Frage zur Bedeutung eines Smileys

Der hatte ne Sendung über Computerzeugs auf Sat 1 und hat den Stuss, den er erzählt hat, als wahr verkauft. Hatte aber keine Ahnung...

Ich glaube, wir hatten auch mal nen Thread, "Der Huth der Woche", wo man von seinen IT-Fails berichten konnte. Ich kann mich aber auch irren, das ist bestimmt 20-25 Jahre her...
 
War auch immer ganz amüsant, auf eine sehr eigene Weise, bis zuletzt.

Peter Hutth hab ich bis auf ein paar Mal nachdem mit der Name durch das Forum aufgefallen ist nicht so mitbekommen, aber soweit ich weiß eher das Gegenteil, nimmt sich selbst viel zu ernst, hat aber keinen Tau von nichts.
 
Ich kann mich noch dran erinnern: Peter Huth war "Experte" im TV für alles was mit Computern zu tun hatte.
Dabei hat er einen unglaublichen Schwachsinn und Unfug erzählt.
Ich meine, das war irgendwann so um 2000-2005 rum.
Für alles waren irgendwelche bösen Dialer schuld, und er (bzw. seine Firma) hat "zufällig" das passende Programm dagegen.
Dieser Typ hat den Begriff "Experte" zu dem gemacht was er jetzt ist: Jemand, der mit völliger Ahnungslosigkeit zum Thema lang und breit drüber erzählt, und dabei so tun, also wenn er den totalen Durchblick hat, weil er ja (irgendwas völlig anderes, was garnichts damit zu tun hat!) studiert hat.
 
Dieser Typ hat den Begriff "Experte" zu dem gemacht was er jetzt ist: Jemand, der mit völliger Ahnungslosigkeit zum Thema lang und breit drüber erzählt, und dabei so tun, also wenn er den totalen Durchblick hat, weil er ja (irgendwas völlig anderes, was garnichts damit zu tun hat!) studiert hat.

Also ähnlich wie wenn ein Philosoph "Experte" zu mehreren Kriegschauplätzen, Pandemien und Volkswirtschaft ist? :D scnr
 
Also ähnlich wie wenn ein Philosoph "Experte" zu mehreren Kriegschauplätzen, Pandemien und Volkswirtschaft ist? :D scnr
Genau. Oder wie vor 5 Jahren, als arbeitslose Metzgerei-Gehilfen erklärten, dass alle Virologen und Wissenschaftler ja falsch lägen und Impfungen alles nur noch schlimmer machen würden.
Oder ein Ralf Schumacher, der dir erzählen will was dein Auto wert ist.
Ich denke mal, jeder kennt solche "Experten" auch aus seinem Bekanntenkreis. :D
 
AAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH Der mit weiten abstand schlimmste Werbespot zurzeit da draußen!

Das mal jemand Seitenbacher und Carglass toppt, sogar zusammen topp!
Hab ich jetzt schon öfters gehört, da ich nirgends mehr Werbung habe, muss ich mir das mal auf YT suchen, sollte sich wohl lohnen (wenn mans nur einmal sehen muss :) ).


edit:

So gesehen. Find die jetzt gar nicht so schlimm. Macht wohl die Wiederholung :D
 
So gesehen. Find die jetzt gar nicht so schlimm. Macht wohl die Wiederholung :D
Schau dir mal die 'Maxi-Version' an. :D

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Hab ich jetzt schon öfters gehört, da ich nirgends mehr Werbung habe, muss ich mir das mal auf YT suchen, sollte sich wohl lohnen (wenn mans nur einmal sehen muss :) ).


edit:

So gesehen. Find die jetzt gar nicht so schlimm. Macht wohl die Wiederholung :D

Es ist nicht nur die Wiederholung, es gibt spots die auch oft laufen aber die ich nicht so schlimm empfinde, aber erst in der Wiederholung wird sie so schlimm.
 
