mit Euch zu teilen.
Im Einzelfall muß natürlich jeder selbst entscheiden, welchem Dateisystem oder Desktop er den Vorzug gibt. Auch WM haben durchaus eine Daseinsberechtigung, sind allerding in ihrer minimalsten Ausprägung und ihrem Leistungsumfang dann doch sehr spartanisch
Meiner eigenen Aussage, das der Einsatz von ZFS mit 2 GB RAM nicht praktikabel sind, muß ich hier ausdrücklich widersprechen, weil aktuelle Erfahrungen und Beobachtungen beweisen, das ich diese in dieser Form nicht aufrecht erhalten kann.
Das mehr RAM immer komfortabel ist, ist ja eine Binsenweisheit, die zu jeder Zeit gilt.
Nachdem sich bei mir verschiedene WM und Desktop im praktischen Einsatz bewähren mußten, dürfte jetzt wohl eine endgültige Entscheidung gefallen sein.
Alles hat ein Für- und Wider, alles Vor- oder eben auch Nachteile. Was das Richtige ist, muß jeder für sich selbst herausfinden.
Den Einsatz von eines WM wie bei mir jwm oder openbox bin ich leid, weil dann doch das Allermeiste nachinstalliert werden muß und nicht die gesammte Palette an Funktionen bereit gestellt wird, die ich für meine tägliche Arbeit benötige. Als Beispiel nenne ich mal Webdav, was nicht jeder Dateimanager beherrscht oder unterstützt.
Bleiben verschiedene Desktop zur Auswahl wie Gnome, KDE und XFCE. Die besten Erfahrungen habe ich mit KDE gemacht, weshalb ich mich auch dauerhaft dafür entschieden habe. Es ist nicht nur ein kompletter Desktop, sondern es sind einige Blockbuster an Software, die ich nicht mehr missen möchte, wie k3b oder digikam für die Photoverwaltung. Und nun kommt der ausschlaggebende Punkt, der meine Entscheidung für KDE und ZFS wesentlich beeinflußte.
Beim Testen der verschiedenen Desktops fiel mir die unterschiedliche Speicherbelegung nach dem Starten auf. Das das nicht unbedingt vergleichbar ist, ist mir schon klar, weil ja auch unterschiedliche Dienste gestartet werden.
Dennoch gibt es gravierende Unterschiede, die ich dem unterschiedlichen Speichermanagement von WM's und den verschiedenen Desktops zuordne, die für mich aber weder praktikabel noch akzeptierbar sind.
Beim Gnome Desktop mit ZFS ist der Resourcenhunger unstillbar. Bereits nach wenigen Minuten wird der RAM Bereich fast zugemüllt und belegt dann nicht selten bis zu 80% des Arbeitsspeichers. Und da dachte ich bisher, das ZFS der Übeltäter wäre, was nach meinen aktuellen Beobachtungen jedoch völlig falsch sein dürfte.
Kommt der KDE Desktop mit ZFS zum Einsatz, sieht das schon gänzlich anders aus. Selbst nach mehreren Stunden Arbeit komme ich selten bis überhaupt nicht auf eine RAM Auslastung von 500 bis 600 MB, was ja 25 bis 30 % meines gesammten Arbeitsspeichers bedeutet. Bei dieser Kombination gibt es kaum Ausreißer oder Schwankungen. Warum das so ist, kann ich mir mit meinem begrenzten technischen Wissen nicht erklären.
Das einzige was ich nach einer KDE Vollinstallation immer als erstes mache, den Akonadi Server zu deaktivieren und Nepomuk als semantischen Desktop auszuschalten, weil ich beides nicht benötige. Und Animationen brauch ich auch nicht, das entlastet natürlich die CPU schon erheblich.
Vielleicht kann mir oder uns das einer unserer Experten erklären, das wäre toll.
Bei neueren Rechnern mit ausreichendem RAM ist das natürlich alles kein Thema.
Deshalb zieh ich jetzt eindeutig ZFS in Verbindung mit KDE dem UFS Dateisystem vor, weil mir der Sicherheitsaspekt doch höchte Priorität genießt.
Und wenn ich dann in Zukunft einen neuen Rechner habe, dann habe ich mich bereits mit ZFS vertraut gemacht und fange nicht von vorne an.
Möglicherweise ist das geschriebene hier für einige völlig belanglos, mir war es aber wichtig, diese Beobachtung und Erfahrung mit Euch zu teilen.
Im Einzelfall muß natürlich jeder selbst entscheiden, welchem Dateisystem oder Desktop er den Vorzug gibt. Auch WM haben durchaus eine Daseinsberechtigung, sind allerding in ihrer minimalsten Ausprägung und ihrem Leistungsumfang dann doch sehr spartanisch

