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Packages kommen unterFalls Du das Basesystems meinst, dann stimmt das. Der letzte Patch war am 01.07.2025. Scheinbar wurden keine neuen Bugs gemeldet oder entdeckt. Fuer Packages gabs unter -stable aber zwischendurch einige Updates auf meinem Server.
pkg_add -u, ja. Aber bei syspatchhat sich lange nichts getan. Ich bin halt noch nicht so lange auf diesem OS unterwegs und kanns daher nicht einschätzen. Schaumermal.Beruhigend.Dieses Jahr gab es seit Mai schon 8 Patches. Letztes Release gab es 21 Patches und davor 25 Patches und davor 22 Patches usw. 8 Patches sind sogesehen unterhalb des Durchschnitts, was aber gut ist. OpenBSD hat prinzipiell eine sehr gut auditierte Codebase (sowohl durch die OpenBSD-Devs als auch durch externe User und Firmen) und es ist gut, wenn die Patches von Release zu release weniger werden, denn das spricht fuer die Codequalitaet.
Ich habe mir die einzelnen Jahre auch ein wenig angesehen, aber eben die Patches nicht als "Einschläge" interpretiert, bei denen dann weniger=besser ist.Die Frage ist dann aber, warum es nicht generell Praxis ist, den Code klein zu halten.Das Basissystem ist auch nicht riesig und gerade die Dinge die OpenBSD-Bestandteile sind (sowas wie relayd, httpd) sind einfach auch von der Codebase kleiner, und Code der nicht existiert kann halt auch keine Sicherheitslücken haben. Bai LibreSSL hat man auch schön gesehen wie einfach mal massiv Code weggeschnitten wurde und dann allein deshalb schon viele OpenSSL-Bugs irrelevant waren, weil der Code einfach nicht mehr da ist.
Wird halt echt häufig unterschätzt dass jedes Feature natürlich auch eine Fehlerquelle ist.
Bei LibreSSL hat man auch schön gesehen wie einfach mal massiv Code weggeschnitten wurde und dann allein deshalb schon viele OpenSSL-Bugs irrelevant waren, weil der Code einfach nicht mehr da ist.
Die Frage ist dann aber, warum es nicht generell Praxis ist, den Code klein zu halten.
Die gaengige Praxis ist inzwischen leider "immer mehr Features" und die User Fehler melden lassen und evtl. irgendwann fixen. Schau dir dort die Bugtracker an und wie lange Bugs ungefixt bleiben.
Vielleicht hätte man das trotzdem einfach mal machen sollen, so nach dem Motto:Zumal OpenSSL stets vor dem Dilemma der Abwärtskompatibilität stand; welche Features konnten sie denn überhaupt rausschmeißen, unwissend, was von den Anwendern tatsächlich noch genutzt wurde?
Auf der anderen Seite hat man ja auch so viel Aufwand. Der wird bloß immer klein gerechnet.formale Verifikation eingesetzt, die zwar unzweifelhaft zu weniger Fehlern führt, aber die Entwicklungsaufwände gerne mal um Zehnerpotenzen erhöht.
Erfahrungsgemäß regen sich immer die am meisten auf, die nie etwas beitragen. :-)Auch werden bei so manchem Projekt/Produkt Features abgekündigt - was aber sehr schwierig ist, weil es immer jemanden gibt, der sein Feature behalten möchte.
Naja. :-)Es sind auch die Zeiten vorbei, in denen man tagelang händisch seine Software bei jeder Änderung testen musste und via CD ausgeliefert hat. Durch die kurzen Turnaround-Zeiten ist es natürlich einfacher, auftretende Bugs einfach zeitnah zu fixen.
Dann teilt man das halt mit. :-)Was macht man, wenn der Bug-Report gegen eine uralte Version geht und mit der aktuellen Version vom Maintainer nicht reproduzierbar ist und man auf Feedback vom Bug-Reporter wartet?
Vielleicht hätte man das trotzdem einfach mal machen sollen, so nach dem Motto:
Die ganze Welt benutzt es und wer die Features behalten will, soll sich gefälligst dran beteiligen.
Auf der anderen Seite hat man ja auch so viel Aufwand. Der wird bloß immer klein gerechnet.
Niemand geht ja hin und sagt: Ich schreibe jetzt Software und ich kalkuliere jetzt schon ein, das ich in Zukunft mit (nicht wenigen) Bugs zu kämpfen haben werde.
Denn deren Fix kostet auch, taucht aber auch erst später als Kostenfaktor auf.
Außerdem ist es gut, wenn der Code und Programmiersprache Verifikation quasi supportet. Das macht entweder "niemand", weil dann das gerade hippe Framework nicht supportet ist oder man Bestandscode hat auf dem man aufbaut.
Erfahrungsgemäß regen sich immer die am meisten auf, die nie etwas beitragen. :-)
Software leichter verteilen zu können hat aber auch dazu geführt, das man Releases nicht mehr so sorgfältig testet, weil man sich immer sagen kann: "Wenn was ist, fixen wir es später".
Ich will nicht sagen, das früher alles besser war, aber ich hab den Eindruck, heutzutage treffe ich häufiger auf Bugs als früher. Und ja. Das liegt sicher auch daran, das ich heute mehr Software einsetze als früher.
