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Firefox EOL ?

Django

Well-Known Member
Themenstarter #1
This port is deprecated; you may wish to reconsider installing it:

EOLed upstream.

It is scheduled to be removed on or after 2020-12-31.
=====
Message from firefox-78.0.1_1,1:

Das ist doch wohl ein Witz ?????

FreeBSD macht sich langsam lächerlich
 

cla

IRC: Qyx
#3
Warum soll sich FreeBSD lächerlich machen? Das ist ein Port&Software von Mozilla.

Ziemlich sicher, das ist nicht Firefox aber stattdessen Python 2.7 was EOL ist.
"DEPRECATED: Uses Python 2.7 which is EOLed upstream"

Der vorhandene Firefox Port ist gut. Und bevor Python 2.7 sein EOL erreicht hat, wird Firefox wohl auch auf eine neue Python Version gewechselt haben oder die Abhängigkeit anders gelöst/entfernt haben.
Ich seh dein Problem nicht...Python 2.7 ist auch unter Linux (und anderes System) EOL. Troll?
 

Crest

rm -rf /*
Mitarbeiter
#4
Du hast diese Warnung bekommen, weil Firefox Python 2.7 als Abhängigkeit hat. Es gibt niemanden der sich bereit hat Python 2.7 weiter zu pflegen deswegen wurde der Python 2.7 FreeBSD Port auf EOL gesetzt. Da ist nichts lächerliches dran. Das Problem ist das unmengen an Software über die jahre hinweg mit Python 2.7 lief und noch nicht alles auf Python 3.x portiert wurde.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#5
Das Firefox-Migrationsprojekt ist hier: https://wiki.mozilla.org/Firefox/Python_3_Migration

FreeBSD zögert das Python 2.7 EOL übrigens schon ein Jahr heraus, weil eben viele Software trotz fast einem Jahrzehnt Vorlauf nicht auf Python 3000 portiert worden ist... Und ob im Dezember wirklich Schluss ist, muss man mal sehen. Wenn noch zu viele kritische Software an Python 2.7 hängt, wird man kaum drum herum kommen es weiter zu pflegen. Wahrscheinlich durch manuelles (und entsprechend aufwändiges) Portieren der Patches aus RHEL.
 
D

das.chaos

Guest
#8
.. selbstverstaendlich erweckt, Zitat:
FreeBSD macht sich langsam lächerlich
derartige Artikulationsweise den Verdacht des Eindruckes einer gewissen "Vollkaskomenthalitaet", die meiner Meinung nach "anstrengend" sein kann, aber es muss ja nicht gleich immer ein sogennanter "Troll" sein (zum Trolling gehoehrt meiner Meinung nach schon etwas mehr "drive" bzgl. "Artikulation") - vllt. hatte die Person einen schlechten Tag oder steht unter Leistungsdruck, etc. pp. (man weisz es nicht) - Menschen sind nicht (wirklich) unfehlbar?

Love and Peace. :)
 

medV2

Well-Known Member
#9
Kommt halt auf den Blickwinkel an. Wie Yamagi sagte, das EOL von python27 kam jetzt nicht überraschend. Und FreeBSD liegt da eben deutlich zurück. Auch mercurial hat z.b. eine Abhängigkeit nach python27 (hat mich letztens zur Weißglut gebracht).
Bei Linux ist das nicht der Fall (zumindest hier auf meinem openSUSE), bzw. unterstützt python27 einfach weiter (RHEL, SLES/D).

Natürlich kann man jetzt streiten wer die Schuld an schlecht gepflegten Ports trägt. Aber für den User bleibt halt übrig, dass es bei FreeBSD keinen Firefox gibt.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#10
lang/python27 hat derzeit noch 3096 Build-Abhängigkeiten und 2986 Laufzeitabhängigkeiten. Selbst wenn man alle Python-Module außen vor lässt, sind es sicher noch mehrere hundert direkte und indirekte Abhängigkeiten. Schon daher wird man Python 2.7 nicht einfach so aus den Ports werfen. Das es bereits vor längerer Zeit als Deprecated markiert wurde, dient vor allem dazu, Maintainer entsprechender Ports aufzuwecken. Und wenn es rausfliegen sollte, wären die Build-Abhängigkeiten kaum betroffen. Ports wie Firefox könnten das Python 2.7 im Rahmen ihres Build-Prozesses bauen.

Schön ist das alles aber nicht. Denn das Ende von Python 2.7 war lange bekannt und wurde sogar verschoben, auf Python 3000 zu migrieren ist meist mit etwas Fleißarbeit getan. Das hätte man (im Sinne der Python 2.7 nutzenden Projekte) schon längst hätte tun können. So sind FreeBSD und etliche Linux-Distros gezwungen eine ungewartete Software mit durchzuziehen. Und im Falle von Python 2.7 ist das nicht ganz ungeährlich, denn Python ist eine verbreitete Software mit integrierten Webservern und anderen auf das Netzwerk zugreifenden Komponenten, etc. Daher wird Red Hat ungewollt zumindest vorübergehend indirekter Maintainer werden, denn sie pflegen es für RHEL 8 bis Juni 2024 (also noch 4 Jahre) weiter: https://access.redhat.com/solutions/4455511