Fotokalender erstellen?

troll

Well-Known Member
Huhu,

ich such ne SW zum erstellen eines Fotokalenders.
Dabei möchte ich den Kalender selbst auf jeder Seite frei plazieren und gestalten können. Ebenso latürnich die Fotos. Das liesse sich alles mit Gimp realisieren, aber wär eine höllische Schlacht. Gibts da was, was einem die Arbeit abnimmt?
Denkbar wäre auch zum Beispiel eine SW, die nur die Kalendereinträge auf transparentem Hintergrund erstellt und ich diese Einträge dann als Ebene in Gimp importieren kann.
Als Output reicht jpeg, oder jedes andere gängige Grafikformat, die 12 Seiten werden dann einfach zum Ausbelichten und Binden weggegeben.
 
wäre das nicht eine typische Office-Anwendung?
Also, eine Grafik in einer Seite eingefügt, die zudem irgendwo platziert eine Tabelle beeinhaltet, die den Monatskalender darstellt (der sich vielleicht auch selbst baut, mit einem Makro vielleicht oder von einer anderen Quelle eingelesen werden kann).
Die so arrangierte Seite kann als PDF exportiert werden oder als PS und das dürften die meisten Druckereien willkommen heißen.
 
wäre das nicht eine typische Office-Anwendung?

Jein. Ich hab bisher noch nix gefunden, wie ich bei OOo Farbprofile mitgeben kann, oder wie ich die Fotos an die Graukeile des Entwicklerdienstes anpassen kann.
Die Dateien müssen auch als jpg, oder tiff vorliegen, weils nicht in den Druck geht, sondern zum Ausbelichten auf Fotopapier. Das ganze Dingen soll 40x60 werden und da kommts gewaltig auf Qualität an.
OK, man könnte die Grafiken mit gimp fertig machen, in OOo als Bild laden und dort dann mit den Textwerkzeugen rumhampeln, aber so richtig der fluffige Workflow ist das nicht. Vor allem siehts wegen fehlendem Farbmanagement anders aus, als es hinterher wird...
 
Ich spreche mich strikt gegen das quälen alter Leute aus! ;-)
Danke für den Tipp, aber das kanns nicht. Als Formate kann ich nur A4, oder US-Letter eingeben, die Farbverwaltung macht leider Blödsinn und mit frei positionieren für jede Seite ist da auch nix. Ich werd wohl das gimp-plugin nehmen...
 
digikam habe ich auch erst neu eingespielt und noch nicht genutzt, es war eine Empfehlung. Das bedeutet, daß ich bisher ohne auskommen konnte, also, für meine Ansprüche mit den mir bekannten Anwendungen alles machen konnte, was mir so vorgeschwebt war.
Also, ja, ich würde das auch mit OOo gemacht haben und die Bilder, die meist eh viel zu groß geraten, die hätte ich auch als Grafiken eingefügt, aber da hätte ich eben nicht mehr gemacht, als genau dieses. Alle Bearbeitung von Bildern, die ich so vornehme, mache ich mit Gimp, oder manchmal auch Stapelverarbeitungen mit gwenview.
Dabei erreiche ich selbst die hier gestellten Anforderungen aber nicht!
Mir genügt es mit weniger.
So habe ich bei mir zwei Farb-Laser-Drucker laufen und beide bringen sie vollkommen unterschiedliche Druckergebnisse. Wenn ich mir die Mühe machte, beide mittels einer ausgiebigen Prozedur hinsichtlich Farbtreue genau einzustellen, dann bliebe doch ein unterschiedlicher Eindruck. Die Bilder sehen einfach anders aus und mein Wissen genügt nicht, die Unterschiede so zu erfassen, daß ich da eine passende Einstellung draus machen könnte, um beide Druckergebnisse anzupassen. So lange ich nur einen Farb-Drucker hatte, war alles gut, was damit gedruckt wurde. Nun landen die meisten bilder auf dem einen und die meisten Grafiken auf dem anderen.
Das bedeutet, daß es für uns Laien unglaublich schwierig ist, mittels gebotener Stellknöpfe bei irgendwelchen Programmen wirklich so zu wirken, wie das Sinn macht und auch einen glaubhaften, realistischen und universell nachvollziehbaren Ausdruck zu erzeugen.
Das wird den Profis überlassen bleiben und es hört sich hier nach professionellen Ansprüchen an.
Nein, ich denke, troll liegt da richtig, daß er das, was er braucht am ehesten mit gimp finden kann und vielleicht bei Adobe.
Für mich hätte die OOo Version genügt.
Grafik einfügen (die vorher mit Gimp passend gemacht wurde) und die Tabelle beistellen, die den Kalender des Monats enthält. Diese kann der Grafik überlagert werden oder einen separaten Raum einnehmen. Grafik überlagert, das ist moderner und sieht auch besser aus, ist aber unpraktischer für Leute, die auch was in ihren Kalender eintragen wollen. Nur, das macht man nicht unbedingt bei Foto-Kalendern.
 
