Email: Dienst mieten oder selbst hosten?

carbuncle

Rainbow Six
Moin,

mein Emailanbieter (Domainfactory) ist leider der Meinung dass er unbedingt die Mails in die Microsoft 365 Cloud migrieren muss. Das will ich aber nicht und jetzt muss ich umziehen. Die Fakten:

  • Ca. 10 Mail Postfächer (Familie halt)
  • Insgesamt wahrscheinlich 30GB Mails
  • Es gibt 2 eigene Domains (bei inwx.de)

Ich stehe jetzt vor der Entscheidung selbst einen Mailserver zu betreiben oder zu einem anderen Mailanbieter zu wechseln. Der Mailanbieter müsste dann fremde Domains unterstützen. Das machen nicht alle.

Ich fühle mich wohler die E-Mails hosten zu lassen. Ein eigener Mailserver ist schon eine andere Liga als z.B. ein Webserver.

Wie macht ihr das? Hosten lassen, und wenn ja wo? Oder selbst hosten, und wenn ja, wo ;)?
 
Da ich keine Lust auf den Stress bei Mails habe (es soll einfach zuverlässig funktionieren), überlasse ich die Aufgabe Hetzner.
Das funktioniert auch mit zusätzlichen externen Domains, aber wie das ist, wenn deine primäre Domain eine Externe ist, kann ich leider nicht sagen.

Edit:
Ich seh gerade, die haben die Produkte etwas geändert, bei den Webhosting Dingern steht nichts mehr von "Addon Domains".
Das ist jetzt in der Admin Oberfläche und in meinem Kontext sogar kostenlos.
 

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Ich habe sowohl eine Selfhosted Mail, als auch eine MS Cloud Adresse. Die Selfhosted läuft auf einem vServer bei Hetzner, prinzipiell bin ich damit sehr zufrieden, aber ist natürlich etwas aufwand. Kürzlich bin ich auf docker-mailserver umgestiegen das macht vorallem die Updates komfortabler und weniger stressig.

Für einen Kunden hatte ich vor ein paar Jahren über easyname.at ein gehostetes EMail betreut. Ob externe Domains gehen weiß ich nicht, was geht, sind Domains mit externen Nameservern. Lief soweit problemlos was die Technik betrifft.
 
Die Zwangsmigration zu Microsoft-E-Mail hat Hosteurope früher dieses Jahr auch versucht, siehe hier im Forum dazu:


Wie dort geschrieben bin ich mit meiner .info-Domains jetzt bei all-inkl (mit anderen Domain und storage-Box bei hetzner).
 
Die Zwangsmigration zu Microsoft-E-Mail hat Hosteurope früher dieses Jahr auch versucht, siehe hier im Forum dazu:


Wie dort geschrieben bin ich mit meiner .info-Domains jetzt bei all-inkl (mit anderen Domain und storage-Box bei hetzner).
Das ist genau der gleiche Scheiss wie bei Domainfactory.

Kack Laden.
 
Ich betreibe einen eigenen Mail und IMAP Server. Postfix und Cyrus Imapd. Aktuell migriere ich das ganze auf Postfix mit Dovecot. Fünf Domains und diverse Email Accounts. Familie halt…
 
Moin,

mein Emailanbieter (Domainfactory) ist leider der Meinung dass er unbedingt die Mails in die Microsoft 365 Cloud migrieren muss. Das will ich aber nicht und jetzt muss ich umziehen. Die Fakten:

  • Ca. 10 Mail Postfächer (Familie halt)
  • Insgesamt wahrscheinlich 30GB Mails
  • Es gibt 2 eigene Domains (bei inwx.de)

Ich stehe jetzt vor der Entscheidung selbst einen Mailserver zu betreiben oder zu einem anderen Mailanbieter zu wechseln. Der Mailanbieter müsste dann fremde Domains unterstützen. Das machen nicht alle.

Ich fühle mich wohler die E-Mails hosten zu lassen. Ein eigener Mailserver ist schon eine andere Liga als z.B. ein Webserver.

Wie macht ihr das? Hosten lassen, und wenn ja wo? Oder selbst hosten, und wenn ja, wo ;)?

