externe Platte - welches Filesystem

BrainPain

Well-Known Member
Hey Leute,

ich habe mir eine externe Platte (USB2/SATA) gebastelt und nun würde ich gerne wissen mit welchem Filesystem ich diese Platte formatieren sollte. Das eigentliche Problem ist das ich diese Platte sowohl unter Windows als auch unter FreeBSD nutzen will. Windows kann wahrscheinlich nix mit UFS2 anfangen, oder? Bleibt dann nur noch FAT32 & NTFS ? Welches würdet Ihr nehmen ?

Grüße
 
Es soll wohl einen UFS1-Treiber (AFAIK also nicht UFS2) für Windows geben. Da ich Windows so gut wie nie verwende, kann ich dazu jedoch nichts weiter sagen. Du kannst aber auf jeden Fall mit dem Schalter -O von newfs(8) explizit angeben, daß du UFS1 formatieren willst, dann sollte Windows mit o.g. Treiber (Google sollte ihn finden) darauf zugreifen können.

Ansonsten bleibt dir nichts anderes als FAT übrig, welches nun wirklich kein tolles Dateisystem ist, aber das Schreiben auf NTFS ist unter FreeBSD doch mit einigen Einschränkungen verbunden (siehe mount_ntfs(8) für Details).
 
Entweder FAT32, dies wird von eigentlich alles Betriebssystemen schreibend unetrstützt. Leider langsam, keine Rechtevergabe udn teilweise unzuverlässig. Alternativ käme noch ext2fs in Frage, dies kann von Freebsd natov geschriebene werden udn für Windows gibts gute Treiber.
UFS ist unter Widows so eine Sache. Es gibt zwar Treiber, aber die wollten wenigstens bei mir nie so richtig. Meist haben sie das Betriebssystem gecrasht oder andere Zicken gemacht.
 
Aha...ext2, daran hatte ich überhaupt nicht gedacht. Wie kann ich denn die Platte auf ext2 formatieren? Funktioniert das mit besagtem Treiber unter Windows oder kann man die Platte völlig problemlos auch mit FreeBSD auf ext2 formatieren?

Grüße
 
Die kannst Du auch unter FreeBSD völlig problemlos formatieren. Wie man jetzt unter Windows ein ext2fs erstellt, weiß ich nicht, sorry.
 
Mit welchem Befehl macht man das denn unter FreeBSD? Mit newfs scheint es ja nicht zu gehen. Zumindest finde ich keinen Hinweis darauf in den Manpages.

Grüße
 
Installiere mal /usr/ports/sysutils/e2fsprogs, da ist bestimmt alles drin, was Du suchst.

Hint: mkfs.ext2 oder mkfs.ext3, mke2fs und vieles mehr.
 
Wäre eine gute Idee...und damit das Wiki nicht allzu kurz wird stelle ich am besten noch ein paar Fragen. ;)

Also Steve, da du ebenfalls eine mit ext2fs formatierte externe 250GB Platte verwendest würde ich gerne wissen welchen Treiber du für Windows verwendest.

Ich habe die Platte mit mkfs.ext2 formatiert und anschliessend in FreeBSD gemounted...sah eigentlich alles okay aus. Dann habe ich für Windows den Treiber von
http://www.fs-driver.org
installiert, welcher dann meinte dass keine Platten vorhanden sind mit denen er was anfangen könnte.
Der Treiber von
http://uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/ext2ifs.htm
brachte ebenfalls keinen Erfolg.

Nachtrag:
Die Platte selbst wird jedoch von Windows problemlos erkannt. Nur die Partitionen nicht.

Grüße
 
Last edited:
Hey Brain,

der Link von dir sieht ja fast genauso aus wie der den ich gepostet hatte, was? :)
Mittlerweile sind die wohl nach http://www.chrysocome.net/explore2fs
umgezogen. Bei meinem Link handelt es sich nur um einen Treiber mit dem man per Hand die Laufwerke per dos-box mounten kann.

Ich werd mal diesen Explorer (den meintest du doch, oder?) ausprobieren obwohl ich dem Teil jetzt etwas abgeneigt bin, da ich gelesen habe das man sich damit wohl die Partition zerschiessen kann. siehe hier:
http://www.supernature-forum.de/vbb/top-themen-und-anleitungen/26397-auf-ext2-und-ext3-unter-windows-zugreifen.html

Grüße
 
BrainPain said:
Hey Brain,

der Link von dir sieht ja fast genauso aus wie der den ich gepostet hatte, was? :)
Mittlerweile sind die wohl nach http://www.chrysocome.net/explore2fs
umgezogen. Bei meinem Link handelt es sich nur um einen Treiber mit dem man per Hand die Laufwerke per dos-box mounten kann.

