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Frage zu wireless auf Notebook

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #1
Ich habe gerade Kap.31.3. des Handbooks befolgt, um auf meinem Laptop W-Lan nutzen zu können. Ein 'sysctl net.wlan.devices' ergibt "wpi0".
Die wpa_supplicant.conf mit dem Inhalt
Code:
network={
        ssid="myssid"
        psk="mypsk"
}
habe ich erstellt, ebenso wie die Einträge

Code:
wlans_wpi0="wlan0"
ifconfig_wlan0="WPA SYNCDHCP"
in der /etc/rc.conf

Und nach einem 'service netif restart' funktioniert es schon. Auch nach einem Neustart. Ist das wirklich alles? Keine weitern Einträge nötig in /boot/loader.conf wie weiter im Handbook beschrieben unter "31.3.3.1 Kernel Configuration" oder das Laden weiterer Module wie wlan_wep, wlan_ccmp, wlan_tkip? Auch kein Region Setting nötig?
 
#4
Warum wird das beschrieben, wenn es nicht nötig ist?
Eventuell werden die Module automatisch geladen? kldstat sollte hierüber Auskunft erteilen.
Ansonsten gilt natürlich: die Dokumentation ist ebenso ein Bereich, der durch Freiwillige geflegt wird. Man muss also immer davon ausgehen, dass sie nicht zeitgemäß ist. Im Zweifelsfall lässt man eben alle Schritte weg, die für das Erreichen des Ziels nicht (mehr) notwendig sind.

Rob
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #6
Eventuell werden die Module automatisch geladen? kldstat sollte hierüber Auskunft erteilen.Rob
Auf die Idee war ich auch schon gekommen, aber sieht nicht so aus:

Code:
$ kldstat
Id Refs Address        Size Name
 1   28   0x800000  19a6b48 kernel
 2    1 0x14400000     7000 fdescfs.ko
 3    1 0x18400000   a23000 nvidia.ko
 4    1 0x18e23000    50000 linux.ko
 5    1 0x18e73000     6000 uhid.ko
 6    1 0x18e79000     8000 ums.ko
 7    1 0x18e81000    1f000 ext2fs.ko
 8    1 0x18ea0000    17000 fuse.ko
 9    1 0x18eb7000     9000 geom_linux_lvm.ko
10    1 0x18ec0000     e000 tmpfs.ko
Code:
$ ifconfig
bfe0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
    options=80008<VLAN_MTU,LINKSTATE>
    ether 00:16:d4:b0:9b:52
    media: Ethernet autoselect (none)
    status: no carrier
    nd6 options=29<PERFORMNUD,IFDISABLED,AUTO_LINKLOCAL>
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 16384
    options=680003<RXCSUM,TXCSUM,LINKSTATE,RXCSUM_IPV6,TXCSUM_IPV6>
    inet6 ::1 prefixlen 128
    inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x2
    inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
    groups: lo
    nd6 options=21<PERFORMNUD,AUTO_LINKLOCAL>
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
    ether 00:19:d2:3a:f8:ec
    inet 192.168.1.55 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
    groups: wlan
    ssid Shitstorm channel 36 (5180 MHz 11a) bssid 06:b0:44:43:f2:34
    regdomain FCC country US authmode WPA2/802.11i privacy ON
    deftxkey UNDEF AES-CCM 3:128-bit txpower 17 bmiss 7 mcastrate 6
    mgmtrate 6 scanvalid 60 bgscan bgscanintvl 300 bgscanidle 250
    roam:rssi 7 roam:rate 12 wme roaming MANUAL
    media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet OFDM/54Mbps mode 11a
    status: associated
    nd6 options=29<PERFORMNUD,IFDISABLED,AUTO_LINKLOCAL>
$
aber das wird gebraucht, wenn man sein Gerät im AP-Modus betreiben möchte.
Du meinst, wenn das Notebook selbst ein Access Point für andere Clients sein soll?
 

pit234a

Well-Known Member
#7
Das Handbuch ist "veraltet" insofern, als es immer noch von FreeBSD ausgeht, wie es "ernsthafte FreeBSD-User" nutzen möchten. Das heißt, man möchte nicht den GENERIC Kernel haben und baut seinen eigenen mit möglichst wenigen aktiven Modulen.
So lege ich mir das jedenfalls selbst aus.

Tatsächlich hat FreeBSD schon lange auch Module, die passend geladen werden, wenn es einen Bedarf gibt. Zur Laufzeit ladbare Module war eine gewisse Zeit lang ein Feature von Linux ab einer gewissen Versionen. Davor musste auch bei Linux fast immer ein eigener Kernel gebaut werden, der an vorhandener HW ausgerichtet war.

Wenn ich recht erinnere waren so ab FreeBSD 10 dabei auch alle Sound und Wlan-Module.
Man braucht normalerweise keinen eigenen Kernel und die Module nicht mehr eigens laden, die hierfür benötigt werden. Nur in Ausnahmefällen muss vielleicht ein eigener Kernel gebaut werden.

Also, deshalb bin ich ja auch nicht so glücklich, wenn man eine Anleitung zur FreeBSD Installation und Konfiguration benutzt, die einem Cp_n_Paste Ansätze liefert. Es ist nicht gut, Einstellungen aus FreeBSD 7 direkt nach FreeBSD 12 zu transportieren. Viel besser ist es, wenn man selbst alles erarbeitet und dann auch erfährt, wo das Handbuch vielleicht veraltet ist. Und das ist auch ein Grund, weswegen ich staune, dass Leute einen FreeBSD-Desktop tatsächlich in weniger als 30 Minuten aufsetzen.

Bei vielen automatisch zur Laufzeit geladenen Modulen, zeigt erst kldstat -v ihre Existenz.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#8
Du meinst, wenn das Notebook selbst ein Access Point für andere Clients sein soll?
Grob, ja. Muss kein Laptop sein, dafür gäbe es noch von A nach B den adhoc-Modus.
Als reiner feststehender FreeBSD-Server kann man mit dem AP-Modus alle Geschütze auffahren, wenn das WLAN-Gerät als Sender laufen soll (muss vom Gerät natürlich unterstützt werden, war früher eher eine Seltenheit). Also DHCP, Firewall, Routing etc. wie das eben z.B. ne Fritzbox bereitstellt.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#10
Hast du wohl übersehen? :p

https://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/network-wireless.html
-> 31.3.6. FreeBSD Host Access Points

Edit:
Bevor du dich fleißig ans Basteln machst, sei gewarnt, dass das alles andere als komfortabel einzurichten ist. Weiterhin empfehle ich für solche Späße einen extra Rechner ggf. sogar mit opnsense oder pfsense.

Auch kann man übers Flashen von OpenWrt nachdenken, wenn man noch ein passendes Gerät rumfliegen hat.

https://openwrt.org/
https://www.heise.de/newsticker/mel...uerungen-der-Router-Distribution-4638479.html
 
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