Ich hab vor dem gleichen Problem letztes Jahr, da hat Domainfactory nach 20 Jahren Kunde damit quasi auch rausgekantet. Teuer wie ne Apotheke waren die ja auch schon immer.

Selbst-Hosten war mir bei Mail aber zu viel aufwand. Es wäre sogar ohne große Kosten möglich gewesen da das ein bestehendes System easy mit gemacht hätte. Aber diesen ganzen Quatsch dauerhaft und Stabil mit diesem ganzen Antispam, Absenderframework etc in beide richtungen zu konfigurieren war mir in der dauerhaften Pflege "nur für mich" am ende zu viel arbeit. Ich hab manchmal nicht die Zeit/Energie mich wenn nach irgend nem Update oder so irgendwas nicht läuft mich da Stundenlang zu beschäftigen. Und allein das einrichten hab ich als jemand der das noch nie gemacht hat als "nicht ohne" für mich entschieden.
Dazu: Das ist bei mir alles nicht so hyper-privater kram. Es mailt ja fast niemand mehr außer die üblichen Rechnungen, Kennwortrücksetzungslinks etc.

Ich hab den ganzen bumms zu netcup migriert, das funktioniert für meine niedrigen bedürfnisse absolut unauffällig und bietet alle funktionen (imap4 und webaccess) die ich brauche für einem schmalen Taler - hab glaub ich den Webhosting 2000 Tarif
 
Selbst-Hosten war mir bei Mail aber zu viel aufwand. Es wäre sogar ohne große Kosten möglich gewesen da das ein bestehendes System easy mit gemacht hätte. Aber diesen ganzen Quatsch dauerhaft und Stabil mit diesem ganzen Antispam, Absenderframework etc in beide richtungen zu konfigurieren war mir in der dauerhaften Pflege "nur für mich" am ende zu viel arbeit. Ich hab manchmal nicht die Zeit/Energie mich wenn nach irgend nem Update oder so irgendwas nicht läuft mich da Stundenlang zu beschäftigen. Und allein das einrichten hab ich als jemand der das noch nie gemacht hat als "nicht ohne" für mich entschieden.
Dazu: Das ist bei mir alles nicht so hyper-privater kram. Es mailt ja fast niemand mehr außer die üblichen Rechnungen, Kennwortrücksetzungslinks etc.
Exakt so sehe ich das auch und würde ich auch als die vernünftige Entscheidung einstufen. Ich habe es aber doch selbst laufen, aus Interesse (es reizt irgendwie, bin halt ein seltsames Vögelchen :ugly: ) und weil ich es zum Nulltarif hosten kann (naja...nur die Domain kostet). Mein Fazit: von allem läuft das am wartungsärmsten jetzt über mehrere Jahre, es gab nie ein Problem. Jetzt für eine Hauruck-Aktion sowas selbst machen, weil man vom Anbieter weg muss, empfehle ich dann definitiv nicht.
 
Ich habe viele Jahre lang Mail selbst gehostet aber irgendwann vor den ewigen Problemen ("Wieso lehnt T-Online meine Mail ab? Mach was!") kapituliert und bin nun für mich und erweiterte Familie glücklicher Kunde von Runbox.
 
Exakt so sehe ich das auch und würde ich auch als die vernünftige Entscheidung einstufen. Ich habe es aber doch selbst laufen, aus Interesse (es reizt irgendwie, bin halt ein seltsames Vögelchen :ugly: ) und weil ich es zum Nulltarif hosten kann (naja...nur die Domain kostet). Mein Fazit: von allem läuft das am wartungsärmsten jetzt über mehrere Jahre, es gab nie ein Problem. Jetzt für eine Hauruck-Aktion sowas selbst machen, weil man vom Anbieter weg muss, empfehle ich dann definitiv nicht.
Ich hab das tatsächlich auch noch auf meinen Bastelprojekt-Stapel-der-Schande (Der neben den Steam-Stapel-der-Schande und dem Bücher-Stapel der Schande und dem Serien-Stapel-der-Schande eine umfangreiche Stapel-der-Schande Sammlung bildet) - aber nicht als produktives System sondern für irgend eine sonst nicht-email-genutzte domain :D
 
hoste meine domains selbst , NS1 und NS2 ist bei domainfactory.

mein Mailserver ist eine VM via BHYVE mit , noch Exim , und dovevcot und ein paar Erweiterungen.
viel arbeit habe ich nicht mit dem ding , pkg update , freebsd-update fetch und install .
Ab und zu kommt noch ein sa-learn auf die von mir weg sortierten und nicht als spam erkannte
mails. ( ist unterm strich auch nur ein selbst geschriebenes shell script )

Ich habe bis jetzt nur 1x die Situation gehabt das mails nicht angekommen sind weil laut MS Support ich
zu wenig Mail Kommunikation aus deren Sicht hatte.

