ext2 mit soft updates?

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tib

Guest
In der Theorie erfolgt die soft update-Funktionalität ausschlieslich außerhalb der Festplatte (CPU und Hauptspeicher) und sollte daher vollkommen transparent gegenüber dem darunterliegen File System sein.

In der Praxis beweist dies die Verwendung von soft updates mit verschiedenen FFS/UFS-basierten File Systemen (Free/Net/OpenBSD).

Daher die Frage, wäre es dann möglich z.B. unter FreeBSD eine ext2-Partion mit soft updates zu mounten?
 
tib said:
In der Theorie erfolgt die soft update-Funktionalität ausschlieslich außerhalb der Festplatte (CPU und Hauptspeicher) und sollte daher vollkommen transparent gegenüber dem darunterliegen File System sein.

In der Praxis beweist dies die Verwendung von soft updates mit verschiedenen FFS/UFS-basierten File Systemen (Free/Net/OpenBSD).

Daher die Frage, wäre es dann möglich z.B. unter FreeBSD eine ext2-Partion mit soft updates zu mounten?

Ich mutmaße ja. Habe aber keine Erfahrungen gemacht, da bei mir momentan Linux/extN-freie Zone ist.
 
wird eher schwierig glaube ich.
wie würdest du das den praktisch umsetzen wollen?
tib said:
daher vollkommen transparent gegenüber dem darunterliegen File System sein
ist aber nciht so! du musst tunefs benutzen um softupdates zu kriegen und das tuned nur ffs basierende dateisysteme. willste ext2 tunen musst du tune2fs nehmen, das macht dir aber keine softupdates.
 
tib said:
Trotz der derzeitigen Implementierung besteht zu mindest auf theoretischer Ebene keine Abhängigkeit vom File system.

Neinneinneinnein!

Es handelt sich um das gezielte Umsortieren von Schreiboperationen von Metadaten, also ist das Geraffel sehr wohl vom Filesystem abhaengig.

Wenn Du eine System verwenden willst, das blind alle zu schreibenden Bloecke puffert und dann irgendwann mal physikalisch auf die Platte kuebelt (und moeglicherweise in unvorhersehbarer Reihenfolge), dann solltest Du Linux nehmen oder unter BSD alles asynch mounten -- ist beides gleichermassen riskant.

Quoting OpenBSD-FAQ 14.5 (weil ich das hier gerade vor der Nase habe):

SoftUpdates imposes a partial ordering on the buffer cache operations which permits the requirement for synchronous writing of directory entries to be removed from the FFS code.

Und die eben dort genannten Quellen:

http://www.ece.cmu.edu/~ganger/papers/CSE-TR-254-95/

http://www.mckusick.com/softdep/
 
Es ist ja nicht so, dass die Linuxer diese Diskussion nicht geführt hätten. Doch wir wissen alle, wie man dort (die Mehrzahl) über Softupdates denkt und kann sich das Ergebniss daher ausrechnen. Dennoch schön zu lesen, wenn auch recht platt: http://kerneltrap.org/node/140
 
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