Ich werd mal diesen Explorer (den meintest du doch, oder?) ausprobieren obwohl ich dem Teil jetzt etwas abgeneigt bin, da ich gelesen habe das man sich damit wohl die Partition zerschiessen kann. siehe hier:
http://www.supernature-forum.de/vbb/top-themen-und-anleitungen/26397-auf-ext2-und-ext3-unter-windows-zugreifen.html

Grüße

Hallo Brain.... :)

also das mit dem Umzug habe ich nicht gewusst, wie die Zeit vergeht, also mit den Problemen was den Explorer angeht die sind wohl meines Wissens nach jetzt behoben.
Allerdings ein Restrisiko hast Du immer, falls Du das minimieren willst so bliebe nur Fat32 übrig.

# Zusatz:
Es gebe allerdings auch noch die Möglichkeit, eine kostenpflichtige Software-Preis 39,95 Euro zu nutzen, die Deinen Anforderungen entspricht.

http://www.alles-mounter.de/

Gruss der andere Brain.... :)
 
Last edited:
BrainPain said:
Ich habe die Platte mit mkfs.ext2 formatiert und anschliessend in FreeBSD gemounted...sah eigentlich alles okay aus. Dann habe ich für Windows den Treiber von
http://www.fs-driver.org
installiert, welcher dann meinte dass keine Platten vorhanden sind mit denen er was anfangen könnte.
Der funktioniert eigentlich perfekt. Probleme gibt es, wenn die ext2 formatierte Platte eine SATA-Platte ist, die muß man erst irgendwo in den Tiefen von WindowsXP mit einem Laufwerksbuchen versehen. Dann schnallt auch fs-driver.org das und läuft danach wie 'ne FAT32-Platte.

Ich kann es aber leider nicht mehr nachvollziehen, WinXP ist schon wieder weg hier.
 
Hey Steve,

da hast du wohl ins Schwarze getroffen, denn die Platte ist eine SATA-Platte. Aber ich dachte eigentlich das es keine Rolle spielt, da ich sie ja per USB ranklemme.

Ich komme leider nicht wirklich von WinXP weg, da ich auf Arbeit natürlich mit WinXP rumspielen muss und Privat meinen Steuerkrams über Elster abwickeln muss, welches leider nur unter Windows läuft.
 
Für Elster kannst Du z.B. t@x2006 oder sowas (in jeweils der richtigen Version) benutzen. Das läuft zumindestens unter Linux (inkl. mitgeliefertem Wine, es gibt davon extra eine Linuxversion). Unter FreeBSD bekommst Du die Versionen leider nicht zum Laufen. Elster selbst ist ohnehin ein Krampf.

Aber ok, ich will Dich auch nicht von Windows wegbringen. Ich weiß nur, wie es bei mir damals mit den eingebauten SATA-Platten gelaufen ist. Ob sich über USB angebundene Platten genau verhalten, weiß ich leider nicht, sorry.
 
Ich habs jetzt mit der Platte hinbekommen. Ich hatte vergessen fdisk zu benutzen. Jetzt habe ich 3 Slices angelegt und anschliessend mit mkfs.ext2 formatiert. Dann an einer Windows-Kiste angeschlossen und schon gings mit dem Treiber von fs-driver.org

Mit Elster unter Windows hatte ich eigentlich noch nie Probleme. Und ich hänge auch hinter einem Router.

Grüße
 
Es sei noch angemerkt, dass die genannten ext2-Treiber wohl nur dann halbwegs zuverlässig arbeiten, wenn die Laufwerke "fest eingebunden" sind.

Meine Versuche mit einem portablen USB-MO-Laufwerk waren nicht von Erfolg gekrönt, laut FAQ bzw. Doku gibts da den ein oder anderen Stolperstein...
 
Nein, die hab ich auf üblichem Wege unmounted (ohne umount gehen die auch nicht raus). Sofern Windows mich gelassen hat. Das Filesystem ist definitiv in Ordnung. Das Medium hab ich unter Linux testweise partitioniert und formatiert.