Die Farbtreue von unterschiedlichen Ausgabegeräten ist kein Hexenwerk und auch keine Sache, wo man an Reglern schiebt. Das schimpft sich Profilierung und wird mit Colorimetern ausgemessen. Somit wird jedem Ausgabegerät ein eigenes Farbprofil zugewiesen, was das Gerät auf ein Normmass korrigiert.
Leider ists da unter FreeBSD komplett mau, aber der ganze Spass ist garnichtmal so teuer und sehr einfach zu handhaben. Ein Colorimeter(das Messgerät dafür) kostet für Bildschirmkalibration ca. 160, ein Colorimeter für Druck ist etwas teurer.

Die Kalibration muss bloss leider unter Linux, oder wirklich besser unter Win stattfinden.
 
@troll: nun, einer mein Farblaser ist eine Lexmark C510 und der kann nur über die Tasten auf dem Drucker angepasst werden, er bietet also kein Webif. Schon das bezeichne ich als "Hexenwerk"
KDE liefert indessen solche Tools gleich mit, was die Bildschirmdarstellung anbelangt. Da ist auch FreeBSD mit vorne dabei. Allerdings, vielleicht greift das Beispiel des Monitors noch besser: wenn hier nicht mit einem neutralen Messgeät nachgemessen wird, dann können fatal falsche Werte eingestellt werden. Die Einstellungreihenfolge muß dabei eingehalten werden, denn es wäre gar verkehrt, eine falsche Monitoreinstellung durch eine falsche X-Server-Einstellung zu kompensieren. Ein Monitor muß genau mit einem verbindlichen Testbild eingestellt werden, dann kann darauf aufgebaut werden.
Schließlich ist das auch exakt für den Ausdruck relevant.
Es nutzt eben nichts, einen Drucker dazu zu bringen, einen Ausdruck Farbtreu zu liefern, wenn die Monitore der User total verstellt sind.
Niemand achtet darauf, daß die Monitore stimmen! Jeder User stellt herum, was das Zeugs hält. Und deshalb sind "normale" Monitore und "normale" User niemals Farbecht!
Nur dann, wenn in Betrieben Leute mit Wissen dies richtig machen, kann es eine einheitliche, verbindliche Richtung geben und dann macht es auch Sinn, Drucker das drucken zu lassen, was gesehen wird.
Wir Laien, ich wiederhole das deshalb nochmal, sind mit bunten Seiten zufrieden, die das erkennen lassen, was wir darstellen wollten.

Die hier gefragten Anforderungen sind andere.
Auch, wenn es troll vollkommen klar ist und keinerlei Hexenwerk darstellt, die Ausgabegeräte entsprechend einzustellen: für mich ist das ein Problem und durchaus kompliziert und ich besitze auch keine Messgeräte und brauche die auch nicht.
Meine Welt ist vorerst so in Ordnung, aber eben auch eine andere, als die troll-Welt.
In meiner Welt genügt OOo um dieses Problem zu lösen, in der troll-Welt braucht das was anderes.

Ich habe das erst nicht erkannt und mich deshalb mit meinen Ansätzen zu Wort gemeldet.
Von nun an schweige ich zu diesem Thema wieder, weil ich nichts dazu beisteuern kann.
 
Warum schweigen?
Kanns sein, dass mein Posting falsch über gekommen ist? Ich hatte ausdrücklich nach weiteren Vorschlägen gefragt und bedanke mich für eure Tipps!
Das mit der Profilierung hab ich einfach nur als Info eingeworfen, weil viele Leute versuchen was mit Reglern zu erreichen, was so einfach nicht erreichbar ist.

Wenn ich dir da irgendwo schräg reingekommen bin, dann Tschuldigung, es war definitiv in keinster Weise sarkastisch, oder böswillig gemeint!
 