Aber ist ja auch nicht so, das Bugs dann unbedingt zeitnah gefixt werden.
Außerdem hat man durch das "release often" das Problem, das die Software zu einem "moving target" wird. Das sich Dinge ändern. Und das evtl. auch Bugs gefixt werden aber auch neue hinzu kommen.
Früher hatte man das Problem nicht so in dem Maße. Wie gesagt. Da gabs auch Bugs. Die kannte man aber irgendwann und konnte lernen, damit umzugehen. Heute ist muss man sich ständig an Änderungen gewöhnen.
Inzwischen hab ich eine regelrechte Aversion gegen Updates weil ich immer denke: "Was ist jetzt schon wieder geändert" und "Was sind da wieder für neue Fehler drin".
Und man kann Updates ja auch nicht vor sich herschieben (zumindest nicht lange), weil ja häufig auch sicherheitsrelevante Bugs gefixt werden. Man hat regelrecht ein ungutes Gefühl, wenn die Software nicht auf den neusten Stand ist.
Ich glaube, wir haben uns an die (kurzen) Updatezyklen auch gewöhnt. Wenn mal ein Jahr lange keine Updates kommen, fängt man sich schon an zu fragen, ob sich überhaupt noch wer um die Software kümmert und ob die überhaupt anständig gewartet wird.
Daher ist auch die Herstellerseite inzwischen so ein bisschen angehalten, öfter mal zu updaten auch dabei auch sichtbare Änderungen zu machen, damit der Kunde sieht "Ah. Da tut sich was". Insofern schaukelt sich das auch ein wenig selbst hoch.
Insofern finde ich es wohltuend, wenns da auch mal Software gibt, die so ein wenig auf die Bremse tritt und wo es wenig Updates mit langer "Haltbarkeit" gibt.
Dann teilt man das halt mit. :-)
Das ist alles richtig. OpenBSD ist allerdings primaer ein Server-OS mit Fokus auf Sicherheit und vermeidet wo es geht die GPL und unpassende Lizenzen und auch Blobs. ZFS und btrfs haben leider die falsche Lizenz. Die einzige Auswahl waere HAMMER2, woran bereits extern gearbeitet wird.Um die Kurve zurück zu OpenBSD zu kriegen: wo ist die Grenze zu sinnvollen Features?
Es hat einen Grund, warum viele Storage-Server mit FreeBSD, HPC-Server mit Linux und kaum ein Laptop mit OpenBSD laufen.
- Brauchen wir wirklich Dateisysteme wie ZFS oder btrfs (die viele Unix-Philosophien verletzen) oder reicht nicht UFS völlig aus?
- Brauchen wir wirklich Bluetooth? Man kann doch auch kabelgebundene Geräte verwenden.
- Brauchen wir wirklich Power Management oder ist es zugunsten der geringeren Komplexität besser, auf den komplizierten Code zu verzichten und dafür mehr Energie zu verbrauchen?
Das wäre vielleicht gar nicht so schlecht. :-)Reichlich Software wäre niemals entstanden, hätte man von Anfang an ehrlich gerechnet.
Nur geschieht das halt kaum. Schön zu bestaunen bei Firmen, wo man denkt das da eigentlich das Geld dafür da wäre.Idealerweise verdient man dann mit der Software schon genug Geld, dass man hinterher aufräumen kann.
Vermutlich schon. Auf der anderen Seite trifft man halt auch viele leichte Fehler, wo man sich schon denkt: "Hat das denn keiner mal ausprobiert?"Die Qualität ist je nach Bereich schon deutlich gestiegen.
Ja. Das geht aber an dem, was ich gesagt habe, vorbei.Ich bin ein Freund von häufigen Releases. Es ist viel einfacher, ein Problem zu diagnostizieren, wenn sich 1 Paket geändert hat, als bei einem Big-Bang-Release, bei dem sich auf einen Schlag hunderte oder tausende Pakete geändert haben.
Und das vor allem weil es kostengünstiger ist.Als Hersteller will man kurze Feedback-Zyklen von den Anwendern haben.
Oder weil eine Software ausentwickelt ist. Nur passiert das heute nicht mehr so häufig. Es gibt eine Tendenz dazu, immer mehr Features einzubauen und Software aufzublasen.Meist ist das dann aber auch Software, die entweder wenig Weiterentwicklung erfährt oder bei der bei einem großen Update alle Probleme auf einmal einschlagen.
Zu OpenBSD auf Laptops:Es hat einen Grund, warum viele Storage-Server mit FreeBSD, HPC-Server mit Linux und kaum ein Laptop mit OpenBSD laufen.
Ich habe in der letzten Zeit mit OpenBSD tatsächlich viel Bildbearbeitung betrieben, Texte geschrieben und Broschüren layoutet, die dann an die Druckerei gingen. Da hieß es ja vor ewigen Zeiten, dass so was unbedingt einen Mac braucht. Die Zeiten ändern sich.Ich verwende OpenBSD auf dem Desktop, da ich dort die gleichen Tools verwenden kann wie auch auf meinen OpenBSD-Servern und Routern. Das ist alles eine Frage der Gewohnheit. Mehr als Programmieren, Fachbuecher als Ebooks lesen, Emails lesen oder schreiben, gelegentlich LibreOffice verwenden oder im Internet surfen und chatten tue ich mit dem Rechner auch nur selten.