Mein "Werkwerk" (wasndas?) ist ein externes USB-Laufwerk, das eben beim Anstecken einen Laufwerksbuchstaben erhält (Beim Abziehen ist er wieder weg).
Dabei gibts wohl irgendwelche Schwierigkeiten, meine ich gelesen zu haben.
Vielleicht stelle ich mich aber auch blöd an...
 
hmmm...das klingt jetzt so als würde die Laufwerksbuchstabenzuordnung automatisch passieren. Bei fs-driver muss man jedoch soweit ich weis diese Zuordnung mit dem mitgelieferten Tool manuell machen. Bei USB-Laufwerken ist dann noch zu beachten dass man bevor man sie (wie in Windows üblich) unmounted diese Laufwerkbuchstabenzuordnung mit besagtem Tool wieder aufhebt da es sonst zu Problemen kommen kann.
 
Ich hab jetzt ein paar Probleme mit ext2/winxp/freebsd. Und zwar hatte ich wie gesagt meine Platte in 3 Slices mit sysinstall/fdisk unterteilt und jeweils mit mkfs.ext2 auf ext2 formatiert. Anschliessend hatte ich dann meine Daten unter WinXP auf die ersten beiden Partitionen kopiert. Nun wollte ich natürlich diese Daten unter FreeBSD wieder runterkopieren. Das klappte jedoch nicht, denn alleine schon der Versuch die erste Partition zu mounten schlug fehl. Die zweite Partition lies sich mounten. Dann habe ich testweise mit xmms eine mp3 von dieser Partition abspielen wollen, jedoch ließen sich nur die ersten 13 Sekunden abspielen und xmms war anschliessend eingefroren. Also habe ich xmms gekillt und neu gestartet. Als ich dann auf den Open-Button in xmms klickte war das komplette System eingefroren. Nach einem Reboot konnte ich dann die zweite Partition auch nicht mehr mounten. Die dritte Partition ging nach wie vor völlig problemlos aber die war ja auch leer. Dann wollte ich die besagten Daten von der Platte auf mein Notebook (WinXP) kopieren. Alle Laufwerke liessen sich problemlos mounten jedoch gab es bei einigen Dateien die Meldung das diese Dateien beschädigt wären. Das Löschen der Dateien war ebenfalls nicht möglich. Anschliessend hatte ich dann die besagten slices erneut unter FreeBSD mit mkfs.ext2 formatiert. Testweise wollte ich dann diese Partitionen mounten dies ging jedoch wieder nicht und wurde mit der Meldung "Invalid Superblock" quitiert. Nun wollte ich mit sysinstall/fdisk die slices neu anlegen aber auch das war nicht möglich, da sich der Cursor in der Slices-Übersicht einfach nicht bewegen lassen wollte.

Hat irgendeiner eine Idee woran das alles liegen könnte?
Wie kann ich die slices mit fdisk im Terminal anlegen?

Grüße
 
Ich habe es geschafft in der normalen Konsole (ohne xorg) die Platte neu in slices zu unterteilen. Anschliessend habe ich sie wieder mit ext2 formatiert. Dann habe ich erneut unter Windows mit fs-driver Daten auf die erste Partition gespielt. Diese Daten wollte ich dann unter FreeBSD runterkopieren. Doch kurz vor dem Ende bekam ich einen Fehler und ich musste feststellen dass das Mount-Verzeichnis leer war. Also habe ich die Platte wieder unmounted und wieder gemounted doch leider ohne Erfolg. Sind wohl wieder alle Daten hin...

Code:
FreeBSD.kiste# mount_ext2fs /dev/da0s1 /mnt/icybox1
FreeBSD.kiste# cd /mnt/icybox1
/mnt/icybox1: Not a directory.
FreeBSD.kiste# ls /mnt
icybox1         icybox2         icybox3         usbstick
FreeBSD.kiste# ls -la /mnt
ls: icybox1: Bad file descriptor
total 10
drwxr-xr-x   6 root  wheel  512 10 Aug 21:15 .
drwxr-xr-x  19 root  wheel  512 13 Aug 22:21 ..
drwxr-xr-x   2 root  wheel  512 10 Aug 21:15 icybox2
drwxr-xr-x   2 root  wheel  512 10 Aug 21:15 icybox3
drwxr-xr-x   2 root  wheel  512  6 Aug 14:15 usbstick
FreeBSD.kiste# umount /mnt/icybox1
FreeBSD.kiste#

Weis jemand wo das Problem liegen könnte?
Könnte es ein Hardware-Problem sein?

Grüße
 
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