Das ist mir aber auch egal da ich vom sender erwarte das er sich neutral und RFC konform verhält,
ist das nicht der Fall empfehle ich dem Sender einen wechsel seines Email service.

Ist Radikal aber , es liegt ja nicht an mir .... ;)

Überlege sogar noch ob ich Mails mit mime RFC 2025 Inhalten blocke, das braucht kein Mensch und
ermöglich u.a. das Mail Pishing.

Holger
 
Danke erstmal für die vielen Antworten.

@Yamagi: Genau die Angst habe ich wenn ich es selbst hoste. Wie bekomme ich dann meine Mails los. Ich kann meinen Familienmitgliedern schwer erklären dass ein Mailserver ihre Mails nicht annimmt weil ich zu wenig Traffic mit ihm habe. Runbox schaue ich mir mal an.

Ich denke ich werde das hosten lassen. Aber mal einen Mailserver mit einer Testdomain hochziehen hat schon was.
 
An alle hier, die mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen haben (also was ihren Mailserver betrifft): Verwendet ihr SPF und DKIM? Ich hab nämlich auf meinen Servern keine Probleme damit, maximal das ich mal gegreylisted werde für 12 Stunden, danach bin ich aber legit.
 
Ich hatte Probleme mit der Telekom. Nachdem ich da ein Ticket aufgemacht hatte und eine Seite auf der Domain mit meinen Daten, insbesondere Kontakt hinterlassen hatte, läuft alles unauffällig. Ich habe dort nie Probleme. Die Mail läuft mit Exim und Dovecot auf einer OpenBSD VM. Die Mails liegen bei mir zu Hause und auf mein OpenBSD im Internet dient nur zum Empfangen und zum Senden. Dazwischen werkelt Nncp. Die Einführung von Nncp war auch die letzte Änderung vor ein paar Jahren. Einzig Roundcube will ab und zu mal ein Update haben.
Ich hatte mal überlegt, von Exim weg zu gehen, aber der tut einfach.
Lange Rede, kurzer Sinn: Mail macht hier keine Arbeit. Wenn man erst einmal mit der Installation durch ist und die IP im Mail-Universum bekannt ist, dann ist man durch...
 
Ich hab das tatsächlich auch noch auf meinen Bastelprojekt-Stapel-der-Schande (Der neben den Steam-Stapel-der-Schande und dem Bücher-Stapel der Schande und dem Serien-Stapel-der-Schande eine umfangreiche Stapel-der-Schande Sammlung bildet) - aber nicht als produktives System sondern für irgend eine sonst nicht-email-genutzte domain :D

Das ist auch die einzige Variante, die ich empfehlen kann. Man darf sonst zu ungünstigsten Zeiten (Arbeitsstress, Krankheit etc.) sich um spontan um plötzlich auftretende Probleme kümmern, die keinen Aufschub dulden und denen man hinterherlaufen muss.

An alle hier, die mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen haben (also was ihren Mailserver betrifft): Verwendet ihr SPF und DKIM? Ich hab nämlich auf meinen Servern keine Probleme damit, maximal das ich mal gegreylisted werde für 12 Stunden, danach bin ich aber legit.

Selbst mit korrekt eingerichtetem SPF, DKIM und DMARC hatte ich schon das Problem, keine E-Mails an bestimmte Empfänger mehr versenden zu können. Da half es auch nicht, dass ich als Spam erkannte Mails von meiner Domain via DMARC-Policy auf quarantine gesetzt hatte (und nicht auf reject).

