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exFAT auch für FreeBSD ohne Fuse?

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #1
Seit Linux 5.4 ist es ja im Kernel implementiert. Da ich viel fotografiere und meine Kameras alle exFAT Karten nitzen würde mich interessieren ob durch die Offenlegung seitens MS auch die Implementierung in FreeBSD möglich ist.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#3
Technisch gesehen ist exFAT eng verwandt mit FAT32 und dürfte sich durchaus als weiteres Flavor in den aktuellen msdosfs-Code implementieren lassen. Aber wie @schorsch_76 schon sagt, wird es aufgrund der Patentsituation wahrscheinlich nicht passieren.
 

h^2

hat ne Keule +1
#6
Aber wie @schorsch_76 schon sagt, wird es aufgrund der Patentsituation wahrscheinlich nicht passieren.
OIN legal definition hat gesagt.:
and (ii) Distributed with, or for use with, the Linux Kernel
Es reicht also eine Linux-Kernel mit auf den mirror zu packen um von OIN Patentschutz geschützt zu werden :D

Ne, im Ernst, das ganze OIN Ding ist doch vor allem ein Weg wie Unternehmen die Patente generell freigeben können. Der Verband regelt nur Reziprozität (?) mit den anderen Unternehmen und erlaubt halt "retaliation" wenn ein anderes Unternehmen so eine Politik nicht fährt. Ich denke für das FreeBSD-Projekt wäre das total ungefährlich, lediglich bestimmte downstream Nutzer von FreeBSD könnten betroffen sein, also wenn zB Sony nicht Teil von OIN ist und FreeBSD's Implementierung in der nächsten Playstation nutzt, dann könnte Microsoft klagen. Aber eben auch gegen Sony und nicht gegen FreeBSD. Sony könnte zu dem Zeitpunkt immernoch auf einen GPL-Fork von Microsoft's eigenem Code wechseln, denn als Author des Codes teilt Microsoft die Patente daran mit allen Nutzern des Codes (unabhängig von OIN).

Heise's Einschätzung ist insofern auch falsch, ReactOS könnte den Code von Microsoft benutzen, da es auch GPL-lizensiert ist.
 

pit234a

Well-Known Member
#7
NTFS oder soviel ich weiß auch HFS sind vollständig proprietär und existieren trotzdem als fusefs für FreeBSD.
Ich glaube nicht, dass hier Lizenzbedenken alleine die Ursache sind, es will offenbar niemand machen. Linux hats im Kernel und braucht kein Fuse dafür und deshalb wird das niemand schreiben.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#8
Du meintest sicher mit exFAT formatiert. ;)

Dass die Kamera eine eingelegte Karte nur mit exFAT formatieren kann, ist sicherlich nicht änderbar.

Hast du mal versucht eine Karte außerhalb der Kamera mit FAT32 oder NTFS zu formatieren und dann unterzujubeln? Mit ein wenig Glück klappts.
Wenn es nur um den Transfer geht, sollte das doch auch per USB gehen oder verhält sich die Kamera wie ein Wechselmedium und reicht durch?
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#10
Meine Nikon Z6 formatiert Karten immer auf exFAT, es gibt keine Option es umzustellen. Man kann sie allerdings extern auf FAT32 formatieren und die Kamera beschreibt sie anstandslos. Solange man nur fotografiert, ist das völlig okay und problemlos. Wenn man sich allerdings mit Video beschäftigt, ist die 4GB Begrenzung der Dateien aber ein Problem. Da exFAT sich per FUSE problemlos mounten lässt, nehme ich exFAT.
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #14
Dann hoffe ich, dass ich mir ohne zu grossen Aufwand selber ein pkg erstellen kann für küntige (Neu-)Installationen.
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #15
Dann hoffe ich, dass ich mir ohne zu grossen Aufwand selber ein pkg erstellen kann für küntige (Neu-)Installationen.
Jo, habe mir pkg Pakete erstellt auf einer Virtuellen Maschine und diese auf meinem Thinkpad lokal installiert. Das Mounten klappte reibungslos im Terminal und der Zugriff unter Caja. :)

Wer also Ports und PKG nicht vermischen möchte, und keine VM etc zur Verfügung hat, dem kann ich die exFAT Pakete gerne hier zur Verfügung stellen, sofern ich das denn rechtlich darf.