Das mit den Apps war solange witzig, bis letzten Sommer drei Azubis vor mir standen, die keine Verzeichnisse und Dateien kannten. Zu ihrer Verteidigung konnten sie das vielleicht auch gar nicht wissen, schließlich haben Smartphones und Tablets aus Nutzersicht nur Inhalte und mit dem Kram darunter muss man sich nicht beschäftigen... Aber trotzdem: :huth:
 
Das mit den Apps war solange witzig, bis letzten Sommer drei Azubis vor mir standen, die keine Verzeichnisse und Dateien kannten. Zu ihrer Verteidigung konnten sie das vielleicht auch gar nicht wissen, schließlich haben Smartphones und Tablets aus Nutzersicht nur Inhalte und mit dem Kram darunter muss man sich nicht beschäftigen... Aber trotzdem: :huth:
Hätten sie mal den Philosophen raushängen lassen: „Alles ist eine Datei“
 
Das mit den Apps war solange witzig, bis letzten Sommer drei Azubis vor mir standen, die keine Verzeichnisse und Dateien kannten. Zu ihrer Verteidigung konnten sie das vielleicht auch gar nicht wissen, schließlich haben Smartphones und Tablets aus Nutzersicht nur Inhalte und mit dem Kram darunter muss man sich nicht beschäftigen... Aber trotzdem: :huth:

Ich glaube dieser krasse aufstieg von Smartphones, Tablets mit iPados/Android liegt auch zu großen teilen dadrann das auch in unser Generation und noch stärker bei den älteren dieses Wissen einfach nicht vorhanden ist und auch nie war.

Und der erfolg daher kommt das man mit solcherlei dingen auch keinen Kontakt hat.

60% oder mehr "meiner" user können Programm, Datei nicht auseinander halte.
Noch weniger verstehen was credentials / zugangsdaten sind bzw. ihren Hintergrund - für die meisten gibt man irgendwas magisches ins user Feld ein und irgendwas anderes magisches ins passwort feld. Warum man das macht? Weiß keiner, aber dann öffnet sich die dieses Bunte ding am Bildschirm mit den Bildchen die ich brauche und ich kann dann arbeiten.

Und wir reden hier von einen guten Schnitt der Gesellschaft, vermutlich sogar noch eher überdurchschnittlich was Bildung etc angeht.
 
Ich glaube dieser krasse aufstieg von Smartphones, Tablets mit iPados/Android liegt auch zu großen teilen dadrann das auch in unser Generation und noch stärker bei den älteren dieses Wissen einfach nicht vorhanden ist und auch nie war.

Und der erfolg daher kommt das man mit solcherlei dingen auch keinen Kontakt hat.

60% oder mehr "meiner" user können Programm, Datei nicht auseinander halte.
Noch weniger verstehen was credentials / zugangsdaten sind bzw. ihren Hintergrund - für die meisten gibt man irgendwas magisches ins user Feld ein und irgendwas anderes magisches ins passwort feld. Warum man das macht? Weiß keiner, aber dann öffnet sich die dieses Bunte ding am Bildschirm mit den Bildchen die ich brauche und ich kann dann arbeiten.

Und wir reden hier von einen guten Schnitt der Gesellschaft, vermutlich sogar noch eher überdurchschnittlich was Bildung etc angeht.
Wir schweifen hier zwar etwas ab. Allerdings vergessen wir zu oft, dass für den gemeinen User der Computer nur ein Werkzeug ist. Es ist eigentlich unsere Aufgabe diese so „idiotensicher“ wie möglich zu gestalten, sodass er seine Aufgabe oder Arbeit so einfach und komfortabel wie möglich erledigen kann. Sprich, der User muss nicht zwischen Programm und Daten unterscheiden können. Er möchte seine Anwendung, Fachverfahren usw. einfach nur nutzen, ohne dem Wahsinn anheim zu fallen. Und u.a. dafür bezahlt man uns.

Was mich heute auch immer wieder auf die Palme bringt, eigentlich muss sich der „Computer“ oder halt das Programm seinem User anpassen und nicht umgekehrt.