Fuerwahr habe ich Gimp, Inkscape, Scribus und Blender unter OpenBSD unterschlagen. Gerade Gimp und Blender verwende ich unter OpenBSD sehr haeufig. Ich hatte vor einiger Zeit das aktuelle Design fuer @dettus d11amp mit Gimp gepixelt und mit Blender erstelle ich z.B. 3D-Modelle fuer meinen 3D-Drucker oder auch fuer ein altes Browsergame, welches ich unter OpenBSD betreibe und weiterentwickle. :-)Ich habe in der letzten Zeit mit OpenBSD tatsächlich viel Bildbearbeitung betrieben, Texte geschrieben und Broschüren layoutet, die dann an die Druckerei gingen. Da hieß es ja vor ewigen Zeiten, dass so was unbedingt einen Mac braucht. Die Zeiten ändern sich.
Das ist alles richtig. OpenBSD ist allerdings primaer ein Server-OS mit Fokus auf Sicherheit und vermeidet wo es geht die GPL und unpassende Lizenzen und auch Blobs. ZFS und btrfs haben leider die falsche Lizenz. Die einzige Auswahl waere HAMMER2, woran bereits extern gearbeitet wird.
Wenn ein Kühlschrank gekauft wird, würde das ja auch niemand akzeptieren, wenn einmal im Monat jemand zum Patchday vorbei kommt, um irgendwelche kritischen Teile zu wechseln die ja von Anfang an fehlerhaft waren.
Damit macht man sich es aber zu einfach. Man braucht einfach bessere Möglichkeiten den Hersteller zur Verantwortung zu ziehen. Dann kann sich auch niemand mehr so einfach mit schlechter Software durchmogeln.
Ich find das auch ok, wenn beide Seiten damit einverstanden sind und man das vorher vereinbart hat. Nur geschieht das häufig ja nicht.
Oder weil eine Software ausentwickelt ist. Nur passiert das heute nicht mehr so häufig. Es gibt eine Tendenz dazu, immer mehr Features einzubauen und Software aufzublasen.
Fuerwahr habe ich Gimp, Inkscape, Scribus und Blender unter OpenBSD unterschlagen. Gerade Gimp und Blender verwende ich unter OpenBSD sehr haeufig. Ich hatte vor einiger Zeit das aktuelle Design fuer @dettus d11amp mit Gimp gepixelt und mit Blender erstelle ich z.B. 3D-Modelle fuer meinen 3D-Drucker oder auch fuer ein altes Browsergame, welches ich unter OpenBSD betreibe und weiterentwickle. :-)
Naja. Das ist ja auch der Punkt, worum es geht. Dadurch das es billig ist kann sich ja der Hersteller erlauben zu "schlampen".Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Einen Kühlschrank zu patchen ist auch ungleich teurer und aufwändiger als ein Software-Update, dessen Grenzkosten gegen null gehen.
Ich weiß nicht, ob man das mit der besseren Software generell so sagen kann.Bei kürzeren Feedback-Zyklen kommt halt am Schluss auch bessere Software raus, was die Nachfrage natürlich beeinflusst und tendenziell einen Trend hin zu kürzeren Release-Zyklen antreibt.
Es geht gar nicht so sehr um mich oder was ich anders machen könnte. Das weiß ich natürlich alles.Ansonsten bist in der Wahl der von dir verwendeten Software frei.
Irgendeine Form der Verbesserung lässt sich wahrscheinlich immer irgendwie finden.Ich kenne auch wirklich wenig Software, die ich als ausentwickelt bezeichnen und bei der ich mir nicht irgendeine Form der Verbesserung wünschen würde.
Naja. Das ist ja auch der Punkt, worum es geht. Dadurch das es billig ist kann sich ja der Hersteller erlauben zu "schlampen".
Ich weiß nicht, ob man das mit der besseren Software generell so sagen kann.
Naja. Das sehe ich nicht so. Sonst würde es ja etliche Hersteller nicht mehr geben.Schlamperei kostet den Hersteller trotzdem viel Geld (und sei es, dass das Folgegeschäft ausbleibt).