Wie ich hinterher erfahren habe, war meine öffentliche statische IP im selben Class-C-Netz wie (mindestens) zwei Server, die gekapert und als Spam-Relay (und sicherlich noch mehr) missbraucht wurden. So schnell konnte ich gar nicht schauen, war der komplette IP-Bereich gesperrt und damit als Kollateralschaden mein Mailversand. Sicherlich zwei Drittel aller verschickten E-Mails wurden vom Mailserver des jeweiligen Empfängers sofort zurückgewiesen. :eek:

Das war zum Glück nur bei einer reinen Bastel-Domain. Bei einer produktiv genutzten Domain wäre ich in übelste Probleme gelaufen - stellt euch mal vor, ihr würdet über eine Woche lang den Großteil eurer E-Mail-Empfänger nicht mehr erreichen können... :ugly:
 
Das ist auch die einzige Variante, die ich empfehlen kann. Man darf sonst zu ungünstigsten Zeiten (Arbeitsstress, Krankheit etc.) sich um spontan um plötzlich auftretende Probleme kümmern, die keinen Aufschub dulden und denen man hinterherlaufen muss.

Ja, genau das ist auch mein Gedanke dahinter.

Selbst mit korrekt eingerichtetem SPF, DKIM und DMARC hatte ich schon das Problem, keine E-Mails an bestimmte Empfänger mehr versenden zu können. Da half es auch nicht, dass ich als Spam erkannte Mails von meiner Domain via DMARC-Policy auf quarantine gesetzt hatte (und nicht auf reject).

Wie ich hinterher erfahren habe, war meine öffentliche statische IP im selben Class-C-Netz wie (mindestens) zwei Server, die gekapert und als Spam-Relay (und sicherlich noch mehr) missbraucht wurden. So schnell konnte ich gar nicht schauen, war der komplette IP-Bereich gesperrt und damit als Kollateralschaden mein Mailversand. Sicherlich zwei Drittel aller verschickten E-Mails wurden vom Mailserver des jeweiligen Empfängers sofort zurückgewiesen. :eek:

Das war zum Glück nur bei einer reinen Bastel-Domain. Bei einer produktiv genutzten Domain wäre ich in übelste Probleme gelaufen - stellt euch mal vor, ihr würdet über eine Woche lang den Großteil eurer E-Mail-Empfänger nicht mehr erreichen können... :ugly:

Wenn ich beruflich regelmäßig damit zu tun hätte wär das villeicht für mich was anderes aber ich müsste sehr viel Zeit erstmal investieren die Technik zu verstehen, dann mich einlesen was momentan ein sinnvoller anwendungsstack ist und diesen dann erst in einer Testumgebung implementieren und dann das ganze mit dem was ich aus der Umgebung gelernt habe in ein Produktivsystem übertragen.

Allein das dauert bei meiner momentanen Zeit und "Lust" für sowas sicher monate.

Wenn das dann soweit ist und produktiv ist muss das auch noch gewartet werden, da es internet-facing ist und auch als "wird gerne versucht anzugreifen" bekannt ist muss das gesamte konstrukt sehr regelmäßige Update erhalten und zumindest ab-und-an sollte man mal sich selbst hinterfragend die configs checken und sich auf dem laufenden halten ob das was man macht sinnvoll und sicher ist. Dazu muss das System eine sehr hohe Verfügbarkeit haben. Schieße ich bei nem Update oder ner kleinen config-änderung nen bock muss ich das problem sofort lösen und es hat keinen aufschub.

Und da bin ich immer noch bei "meiner" Seite. Das ist aber dazu - und das ist fast das problematischere - alles von dritten abhängig - sowohl in der Zustellung und in der Annahme von Mails. Und zwar nicht von netten leuten sondern Konzernen wie Google, Microsoft und Co - da kann sich ja jederzeit was ändern wie von @Athaba geschildert und dann muss man da erstmal dahinter her laufen.

Eines der absurdesten sachen wurde ja schon hier im Thread genannt, meine absolute IT-Hass-Firma, die Telekom, erwartet das man irgendwie für die ne Seite Impressum baut damit die schauen und einen dann frei schalten? IM LEBEN NICHT! Mit diesen zensiert will ich nicht auch noch in meiner Freizeit zu tun haben.