Hm, OpenOffice ist eben eine Textverarbeitung und für solche Zwecke gemacht. Aber es ist kein Programm zum Layouten.
GIMP ebenso, es eignet sich zum VERarbeiten von Photos, aber nicht wirklich, um ein Layout zu erstellen.
Schau Dir mal Scribus an, ist ähnlich zu QuarkXPress oder PageMaker/InDesign, wenn auch noch ein wenig in den Kinderschuhen. Das ist, IMHO, eher das, was Du brauchst. Zudem kann es den ganzen Kram der Druckvorstufe erledigen, hat ein brauchbares Farbmanagement usw.
Und dann LATeX: Es gibt etliche Pakete zum Erstellen von Kalendern, Tiffs lassen sich sauber einbinden, ebenso wie PostScript-Dateien. LaTeX braucht etwas Zeit der Eingewöhnung, es ist eigentlich so einfach und schnell wie HTML zu erlernen. Und die Resultate sind wirklich professionell! Mit LyX gibt es eine graphische Oberfläche dafür, die einem schon mal sehr viel abnehmen kann, allerdings fur Deine Kalender wird sie wenig nützen. Der beste Editor für LaTeX ist, IMHO, Kile (leider KDE-verbunden), aber auch Emacs, Vim und SCiTe können mit LatEX sehr gut umgehen, Winefish ist dann eine etwas einfachere GTK-Anwendung. Mehr infos zu LaTeX unter www.dante.de
 
Last edited:
Scribus ist auf nem guten Weg dahin.
Irgendwas läuft aber mit der Konvertierung von eingebetteten Profilen zum Ausgabeprofil nicht sauber. Die Ausgabe ist nicht korrekt.
LaTeX ist definitiv die qualitativ beste Lösung. Ich hab an LaTeX überhaupt nicht gedacht.
Mal sehen, ich hab schon min 3 Jahre nix mehr damit gemacht. Wenn mir das gegimpe nicht gefällt, dann werd ich wohl den Editor vorheizen :-)
Danke!
 
Warum schweigen?
Kanns sein, dass mein Posting falsch über gekommen ist? Ich hatte ausdrücklich nach weiteren Vorschlägen gefragt und bedanke mich für eure Tipps!
Das mit der Profilierung hab ich einfach nur als Info eingeworfen, weil viele Leute versuchen was mit Reglern zu erreichen, was so einfach nicht erreichbar ist.

Wenn ich dir da irgendwo schräg reingekommen bin, dann Tschuldigung, es war definitiv in keinster Weise sarkastisch, oder böswillig gemeint!

Oh nein, lieber troll, so war das von mir nicht gemeint.
Mit meinem Beitrag sollte keinerlei Kritik verbunden sein.
Die Erkenntnis, daß ich da zu Laienhaft arbeite und bei dir aber professioneller Umgang gefordert ist, führt zu der Konsequenz, daß ich da nicht mehr mitreden kann.
Sonst nichts.
Das ist ja so, daß man einer Frage oder einem Beitrag hier nicht direkt ansehen kann, welches Hintergrundwissen jemand hat. Nun behaupte ich mal, daß ich den meisten 08/15 PC-Usern, die vielleicht wie mit Blindheit geschlagen vor ihrem M$ hocken, durchaus Tips geben kann, wie sie Probleme mit Freier Software auch meistern können. Deshalb traue ich mich, was zu sagen. In deinem Fall passt das aber nicht und da ist mein Level nicht hoch genug, um was beitragen zu können.
Scribus, um das Beispiel zu nehmen, kenne ich quasi nur dem Namen nach. Meine Tochter lernte mit Mac und diversen Adobe Programmen umzugehen und wollte wissen, ob sie sowas auch auf ihrem PC haben könne, der FreeBSD drauf hat. Meine Suche führte unter anderen auch zu Scribus. Benutzt habe ich es nie und hatte auch noch keine Verwendung dafür. Laut Aussage meiner Tochter, wäre das aber nicht so toll, ähnlich, wie hier angeklungen, eher gut gemeint als gut gemacht. Ich kann dazu nichts sagen. Deshalb schweige ich lieber und lese, was ihr dazu sagt.
Mehr nicht.
War wirklich nicht eingeschnappt und hatte dich nicht falsch erwischt und wollte dich auch nicht falsch erwischen.
Friede!
 
Ah, schön zu hören, also wars mir falsch eingegangen.
Ich bin übrigens definitiv kein Profi, das ist reines Hobby bei mir. Sonst wär FreeBSD wohl auch sicher nicht das System meiner Wahl...
 
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