Du hättest dir die erneute Installation ersparen können. Es hätte genügt, nur die andere Platte zu partitionieren, Bootstrap-Code einzuspielen und diese dann zu attachen, weil du ja schon einen läuffähigen rpool gehabt hast.
Wie auch immer, dein System läuft jetzt mit Spiegel.
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Was ich persönlich aussetze, der rpool wurde definiert über die Gerätnamen ad0p2 und ad1p2. In meiner Umgebung gibt es dann Probleme, wenn ich vor einem Bootvorgang die Sata-Platten nun an andere Sata-Ports anschließe, weil sich in dem Fall der Name der Geräte ändern
kann und es dann auch zu Problemen beim Start des zpools kommen kann.
Deshalb macht es Sinn, die zpools über eine für jedes System eindeutige, sich nicht mehr ändernde Kennung der Geräte (einerlei wo und an welchem System die Platten zukünftig angeschlossen werden) anzulegen. Solch eine Kenneng ist ein Label mit einer GUID Nummer und wird beim Anlegen von Partitionen mit gpart erzeugt und angezeigt mit:
%gpart list
...
Geom name:
ada0p2
Providers:
1. Name:
gptid/6e3f6e0a-e401-11de-a6c8-0023543d88a5
Mediasize: 160041781248 (149G)
Sectorsize: 512
Mode: r1w1e1
secoffset: 0
offset: 0
seclength: 312581604
length: 160041781248
index: 0
Geom name:
ada1p2
Providers:
1. Name:
gptid/c8e1379f-e7c1-11de-89b5-0023543d88a5
Mediasize: 160041781248 (149G)
Sectorsize: 512
Mode: r1w1e1
secoffset: 0
offset: 0
seclength: 312581604
length: 160041781248
index: 0
Consumers:
1. Name: ada1p2
Mediasize: 160041781248 (149G)
Sectorsize: 512
Mode: r1w1e2
...
D.h. in diesem Beispiel ist der GUID-Label
gptid/6e3f6e0a-e401-11de-a6c8-0023543d88a5 gleichbedeutend mit ada0p2
bzw.
gptid/c8e1379f-e7c1-11de-89b5-0023543d88a5 gleichbedeutend mit ada1p2.
Du könntest nun den zpool auf die GUID-Label umstellen wie folgt
%zpool detach zfs-pool-1 ad0p2
%zpool attach zfs-pool-1 ad1p2 gptid/6e3f6e0a-e401-11de-a6c8-0023543d88a5
Nun abwarten bis der resilvering-Vorgang abgeschlossen wurde (%zpool status zfs-pool-1) und dann genauso mit der anderen Platte vorgehen
%zpool detach zfs-pool-1 ad1p2
%zpool attach zfs-pool-1 gptid/6e3f6e0a-e401-11de-a6c8-0023543d88a5 gptid/c8e1379f-e7c1-11de-89b5-0023543d88a5
Damit gehst du bei zukünftigen Erweiterungen auf dem System mit zusätzlichen Platten bzw. bei der Migration des zpools zu einem anderen System Problemen aus dem Weg.
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Das einzige was ich noch nicht verstanden habe ist, welches Filesystem nun boot hat.
Da du kein zfs-pool-1/boot Filesystem angelegt hast liegt /boot im Root-Filesystem zfs-pool-1 und das ist auch okay so.
Sicher könnte man auch /boot ein eigenes Filesystem geben und das dann z.B. die meiste Zeit über read-only schützen. (Um davon starten zu können, müsste man dann wohl setzen %zpool set bootfs=zfs-pool-1/boot zfs-pool-1 .)