Bitte nicht falsch verstehen - wer daran spaß hat kann das gerne für sich anders bewerten, das soll kein ablehnen in diese Richtung sein. ich kann mir vorstellen das es manchen auch viel spaß bringt.
 
die Telekom, erwartet das man irgendwie für die ne Seite Impressum baut damit die schauen und einen dann frei schalten?
Ja, maximale Scheiße und du kennst ja meine ablehnende Haltung generell, wenn Firmen MAL WIEDER irgendwas haben wollen ;). ABER: Nur so lange, bis der Admin drübergeschaut hat. Dh. Name und Adresse in ichbins.txt einfach ins webroot gelegt, dem Admin dann http://ip/ichbins.txt geschickt, damit der den "Beweis" hat und gut is, quasi wie ein SMS-Einmalcode. Wenn freigeschaltet, kann das wieder weg. Man muss kein hübsches PHP-Frontend auffahren mit /impressum :D
 
Ich bin seit Anfang des Jahres bei Migadu, reicht fürs family-Postfach und meine handvoll Domains. Tarife richten sich nach verschickten Mails, sind zwar keine hardlimits, aber eben limits. Automatisch verschickte Mails werden nicht gern gesehen. Die Pro/Cons Seite ist vor dem Testen sehr lesenswert. Habe dort das kleinste Paket, bisher keine Probleme (Support ist sehr nett und reagiert auch in der kleinsten Variante schnell, hatte eine Frage gehabt). Kann ich empfehlen.

Edit: Fand beim Wechsel diesen Blogpost sehr aufschlussreich: https://changelog.complete.org/arch...reputable-functional-and-secure-email-service
 
Mail ist tatsächlich heikel - wenn das nicht läuft, meckern Familie und/oder Kollegen. Daher habe ich mich da bisher nur ein klein bisschen dran gewagt: Ein Postfix auf dem Webserver versendet tägliche bzw. wöchentliche Newsletter - nachdem ich die Preise der einschlägigen Newsletterversender gecheckt hatte, war die Entscheidung klar, dass ich das selbst mache.

Und bisher läuft das sehr gut. Alle ein bis zwei Jahre macht mal ein großer Anbieter Probleme mit der Annahme (Telekom z.B. nach dem Umzug des Servers, weil die IP-Adresse noch nicht bekannt war. Aber die geben eine Kontaktadresse an und wenn man denen eine E-Mail schickt, ist das Problem eigentlich immer schnell und dauerhaft beseitigt). Der Postfix ist nur lokal erreichbar, für sonstigen Mail-Versand nutzen wir den Standard-SMTP von Strato.

Ich bin aber gerade dabei, Michael W. Lucas' "Run your own mailserver" zu lesen (in der Version für Sponsoren heißt der Titel sehr ermutigend "Ruin your mail by running it yourself") und schau dann mal, ob ich doch mal mehr wage.
 
Mailserver selber hosten für „Doofies“ geht mit webmin & co ziemlich einfach, wenn man eh Server im Netz kleben hat.
Macht nicht soviel Spaß wie eine sendmail config mit vi zu basteln, aber wer will das schon.
 
Mailserver selber hosten für „Doofies“ geht mit webmin & co ziemlich einfach, wenn man eh Server im Netz kleben hat.
Macht nicht soviel Spaß wie eine sendmail config mit vi zu basteln, aber wer will das schon.
Früher hieß es mal, wer nicht mit vi in der sendmail.cf rumgemacht hat, ist kein richtiger Admin. :D
Die m4 Makros waren etwas besser, aber nicht so viel mehr.
Ich mach ja viel selber, aber meine Erfahrung aus der Vergangenheit ist, andere können das deutlich besser.

Ich habe mir mal den Tipp von @Esjott angesehen und mir einen Account angelacht. 20$ pro Jahr sind vollkommen okay und reichen für meine 2 Domains und meine paar Mails.
 
Also ich betreibe rund 10 Jahre einen eigenen Mail Server mit Postfix und Dovecot. Habe natürlich dkim, spf, reverse dns etc eingerichtet und eigentlich keine Probleme.

Sind gesamt 5 Domains die ich verwalte. Ich checke regelmäßig ob mein Mailserver alle Anforderungen erfüllt und das ist eigentlich keine grosse Sache.

mxtoolbox bietet eigentlich alles zum prüfen.
 
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