Ich kenne all diese Gedankengänge. Und wie schon gesagt: Man kann sich immer eine idealisierte Welt zusammenbasteln in der dann alles super funktioniert. Nur haben wir die - wie bereits gesagt - eben nicht. Und ich greife nur das auf, was ich in der realen Welt beobachte.Ziemlich off-topic, aber vergleichen wir doch mal zwei Softwareprodukte.
Logischerweise bringt es wenig einfach nur die Release-Zeit zu verlängern wenn dafür trotzdem viele Bugs auftauchen.Software B bringt eine neue Version raus. Wir haben jetzt leider parallel mindestens 12 Bugs, für die Reports eintrudeln. Plus Bugs, weil Bugs mit Bugs interagieren. Plus Bugs, die von anderen Bugs verdeckt werden.

@Azazyel
nenne bitte mal ein praktisches Beispiel für Software A und Software B.
Die machen also satte Gewinne. Oder meinst Du jetzt, das die noch mehr Gewinn gemacht hätten, wenn die nicht geschlampt hätten?![]()
Das klappte eher nicht so gut. Erstens weil sich die Leute an kostenlose Browser gewöhnt hatten und zweitens weil es mit Microsoft Konkurrenz gab, die ihren Browser einfach quersubventionieren konnte ohne auf direkte Einnahmen angewiesen zu sein.
Bei althergebrachten Softwarekonzepten eher nicht so. Sowas wie ein Editor. Ist im Prinzip ausentwickelt.

Man weiß, was man davon erwarten kann und wie Dinge umgesetzt werden. Da benötigt man dann auch nicht viele Updates und es beschränkt sich im Wesentlichen auf Produktpflege und kleinere Änderungen.

Und klar kann auch mal eine ganz neue Idee kommen, die Editoren überflüssig macht. Aber dann macht es eh kaum Sinn den bestehenden Editor umzubauen, sondern man startet auf der grünen Wiese.
Aber selbst bei jungen Produkten kann es sinnvoll sein, sich Zeit zu lassen und sich was zu überlegen. Nur nimmt die sich "keiner" mehr, weil time to market muss kurz sein damit man schnell Einnahmen hat und sich auch vor der Konkurrenz etablieren kann. Qualität bleibt da logischerweise auf der Strecke. Wie solls auch anders sein. Schnell sein und gründlich/softfältig sein sind Sachen, die sich widersprechen.
Mein Forderung war ja, das man diese Zeit dann auch für sorgfältige Entwicklung nimmt.
Du konstruierst Dir das wunderbar so hin, das kurze Release-Zyklen besser aussehen und - oh Wunder - steht das "Rolling-Release" am Ende der Analyse besser da.![]()

Falls jetzt jemand sagt, daß in alter SW Sicherheitslücken ungepatcht sind - auch alte SW wird gewartet, aber es sind bei bewährter SW halt wenig Fehler drin, sodaß Patches selten notwendig sind. Und die werden auch gemacht.

Übel wird's, wenn die SW für einen Patch umgebaut werden muß. Das sollte man vermeiden.
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