Und vergessen wir auch nicht, dass wir unseren Usern Blüten verdanken wie: „Was steht auf ihrem Monitor? Eine Blumenvase.“
 
Wir schweifen hier zwar etwas ab. Allerdings vergessen wir zu oft, dass für den gemeinen User der Computer nur ein Werkzeug ist. Es ist eigentlich unsere Aufgabe diese so „idiotensicher“ wie möglich zu gestalten, sodass er seine Aufgabe oder Arbeit so einfach und komfortabel wie möglich erledigen kann. Sprich, der User muss nicht zwischen Programm und Daten unterscheiden können. Er möchte seine Anwendung, Fachverfahren usw. einfach nur nutzen, ohne dem Wahsinn anheim zu fallen. Und u.a. dafür bezahlt man uns.

Sorry, da geh ich so nicht mit. Dieser ganze IT-Krempel ist DIE erfindung und veränderung die um Welten größer ist als Buchdruck, Dampflok, Fernsehen und Automobil zusammen.

Sie durchdringt das gesamte Wirtschaftsleben, die gesamte Infrastruktur unserer Welt, die gesamte Kultur, das gesamte Privatleteben, das gesamte funktionieren von Behörden und noch viel viel mehr und das schon seit über 40 Jahren.

Trotzdem tun weite teile unserer Gesellschaft so wie als wäre es irgendein magisches Zauberding über das man auch garnicht mehr erfahren kann.

Das halte ich Gesellschaftlich für Brandgefärhlich - und auch unüblich was das verstehen neuer Technologie angeht.
Klar wusste mit dem erscheinen der ersten Dampfrösser nicht jeder wie eine Dampfmaschine funktioniert, aber ne idee das da irgendwo kohle reinkommt und was mit Dampf passiert und das die nur auf Schienen fahren, das wusste 40 Jahre nach der Einführung wirklich jeder.

Das Fernsehen hat sich hier in deutschland ab den späten 50ern Jahren, mehr noch in den 60ern durchgesetzt. Anfangs war vielen sicher nicht klar das es einweg ist ("Warum schaut uns der Man hier ins Wohnzimmer") und wie das alles funktioniert.
Aber in den 80ern, keine 30 Jahre später, wusste jeder was ein Studio ist, was "drehen" bedeutet, was eine Sendung und ein Sender ist, das es irgendwas mit Funk und Antennen zu tun hat, wie man selber die Sender wechselt etc.
Klar wusste nicht jeder wie die Technik im Detail funktioniert aber das "Drumherum" und auch viele Kulturelle Fragen wurden diskutiert und waren mehr als bekannt.

Die Liste lässt sich gut fortsetzen, mit dem Automobil und vielen anderen sachen.

Und obwohl keins dieser beispielhaften Dinge so einen großen Impact hatte, war das Wissen viel schneller verbreiteter, war es teilweise auch umfangreich teil des Schulstoffes

Bei dem IT Thema zucken alle nur fragend die Achseln. Ncah 30, 40 und mehr Jahren.

/edit: Niemand muss das gleiche wissen haben wie viele von uns hier im Forum, wir sind oft die Techniker, die Fernseher reparieren oder die Studios zusammenlöten, Kameramänner, Antennentechniker etc um das aufs Fernsehen zu übertragen. Aber damit endet das Thema ja nicht.
 
Klar wusste nicht jeder wie die Technik im Detail funktioniert aber das "Drumherum" und auch viele Kulturelle Fragen wurden diskutiert und waren mehr als bekannt.
Hm, genau das passiert doch seit Jahrzehnten auch in Bezug auf die IT. Wer es wissen möchte, konnte damals, wie heute sich im Fernsehen, Radio, Offline-Podiumsdiskussionen, Magazinen/Zeitschriften/Zeitungen, Volkshochschulen oder auch Online (z.B. Republica) informieren, diskutieren und herzhaft streiten.

Was aber mehr Einsatz bedarf ist die ständige Diskussion bzw. Aufklärung über das Wirken der Gatekeeper.

Soweit ist es mit dem Wissen z.B. rund ums Fernsehen ja auch nicht her. Man denke nur an die Schauspieler die Ärzte darstellen und auf der Straße auch mal ernsthaft als Herr Doktor angesprochen werden.
 
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